Berlin: Wir haben Zeit! Heraus zum 2. Mai! Internationaler Tag der Arbeitslosen.

Demo zum Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen mit der Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot. Arbeitslose und Freunde der Arbeitslosigkeit fordern, endlich die Parole “Arbeit für alle” als vollkommen irre zu entlarven und stattdessen zukunftsgerichtete Perspektiven zu verlangen. Die Einsparung sämtlicher Verschwendungsgelder für Jobcenter, Strukturmaßnahmen. Automatisierung und Rationalisierung als Chance. Die geistig-moralische Wende: Nicht Lohnarbeit ist Lebenssinn sondern Beschäftigung, die den Menschen erfüllt, egal ob er damit seinen Lebensunterhalt bestreiten kann oder nicht. Im 19. Jahrhundert wurde die Arbeiterbewegung verlacht, weil sie ihre Rechte einforderte, heute erleben wir dasselbe bei den Arbeitslosen, doch auch hier tickt die Uhr, eines Tages wird man sich fragen wie es jemals sein konnte, dass man gezwungen wurde für Lohn arbeiten zu gehen.

Beginn: 13.00 Uhr

Mehr Infos hier.

Proteste in Berlin rund um den 30. April und 1. Mai 2015

Selbstorganisiert. Solidarisch. Antikapitalistisch.
Antikapitalistische Demonstration: “Organize!”
Do, 30.04.2015 | 18:30 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)
Mehr Infos:
haendewegvomwedding.blogsport.eu

DGB-Demo: Klassenkämpferischer Block: “Organisieren. Streiken. Besetzen”
Fr, 01.05.2015 | 10:00 Uhr | Hackescher Markt (Mitte)
Mehr Infos:
klassenkampfblock.blogsport.de

Revolutionäre 1.Mai-Demo: Block: “Wir sind überall”
Fr, 01.05.2015 | 18:00 Uhr | Spreewaldplatz (Kreuzberg)
Mehr Infos:
www.radikale-linke.net

Zur Teilnahme an den Aktionswochen und Demonstrationen rund um den 30.04. und 1.Mai 2015 ruft ein Bündnis aus verschiedensten Gruppen und Initiativen auf. Im Fokus einer gemeinsamen Mobilisierung vom Klassenkampf Block, Radikale Linke Berlin und der Stadtteilgruppe “Hände weg vom Wedding” stehen drei Termine, die den Kampf um Selbstbestimmung in einer antikapitalistischen Perspektive von Selbstorganisierung gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung auf die Straße tragen.

Interview vom Lower Class Magazin mit Radikale Linke Berlin zum revolutionären 1.Mai und Formen linker Politik in Deutschland.

27.4.2015: Zugtreffpunkt nach Fürstenwalde

Fürstenwalde, Kleinstadt, Brandenburg, 30 Minuten vom Alex. Am 27.4. marschiert hier, unter der Führung der DVU und dem “3. Weg” und unter dem Namen “Brandenburger für Meinungsfreiheit und Mitbestimmung”, kurz BraMM, ein kruder Mix aus bekannten Neonazis, RassistInnen und “besorgten BürgerInnen”.

Der Pegida-Ableger tourt seit einiger Zeit durch Brandenburger Städte und besucht nun einmal mehr Fürstenwalde. Die Ziele des Mobs sind die gleichen wie eh und je, kurz unter der Fassade steht “Mitbestimmung” für “Ausländer raus” und “Meinungsfreiheit” für die Akzeptanz und Annahme rassistischer Ideologie.

Wir weigern uns, diesen Marsch einfach so hin zu nehmen. Wir rufen zu friedlichen, kreativen und bunten Gegenprotesten auf. Jeder Tag an dem Rassisten widerstandslos die Straße überlassen wird, ist ein schwarzer Tag für die Menschlichkeit.

Die Berliner Unterstützer werden sich um 16 Uhr an der Weltzeituhr am Alexanderplatz treffen, um gemeinsam nach Fürstenwalde zu fahren. Rafft euch auf, bringt eure Freunde, Bekannte und Omas mit, wir sehen uns.

