Cottbus: Antifa-Demo nach Naziangriff auf Hausprojekt

Aufruf zur Antifaschistischen Demonstration am 30.05.2015 anlässlich der Anschläge auf das Hausprojekt „Zelle 79“ in der Parzellenstrasse 79 (03046 Cottbus)

Treffpunkt: 14.30uhr vor dem Glad-House Cottbus (03046, Straße der Jugend 16)

Beginn: 15.00uhr

Anlass der antifaschistischen Demonstration am Samstag, dem 30.05.2015 ist der Brandanschlag durch Neonazis auf das Hausprojekt „Zelle79“ am vergangenen Wochenende. Wir lassen uns das nicht gefallen! Mit der Demonstration wollen wir ein Zeichen setzen und zeigen das Cottbus sich von solchen Angriffen nicht einschüchtern lässt. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die direkt und indirekt von dem Angriff auf die „Zelle79“ betroffen sind. Es ist immer ein Angriff auf uns alle!

Hintergrund:

In der Nacht vom 23. auf den 24.05.2015 wurde das linke Hausprojekt „Zelle 79“ in der Parzellenstraße 79 von Neonazis angegriffen. Die Gruppe, die aus ca. 10 Vermummten bestand, versuchte hierbei in das Gebäude einzudringen, in dem sie Fenster mit Pflastersteinen zerstörten und die Tür demolierten. Glücklicherweise konnten sie sich zu keinem Zeitpunkt Zugang zur „Zelle 79“ verschaffen. Darauf hin gingen sie dazu über, Möbelstücke vor dem Haus anzuzünden und an die Fassade zu schieben. Kurz danach verschwand die Gruppe. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine kleinere Anzahl an Leuten im Haus, die unverletzt blieben. Durch das Geistes gegenwärtige Handeln einiger Nachbarn konnte der Brand schnell gelöscht werden. Während des Angriffs grölten die Neonazis Parolen wie „Deutschland den Deutschen – Ausländer raus!“. Die Gruppe setzt sich ersten Informationen zufolge nach aus organisierter Neonaziszene Cottbus und rechtsradikalen Fußballfans zusammen. Diese Überschneidung wurde in den letzten Jahren wieder vermehrt beobachtet. So waren beim Auswärtsspiel gegen Babelsberg 03 am 15.04.2015 in Potsdam eine Melange aus eben diesen beiden aktiven Szenen sichtbar. Neben einer Fahne mit antiziganistischem und antisemitischem Aufdruck waren massenweise Rechtsradikale Parolen hörbar. Auch auf der Straße greifen die Neonazis wieder gezielt Menschen an. So ist die Anzahl rechter Übergriffe in Cottbus in den letzten Jahren stark angestiegen.

Es ist immer ein Angriff auf uns alle und darum solidarisiert euch und

KOMMT ZAHLREICH UND BRINGT EURE FREUND*INNEN MIT!

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Alerta, alerta antifascista!

AUTONOME ANTIFA COTTBUS
Quelle

13.06.: Demo in Pankow-Buch – Es gibt (k)ein ruhiges Hinterland!

Es gibt (k)ein ruhiges Hinterland! – Gegen Lager, Asylgesetz und Nazibanden

Antifa-Demo in Pankow-Buch:
Sa, 13.06.2015 | 13:30 Uhr | S-Bahnhof Buch (Pankow-Buch)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

VOSIFA-Festival: Antifaschistische Kultur aufbauen!
Fr, 12. & Sa, 13.06.2015 | 16:00 Uhr | Wolfgang-Heinz-Str. 45-47 (Pankow-Buch)
Mehr Infos: VOSIFA

Es gibt (k)ein ruhiges Hinterland! Gemeinsam gegen Rassismus!
Aufruf der North-East Antifascists [NEA] zur Antifa-Demo am 13. Juni in Berlin-Buch, mit dem Schwerpunkt Lagerunterbringung von Geflüchteten und Verdrängungspolitik in Berlin.

Den Aufruf gibts hier.

