3.2.2016 Babelsberg: Blauweissbunt Nulldrei vs. Pogida

>>> ACHTUNG UHRZEITÄNDERUNG: 17.30 UHR !!!! <<<

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Liebe Freundinnen und Freunde der Nordkurve,
am Mittwoch gilt es, sich zum vierten Mal dem braunen POGIDA Mob entgegen zu stellen! Wir laden euch alle ein, gemeinsam mit uns, den Gegenprotest schon vor der unsäglichen POGIDA-Veranstaltung lautstark und kreativ auf die Babelsberger Straßen zu tragen.
Zu 17:30 Uhr lädt dazu ein breites Bündnis zum Demonstrationszug, vom S-Bahnhof Babelsberg zum Bisamkiez, ein. Diesen Aufruf unterstützen wir ausdrücklich und freuen uns darauf, gemeinsam mit euch, ein starkes Zeichen für Toleranz und gegen Rassismus zu setzen!
Kommt ALLE zum S-Bahnhof, seid laut und tretet für unsere gemeinsamen Werte ein!
Nordkurve Babelsberg
Laut | bunt | kreativ

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3.2.2016 Potsdam: Pogida stoppen! Teil IV

Schon mehrfach wollten die POGIDA-Nazis nun durch Potsdam laufen. Jedes Mal konnten wir ihnen entschlossen Protest entgegenstellen und trotz Repression und Polizeigewalt den Aufmarsch behindern, verkürzen oder ganz ausfallen lassen.

Nun wollen die Nazis versuchen in den verschiedenen Innenstadtfernen Stadtteilen ihre rassistische Meinung mit ihren “Spaziergängen” zu verbreiten. Es ist wichtig, dass wir das auch dort nicht unwidersprochen hinnehmen.Egal ob P-West, Schlaatz, Stern oder sonstwo. Für Nazis gibt es kein ruhiges Hinterland! Wenn sie jeden Mittwoch nach Potsdam kommen wollen, werden wir schon da sein und auf sie warten! Viele,entschlossen, gemeinsam, solidarisch.

Keinen Fußbreit Pogida!

Die geplante Pogida-Demoroute am 3. Februar: Bisamkiez – Am Nuthetal – An der Alten Zauche bis zum REWE-Markt am Horstweg.

Aktuelle Infos am Tag unter:

@TickerPotsdam und die
Infotelefon: 0152 13 25 63 314

EA (Ermittlungsausschuss): 0157 03 22 92

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[B] „BärgIdA und Freunde“ am 6. Februar in Berlin

Let’s Fight White Pride
Am kommenden Samstag, 6. Februar, mobilisiert „BärgIdA und Freunde“ zu einer Demonstration am Berliner Hauptbahnhof. Bereits beim 3. Potsdamer Abendspaziergangs des PEgIdA Ablegers „PogIdA“ kündigte Chrsitian Müller an, am 6. Februar zusammen mit den Freund_innen aus Rathenow, Nauen und Berlin eine Demonstration in Berlin durchzuführen.

Nun ist die Katze aus dem Sack!

Seit Freitag ist nun bekannt, dass sich die Rassist_innen ab 14 Uhr unter dem Motto „Für Festung Europa-Fortress Europe – Unsere Kultur. Unsere Länder. Rettet unsere Zukunft. Vereint für bessere Zukunft unserer Kinder“ am Washingtonplatz hinter dem Hauptbahnhof treffen wollen. Das Datum ist dabei nicht zufällig gewählt. Hat doch PEgIdA in Dresden einen europaweiten Aktionstag ausgerufen

Das Kind beim Namen nennen

Hinter den vermeintlich bürgerlichen Protest stecken organisierte Neonazis. Dies macht nicht zuletzt die krude Zusammensetzung der Besucher_innen der Abendspaziergänge deutlich. Viel mehr zeigt sich dies an den Organisator_innen und ihrem Umfeld. Drei ausfühliche Recherche-Artikel sollen an dieser Stelle Erwähnung finden:

BärGIDA http://nobaergida.blogspot.com/2015/07/wer-ist-bargida.html
BärGIDA https://www.antifa-berlin.info/news/1085-brgida-eine-einschtzung
PoGIDA http://arpu.blogsport.eu/2016/01/26/pegida-potsdam-rassist_innen-und-neonazis/

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4 FEB Fotzen Power Germany + Nunofyrbeeswax – LIVE @ Urban Spree’s basement – 04.02.2016

Fotzen Power Germany + Nunofyrbeeswax – LIVE @ Urban Spree’s basement – 04.02.2016

Fotzen Power Germany + Nunofyrbeeswax = More fun – Here are two new bands in town – 2016 is gonna be punk in Berlin! Let’s check that out the 4th of February @ Urban Spree’s dirty basement!!!

Nunofyrbeeswax
https://nunofyrbeeswax.bandcamp.com/releases

6.2.2016 Spartacus/Potsdam: FEB Big Repression Solidarity Party

Hallo liebe Freunde,

im Rahmen einer Refugees Welcome Veranstaltung sind einige Repressionskosten entstanden und um die Kosten zum Teil auzugleichen veranstalten wir diese Party.