Quelle

30.4.2015 Black Fleck/Potsdam: One Burning Match u.a.

KONZERT am donnerstag, den 30. april 2015

ONE BURNING MATCH waren schonmal innna datscha, aber sonntag. klarer wissensvorsprung für die montags-nicht-raus-müsser. für alle anderen: vollnachvornehcpunk. von emo über crust bis ruder achter is allet dabei! aus clermont ferrand. das ist in frankreich…

SCHWACH aus berlin sind ja wohl proberaumkumpies von irgendeins aus unserer schönen stadt. so´n positiv youth crew ding. sehr politisch und klingt mindestens tausend mal besser, als die erste hammerhead single.

ZERFETZT sagen von sich:” nederlandstalig hardcore punk from duitsland. love dubbelvla, hate germany!” oldschool synthi-fastpunk der abgeht. texte in niederländisch, leute in berlin.

Mehr Infos hier.

30.4.2015 Schreina47/Berlin: Sweet Sensation

* SPECIAL EDITION WITH BIGGER DANCEFLOOR & BIGGER TUNES *

Jamaican Ska, Rock Steady and Original Reggae

Rudewoi, Smart Soul & The Rhythm Ruler longside their special guest Simon Czech (Boss Bunch) present the best of the Golden Age of Jamaican Music.
Shake a leg & move your hip monthly, every last thursday.

* SPECIAL EDITION WITH BIGGER DANCEFLOOR & BIGGER TUNES *

What We Feel Resistance Tour 2015

Seit ihrem ersten Auftritt 2005 hat WWF einen langen Weg zurückgelegt: von Keller-Auftritten vor einer kleinen Gruppe von Freunden bis zu den wichtigen europäischen Festivals.
WWF hat von Anfang an nicht versucht populäre westliche Bands zu kopieren und folgte keinen Trends und Klischees, sondern hat sofort begonnen, harte, aggressive Musik mit gradlinigen Texten zu spielen, die die wichtigsten Probleme der Szene und der Gesellschaft insgesamt ansprechen. WWF sprechen das Publikum in einer einfachen Sprache an und greifen grundlegende Themen wie Freundschaft, Verantwortung, Loyalität, Wort halten, Solidarität und die Notwendigkeit für sein Umfeld und seine Überzeugungen zu kämpfen, auf. Die Band wird nicht müde, durch das eigene Beispiel zu beweisen, dass die Ethik von Punk und Hardcore, ihre Prinzipien und Ideale, keine überholten subkulturellen Klischees sind, sondern eine Anleitung zum Handeln, für alle, die die Welt zu einem besseren Ort machen wollen.
Die Aufrichtigkeit und Hingabe, wie auch die Aktualität und Relevanz der Songs blieben nicht unbemerkt – in der zweiten Hälfte der Nuller Jahre erwarb WWF zur Überraschung Vieler Kultstatus. Sie wurden zu einer wichtigen Stimme der unabhängigen russischen Punk- und Hardcore-Szene. WWF fand die Unterstützung von Vertretern der verschiedenen Strömungen des russischen Undergrounds und konnten Einfluss auf dessen Weiterentwicklung nehmen. In neun Jahren hat die Band viel erlebt. Trotz persönlicher Drohungen, Absage von Konzerten, Enttäuschungen und dem Verlust von nahen Freunden blieb WWF seinen Überzeugungen stets treu und zeigte dies nicht nur in Worten, sondern auch in Taten.

WWF hat in den letzten neun Jahren Konzerte von Manchester über Marseille und Murmansk bis Wladiwostok gegeben. In Europa gilt die Band als Gesicht des politischen russischen Hardcores. Die geografische Ausdehnung der Touren nimmt jedes Jahr zu. Bis jetzt besuchten WWF 16 Länder in Europa und Asien und spielte mehr als 250 Konzerte. Sie waren die Headliner bei großen Festivals wie MayDay (Berlin, Deutschland), HafenRock (Hamburg, Deutschland) und vielen anderen. Alle Aufnahmen (einschließlich der Wiederveröffentlichung der frühesten Platten) wurden bei den bekannten Labels An’na Nadel Records und Mad Butcher Records veröffentlicht und auf dem europäischen Musikmarkt mit Erfolg verbreitet. Die jüngste Veröffentlichung, eine Zusammenarbeit mit der bekannten deutschen Streetpunk-Band Stage Bottles, wurde in großer Auflage herausgegeben und bereits nach weniger als zwölf Monaten fast vollständig verkauft.

