2.7.2016 Desi/Nürnberg: Fight Back Festival 2016 – Vol. 8

Am Samstag, den 02.07.2016 findet das nächste Fight Back Festival in der Desi Nürnberg statt.

Abfukk (Punk / Wegberg)
Bambix (Punkrock / Nijmegen – Niederlande)
Brickwater (Folk-Punk / Nürnberg)
Carmel Zoum (Reggea, Elektro, Bass / Berlin)
DEFENDERS OF THE UNIVERSE (Offbeat-Punkrap / Schwäbisch-Gmünd)
Fahnenflucht (Punkrock / Rheinberg)
GIPSY MAFIA (Hip Hop / Zrenjanin – Serbien)
NOFNOG (Hardcore / Oberriet SG – Schweiz)
NO FUN (Punk / Nürnberg/Berlin)
SKASSAPUNKA (Ska-Punk / Mailand – Italien)
9/11 Youth (Hardcore / Nürnberg)

Außen:
15:30 – 15:50 Brickwater
16:00 – 16:30 Nofnog
16:50 – 17:25 Defenders of the Universe
17:25 – 18:00 Gipsy Mafia
18:20 – 19:00 Skassapunka
19:20 – 20:10 Bambix
20:30 – 21:40 Fahnenflucht

Innen:
22:00 – 22:30 9/11 Youth
22:50 – 23:30 Abfukk
23:50 – 00:30 No Fun
00:50 – 01:30 Carmel Zoum

(wir geben natürlich keine Garantie für den Zeitplan)

VVK Online:
http://desi-nbg.tickets.de/

VVK Nürnberg / Fürth:
Desi Nürnberg (Büro + DESI Kneipe)
Infoladen Benario Fürth
mono-Ton Schallplatten
Arsch & Friedrich

2.7.2016 Pumpe/Kiel: Dancing Subculture mit Johnny Reggae

*INFO* DIE PUMPE ZEIGT AB 20:00 DAS SPIEL DEUTSCHLAND – ITALIEN – Großleinwand in der Kneipe, Eintritt frei *INFO*

Johnny Reggae – Dancing Subculture und Die Pumpe präsentieren: DANCING SUBCULTURE

SPECIAL GUESTS sind diesmal: SIMON CZECH (Osnabrück) and DAVE THE BRAVE (Netherlands)

ORIGINAL 45 VINYL ONLY OF JAMAICAN VINTAGE MUSIC!

Abendkasse: 3.- Euro

Jamaika in den 1960er Jahren. EARLY REGGAE, SKA AND ROCKSTEADY! Die frühen 60er war die Zeit des SKA. Dieser Off-Beat kreierte einen neuen Musikstil der sich bis heute weiterentwickelt und war der Vorläufer des ROCKSTEADY, bevor dieser zum Ende des Jahrzehnts vom REGGAE abgelöst wurde. Trompeten, Posaunen oder auch Orgel Elemente gepaart mit fetten Bässen machen diese Musik unvergleichlich und die Tanzfläche zu dem begehrtesten Ort des Abends!

Lange bevor Künstler wie BOB MARLEY diese Musik in die Popkultur der Welt hinaustrugen, waren es Jungs wie DERRICK MORGAN, LAUREL AITKEN oder auch THE MAYTALS uvm. die ihre Hits auf Jamaika und auch in England hatten. Sie sind die Vorreiter und „Erfinder“ einer Musik aus der sich der POP-REGGAE und ROOTS REGGAE der 70er, die spätere 2TONE Aera, sowie auch DANCEHALL oder der heute beliebte SKA-PUNK entwickelten.

Um die Wurzel dieser Musik am Leben zu erhalten und euch näher zu bringen versorgt euch DANCING SUBCULTURE unter der Regie von JOHNNY REGGAE aus Kiel genau mit diesem musikalischen Schatz für die Ohren! Für alles andere gibt es schon genug Parties!

Wir freuen uns auf Euch !

30.6.2016 Berlin: Kundgebung vor der JVA Moabit – Biji Azadi

Biji Azadi – Freiheit für politische Gefangene. Weg mit dem Verbot der PKK.