29.5.2015 Hannover: Solidarität mit den Betroffenen rassistischer Polizeigewalt!

Antirassistische Gruppen und Einzelpersonen aus Hannover rufen auf zur Demonstration am Freitag, 29. Mai um 18 Uhr. Treffpunkt: Hannover- Nordstadtbahnhof
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Mit Wut und Bestürzung haben wir die aktuellen Meldungen über die rassistische Polizeigewalt in der Dienststelle der Bundespolizei in Hannover zur Kenntnis genommen. Doch genauso wütend macht uns bereits der Auftakt der Aufarbeitung der Vorfälle. Bereits im Vorfeld spricht ein Oberstaatsanwalt laut NDR davon, dass der “Vorwurf […] sehr bedenklich und einmalig wäre”.
Obwohl die bisher bekannt gewordenen Vorfälle ungeheuerlich sind, einmalig oder überraschend sind sie nicht. Oury Jalloh wurde 2005 in einer Polizeizelle in Dessau verbrannt. Nach 10 Jahren von der Polizei behinderter Aufarbeitung im Ermittlungsverfahren und vor Gericht sprechen die beteiligten Behörden immer noch von einer Selbstverbrennung, obwohl Gutachten diese ausschließen. Laye Condé ertrank 2005 im Bremer Polizeigewahrsam durch das zwangsweise Verabreichen von Brechmitteln und Wasser in Polizeigewahrsam. Amir Ageeb erstickte, weil Beamte während seiner trotz bekannter Suizidabsichten durchgeführten Abschiebung im Flugzeug seinen Kopf minutenlang auf seine Brust drückten. Der 16jährige Halim Dener wurde 1994 beim Plakatieren in der hannoverschen Innenstadt von einem Polizisten durch einen Schuss in den Rücken getötet. Die Liste ist lang…
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30.5.2015 Karli/Babelsberg: Der Ball ist Bunt – antirassistisches Stadionfest

Auch nach dem Saisonende kehren weder Ruhe noch Beschaulichkeit im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion ein. Im Schatten des mutmaßlich höchsten Berges der Welt – dem Babelsberg – steigt am Freitag, den 29. Mai, und Samstag, den 30. Mai, der “Bunte Ball”.

Im Zentrum der 13. Auflage steht das Thema “Flucht und Flüchtlinge”. Mit Welcome United 03 konnte der SV Babelsberg 03 bereits vor einem knappen Jahr ein Team aus Flüchtlingen unterschiedlicher Nationalitäten in den Verein integrieren und erfährt mit diesem seither großes Medieninteresse.

Das Fußballfest beginnt am Freitagabend im Filmzelt. Ab 18.00 Uhr wird dort „Football Under Cover“ gezeigt. Der Film erzählt die Geschichte der iranischen Frauennationalmannschaft, welche 2006 erstmals im eigenen Land vor Zuschauerinnen in einer internationalen Begegnung spielte. Es war ein Freundschaftsspiel gegen ein Frauenteam aus Berlin-Kreuzberg. Eine der Berliner Spielerinnen wird für ein späteres Filmgespräch dabei sein.

Freundschaftlich geht es weiter. Um 20.00 Uhr folgt auf dem Kunstrasenplatz der Anpfiff zum Spiel von Welcome United 03 gegen Roter Stern Leipzig – Freunde aus dem Sendegebiet des MDR. Im Anschluss wird der späte Abend in Babelsbergs führender Stadtteilkneipe, „Nowawes“, verlegt und die Auslosung für das Fußballturnier am Samstag zelebriert.

Am Sonnabend startet das Fest um 10.00 Uhr. Neben den Fußballturnieren für Klein und Groß bietet der “Bunte Ball” ab 14.00 Uhr ein Kinderprogramm, Kleinkunst, Infostände und kulinarische Imbissspezialitäten aus ungefähr allen Regionen dieser Welt. Falafel oder Brühpolnische, Cocktail oder Bionade – beim Bunten Ball muss man sich nicht entscheiden. Hier bekommt man alles und das zum solidarischen Preis.