Soziale Aktivitäten der Band erregen regelmäßig die Aufmerksamkeit der in- und ausländischen Medien. Die Musiker gaben der Presse, dem Fernsehen sowie Internet-Medien zahlreiche Interviews. Sie wirkten in verschiedenen filmischen Dokumentationen wie z. B. „Iwan. Im Gedenken an unseren Freund“ (Russland), „Der Schlüssel zum Uhrwerk Orange“ (Russland) und „Noise and Resistance“ (Deutschland) mit. Ihre relative Popularität nutzt die Band als Werkzeug, um ihre Ansichten einem möglichst breiten Publikum zu vermitteln. Jede Tournee von WWF wird von Vorführungen von Filmen über die Independent-Szene in Russland sowie öffentlichen Debatten und Diskussionen zu aktuellen sozialen Problemen begleitet. Von Anbeginn unterstützte WWF regelmäßig verschiedene gemeinnützige Initiativen durch die Teilnahme an Benefizkonzerten und Tourneen.

29.4.2015 Horte/Strausberg: Diskriminierung und Antidiskriminierung in Fußball-Fanszenen.

Fußball. Fans. Politik.
Diskriminierung und Antidiskriminierung in Fußball-Fanszenen.

In vielen Stadien kommt es zu Machtkämpfen zwischen antirassistischen Ultras und einer Mischszene aus rechten und rechtsoffenen Hooligans und Ultras. Gruppen wie die »Aachen Ultras« zogen sich infolge rechter Übergriffe aus dem Stadion zurück und auch in anderen Fanszenen kommt es zu Angriffen auf Fangruppen, die sich gegen Diskriminierung engagieren. Zuletzt machten rechte Hooligans unter dem Label “Hooligans gegen Salafisten” auf sich aufmerksam. Wie groß ist die Gefahr von Neonazis in den Fankurven und wie politisch ist der Fußball? Eine Bestandsaufnahme.

Liberationweeks 2015: Nordostberliner Veranstaltungsreihe zu Widerstand und Befreiung

SONDERSEITE:

Alle Infos hier: www.antifa-nordost.org/liberationweeks

Am 21. und 22.April 2015 jährt sich die Befreiung des Berliner Nordostens vom deutschen Faschismus zum 70. Mal. Die Einnahme der Außenbezirke Berlins war im Kampf um das Herz der faschistischen Bestie, eine wichtiger Schritt zur endgültigen Niederringung des Naziregimes.Der mörderische Feldzug der Nationalsozialisten hatten bis zu diesem Zeitpunkt Millionen das Leben gekostet. Die Einnahme der Berliner Außenbezirke bildete damals einen der ersten Schritte im Kampf um die „Reichshauptstadt Berlin“ – das Zentrum der politischen Macht des 3.Reiches – und somit die Beendigung des blutigen Mordens der Nazis. Dies gilt es zu feiern!

Seit 2006 gedenken wir diesem Jahrestag mit Veranstaltungen zur Geschichte des antifaschistischen Widerstandes in den Bezirken Weißensee, Pankow, Hohenschönhausen und Prenzlauer Berg. Wichtig waren uns immer die einzelnen Schicksale derer zu beleuchten, die Haltung bewahrten, in dem sie Sabotage betrieben oder denen halfen, die von den Nazis verfolgt wurden. Sollten die Deutschen sich politisch wieder für die Barbarei entscheiden, ist die Erinnerung an das Wirken dieser Menschen unersetzlich. Ihre Schicksale zeigen, dass es auch unter widrigen Umständen möglich ist sich zu wehren. Mit einer Fahrradtour wollen wir in diesem Jahr ihr Andenken anhand von (Wohn)Orten des Widerstandes erstmals vernetzt darstellen.

