[Berlin-Prenzlauer Berg] Kameruner*innen von 200 Nazis angegriffen – Polizei und Presse schweigen

200 rechte Fußballfans greifen im Mauerpark 40 Menschen an, die sich hier zur Grillfeier eines Kameruner Vereins verabredet hatten. Die Polizei kann sie nicht schützen und behauptet gegenüber der Presse, es habe keine Verletzen gegeben. In den Medien wird darüber faktisch nicht berichtet. Diesen Zustand müssen wir ändern. Wir fordern darum Aufklärung und Unterstützung der Betroffenen!

Am Samstag den 24. September 2016 wird es darum um 15.00 Uhr am Mauerpark eine Kundgebung von der Opferberatungsstelle Reachout geben, zu deren Teilnahme wir Jede*n einladen möchten (Bringt Decken, Grills und Picknick-Sachen mit). Wichtig ist uns aber vor allem die Darstellung der Ereignisse am 3. September und die Situation rund um die BFC-Spiele im Prenzlauer Berg. Dies soll im Folgenden geschildert werden.

Am Samstag, den 3. September fand im Jahn-Sportpark in Prenzlauer Berg das Derby zwischen den Fußballclubs Hamburger SV und BFC Dynamo statt. Unter den Fangruppen kam es bereits während des Spiels zu Provokationen. Als die Berliner Polizei nach Spielende gegen 20 Uhr die beiden Lager trennte, setzte sich eine größere Gruppe von BFC-Fans Richtung Mauerpark in Bewegung. 40 Menschen eines Kameruner Kulturvereins, die zu diesem Zeitpunkt zusammen im Mauerpark grillten, wurden von dem rund 200 Personen starken Mob beschimpft und attackiert. Die Angreifer*innen brüllten rassistische Parolen, warfen Flaschen auf die Betroffenen und schlugen auf sie ein. Vier der Angegriffenen mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden, einer sogar in einer Spezialklinik. Unter den Festteilnehmer*innen befanden sich viele Kinder, die in Folge des brutalen Überfalls eindeutige Anzeichen von Traumata aufwiesen.

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24.9.2016 Neuruppin: PRE – Eröffnungskonzert vom neuen Mittendrin!

Jetzt wirds ernst!

Die Veranstaltungsräume nehmen langsam gestalt an und wir können es kaum erwarten, diese dann auch gleich einzuweihen!

Nach 3 Jahren bauen, kann es jetzt so langsam los gehen.

Um es richtig krachen zu lassen, packen wir ein gewaltiges Paket auf den Tisch:

Bands:
► Notgemeinschaft Peter Pan (Politpunk / HH)
♬ https://notgemeinschaftpeterpan.bandcamp.com/

► the FLEXFITZ (Indie/Punkrock / HRO)
♬ https://theflexfitz.bandcamp.com/

► Konny&Alex (Liedermacherduo / Berlin)
♬ http://www.turgutz.de/

Aftershow:
★ Antifa Charts // All times favourites ★
Außerdem:
Getränkespecials
Kickertunier
VOKÜ
________________________________________________

– Eintritt: 2€ + X
– Keine Nazis, kein Grauzone-Scheiß, kein Rassismus, kein Sexismus
– lasst eure Hunde zu Hause
– Ort: JWP Mittendrin (neu): Bahnhofstraße 10a in Neuruppin

23.9.2016: Neustrelitz vs. Nulldrei

+++Freitag+++15.40/16.30 Uhr+++Pdm Hbf/Gesundbrunnen+++
Liebe Freunde der gepflegten Auswärtsfahrt. Eigentlich dachten wir ja, dass Unentschieden der letzten Saison angehören würden. Dem ist leider nicht so. Um nun mal wieder zu siegen, hat uns der Spielplan mit einer Fahrt zum Tabellenletzten nach Neustrelitz belohnt.
Damit es auch sicher mit einem Dreier klappt braucht unser Team aber auch mal auswärts die Unterstützung von mehr als 3 1/2 Leuten. Merkste selber wa?!

22.9.2016 Panke/Berlin: Feelin‘ alright – Ska und Reggae party

Selectress Rana präsentiert: Ska, Reggae und Worldbeats in der Panke Bar! Bei schönem Wetter starten wir im Garten, ansonsten freut euch auf einen entspannten Clubabend – zuckende Knie nicht ausgeschlossen…

Mit Special Guest: DJ Skaburp!

Selectress Rana presents: Ska, Reggae and Worldbeats in the beautiful Panke Bar! If the weather is good we start the set outside.

Mehr Infos hier.