Und ab 18.00 Uhr gibt’s dann auch noch auf die Ohren! NH3 tritt auf, eine Ska/Punk Combo aus Italien, die eine zehnstündige Anfahrt aus Mailand auf sich nimmt, um beim Stadionfest “Der Ball ist bunt” zu spielen. Weiterhin halten Circo Vulkano (Gypsy Balkan Cumbia Patxanka Punk aus Venezuela) und Skaferlatine (Ska aus Frankreich) die Gäste des Festes auf Trab.

Am Sonntagvormittag wird noch mal zum Abschlussfrühstück geladen.
Denn keine Party ohne späteres (Auf-)Räumkommando.

Wir freuen uns auf euch!


Mehr Infos zum Turnier gibt es hier.

30.5.2015 Potsdam: Frei(T)räume – Grenzen bekämpfen (17. Hochschulensommerfest)

Am 30. Mai 2015 wird es wieder laut am Neuen Palais. An diesem Tag laden die Studierendenvertretungen der Potsdamer Hochschulen zum Hochschulensommerfest ein.
Nach dem Motto “Frei(T)räume – Grenzen bekämpfen!” wird es dieses Mal um die Themen kulturelle Vielfalt und politische sowie gesellschaftliche Teilhabe gehen. Wir möchten dazu anregen über den Umgang mit vielfältigen Identitäten und Kulturen innerhalb der Hochschulen und der Gesellschaft nachzudenken.

Die guten Wahlergebnisse der AfD und das Auftreten von Pegida und ihrer bundesweiten Ableger zeigen, dass rassistische Vorurteile bis weit in die Mitte der Gesellschaft reichen. Dieser Tendenz gilt es mit dem diesjährigen Sommerfest etwas entgegenzusetzen.

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29.5.2015 Berlin/Kastanienkeller: KURT * TELEMARK * THE PROBLEMS

thirsty & miserable present:

KURT (Noiserock/Post-HC, Freiburg)
https://kurttheband.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/pages/KURT-the-Band/192453310802934

TELEMARK (Post-Punk, Duisburg)
http://www.telemark1.de/

THE PROBLEMS (HC-Punk, Berlin)
http://wardancerecords.bandcamp.com/track/the-problems-drunk-again
https://www.facebook.com/pages/The-Problems/1529647600587620

doors 21:30 – start 22:00

29.5.2015: Ob Köpenick oder Neuruppin – Keine Zukunft für Nazis! Gemeinsam gegen die NPD-Mobilisierung in Berlin!

Am kommenden Freitag, den 29. Mai planen Neonazis in der NPD-Bundeszentrale in Berlin-Köpenick einen „Infoabend“, um zu ihrem völkisch-rassistischen Aufmarsch, dem „Tag der deutschen Zukunft“ am 6. Juni in Neuruppin zu mobilisieren. Seit Monaten wird bundesweit für dieses jährliche Nazi-Event geworben, bei dem in diesem Jahr mehrere hundert Neonazis in der brandenburgischen Kreisstadt erwartet werden. Die Veranstaltung in Köpenick ist Teil einer Reihe von Kundgebungen und Aktionen, mit denen die Nazis für eine überregionale Beteiligung an ihrem Aufmarsch sorgen wollen. Neben dem formellen Teil ist in der Zentrale auch ein Grillabend, mit dem Auftritt eines „Liedermachers“ geplant.

Egal ob Köpenick oder Neuruppin, wir werden Naziveranstaltungen nicht unkommentiert hinnehmen. Aus diesem Grund werden wir am Freitag ab 18 Uhr gegen das Neonazi-Treffen direkt vor der NPD-Zentrale lautstark protestieren. Und am 6. Juni geht es dann gemeinsam nach Neuruppin, um mit Blockaden den Aufmarsch der Nazis zum Desaster zu machen.

Antifaschistische Gegenkundgebung: 29. Mai – 18:00 Uhr – Mandrellaplatz (in der Nähe des S-Bhf. Köpenick)
Gemeinsamer Treffpunkt zur Anreise: 17:20 Uhr am Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße)

Mai/Juni 2015: Antirassistische Aktionstage in Berlin-Buch

Gemeinsam gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!
Aktionstage im Mai/Juni 2015 in Berlin-Buch

24. Mai | Gedenken an Dieter Eich
15.00 UHR | Treffpunkt: S-Bhf. Buch
Dieter Eich wurde am 24. Mai 2000 von Nazis in der Walter-Freidrich-Straße 52 ermordet.
Org.: Bündnis Niemand ist vergessen!