Solidaritäts-Kundgebung:
Do, 30.06.2016 | 18:00 Uhr | Alt-Moabit / Rathenower Straße (Tiergarten)

Veranstalter*innen: Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK) & Jinên xwendekar ên Kurdistan (JXK) Berlin (facebook.com/YXK-und-JXK-Berlin-996861303765107/)

Während die strafrechtliche Verfolgung Jan Böh- mermanns über Wochen Titelthema in den Medien und Debattenthema war, wird die viel gravierendere Verfolgung von Kurdinnen und Kurden in der Bun- desrepublik Deutschland nicht erwähnt.
Dabei be nden sich momentan acht kurdische Po- litiker in Haft. Ihnen wird beispielsweise vorgewor- fen, Konzerte oder Kundgebungen organisiert zu haben, etwa Gedenkkundgebungen nach dem mör- derischen Anschlag von Suruc, oder für die Partei HDP Wahlkampf im Vorgang zu den türkischen Par- lamentswahlen betrieben zu haben. Rechtsgrundlage für die strafrechtliche Verfolgung ist § 129 b des Strafgesetzbuches. Die Gefangenen sollen nämlich sog. „Gebietsleiter“ der kurdischen Arbeiterpartei PKK in Deutschland gewesen sein. Außen vor bleiben dabei diverse Dimensionen des Kon iktes zwischen der PKK und dem türkischen Staat, beispielsweise die Unterstützung, die letzte- rer dem Islamischen Staat (IS) durch Waffen, medi- zinische Versorgung etc. leistet, oder die Leistung der PKK bei der Verhinderung des Völkermordes an den Ezid_innen durch den IS.

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9.7. tik nord – KommRin SAUSE

KommRin schmeißt die erste, eigene Soliparty. Sie wird toll und pink. Es gibt eine Liveband und ein Live DJ-Set oder zwei.

ab 21:30 im tik Nord, Rigaer Straße 77, 10247 Berlin

Programm:
22 Uhr Wulaba – Refugee Voice / AfrobeatRapReggae
23 Uhr DJ Cazpera / GlobalLatinCumbiaPsychodelicAfroSoulGrooves

Zudem wartet ein Stand mit fancy Flash-Tattoos auf Euch und Infos zu unserer kleinen feinen Initiative verteilen wir genau so wie farblich passende Solishots. Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit Euch und tollen Künstler*innen und DJ(ane)s.

Die Einnahmen der Soli-Party sind für die Finanzierung von dezentralem Wohnraum von Geflüchteten.

Bringt mit wen ihr gerne an eurer Seite wissen wollt.

Eintritt: 3-8 Euro

http://komm-rin.de/kommrin-sause-erste-eigene-soliparty

KommRin is having its very first Soli-Party. It´s gonna be great and pretty pink.

starting 9:30 pm at tik Nord, Rigaer Straße 77, 10247 Berlin

program:

10 pm Wulaba – Refugee Voice (AfrobeatRapReggae)
11 pm DJ Cazpera (GlobalLatinCumbiaPsychodelicAfroSoulGrooves)

There will be a table with flash tattoos and of course flyer about our initiative, we are also serving colour matching Soli-Shots. We are happy to enjoy this evening with you and wonderful artists and DJ(ane)s!

The raised money will be used for financing housing space for Berlin based refugees.

Bring your families and friends!

entry: 3-8 Euro

‘Antifa goes Brandenburg [AGB]’ gegründet!

Am Samstag, den 20.02.16, fand in Brandenburg an der Havel eine antifaschistische Demonstration statt. In Berlin wurde auf mehreren Informationsveranstaltungen, die mehr oder weniger gut besucht waren, über den zwanzigsten Todestag von Sven Beuter informiert. Etwa 250 Antifaschist_innen dem von einen Neonazi getöteten Antifaschisten, darunter vielleicht 50 Personen aus Berlin. Für eine Stadt mit zahlreichen alternativen Wohn- und Kulturprojekten, politischen Gruppen und Zusammenhängen sind 50 Personen anscheinend schon ein großer Erfolg. Wie kommt es, dass in einer Großstadt wie Berlin ein relativ geringes Interesse besteht, in das umliegende Bundesland Brandenburg zu reisen und die dort ansässigen Antifa-Strukturen zu unterstützen?

Zurzeit vergeht in Brandenburg kaum eine Woche, in der kein rassistischer Aufmarsch stattfindet. Dabei stoßen die Rechten oft auf wenig Gegenprotest, da die lokalen Strukturen mit der Situation überfordert sind. Jenseits der Landeshauptstadt Potsdam fehlt, vereinfacht gesagt, oft eine kritische Masse, um die Aufmärsche aktiv anzugehen und ggf. zu blockieren. Dass die rassistische Mobilisierung in Brandenburg nicht ignoriert werden darf, zeigen die Brandanschläge auf die Asylunterkünfte in Nauen oder Jüterbog. Ihnen ging massive rassistische Hetze, angefeuert durch anhaltende rechte Demonstrationen und öffentliche rassistische Diskurse hervor. Die Gefahr, dass die Stimmung gegen Geflüchtete weiter kippen könnte, ist in Kleinstädten weitaus höher, da dort der Widerspruch gegen die rassistischen Tendenzen oft sehr gering ist. Gerade hier muss entgegengewirkt werden.