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1. Mai – Berlin Hohenschönhausen – NPD aus der Platte jagen

1.Mai Nazifrei – NPD aus der Platte jagen

Antifa-Demo gegen die NPD:

Fr, 01.05.2015 | 11:00 Uhr | S-Bahnhof Hohenschönhausen (Hohenschönhausen)

Vortreffpunkt für die Innenstadt:
Fr, 01.05.2015 | 10:15 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße / Friedrichshain)

Mehr Infos: www.gemeinsam-gegen-rassismus.net

Twitter: www.twitter.com/ai_b_bbg (AntiRa Infoportal / @ai_b_bbg)
Hashtag: #hsh_antira
EA: 030 / 6922222

Live aus dem Lauti:
– Mal Élevé (von Irie Révoltés)
– Filou (von Berlin Boom Orchestra)
– Pyro One

Auch in diesem Jahr versucht die Berliner NPD rund um den 1. Mai auf sich aufmerksam zu machen. Dabei planen sie dieses mal zwei Kundgebungen und eine “Aftershow”. Die Kundgebungen sind für 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr in Hohenschönhausen und von 14.15 Uhr bis 16.00 Uhr in Marzahn angekündigt. Nicht nur mit den Orten, auch mit dem Motto „Asylbetrug macht uns arm – Soziale Absicherung für das eigene Volk“, schließen die Neonazis an die rassistischen Proteste der letzten Monate in den Berliner Randbezirken an. Wir werden nicht tatenlos zusehen, wenn die Nazis ihre rassistische Propaganda auf die Straße tragen.
Deshalb rufen wir dazu auf, am 1. Mai ab 11.00 Uhr nach Hohenschönhausen zu kommen, um der NPD ihre Tour zu vermiesen. Es wird eine antifaschistische Demonstration sowie eine Kundgebung geben. Die Orte dafür könnt ihr der angehängten Karte entnehmen. Lasst uns die kämpferische Stimmung der Tage um den 1.Mai in der linken Szene nutzen, um der NPD und ihren Kadern eine deftige Abfuhr zu verpassen. Kein Fußbreit den Rassisten!

[B-Wedding] Aktionswoche gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung

„Organize!“ ist das Motto der antikapitalistische Demonstration am 30.04 in Berlin-Wedding. Wir wollen gemeinsam mit euch im Vorfeld der Demo und dem 1.Mai über Selbstorganisierung diskutieren, über Rassismus und Verdrängung im Kiez informieren, Widerstandsformen austesten und unsere Wut über die bestehenden Verhältnisse auf die Straße tragen. Die Aktionswoche und das Demo-Motto sind gleichzeitig ein Aufruf an jede*n eigene Aktionen zu organisieren! Lasst uns eine Stadt für alle erkämpfen: selbstorganisert. solidarisch. antikapitalistisch!

24.04.2015 | 16 Uhr | Nettelbeckplatz

All Colours Are Beautiful! Graffiti Jam und Demobasteln
Bereiten wir uns auf die bevorstehende Demo am 30.04. im Wedding vor. Gemeinsam mit euch werden wir Sprühen, Malen, Schilder und Transparente basteln und mit ihnen den Wedding beben lassen: gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung. Dosen, Stellwände, Schilder und vieles mehr werden gestellt, bringt besser noch mehr mit. Organisieren wir zusammen eine antikapitalistische Perspektive, damit Zwangsräumungen, Mieten und all der andere Scheiss der Vergangenheit angehört. Für eine Küfa ist gesorgt und auf die Ohren gibt es von den “Beathoavenz” (facebook.com/beathoavenz).


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„Schafft ein, zwei, viele soziale Zentren“

Die neu gegründete Gruppe „radikale linke | berlin“ will über die herkömmlichen Formen linker Politik in Deutschland hinaus – auch am revolutionären 1. Mai. Aber wohin? Ein Gespräch mit zwei AktivistInnen.