29. Mai | Fest der Nachbarn
15.00 – 20.00 Uhr | Bürgerhaus Buch
Nachbarschaftsfest mit Geflüchteten, veranstaltet von Albatros GmbH und Pankow hilft | Ankündigung hier

13. Juni | Antifa-Demo
13.30 Uhr | S-Bhf. Buch
Gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung.
Wohnraum statt Lagerunterbringung für geflüchtete!
Org: North East Antifa (NEA) & Gemeinsam gegen Rassismus

12./13. Juni | VOSIFA-Festival for open minds
Beginn: 16.00 Uhr | Konzerte: 17.00 Uhr
Große Wiese beim Jugendclub Würfel, nähe Wolfgang-Heinz-Str. 45
Org: VOSIFA

Mehr Infos hier.

Film über den Mord an Clément Méric – Une vie de lutte [Trailer]

Une vie de lutte – Der Kampf geht weiter
Als am 05. Juni 2013 der antifaschistische Aktivist Clément Méric mit zwei weiteren Freunden mitten in der Pariser Innenstadt von 3 Neonazis angegriffen und ermordet wurde, sorgte dies kurzzeitig für einen Aufschrei über rechte Gewalt im Land. Fast zwei Jahre sind nun vergangen, die Tat und Clément bleiben jedoch unvergessen.

Vor dem Kontext einer erstarkenden parlamentarischen Rechten, wie die Partei “Front National” sowie eines gesellschaftlichen Rechtsrucks in Frankreich und Europa, versucht der Film den Mord im Bewusstsein zu halten und die Tathergänge zu rekonstruieren. Die Bedrohung von rechts wird dabei skizziert und ein Einblick in die aktuellen antifaschistischen Kämpfe gegeben.

Die Dokumentation ist von den North East Antifascists [NEA] und Unterstützer*innen gemeinsam entwickelt und gedreht worden. Zur Entstehung haben Freund*innen der “Action Antifasciste Paris-Banlieue”, “Quartiers Libres”, “La Horde”, Anhänger*innen des Fußballclubs Ménilmontant FC, Bernard Schmid sowie viele weitere Aktive beigetragen.
D 2015

Verbreitet den Trailer:

(Es besteht die Option, in der sich unten befindenden Player-Leiste den Button “Untertitel” zu aktivieren.)

Mehr Infos:
www.uneviedelutte.blogsport.eu
www.antifa-nordost.org

4.7.2015 Freiraum Dachau: First RASH BEER PONG CUP!

Hi mates! Our first RASH Beer Pong Cup will be at the 4th of July in Dachau! The games start at the afternoon and in the evening Reazione play a concert! A team need 2 players, so if you want to play at the Beer Pong Cup you need 2 people! You’re a team? Great! Tell us from where you are and if you need a sleep place and tell us your team name „wink“-Emoticon write everything to: rashskin@riseup.net or here in Facebook! Cheers!

Aloha! Der RASH Beerpong Cup findet am 4 Juli in Dachau statt! Die Spiele beginnen nachmittags und abend wird die italienische Oi!-Band Reazione ein Konzert spielen! Ein Team besteht aus zwei Spieler_Innen! Also wenn du/ihr mitmachen wollt müsst ihr 2 Personen sein „wink“-Emoticon Sobald ihr ein Team seid meldet euch mit Teamname, Herkunft und ob ihr einen pennplatz braucht entweder hier in facebook oder schreib eine e-Mail an: rashskin@riseup.net „smile“-Emoticon

ACHTUNG: Es werden höchstens 16 Teams zu gelassen! Grauzonenspinner und anderes rechtes gesocks kann sich verpissen!

Attention: just 16 teams will be able to play! Greyzone idiots and other right-wingers should stay away!!

RASH BEER PONG CUP
4th July//Dachau Freiraum//Reazione + support

Mehr Infos hier.

