Rechte Netzwerke zerschlagen! – Kampagne gegen die “Imperium Fighting Championship” in Leipzig

Am 27. August 2016 soll in Leipzig zum fünften Mal die “Imperium Fighting Championship” stattfinden. Veranstaltungsort ist erstmals der Kohlrabizirkus im Leipziger Süden. Der Veranstalter, das “Imperium Fight Team”, ist eine von bekannten Neonazis durchsetzte Vereinigung. Der bekannteste von ihnen ist sicherlich der Trainer des Teams, Benjamin Brinsa. Brinsa war ein Führungsmitglied der angeblich aufgelösten rechtsradikalen Ultra-Gruppe “Scenario Lok” des 1. FC Lokomotive Leipzig.

Das “Imperium Fight Team” ist in keinster Weise ein “unpolitischer” Sportverein, dessen Mitglieder zufällig den NS-Aktivismus zum Hobby haben. Ganz im Gegenteil: Dahinter steht ein ganzes Neonazi-Netzwerk, welches Kampfsport einerseits erfolgreich vermarktet, andererseits aber diesen auch gezielt außerhalb sportlicher Wettkämpfe anwendet. Dies stellt eine permanente Bedrohung für People of Color, LGBTIQ*, Linke und viele andere Menschen in Sachsen und darüber hinaus dar. Dabei haben wir insbesondere den Angriff auf den eher links geprägten Stadtteil Connewitz am 11. Januar dieses Jahres noch nicht vergessen.

Wir werden es nicht hinnehmen, dass Neonazis ein Großevent nur wenige hundert Meter vom Ort der Angriffe im Januar entfernt durchführen. Mit einer entschlossenen Demonstration zum Kohlrabizirkus und einer politischen Kampagne im Vorfeld wollen wir rechte Netzwerke aufdecken und ins Fadenkreuz der Kritik nehmen. Ihre Zerschlagung ist unser politisches Ziel!

Weiter

26.8.2016 Wohnwelt/Hannover: One Step Ahead, Absturtz, Bierdosenfreunde und Rötten Shock

Wir laden euch am 26.08.16 ab 18Uhr in die Wohnwelt Wunstorf ein. Ab 18Uhr wird es einen Vortrag (genaueres später), Essen und alkoholfreie Getränke gegen Spende geben. Einlass zum Konzert: 20 Uhr, Beginn: 21 Uhr.
Zwischen Vortrag und Konzert und nach dem Konzert gibt es Musik von der Platte. Kommt zahlreich und lasst uns einen hervorrangenden Abend haben.

20.8.2016 Waschhaus/Potsdam: Angst Macht Keinen Lärm

** ANGST MACHT KEINEN LÄRM **

➣ Turbostaat
➣ PASCOW
➣ Freiburg
➣ duesenjaeger selber
➣ DIE NERVEN
➣ Lygo
➣ Love A
➣ Gurr

20. August 2016
Waschhaus Potsdam Open Air
Einlass: 14:00h
Beginn: 15:30h

https://tanteguerilla.com/https-//tanteguerillacom/ANGST-MACHT-KEINEN-LAERM-20082016-Potsdam-Waschhaus-Open-Air-Katze-Im-Sack-HARDTICKET (& bei Reservix, KOKA36 u.a.!) – im Ticketpreis enthalten ist eine Berechtigung, den Berliner Nahverkehr in der Tarifzone ABC zur An- & Abfahrt (ab 2 Stunden vor Einlass und bis 3 Uhr nachts) zu nutzen.

Weiter

19.8.2016 Yaam/Berlin: Reggae Night mit Phil Bush und seinem Sounds & Pressure LoFi

Es ist nun gute drei Jahre her, dass die Maratone Crew Phil Bush zum Rock Steady Ballroom nach Berlin eingeladen hat. Schon damals war er nicht nur als großartiger Selector bekannt, sein Sounds & Pressure LoFi galt als eins der besten 60s Soundsystems Englands. Seitdem hat sich viel getan, Sounds & Pressure steht heute für eins der größten, röhrenbetriebenen Soundsystems weltweit. Vom authentischen Klang einer solchen Anlage konnte sich im letzen Jahr bei der Vintage Night mit Paul Axis und seinem Valv-a-tron Soundsystem überzeugt werden. Für diesen August ist es gelungen, Phil Bush samt Sounds & Pressure LoFi nach Berlin zu holen, neben ihm wird The Rhythm Ruler auflegen. Pflichttermin!
19.8. – 23:00 Uhr
YAAM Berlin, An der Schillingbrücke 3, 10243 Berlin