Beginnend mit Livekonzerten, über diverse trash, all time und Pop Dj´s bis um 03:00 Ab dann gibt es House & Techno auf die Ohren. Es sollte also keine Vorliebe zu kurz kommen.

Es gibt musikalisch eine sehr bunte Mixtur vertreten durch:
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♥ Dachlawine (live-punk), ♥
♥ Maxx_Power (trash/all time), ♥
♥ Katzenjammer Kids (Pop), ♥
♥ Ciko + special guests (live-electro/drums), ♥
♥ Homiés (Rapante b2b Nicolas Budó) – House & Techno ♥

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Also Freunde der Nacht Let´s Fetz

Quelle

6.2.2016: Gegen den Naziaufmarsch im Februar 2016 in Weimar, den Täter_innen nicht gedenken!

Widersprüche und Ambivalenzen in der neonazistischen „Erinnerungskultur“ Beim kommenden Trauermarsch soll wieder der „Zerstörung“ der Stadt Weimar, durch die alliierten Bomberverbände gedacht werden. Das „Gedenkbündnis Weimar“ beschreibt Weimar -wie im Jahr zuvor- Weimar als „Stadt der Baukunst“, die Opfer des „Bomben Holocaust“ wurde. Wir ersparen uns in diesem Zusammenhang darauf einzugehen, dass die weltbekannte Weimarer Baukunst -also das Bauhaus- für die Nationalsozialist_innen als „entartete Kunst“ galt. Viel mehr wollen wir die Stadt im Kontext der nationalsozialistischen Verbrechen rezipieren.

Bereits 1932 wurde auf Landesebene eine nationalsozialistische Regierung demokratisch gewählt und nach der Machtübertragung 1933 auf Reichsebene, wurde Thüringen nicht ohne Grund als „Trutzgau“ bezeichnet, denn die Gleichschaltung ließ sich hier besonders schnell vollziehen. „Trutzgau“ eine Bezeichnung auf die die regionale Naziszene auch 2015 Bezug nimmt, indem sie beispielsweise Veranstaltungen, wie <a href=“http://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/gefragter-brauner-live-act“>“Rock im Trutzgau“</a> abhält . Doch analysiert mensch die Rolle von Weimar im NS genauer, kann festgestellt werden, dass sich führende Nationalsozialist_innen in Weimar äußerst wohl fühlten -darunter auch Adolf Hitler, der wiederholt Weimar besuchte. Die Stadt hatte mit Fritz Sauckel einen Gauleiter an ihrer Spitze, der später als „Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz“ Millionen von Menschen nach Deutschland verschleppte, um sie als Zwangsarbeiter_innen auszubeuten. Zwangsarbeit, etwas von dem die Nationalsozialist_innen auch in Weimar regen Gebrauch machten. So wurde im Jahr 1937 das Konzentrationslager Buchenwald eröffnet, in dem über 56.000 Menschen getötet wurden. Die inhaftierten Menschen wurden von der SS an Firmen in Weimar ausgeliehen, in denen sie Zwangsarbeit verrichten mussten. Von der weimarer Bevölkerung wurde die Existenz eines Lagers nicht infrage gestellt. Lediglich die NS-Kulturgemeinde kritisierte die erste Bezeichnung „KL Ettersberg“ mit der Begründung, dass der Ettersberg untrennbar mit dem Wirken Goethes verbunden sei. Es erfolgte die Umbennenung in „KL Buchenwald post Weimar“.
Mit der Eröffnung des Lagers bezog die „Dritte SS-Totenkopf Standarte“ ihre Kasernen in Buchenwald. Der Leitspruch der SS: „Meine Ehre heißt Treue“ findet sich zum Beispiel auch auf dem Bauch des ehemaligen Weimarer Neonazis <a href=“http://linksunten.indymedia.org/de/node/145763″>Kevin Stärker</a> als Tattoo wieder. Hier wird einmal mehr die Ambivalenz zwischen dem öffentlichen Relativieren der Schuld deutlich und dem gleichzeitigen radikalen Bejahen der nationalsozialistischen Menschheitsverbrechen.

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[DD, 6.2.] Pegida crashen! Aktionstag gegen die Festung Europa!

Grenzenlose Solidarität – Aktionstag gegen die Festung Europa!
Demonstration | Dresden Hauptbahnhof | 06. Februar 2016 | 12 Uhr

Am 06.02.2016 wird unter dem Motto “Grenzenlose Solidarität” ein europaweiter Aktionstag gegen die Festung Euopa stattfinden, an dem es auch in Dresden eine bundesweite Demonstration geben wird. Wir wollen den Tag nutzen, um die politische Solidarität mit Flüchtenden weltweit zu stärken und die Verbindungen zwischen ihren Fluchtgründen und der europäischen Innen- und Außenpolitik zu thematisieren.