Keine Zukunft für Nazis — »WARM-UP-WOCHEN « in Potsdam

Am 6. Juni 2015 pla­nen Neo­na­zis in der bran­den­bur­gi­schen Stadt Neu­rup­pin ihre seit 2009 jähr­lich statt­fin­dende Kam­pa­gne zum sog. „Tag der deut­schen Zukunft“ (TDDZ) fort­zu­set­zen. In die­sem Rah­men wol­len sie einer­seits durch Anhei­zen ras­sis­ti­scher Denk­mus­ter an beste­hende Res­sen­ti­ments und die ras­sis­ti­sche Stim­mun­gen in Tei­len der Gesell­schaft anknüp­fen und ande­rer­seits eine Droh­ku­lisse gegen­über Migrant_innen und Geflüch­te­ten aufbauen.
Wir wol­len dies nicht hin­neh­men und rufen alle enga­gier­ten Antifaschist_innen dazu auf, gemein­sam den Neo­na­zis ent­ge­gen zu tre­ten und den TDDZ durch Men­schen­blo­cka­den schei­tern zu las­sen. Wir set­zen uns für ein soli­da­ri­sches Mit­ein­an­der, Chan­cen­gleich­heit und freie Ent­fal­tungs­mög­lich­keit für alle Men­schen ein. Eine “Zukunft” vol­ler Aus­gren­zung und Unter­drü­ckung muss ver­hin­dert werden!

Kommt am 6. Juni 2015 nach Neu­rup­pin und lasst uns gemein­sam dem TDDZ blo­ckie­ren. Keine Zukunft den Nazis!

»WARM-UP-WOCHEN « IN POTSDAM
Aus Pots­dam wer­den Busse orga­ni­siert, wei­tere Infos fol­gen auf den Veranstaltungen.

» Frei­tag, 08.05. // 20Uhr // Archiv:
Info­ver­an­stal­tung zum TDDZ in Neu­rup­pin
außer­dem:
Spar­ta­cus: „Disco für alle goes Tag der Befrei­ung“ Soli-Sause für Gegenproteste
» Mitt­woch, 13.05. // 19Uhr // Spar­ta­cus:
Work­shop „Demo– und Basisgruppentraining“
» Mon­tag, 18.05. // 18.30Uhr Uhr // Nowa­wes:
Info­ver­an­stal­tung „Rechtshilfe“
» Sonn­tag, 31.05. //16Uhr // La Dat­scha:
Work­shop „Akti­ons– und Blockadetraining“
» Diens­tag, 02.06. // 20Uhr // Black Fleck:
Soli­t­re­sen und letzte Infos für die Anti­fa­mo­bi­li­sie­rung gegen den TDDZ

Quelle

Berlin fährt am 06. Juni nach Neuruppin

KEINE ZUKUNFT FÜR NAZIS! “TAG DER DEUTSCHEN ZUKUNFT” VERHINDERN
Aus der Hauptstadt in die Provinz – von Berlin nach Neuruppin.
Veranstaltungsreihe in Berlin

Seit nunmehr einem halben Jahr versammeln sich bundesweit regelmäßig selbsternannte “besorgte Bürger” unter starker Mitwirkung organisierter Neonazis, um gegen die herbeifantasierte „Asylflut“ und den vermeintlichen „Volkstod“ zu demonstrieren. Auch in Berlin manifestiert sich immer deutlicher der latente Rassismus der bürgerlichen Gesellschaft, vorangetrieben durch die NPD, die ihr reaktionäres und menschenfeindliches Gedankengut hinter der Maske von sogenannten „Bürgerinitiativen“ tarnt. Mit dem zunehmenden Rückgang der Teilnehmer_innenzahlen dieser rassistischen Aufmärsche wird der Hintergrund der Aufmärsche immer offensichtlicher. Während die “besorgten Bürger” in Hohenschönhausen mittlerweile von “Asylbetrügern” sprechen und direkt für NPD-Veranstaltungen werben, beschwert mensch sich in Marzahn darüber, dass das Singen eine Geburtstagsständchens an Führers Geburtstag untersagt wird.