Quelle

LÄUFT NICHT! – AKTIONSTAG GEGEN DEN HESS-GEDENKMARSCH AM 17.08.2016 in Jena

Wo wir sind, können die Rassisten nicht sein. Vielfältig zeigen wir: Läuft nicht! Wir schaffen das!
Demo des „Läuft Nicht“ – Bündnisses am 17.08.2016 gegen die als rechtsextrem eingestufte Thügida und deren Aufmarsch in Jena unter dem Motto: „Dem roten Terror entgegentreten“. Das eigentliche Motto ist wohl eher das Datum: Der 17.08. ist der Todestag von Hitler – Stellvertreter Rudolf Heß. Schon am 20.4., dem Todetag von Adolf Hitler führte Thügida einen Fackelmarsch in Jena durch. Deshalb: Keine Fackeln für Hitler – Stellvertreter Rudolf Heß!

Das Aufrufvideo:

Wann?: 17. August 2016
Der Nazi-Marsch geht von 19-22 Uhr
Der Gegenprotest trifft sich 17:00 Uhr am Busbahnhof

Wo? Jena
Naziroute-Verlauf: Bibliotheksplatz, Bibliotheksweg, Sophienstrasse,Theo Neubauer, Am Planetarium, Bibliotheksplatz

Liveticker: https://twitter.com/laeuftnicht

Weitere Infos: http://jg-stadtmitte.de/nonazis/

Weiter

18.8.2016: Aufruf zu deutschlandweiten Mahnwachen für Oury Jalloh

Aufruf zu deutschlandweiten Mahnwachen anlässlich der neuen „Transparenz“-Offensive der Dessauer Staatsanwaltschaft am 18.08.2016 ab 11:00 Uhr am sächsischen Institut für Brand- und Löschforschung in Schmiedeberg, wo die Staatsanwaltschaft das Brandgeschehen nachstellen lassen will.

Info-Materialien zum Ausdrucken für Info-Tische und zum Verteilen in der Dokumentensammlung am Ende.

Hintergrund: Am 26.7.2016 hat die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau die Anwältinnen der Familie kurzfristig über die geplante Durchführung eines Brandversuches am 18.8.2016 informiert und eine formelle Einladung zur persönlichen Teilnahme ausgesprochen. Da diese „Einladung“ außer der Anmerkung „zur Nachstellung des Zellenbrandes am 7.1.2005“ keinerlei konkrete Informationen zu Fragestellungen, Versuchsplanung und -durchführung oder zum Auswertungsdesign enthielt und der Termin im Übrigen – entgegen üblicher Gewohnheit – vorher nicht abgestimmt wurde, erging am 1.8.2016 ein dringliches Antwortschreiben des Rechtsbeistandes der Familie an die Staatsanwaltschaft, in welchem die Nebenklagevertreterin Gabriele Heinecke die Verlegung des Termins beantragte. Frau Heinecke befindet sich zu dem Termin im Urlaub. Da hierauf keine Reaktion erfolgte, baten die Rechtsbeistände der Familie per Eilantrag am 08.08.2016 erneut um die Darlegung konkreter Informationen zum Brandversuch sowie um eine Verschiebung des Termins.

Weiter

20.8.2016 Potsdam: „Lieber ein Ende mit Knall, als Knallköppe ohne Ende“

Herausgeputzt und weggefegt
Für Samstag den 20. August mobilisieren Neonazis zu einem Aufmarsch nach Potsdam. Nachdem wir in den letzten Monaten von Christian Müllers Großmachtsdemonstrationen verschont blieben, ist nun „Eric Graziano Grünwald“ angetreten um Potsdam, vor der angeblichen Islamisierung des Preußenlandes, zu retten. Bisher war dafür C. Müller zuständig, aber nach einem öffentlich gewordenen Telefonat, in dem dieser nebenbei kokst und außerdem die Presse über seinen gewalttätigen Übergriff auf seine Frau berichtete, ist nun auch dem verwirrtesten Neonazi klar, dass er nicht als Identifikationsfigur taugt.