Schon der Ort des Treffens ist ungewöhnlich. Nach Wedding, nicht nach Kreuzberg, haben uns die GenossInnen der radikalen linken | berlin bestellt, nachdem wir um ein Interview angesucht haben. Wir sitzen auch nicht, wie es uns das Klischee vorschreiben könnte, in einer verrauchten Kneipe mit allerlei linkem Tand an der Wand, sondern in einem türkischen Café, das sogar ziemlich leckeres Kayseri Kahvalti hat. Bei Cay und Kippen erklären uns Can und Lara (Namen, ihr werdet´s nicht vermuten, von der Redaktion geändert), was ihre Gruppe so macht und wieso das neu und aufregend sein soll.

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Der Dritte Weg – Aufbau Ost

Seit eini­ger Zeit for­ciert die neo­na­zis­ti­sche Split­ter­par­tei „Der III. Weg“ einen Aus­bau ihrer Akti­vi­tä­ten in der Ost­zone. Dabei schreckt sie nicht vor der Abwer­bung von NPD-Mandatsträgern zurück und kon­zen­triert sich beson­ders auf die Orte, in denen die NPD in der Ver­gan­gen­heit ver­sagte. Ein Blick auf die Ent­wick­lung in Ber­lin und Brandenburg.

Der Dritte Weg – ein Export­schla­ger?

Anfangs war der „Dritte Weg“ noch eine kleine, eher bedeu­tungs­lose Erschei­nung aus Rheinland-Pfalz und Baden Würt­tem­berg. Aus­ge­stat­tet mit einem10-Punkte-Plan, der an das „25 Punkte-Programm“ der NSDAP ange­lehnt ist. Die Auf­nahme der mili­tan­ten baye­ri­schen Kame­rad­schaft „Freies Netz Süd“ (FNS), im Zuge des Ver­bots­ver­fah­rens die­ser Orga­ni­sa­tion, sorgte für eine schein­bar plötz­li­che Expan­sion nach Bay­ern. Und für eine deut­li­che Zunahme von Akti­vi­tät und Wahr­neh­mung der Par­tei, in der vier von fünf Mit­glie­der des Bun­des­vor­stan­des aus Rheinland-Pfalz stam­men. Der Außen­sei­ter ist das ehe­ma­lige Kreis­vor­stands­mit­glied der NPD in Berlin-Pankow, Sandor Makai. Seit 2014 drückt sich die Par­tei, mit einem unüber­seh­ba­ren Hang zur NS-Ästhetik, all­mäh­lich gen Nor­den und ver­fügt über Grund­struk­tu­ren in Hes­sen, Nie­der­sach­sen, Sach­sen und Thü­rin­gen. In Sach­sen began­gen vor allem die Akti­vi­tä­ten nach dem Auf­marsch am 01.05.2014 in Plauen. Ähn­li­ches erwar­tet man für Thü­rin­gen, wo der III.Weg am 01.05.2015 auf­mar­schie­ren will – in Saalfeld.

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Heraus zum 1. Mai – Her mit dem sozialen Zentrum!

In die Offensive! Vom Widerstand gegen Gentrifizierung zum Aufbau von Gegenmacht.
Die Bezirke, in denen wir einst wohnten, haben sich verändert. Es wird teuer, zu teuer für uns und für viele andere, die aus Kreuzberg, Friedrichshain, Neukölln verdrängt werden. Freiräume verschwinden, gewachsene soziale Milieus, Freundeskreise, Nachbarschaften werden zerrissen. Es entstehen Luxusappar-tements, Carlofts, überteuerte Restaurants. Polizeiliche Maßnahmen sollen die Konformität in den Kiezen absichern, wer nicht ins Raster passt, soll weichen. Jenseits der Innenstadtbezirke lebt man in den Platten-bausiedlungen von Hellersdorf, Marzahn, Köpenick, Neukölln-Britz ohne den Charme, den Berlin sich so gerne auf die Fahnen schreibt, in einem noch viel graueren Alltag, der nicht selten von Armut und Perspektivlosigkeit geprägt ist.