Doch nicht nur in den Berliner Randbezirken ereilt sich eine rassistische Mobilisierung und aufgeheizte Stimmung im bedrohlichen Maß. In der Bundesrepublik fanden sich Nachahmer_innen der rassistischer Praxis der sog. „Bürgerinitiativen“. Auch in benachbarten Bundesland Brandenburg existieren diverse Initiativen, finden Demonstrationen statt unter der Federführung der NPD und auch die Zahl rassistische Übergriffe ist angestiegen. Die Freien Kräfte Neuruppin/Osthavelland machen schon seit einigen Jahren unter den Deckmantel der Initiative „Zukunft statt Überfremdung“ mobil gegen Asylsuchende, Migration und Zuwanderung in Nordwestbrandenburg. So tragen sie dieses Jahr den “Tag der deutschen Zukunft” (TddZ) aus, der am 06. Juni in Neuruppin stattfinden soll. Der TddZ ist eine seit 2009 jährlich stattfindende völkisch-rassistische Neonazi-Kampagne, welche in Neuruppin ihren diesjährigen Höhepunkt als Großaufmarsch finden soll. Die Entwicklung der Teilnehmer_innenzahlen der letzten Jahre beim TddZ verdeutlicht, dass dieses Jahr in Neuruppin mit bis zu 500 Neonazis gerechnet wird. Es ist daher mit dem größten Neonaziaufzug seit den Aufmärschen von Halbe zu rechnen.

In heutigen Zeiten wird die Situation immer bedrohlicher. Neonazis und Rassist_innen gehen immer häufiger auf die Straße, um gegen Unterkünfte für Geflüchtete zu demonstrieren und erzeugen dabei eine gefährliche Drohkulisse. Auch kommt es immer häufiger zu rassistischen Übergriffen, bis hin zu brennenden Flüchtlingsunterkünften.

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What We Feel Resistance Tour 2015

Seit ihrem ersten Auftritt 2005 hat WWF einen langen Weg zurückgelegt: von Keller-Auftritten vor einer kleinen Gruppe von Freunden bis zu den wichtigen europäischen Festivals.
WWF hat von Anfang an nicht versucht populäre westliche Bands zu kopieren und folgte keinen Trends und Klischees, sondern hat sofort begonnen, harte, aggressive Musik mit gradlinigen Texten zu spielen, die die wichtigsten Probleme der Szene und der Gesellschaft insgesamt ansprechen. WWF sprechen das Publikum in einer einfachen Sprache an und greifen grundlegende Themen wie Freundschaft, Verantwortung, Loyalität, Wort halten, Solidarität und die Notwendigkeit für sein Umfeld und seine Überzeugungen zu kämpfen, auf. Die Band wird nicht müde, durch das eigene Beispiel zu beweisen, dass die Ethik von Punk und Hardcore, ihre Prinzipien und Ideale, keine überholten subkulturellen Klischees sind, sondern eine Anleitung zum Handeln, für alle, die die Welt zu einem besseren Ort machen wollen.
Die Aufrichtigkeit und Hingabe, wie auch die Aktualität und Relevanz der Songs blieben nicht unbemerkt – in der zweiten Hälfte der Nuller Jahre erwarb WWF zur Überraschung Vieler Kultstatus. Sie wurden zu einer wichtigen Stimme der unabhängigen russischen Punk- und Hardcore-Szene. WWF fand die Unterstützung von Vertretern der verschiedenen Strömungen des russischen Undergrounds und konnten Einfluss auf dessen Weiterentwicklung nehmen. In neun Jahren hat die Band viel erlebt. Trotz persönlicher Drohungen, Absage von Konzerten, Enttäuschungen und dem Verlust von nahen Freunden blieb WWF seinen Überzeugungen stets treu und zeigte dies nicht nur in Worten, sondern auch in Taten.