Am 20. August ist nun ein „Patriotentag“ in Potsdam auf dem Luisenplatz angemeldet. Dieser muss als erneuter Versuch gewertet werden, sich lokal in Potsdam und auch regional in Brandenburg neu zu verankern. Denn nicht nur „Pogida“ ist seit Beginn des Jahres geschrumpft, sondern brandenburgweit alle „Gidas“ und „Bürgerbewegungen“ oder wie sie sich auch nennen. Hier in Potsdam, aber auch in Rathenow lässt sich das auch auf antifaschistischen Protest zurückführen. Es ist unser Widerstand, der es den Rassist_innen in Potsdam unmöglich gemacht hat auch nur einen einzigen entspannten Aufmarsch durchzuführen. Und es ist unser Widerstand, der verhinderte, dass Pogida zu einem Anknüpfungspunkt für „besorgte Bürger_innen“ aus Potsdam werden konnte. Stattdessen wurde Pogida in einem Wanderkessel, geschützt von einem massiven, äußerst gewaltbereiten Polizeimob, ein paar Meter auf den Straßen begleitet.

Weiter

21.8.2016 Heidenau: Wir vergessen nicht! Das Schweigen in der sächsischen Provinz brechen!

Demonstration in Heidenau
Am 21. und 22. August jähren sich die pogromartigen Ausschreitungen von Heidenau zum ersten Mal. Am 18. August wurde bekannt, dass in dem leerstehenden Praktiker-Baumarkt eine Erstaufnahmeeinrichtung installiert wird, woraufhin sich die rassistische Stimmung zum Wochendende hin immer weiter hochschaukelte. Bereits Freitag nachmittag sammelte sich der wütende Mob auf den umliegenden Parkplätzen und betrank sich. Im Verlauf der Abende lieferten sich die „besorgten Bürger*innen“ gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Aggressionen richteten sich nicht nur gegen die Asylunterkunft, sondern auch gegen die ca. 200 Antifaschist*innen, welche am 2. Tag zum Schutz angereist waren. Die Polizei war an beiden Tagen vollkommen überfordert und unterbesetzt. Bezeichnenderweise richtete sich die Repression durch die Polizei gegen die antifaschistische Demonstration am Sonntag, die sich mit den Asylsuchenden solidarisierte und sich gegen die Zustände in Heidenau aussprach.
Diese Ereignisse reihen sich nahtlos in die unzähligen rassistischen Mobilisierungen und Übergriffe des vergangenen Jahres ein. Benannt seien in diesem Zusammenhang beispielhaft die Übergriffe im Zuge der Belegung eines Zeltlagers in der Dresdner Friedrichstadt oder die Bedrohungen, Übergriffe und Anschläge in Freital und Meissen.

Weiter

14.8.2016 Berlin-Buch: Brandanschlag auf Asylunterkunft – Aufruf zur Demonstration

Brandanschlag auf Asylunterkunft – Aufruf zur Demonstration
Berlin-Buch: Der braune Fleck im “weltoffenen Berlin”?
Sonntag, 14.8.2016 | Berlin Buch
14.30 Uhr Vortreffpunkt S-Bhf. Gesundbrunnen, Gleis 4
15.30 Uhr Demonstration vom S-Bhf. Buch zum Bucher Bürgerhaus
16.00 Uhr Kundgebung – Solidarität mit allen Geflüchteten
Brandanschlag auf Asylunterkunft – Sechs Verletzte
Am frühen Montagmorgen verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf eine Containerunterkunft, in der zur Zeit über 300 Geflüchtete wohnten. Ein Wachmann gab an, er habe einen Menschen einen Molotowcocktail durch das Fenster werfen sehen. Das Feuer griff auf mehrere Stockwerke über, 180 Menschen mussten evakuiert werden, sechs Geflüchtete erlitten Rauchvergiftungen.
Continue reading

14.8.2016: Jena vs. babelsberg

Jetzt gilt es: die letzten Tickets für die Auswärtsfahrt nach Jena sichern! Berlin – Babelsberg – Jena!