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(B) Ak 36: Hände weg von unseren Strukturen! Keine Räumung des M99, des Kiezladens der Friedel 54 und der Rigaer 94!

In Zeiten stetig wachsender rassistischer Mobilmachung, der sich andeutenden Wahlerfolge der AFD und beinahe alltäglichem rechtem Terror, ist unsere Infrastruktur ein unverzichtbarer Teil der Organisation antifaschistischer Kämpfe.Während jedoch Tag ein Tag aus Geflüchtete angegriffen werden und der deutsche Mob ungestört durch die Landschaft marodieren kann, hat der Berliner Senat nur eins im Sinn: den Kampf gegen linke Strukturen auszuweiten.Vor einigen Wochen hat Henkel den Berliner Wahlkampf eingeläutet, im Schlepptau ein Großaufgebot von Schweinen um die Rigaer 94 zu stürmen.Im November letzten Jahres, pünktlich nach Rückkehr aus seinem Dauerurlaub in Vietnam erklärt Henkel schließlich den Friedrichshainer Nordkiez zum Gefahrengebiet.

Seit dem Startschuss für die politischen Hungergames häufen sich die Angriffe von staatlicher Seite auf unsere Projekte. So müssen bereits die angedrohten Räumungen der Friedel 54, des M99 und des Wagenplatzes Kanal als Teil einer lang ersonnenen Strategie und als Angriffe auf unsere Strukturen verstanden werden. Des weiteren seien die wiederholten Durchsuchungen, genannt Begehungen, der Rigaer 94 und dem einhergehenden Diebstahl diverser Gegenstände, wie Heizmaterialien und Feuerlöschern sowie die willkürlichen Schikanen im Nordkiez in Form von „unabhängigen Personenkontrollen“ zu nennen.
Die Krone wurde dem Ganzen am letzten Wochenende aufgesetzt. Nachdem einem Nazi im Abstand das serviert wurde, was ihm gebührt, rückten die Bullen erneut aus ins Gefahrengebiet. Der Straßenabschnitt rund um die Rigaer 78 wurde im Folgenden die ganze Nacht belagert, das Abstand wurde mit Amtshilfe der Feuerwehr demoliert und Anwesende mit Repressalien belegt.Friedrichshain hat eine lange Tradition des antifaschistischen Widerstandes. Nicht zuletzt gibt bzw. gab es eine extreme Dichte an Hausprojekten im Bezirk um den antifaschistischen Selbstschutz zu organisieren und sich gemeinsam verteidigen zu können.

Natürlich haben sich die Zeiten geändert, jedoch fällt es auf, dass sich vermehrt wieder rechter Abschaum nach Fhain traut. So seien nur kurz die rechte Sponti im September 2015 oder auch die filmenden Wahnwichtel vor der Rigaer 94 erwähnt. Aber auch in anderen Bezirken, hat sich die Situation nicht gerade zum Besseren gewendet. So brüstete sich Bärgida vor einigen Monaten nach Kreuzberg gelaufen zu sein (Anhalter Bahnhof) und auch die AFD fühlt sich sicher genug, Info-Stände mit nur wenigen Personen abzuhalten.

Diese Beispiele sollen nicht zu einer riesigen Bedrohung aufgebauscht werden, sie sollen vielmehr aufzeigen, dass Nazis und rechte Hetzer_innen an Selbstvertrauen gewinnen und der Meinung sind, sich unbedarft durch unsere Kieze bewegen zu können.
Auch ein Blick über den Berliner Tellerrand verspricht keine schöneren Aussichten. In Hannover wurde das UJZ Korn gerazzt, in Flensburg die Luftsschlossfabrik geräumt und in Leipzig randalierten Faschos quer durch Connewitz.

Wir wissen, dass die Zeiten beschissen sind und wir würden uns gerne weniger mit uns selbst befassen. Jedoch müssen wir eingestehen, dass unsere Treffpunkte, Projekte, Räume, Häuser essenziell für unsere Zukunft sind.
Deswegen rufen wir alle dazu auf, unsere selbstverwalteten, autonomen und progressiven Räume gegen staatliche sowie neonazistische Angriffe zu verteidigen! Es liegt an uns der massiven und systematischen Offensive des Staates etwas entgegenzusetzen und die bevorstehenden Räumungen zum Desaster zu machen.

Deshalb schließen wir uns dem Tag X Aufruf an: 20:00 Uhr Kreuzberg – Achtet auf Ankündigungen!

Quelle

berlin brandenburg