Darauf, wie die Stadt, die wir als Bauar-beiterInnen, KellnerInnen, Kulturschaffende, ReinigungsarbeiterInnen und in vielen anderen Berufen produzieren, gestaltet wird, haben wir kaum Einfluss. Es sind diejenigen, die mit Grundstücken und Immobilien Profit machen, und deren politische Repräsentanten von Grün bis Schwarz, die entscheiden, wie die Stadt aussehen soll und wer wo zu leben hat. Bist du nicht wohlhabend genug, dann wohn eben nicht in Mitte oder Kreuzberg. Die Mieten werden unbezahlbar, die Löhne sind niedrig, viele haben überhaupt keine Arbeit, mit der sie über die Runden kommen. Wer nicht bezahlen kann, wird zwangsgeräumt oder findet erst gar keine Wohnung. Denn für den Kapitalismus sind nicht wir und unsere Bedürfnisse der Maßstab, sondern die endlose Anhäufung von Kapital.

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8.5.2015 Demmin: Nazis versenken – Auf ein Neues!

8.5.2015 Demmin: Nazis versenken – Auf ein Neues!

Zum 70. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus will die mecklenburgische Neonaziszene wieder in Demmin ihren geschichtsverfälschenden Opfermythos der Deutschen verbreiten. Erneut soll am 8. Mai 2015 ein so genannter „Trauer- und Fackelmarsch“, angemeldet von Michael Gielnik (NPD), stattfinden.

Die Selbsttötung von einigen hundert Deutschen in Demmin zwischen dem 30. April und 3. Mai 1945 nehmen sie zum Anlass, um dem 8. Mai die Legitimation als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus abzusprechen. Dabei blenden sie sämtliche Faktoren aus, die zu dieser Entwicklung führten.

Nachdem in vielen großen Städten Neonaziaufmärsche immer wieder gestört und blockiert werden konnten, benutzt die Neonaziszene kleinere Orte wie Demmin, Teterow oder Neuruppin als szenestärkendes Events. Großstädte bringen mehrere Tausend Gegendemonstrant*innen auf die Straßen, aber gleichzeitig sollten wir auch lokale Antifastrukturen unterstützen, die sich in strukturschwächeren Regionen der Neonaziszene in den Weg stellen.
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Recherche-Doku zu Neonazis in Westbrandenburg [2014]

Für das westliche Brandenburg, genauer gesagt für die Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Havelland und Potsdam-Mittelmark sowie für die kreisfreien Städten Brandenburg an der Havel und Potsdam, wurde heute eine Informationsbroschüre zu neonazistischen Organisationen, Aktivitäten und Übergriffen veröffentlicht. Die Dokumentation umfasst 196 Seiten und liegt als PDF in einer Größe von 17,9 MB vor.
Sie kann hier frei heruntergeladen werden: http://workupload.com/file/YQMj4dO9

Die Verfasser*innen ziehen als Fazit ihrer Analyse, dass die Etablierung neuer neonazistischer Netzwerke, das Auftreten neuer neonazistischer Aktionsgruppen, die steigende Zahl aktiver Neonazis, die deutliche Zunahme neonazistischer Aktivitäten und letztendlich die gleichbleibend hohe Gewalt gegen Geflüchtete im Jahr 2014 zeigt, dass die Herausforderung des organisierten Neonazismus mindestens mittelfristig ein bleibendes Thema in Westbrandenburg bleiben wird. Es gibt dort ein erhebliches Potential an gefestigten Kadern, welche sich berufen fühlen, das Milieu vor allem durch Aktionismus, insbesondere durch Veranstaltung von Aufmärschen und Kundgebungen, bei Laune zu halten und gleichzeitig Anknüfungspunkte an rassistische, völkische oder antisemitische Strömungen in der Gesellschaft zu suchen.

Diese Menschen sind auch für die bundesweit agierende NPD interessant, welche diese gerne für parteipolitische Zwecken einsetzen oder zu Abgeordneten in Parlamenten aufbauen will.