23.9.2016 Baiz/Berlin: Filmpremiere: „Paris Rebelle- Zwischen Rechtsruck und Revolte“

23.09.2016 | 20 Uhr | BAIZ | Schönhauser Allee 26A (U-Bhf Senefelder Platz oder Eberswalder Str.) www.baiz.info
Podcast: A-Radio Interview zum Filmprojekt “Paris Rebelle”
Nach unserer Antifa-Doku „Une vie de lutte“ aus dem Jahr 2015 veröffentlichen wir nun die Dokumentation „Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“ über das Gedenken an den von Nazis ermordeten Antifaschisten Clément Méric, den französischen Ausnahmezustand und seine Auswirkungen auf den politischen Aktivismus, den andauernden Rechtsruck in Frankreich und soziale Kämpfe im Zusammenhang mit den Protesten gegen das „Loi El Khomri“, während denen nicht nur im ganzen Land gestreikt wurde, sondern die auch eine neue Protestbewegung namens Nuit Debout hervorbrachte und denen die Staatsmacht mit aller Gewalt und Repression begegnet.
Im Rahmen unserer Dreharbeiten konnten wir zahlreiche Genoss*innen von der AFA Paris, La Horde, der CNT, der Rap-Kombo Première Ligne und viele weitere interviewen.
Ein Film von der NEA, Left Report und Freund*innen. Die Macher*innen des Films werden anwesend sein.
Clément Méric – à jamais dans nos lut
Im Anschluss des Filmes stehen die Filmemacher*innen sowie Bernhard Schmid (Autor, Journalist und Jurist aus Paris) für Fragen und Diskussionen zum Filmprojekt sowie den aktuellen politischen Entwicklungen in Frankreich zur Verfügung.

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24./25.9.2016 Spartacus/Potsdam: Theaterstück “ A wie Aufklärung“

Es geht weiter. Es ist bis heute wenig aufgeklärt. Viele Fragen sind nach wie vor offen.

Vier Jahre nach ihrem ersten Projekt zu dem Thema – dem vielfach ausgezeichneten Stück “V wie Verfassungsschutz” – setzt sich das nö theater erneut mit dem NSU Komplex und dem Verfassungsschutz auseinander. Denn trotz Versprechen von höchster Stelle, einem jahrelangen Gerichtsprozess und zahlreicher Untersuchungsausschüsse müssen die Betroffenen auch weiterhin auf eine lückenlose Aufklärung warten.
Das nö theater begibt sich ins Zeugenschutzprogramm, sucht nach den Ursachen und stellt die Frage ob wir die Antworten überhaupt wissen möchten.

Es spielen: Felix Höfner, Asta Nechajute, Anne Müller, Lucia Schulz, Slim Weidenfeld
Licht: Marek Mauel
Bühnenbild: Lisa Schmitt
Regie: Janosch Roloff

mehr Informationen unter:
www.noetheater.de
www.facebook.com/noetheater

Einlass ab 18:30 Uhr
Anmeldung unter buero@spartacus-potsdam.de

22.9.2016 Karli/Babelsberg: Zeitzeugengespräch

Zum dritten Zeitzeugengespräch, präsentiert von Blauweissbunt*Nulldrei, begrüßen wir am Donnerstag, dem 22. September die Schriftstellerin, Dichterin und Übersetzerin, HALINA BIRENBAUM. HALINA BIRENBAUM ist 1929 in Warschau geboren. Die Besatzungszeit verbrachte sie im Warschauer Ghetto und überlebte Inhaftierungen in den Konzentrationslagern in Majdanek, Ausschwitz, Ravensbrück und Neustadt-Glewe. Ihr Leidensweg endete 1945, als sie aus dem Konzentrationslager Neustadt-Glewe befreit wurde.

1947 emigrierte sie nach Israel. Derzeit lebt Frau BIRENBAUM mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Hertzliya. Bei den vielen Vorlesungen und Begegnungen mit Jugendlichen vermittelt sie ihr Wissen über den Holocaust. Das Leben und der Tod in der Besatzungszeit, das Märtyrertum der polnischen Juden in den Ghettos und in den Konzentrationslagern sind die Hauptthemen der Prosa und der Dichtung von HALINA BIRENBAUM.

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20.9.2016 Zielona Gora/Berlin: Buchvorstellung: Kunst und Kampf – über 30 Jahre antifaschistische Kunst in der BRD

Berlin | 20.09.2016 | 20:30 Uhr | Stadtteilladen Zielona Góra, Grünberger Str. 73 (am Boxi)

Buchvorstellung: Kunst und Kampf – über 30 Jahre antifaschistische Kunst in der BRD
Mit Volxküche (vegan), Solitresen, free Kicker & Politmucke.