WWF hat in den letzten neun Jahren Konzerte von Manchester über Marseille und Murmansk bis Wladiwostok gegeben. In Europa gilt die Band als Gesicht des politischen russischen Hardcores. Die geografische Ausdehnung der Touren nimmt jedes Jahr zu. Bis jetzt besuchten WWF 16 Länder in Europa und Asien und spielte mehr als 250 Konzerte. Sie waren die Headliner bei großen Festivals wie MayDay (Berlin, Deutschland), HafenRock (Hamburg, Deutschland) und vielen anderen. Alle Aufnahmen (einschließlich der Wiederveröffentlichung der frühesten Platten) wurden bei den bekannten Labels An’na Nadel Records und Mad Butcher Records veröffentlicht und auf dem europäischen Musikmarkt mit Erfolg verbreitet. Die jüngste Veröffentlichung, eine Zusammenarbeit mit der bekannten deutschen Streetpunk-Band Stage Bottles, wurde in großer Auflage herausgegeben und bereits nach weniger als zwölf Monaten fast vollständig verkauft.

Soziale Aktivitäten der Band erregen regelmäßig die Aufmerksamkeit der in- und ausländischen Medien. Die Musiker gaben der Presse, dem Fernsehen sowie Internet-Medien zahlreiche Interviews. Sie wirkten in verschiedenen filmischen Dokumentationen wie z. B. „Iwan. Im Gedenken an unseren Freund“ (Russland), „Der Schlüssel zum Uhrwerk Orange“ (Russland) und „Noise and Resistance“ (Deutschland) mit. Ihre relative Popularität nutzt die Band als Werkzeug, um ihre Ansichten einem möglichst breiten Publikum zu vermitteln. Jede Tournee von WWF wird von Vorführungen von Filmen über die Independent-Szene in Russland sowie öffentlichen Debatten und Diskussionen zu aktuellen sozialen Problemen begleitet. Von Anbeginn unterstützte WWF regelmäßig verschiedene gemeinnützige Initiativen durch die Teilnahme an Benefizkonzerten und Tourneen.

Liberationweeks 2015: Nordostberliner Veranstaltungsreihe zu Widerstand und Befreiung

SONDERSEITE:

Alle Infos hier: www.antifa-nordost.org/liberationweeks

Am 21. und 22.April 2015 jährt sich die Befreiung des Berliner Nordostens vom deutschen Faschismus zum 70. Mal. Die Einnahme der Außenbezirke Berlins war im Kampf um das Herz der faschistischen Bestie, eine wichtiger Schritt zur endgültigen Niederringung des Naziregimes.Der mörderische Feldzug der Nationalsozialisten hatten bis zu diesem Zeitpunkt Millionen das Leben gekostet. Die Einnahme der Berliner Außenbezirke bildete damals einen der ersten Schritte im Kampf um die „Reichshauptstadt Berlin“ – das Zentrum der politischen Macht des 3.Reiches – und somit die Beendigung des blutigen Mordens der Nazis. Dies gilt es zu feiern!

Seit 2006 gedenken wir diesem Jahrestag mit Veranstaltungen zur Geschichte des antifaschistischen Widerstandes in den Bezirken Weißensee, Pankow, Hohenschönhausen und Prenzlauer Berg. Wichtig waren uns immer die einzelnen Schicksale derer zu beleuchten, die Haltung bewahrten, in dem sie Sabotage betrieben oder denen halfen, die von den Nazis verfolgt wurden. Sollten die Deutschen sich politisch wieder für die Barbarei entscheiden, ist die Erinnerung an das Wirken dieser Menschen unersetzlich. Ihre Schicksale zeigen, dass es auch unter widrigen Umständen möglich ist sich zu wehren. Mit einer Fahrradtour wollen wir in diesem Jahr ihr Andenken anhand von (Wohn)Orten des Widerstandes erstmals vernetzt darstellen.

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Der Dritte Weg – Aufbau Ost

Seit eini­ger Zeit for­ciert die neo­na­zis­ti­sche Split­ter­par­tei „Der III. Weg“ einen Aus­bau ihrer Akti­vi­tä­ten in der Ost­zone. Dabei schreckt sie nicht vor der Abwer­bung von NPD-Mandatsträgern zurück und kon­zen­triert sich beson­ders auf die Orte, in denen die NPD in der Ver­gan­gen­heit ver­sagte. Ein Blick auf die Ent­wick­lung in Ber­lin und Brandenburg.

Der Dritte Weg – ein Export­schla­ger?