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1.Mai 2015 Berlin: Resist – Occupy – Produce

Aufruf der “Radikalen Linken Berlin” zum 1.Mai 2015:

Wir wollen kein Stück vom Kuchen, wir wollen die ganze Bäckerei – Heraus zum revolutionären 1. Mai!

„In Erwägung unserer Schwäche machtet
Ihr Gesetze, die uns knechten soll’n.
Die Gesetze seien künftig nicht beachtet
In Erwägung, daß wir nicht mehr Knecht sein woll’n.“

Unser Lebensraum ist die Stadt. Wir leben in ihr, wir sind die, die sie produzieren. Ohne uns alle gäbe es diese Stadt nicht. Die Stadt gibt es nicht ohne den Bauarbeiter, der eure Schoppingzentren errichtet und den ihr nicht bezahlt, ohne die Reinigungskraft, die für einen Hungerlohn eure Stadt sauber hält, ohne den S-Bahn-Lokführer, die Taxifahrerin, die Kellnerin, den Koch, die Künstlerin.

Aber die Stadt ist nicht unser Lebensraum. Wir verfügen nicht über sie, wir können sie nicht frei gestalten. Wir können nicht wählen, wo und wie wir leben und arbeiten wollen. Die Mieten werden unbezahlbar, die Löhne sind niedrig, viele haben überhaupt keine Arbeit, mit der sie über die Runden kommen. Können wir nicht bezahlen, werden wir zwangsgeräumt und müssen weichen, oder wir finden erst gar keine Wohnung. Denn für den Kapitalismus sind nicht wir und unsere Bedürfnisse der Maßstab, sondern die endlose Anhäufung von Kapital.

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Antikapitalistische Walpurgisnacht 2015: Organize!

Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!

Antikapitalistische Demonstration: Do, 30.04.2015 | Berlin-Wedding

Veranstalter*innen & weitere Infos: Hände weg vom Wedding

Steigende Mieten? Zwangsräumungen? Rassistische Polizeikontrollen? Olympia-Bewerbung? Eine menschenverachtende Politik gegen Flüchtlinge? Schnauze voll!

Es zeigt sich immer deutlicher, wer über Berlin bestimmt. Es sind nicht die Menschen, die hier wohnen oder leben wollen. Stadtdessen herrschen kapitalistische Verwertungsinteressen und Profitgier, die unsere Stadtpolitik bestimmen. Obwohl viele Menschen mit der Situation unzufrieden sind, richten sie ihre Wut nicht auf die Verantwortlichen. Stattdessen wenden sie sich gegen die, die sie als schwächer ansehen. Bestes Beispiel dafür sind die rassistischen Mobilmachungen in den Randbezirken oder Bewegungen wie „PEGIDA“. Doch diese bedienen nur eine Politik des Rassismus und der sozialen Ausgrenzung. Veränderungen kann es so nicht geben.

Doch es gibt eine Perspektive! Einen wirklichen Wandel der Verhältnisse können nur wir selbst erreichen. Parlamente und Parteien können uns dabei nicht helfen. Deshalb kämpfen wir gemeinsam und solidarisch von unten – in unseren Häusern, unseren Kiezen und Betrieben. Selbstorganisation sollte unsere Antwort auf eine kapitalistische Politik des Teilens und Herrschens sein. Gemeinsame Bündnisse wie Nolympia oder der kollektive Kampf gegen den Ausbau der A100 sind erste kleine Erfolge auf diesem Weg. Doch dabei darf es nicht bleiben!

Der Kampf um die Städte tobt weltweit. Ob in Istanbuls Gecekondus, Barcelonas Barrios oder Berliner Kiezen – lasst und gemeinsam den Widerstand gegen Ausbeutung und Unterdrückung organisieren. Eine gemeinsame Demonstration kann hierfür ein guter Anfang sein.

Demonstration gegen Kapitalismus, Rassismus und soziale Ausgrenzung! Für eine solidarische Gesellschaft.

Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!

Antikapitalistische Demonstration: Do, 30.04.2015 | Berlin-Wedding

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