Referent: Bernd Langer (Kunst & Kampf, Antifa seit den 70ern)

In den 80ern wird Kunst und Kampf (KuK) mit der Gestaltung von Plakaten in der Antifa-Bewegung bekannt. Ideengeschichtlich bezieht sich KuK auf die Renaissance, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt und Religion und Hierarchien infrage stellt. Ein wichtiger Bezugspunkt ist der deutsche Bauernkrieg. Wesentlichen Raum nimmt die Auseinandersetzung mit den avantgardistischen Strömungen des 20. Jahrhunderts ein.

Das Buch streift dabei die Geschichte der Jugendzentrumsbewegung, erzählt von den Autonomen und der Antifa, von umgestürzten Denkmälern, spektakulären Demonstrationen, der Herstellung von illegalen Plakaten und Zeitungen und warum die Doppelfahnen der Antifaschistischen Aktion heute von links gegen rechts wehen.

Bernd Langer, seit den 70ern antifaschistisch aktiv, ab 1978 organisiert, gehörte zu den Aktivisten der ersten autonomen Antifa-Strukturen und entwickelte die kulturpolitische Initiative KuK. In den 90ern war Langer maßgebliches Mitglied der Autonomen Antifa (M) und am Aufbau der AA/BO (Antifaschistische Aktion/Bundesweite Organisation) beteiligt.

Überregionale antifaschistische Demonstration am 24. September in Weil am Rhein

Grenzen zeigen – Überregionale antifaschistische Demonstration am 24. September in Weil am Rhein
Die badische Stadt Weil am Rhein im Dreiländereck zwischen Frankreich, der Schweiz und Deutschland ist schon seit Jahren immer wieder Schauplatz rechter Übergriffe. Seit Herbst 2015 fanden hier immer wieder Aufmärsche unter dem Label „Pegida“ statt. Diese wurden von einer Gruppe um die Weiler Nazis Andreas Weigand und Andreas Boltze organisiert. Um diese gruppiert sich auch der im Mai 2016 gegründete Kreisverband der Nazi-Partei „Die Rechte“. Aus diesem Umfeld heraus wird eine Familie bereits seit Jahren terrorisiert, den vorläufigen Höhepunkt bildete Anfang Juni ein brutaler Angriff auf die Mutter der Familie, die am hellichten Tag angegriffen und schwer verletzt wurde.
Für den 24. September hatte „Die Rechte“ zu einem Aufmarsch in Weil am Rhein aufgerufen. In diesem Zusammenhang gab es auch diverse antifaschistische Aktionen gegen lokale faschistsiche Funktionäre, weshalb der Aufmarsch kurzfristig auf angeblich November verschoben wurde.

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24.9.2016 Saarlouis: Demonstration anläßlich des 25. Jahrestag des Mordes an Samuel Yeboah

Aufruf zur Demonstration am Samstag, 24. September in Saarlouis, 14.00 Uhr, Hauptbahnhof
Zum 25. Jahrestag des Mordes an Samuel Yeboah

Wir schreiben das Jahr 2016, überall in Deutschland brennen Flüchtlingsheime. Häufig werden Parallelen zu den frühen 90er Jahren gezogen, als Orte wie Rostock-Lichtenhagen und Mölln traurige Schlagzeilen machten. Auch das Saarland kennt diese Geschichten: 1991 kam Samuel Kofi Yeboah, geflüchtet aus Ghana, bei einem rassistischen Brandanschlag auf seine Unterkunft in Saarlouis ums Leben. Am 19. September 2016 jährt sich sein Todestag zum 25. Mal.

In den vergangenen Monaten haben wir mit unserer Kampagne „Hass hat Konsequenzen“ auf verschiedene Akte rechten Terrors im Saarland hingewiesen. Wir nehmen den Jahrestag dieses schrecklichen Ereignisses zum Anlass, unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Deshalb rufen wir für den 24.09.2016 zu einer Demonstration in Saarlouis auf.

Wenn wir Taten wie den Mord an Samuel Yeboah im gesellschaftlichen Kontext von damals bis heute betrachten, wird deutlich, wohin uns der Mob führen wird, der aktuell auf den Straßen, in sozialen Netzwerken und in den Parlamenten gegen Geflüchtete und andere als fremd empfundene Menschen hetzt.

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19.9.2016 Berlin: AfD-Wahlparty crashen!