Anfangs war der „Dritte Weg“ noch eine kleine, eher bedeu­tungs­lose Erschei­nung aus Rheinland-Pfalz und Baden Würt­tem­berg. Aus­ge­stat­tet mit einem10-Punkte-Plan, der an das „25 Punkte-Programm“ der NSDAP ange­lehnt ist. Die Auf­nahme der mili­tan­ten baye­ri­schen Kame­rad­schaft „Freies Netz Süd“ (FNS), im Zuge des Ver­bots­ver­fah­rens die­ser Orga­ni­sa­tion, sorgte für eine schein­bar plötz­li­che Expan­sion nach Bay­ern. Und für eine deut­li­che Zunahme von Akti­vi­tät und Wahr­neh­mung der Par­tei, in der vier von fünf Mit­glie­der des Bun­des­vor­stan­des aus Rheinland-Pfalz stam­men. Der Außen­sei­ter ist das ehe­ma­lige Kreis­vor­stands­mit­glied der NPD in Berlin-Pankow, Sandor Makai. Seit 2014 drückt sich die Par­tei, mit einem unüber­seh­ba­ren Hang zur NS-Ästhetik, all­mäh­lich gen Nor­den und ver­fügt über Grund­struk­tu­ren in Hes­sen, Nie­der­sach­sen, Sach­sen und Thü­rin­gen. In Sach­sen began­gen vor allem die Akti­vi­tä­ten nach dem Auf­marsch am 01.05.2014 in Plauen. Ähn­li­ches erwar­tet man für Thü­rin­gen, wo der III.Weg am 01.05.2015 auf­mar­schie­ren will – in Saalfeld.

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Recherche-Doku zu Neonazis in Westbrandenburg [2014]

Für das westliche Brandenburg, genauer gesagt für die Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Havelland und Potsdam-Mittelmark sowie für die kreisfreien Städten Brandenburg an der Havel und Potsdam, wurde heute eine Informationsbroschüre zu neonazistischen Organisationen, Aktivitäten und Übergriffen veröffentlicht. Die Dokumentation umfasst 196 Seiten und liegt als PDF in einer Größe von 17,9 MB vor.
Sie kann hier frei heruntergeladen werden: http://workupload.com/file/YQMj4dO9

Die Verfasser*innen ziehen als Fazit ihrer Analyse, dass die Etablierung neuer neonazistischer Netzwerke, das Auftreten neuer neonazistischer Aktionsgruppen, die steigende Zahl aktiver Neonazis, die deutliche Zunahme neonazistischer Aktivitäten und letztendlich die gleichbleibend hohe Gewalt gegen Geflüchtete im Jahr 2014 zeigt, dass die Herausforderung des organisierten Neonazismus mindestens mittelfristig ein bleibendes Thema in Westbrandenburg bleiben wird. Es gibt dort ein erhebliches Potential an gefestigten Kadern, welche sich berufen fühlen, das Milieu vor allem durch Aktionismus, insbesondere durch Veranstaltung von Aufmärschen und Kundgebungen, bei Laune zu halten und gleichzeitig Anknüfungspunkte an rassistische, völkische oder antisemitische Strömungen in der Gesellschaft zu suchen.

Diese Menschen sind auch für die bundesweit agierende NPD interessant, welche diese gerne für parteipolitische Zwecken einsetzen oder zu Abgeordneten in Parlamenten aufbauen will.

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6.6.2015: Keine Zukunft für Nazis! TDDZ in Neuruppin verhindern!

www.red-skins.de
http://neuruppin.no-tddz.org/
http://www.inforiot.de

**** Aufruf des NO TDDZ-Bündnisses ****

Keine Zukunft für Nazis! TDDZ in Neuruppin verhindern!

Am 6. Juni 2015 planen Neonazis in der brandenburgischen Stadt Neuruppin ihre seit 2009 jährlich stattfindende Kampagne zum sog. „Tag der deutschen Zukunft“ (TDDZ) fortzusetzen. In diesem Rahmen wollen sie einerseits durch Anheizen rassistischer Denkmuster an bestehende Ressentiments und die rassistische Stimmungen in Teilen der Gesellschaft anknüpfen und andererseits eine Drohkulisse gegenüber Migrant_innen und Geflüchteten aufbauen. Continue reading

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