Der Aufruf
“Solidarisch zu sein” meint bestimmte Ziele anderer Menschen in einer Situation zu teilen und “zu den eigenen zu machen” sowie Menschen in dieser Situation zu unterstützen, ohne selbst direkt betroffen zu sein. Politische Solidarität bedeutet, sich (auch aus der eigenen Perspektive) mit den gesellschaftlichen Prozessen und Ursachen auseinanderzusetzen, die zu diesen Problemen führen. Politische Solidarität bedeutet, sich zu positionieren, sich nicht allein als “Außenstehende*r” zu verstehen, sondern gemeinsam kämpferische Standpunkte zu entwickeln! Politische Solidarität beinhaltet, sich aktiv für eine emanzipatorische Veränderung der bestehenden Verhältnisse einzusetzen.
Denjenigen, die ihre bisherige Heimat verlassen, um in Europa nach einem besseren Leben zu suchen, steht hierzulande ein staatlicher Apparat entgegen, der nach Nützlichkeit sortiert – während dieser selbst einen Teil der Fluchtgründe aktiv produziert und eine rassistische Grundstimmung in der Gesellschaft befeuert. Weiterhin verneint dieser hartnäckig das Recht auf gesellschaftliche Partizipation, körperliche Unversehrtheit und Selbstverwirklichung. Politische Kämpfe und Bewegungen, angestoßen durch die Flüchtenden selbst, zeigen Handlungsmöglichkeiten gegen diese politischen und gesellschaftlichen Restriktionen, wie z. B.: Der “Marsch für die Freiheit”, zahlreiche Platzbesetzungen oder Demonstrationen. Politische Solidarität bedeutet für uns in diesem Kontext, Kämpfe flüchtender Menschen aufzugreifen, Austausch zu fördern und uns gemeinsam zu organisieren. Denjenigen, die weiterhin Todeszonen an europäischen Außengrenzen, brennende Unterbringungen und alltäglichen Rassismus befürworten, wollen wir uns gemeinsam entgegen stellen!

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Demo am 6.2.2016 Berlin: Rebellische Strukturen verteidigen, solidarische Kieze schaffen !

Wagenplatz Rummelplatz (Gürtelstr. 26)
17:00 Uhr (pünktlich !!!) Demo!

Berlin-Friedrichshain im Jahr 2015: Seit November ist es amtlich: der Friedrichshainer Nordkiez ist ein Gefahrengebiet. Die Berliner Autoritäten in Politik und Polizei müssen nach Jahren des unermüdlichen Kampfes endlich ihre Bemühungen aufgeben, die Verhältnisse schön zu reden. Während sie im geförderten Sanierungsgebiet über Jahre erfolgreich versuchten, Investor*innen mit fetten Gewinnversprechen anzulocken, müssen sie nun zugeben, dass die Menschen, die im Nordkiez leben, erbittert Widerstand leisten. Die Konsequenz für die Berliner Politik: Der Kiez wird zum Gefahrengebiet erklärt. Seitdem finden wahllose Personenkontrollen statt, die jederzeit alle treffen können. Den vorläufigen Höhepunkt stellte bisher der Abend des 28.11.15 dar, in der in einer massenhaften Kontrolle 91 Personen kontrolliert, schikaniert, geschlagen und mehrere Personen verhaftet wurden.

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20.2.2016 Antifa-Demo in Brandenburg: „Fighting for 20 Years“

Antifa-Demo:
Sa, 20.02.2016 | 11:00 Uhr | Brandenburg Hauptbahnhof

Mehr Infos: fightingfor20years.blogsport.de

Am 7. November 1992 wurde Rolf Schulze in Lehnin von drei Neonazis zusammengeschlagen, ertränkt und verbrannt.

Am 20. Februar 1996 wurde Sven Beuter in Brandenburg an der Havel von einem Neonazi zu Tode getreten.

Diese Morde sind nur zwei von über 180 die seit der Wiedervereinigung in der Bundesrepublik verübt wurden. Beide Fälle eint, dass die Menschen von bekennenden und organisierten Neonazis ermordet worden sind. Beide Männer mussten sterben, weil sie „kein Recht, [haben] unter der strahlenden Sonne zu leben“, wie es einer der Mörder von Rolf Schulze während der Gerichtsverhandlung verlauten ließ.

Rolf Schulze war zu seinem Todeszeitpunkt im Jahre 1992 wohnungslos und schlief häufig auf Bahnhöfen. Des Weiteren ging er keiner geregelten Arbeit nach. Dies allein machte ihn zum potentiellen Opfer. Die drei Täter sahen in ihm nur eine Belastung für die Gesellschaft und befanden daher, dass sie im Sinne dieser agieren, wenn sie ihn misshandelten und in letzter Konsequenz töteten. Aus ihrer Ideologie machten sie während der Gerichtsverhandlung keinen Hehl. Auch gaben sie offen zu in verschieden neonazistischen Gruppierungen aktiv zu sein. Dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass ihre Handlung nicht im Affekt geschehen ist, sondern letztendlich die Konsequenz ihrer Weltanschauung ist, in der nur Menschen ein Recht zu leben haben, die einen Mehrwert für die Gesellschaft darstellen.
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