Stell dir vor die AfD holt 15% – und dann?
Na wenigstens die Wahlparty vermiesen!
Sonntag, 18.9., 18 Uhr: Am Abend der Berliner Landtagswahl ein Zeichen gegen Rassismus, Rechte Hetze und den Erfolg der AfD setzen!

Achtet auf Ankündigungen: nika.mobi/berlin + Twitter: #noafd_b

Am 18. September wird die „Alternative für Deutschland“ (AfD) wohl in das Berliner Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) einziehen. Ob Protestwahl, wutbürgerliche Zeitenwende oder populistische Eintagsfliege – für fünf Jahre haben wir dieses Pack dann im Nacken. Um uns auf die nächsten Jahre einzustimmen wollen wir ihnen den Wahlerfolg madig machen. Kommt alle um 18 Uhr zur antifaschistischen Kundgebung gegen die AfD-Wahlparty (Ort wird noch bekannt gegeben). Besuchen wir die AfD dort wo sie auftritt. Ob am Wahlkampfstand, an der Parteizentrale oder bei der Wahlparty. Ihre Jahre sind gezählt…

Gemeinsam gegen den rechten Mob auf der Straße und in den Parlamenten!

Quelle

15.9.2016 Paris: Black September

Viva la revolution!
The time to act is right here.
Show that you angry.
Come to Berlin & Paris!

Black September débutera à Berlin le 2 septembre.
Le deuxième grand rendez-vous débutera le 15 septembre à Paris.
Mais le Black September sera partout.
Montrez que vous êtes en colère.
tout le long du mois de septembre !

Autonome Aktion.

Black September goes Paris.

“ Le pouvoir ne doit pas être conquis,il doit être détruit. “ Ⓐ

Quelle

[Mobivideo] Stoppt die AfD & 1000 Kreuze!

Mobilisierungsvideo: https://www.youtube.com/watch?v=iFTLyzFtENk

Aktionswochenende am 16./17./18. Sept.
Am 17. September werden in Berlin wieder bis zu 3.000 Abtreibungsgegnerinnen durch Berlin marschieren. An diesem mittlerweile seit über zehn Jahren stattfindenden Aufmarsch nehmen christliche Fundamentalistinnen und Teile der extremen Rechten aus ganz Europa und den USA teil. Die AfD-Europaabgeordnete und Stellvertretende Berliner Landesvorsitzenden Beatrix von Storch (AfD) sowie der gesamte Christinnen-Flügel der Partei gehören zu den regelmäßigen Teilnehmerinnen des Aufzuges. Anlässlich des absehbaren Einzuges der AfD ins Abgeordnetenhaus am 18. September und des “Marsches für das Leben” organisieren linke Gruppen und Kulturprojekte eine Demonstration durch Prenzlauer Berg und Mitte. Ziel ist die Zentrale des „Bundesverband Lebensrecht e. V.“ in der Fehrbelliner Str. 99, welche über Jahre den Anti-Abtreibungs-Aufmarsch organisier(t)en. Ebenso richtet sich die Demo gegen die “Zivile Koalition e.V.”. Hierbei handelt es ich um ein rechtes Zentrum, das, weitestgehend unbemerkt vom öffentlichen Interesse, in der Zionskirchstraße durch Beatrix von Storch und ihren Mann betrieben wird. Von hieraus organisieren sie die digitale Propaganda-Arbeit für die AfD. Außerdem dient die Zentrale als Lagerort für AfD-Propaganda und ist Ausgangspunkt für Plakattouren und Treffpunkt der AfD-Strukturen vor allem in Mitte.

Stoppt die AfD! Weg mit Beatrix von Storchs Zentrum »Zivile Koalition« in Mitte
Freitag 16. September 2016 | 18.00 Uhr | S-Bhf. Schönhauser Allee | Infos hier

Den christlich-fundamentalistischen 1000 Kreuze-Marsch blockieren
17.09.2016 | 17.09.2016 | 12.00 Uhr | S-Bhf. Anhalter Bahnhof | Infos hier

AfD-Wahlparty craschen!
18. September | 18.00 Uhr | Ort wird nch bekannt gegeben | Infos hier

[Berlin- Prenzlauer Berg] Demo nach Angriff von 200 Nazi-Hools

Gruppe von 40 Personen (darunter auch viele Kinder) eines kamerunischen Vereins von etwa 200 gewalttätigen und rechten Fußballfans des BFC Dynamo angegriffen. Die Angegriffenen hatten sich zu diesem Zeitpunkt zu einer gemeinsamen Feier im Mauerpark versammelt.

Die Neonazis skandierten rassistische Parolen, warfen Flaschen und griffen sie mit Reizgas an. Vier der betroffenen Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, einer sogar in eine Spezialklinik. Alle Kinder zeigten Symptome von Traumatisierung. Die anwesende Polizist*innen waren zu wenige, um die Neonazis zu stopppen. Es kam zu keinen Verhaftungen oder Personalienfestellungen. Bei 108 Fußballfans wurden bereits vor dem Spiel wegen Angriffen und Vandalismus die Personalien überprüft. Um so unverständlicher ist es also, dass diese Gruppen nicht weiter begleitet wurden. Zudem versuchte die Polizei die verletzten Personen gegenüber dem „Tagesspiegel“ zu leugnen. Helft uns den Druck auf die Polizei zu erhöhen. Falls ihr den Angriff beobachtet oder gefilmt habt, dann meldet euch bei uns. Bitte veröffentlicht die Videos nicht im Netz, sondern schreibt uns eine Mail.

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[Berlin] 16. Sept. 2016 – Demo gegen Beatrix von Storch, AfD und christliche Fundamentalist*innen

Demo gegen »Zivile Koalition e.V.« und Beatrix von Storch in Brlin-Mitte, am 16. September 2016
Stoppt die AfD! Weg mit Beatrix von Storchs Zentrum »Zivile Koalition« in Mitte
Demo: Fr. 16. September 2016 | 18.00 Uhr | S-Bhf. Schönhauser Allee

Derzeit erleben wir in Europa einen Rechtsruck. Hier in Deutschland ist es die AfD, die die rassistische Welle von Angriffen bis Brandanschlägen in die Parlamente trägt. Derzeit kommt die Rechtspartei bei Umfragen zur Wahl des Abgeordnetenhauses auf 15%. Wenn am 18. September in Berlin gewählt wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass die AfD mit ihren rassistischen, sozial-chauvinistischen, antifeministischen, ableistischen und islamfeindlichen Positionen in den Senat einzieht. Am gleichen Wochenende wollen fundamental-christliche »Lebensschützer*innen« ihre Hetze in Berlin auf die Straße tragen. Weite Teile der AfD, allen voran die führende AfD-Politikerin Beatrix von Storch, zählen zu deren Unterstützer*innen und Aufmarschteilnehmer*innen. Storchs Verein »Zivile Koalition e.V.«, mit Sitz in der Zionskirchstraße 3 in Mitte, unterstützt seit Jahren die Forderung der »Lebensschützer*innen« nach einem generellen Abtreibungsverbot. Für den Aufstieg der AfD und deren rassistischen Politik waren die Werbekampagnen der »Zivilen Koalition« maßgeblich verantwortlich.

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‘Antifa goes Brandenburg [AGB]’ gegründet!

Am Samstag, den 20.02.16, fand in Brandenburg an der Havel eine antifaschistische Demonstration statt. In Berlin wurde auf mehreren Informationsveranstaltungen, die mehr oder weniger gut besucht waren, über den zwanzigsten Todestag von Sven Beuter informiert. Etwa 250 Antifaschist_innen dem von einen Neonazi getöteten Antifaschisten, darunter vielleicht 50 Personen aus Berlin. Für eine Stadt mit zahlreichen alternativen Wohn- und Kulturprojekten, politischen Gruppen und Zusammenhängen sind 50 Personen anscheinend schon ein großer Erfolg. Wie kommt es, dass in einer Großstadt wie Berlin ein relativ geringes Interesse besteht, in das umliegende Bundesland Brandenburg zu reisen und die dort ansässigen Antifa-Strukturen zu unterstützen?

Zurzeit vergeht in Brandenburg kaum eine Woche, in der kein rassistischer Aufmarsch stattfindet. Dabei stoßen die Rechten oft auf wenig Gegenprotest, da die lokalen Strukturen mit der Situation überfordert sind. Jenseits der Landeshauptstadt Potsdam fehlt, vereinfacht gesagt, oft eine kritische Masse, um die Aufmärsche aktiv anzugehen und ggf. zu blockieren. Dass die rassistische Mobilisierung in Brandenburg nicht ignoriert werden darf, zeigen die Brandanschläge auf die Asylunterkünfte in Nauen oder Jüterbog. Ihnen ging massive rassistische Hetze, angefeuert durch anhaltende rechte Demonstrationen und öffentliche rassistische Diskurse hervor. Die Gefahr, dass die Stimmung gegen Geflüchtete weiter kippen könnte, ist in Kleinstädten weitaus höher, da dort der Widerspruch gegen die rassistischen Tendenzen oft sehr gering ist. Gerade hier muss entgegengewirkt werden.

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