Und damit unser Bus voll wird, werden wir in Babelsberg halt machen! – somit könnt ihr in Berlin oder in Babelsberg zusteigen!

Als weitere Überraschung gibt es feinstes Sabotage Pilsz aus Berlin. Neugierig? Dann kommt an Board unseres Paradies Busses!

Am Mittwoch im Stadion oder
030-bus@web.de

12.8.2016 Baiz/Berlin: Infoveranstaltung zur Demo am 10.09. in Gera

„Stadt, Land, Fluss verteidigen!“
Stellvertretend für alle Provinzen, die von den gleichen Problemen betroffen sind und in Solidarität mit den Menschen, die dort jeden Tag eingeschüchtert, bedroht, angegriffen, gedemütigt und am Leben gehindert werden, wollen wir für antifaschistische Strukturen und linke Freiräume auf die Straßen gehen.“

12.08. / Baiz / 19 Uhr
Für weitere Informationen und Vernetzungen. Continue reading

13.8.2016 Berlin/Marzahn-Hellersdorf: Rand.Gestalten-Festival

Dieses Jahr mit dabei:

AMK
Josh & Nash (leider abgesagt)
Kick Kack Klo
Msoke
Leila Arkinyi
Alice
Tram4
Form/Prime
Clit (leider abgesagt)
Junkyard Rebellion
Finna

Aftershow:

No Cap No Style
The 3rd Floor
NotUrGrrrl
SchnickSchnack:

Siebdruck
Kids-Space
ZwillenWorkshop
VodkaRutsche
Veganes Eis
Bavarian Dürüm
Soli-Brunch „sad onion“
Vokü-Crew „Veto“
live mural von Sophia Hirsch
Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“
Infostände

Quelle

 

5.-7.8.2016 Kremmen: Resist to Exist Festival 2016 (Vol. XIII)

RESIST TO EXIST FESTIVAL 2016 (Vol. XIII)
Fuck da commerce!

Deutschlands größtes DIY- und Nonprofit-Festival für Punkrock, Hardcore und SKA! 2 Open Air Bühnen, 3 Tage inkl. Camping, 40 Bands, Festivalkino, Aftershow, Bier, Bowle, Cider, Bier gegen Müll, Onkel Emma-Laden, Feldpost uvm.!

Germany’s biggest DIY and non-profit festival for punkrock, hardcore and SKA! 2 open air stages, 3 days inclusive camping, 40 acts, festival cinema, aftershow party, low beer prices, fruit punsh and cider bar, beer for trash, uncle Emma store, festival post office and much much more!

Datum: 05./06./07. August 2016.
Date: 05th/06th/07th August 2016.

Location:
Oranienburger Weg
16766 Kremmen

Continue reading

5.8.2016 Archiv/Potsdam: Halligalli-Sportraum-Party Summer Special !

Halligalli Sportraum Party – Summer Special

Hallöchen, die Halligalli Sportraum Party geht in die zweite Runde. Die Bauarbeiten sind im vollem gange und wir werden unsre Moves deshalb mal wieder in der Kneipe auspacken. Nach knappen acht Monaten haben wir wieder einen bunten Blumenstrauß der Freude für euch parat. Dieses Mal alles passend zum Sommer: abermals massive Outfits, sportliche Sommerdrinks , Spiel, Spaß, Spannung und der übliche Klamauk.
Musikalisch einheizen werden euch die jungen Wilden von System of the dome & Dr. Snidizzle, sowie Dr. Fünke und Venga Grrrlz aus Mannheim, welche an den digitalen Plattentellern performen werden. Steigen wird das ganze am 05.08. ab 21:30 Uhr im Archiv.
Also holt euer sommerlichstes Outfit aus dem Schrank (von Badelatschen, über Blumenhosen bis zu Hawaii-Hemden ist alles erlaubt), und dann heißt es eine neue Runde – eine neue Wannsinnsfahrt!
Los jetzt hier: Pack die Badehose ein!
Start: 21.30 Uhr!
System of the dome & Dr. Snidizzle – 70/80er und das beste von 91,4
Dr. Fünke – Disco International
Venga Grrrlz – Pop Explosion & Booty Drops

5.8.2016 Linie 1/Berlin: ReggaeXplosion

Carib Crew + Prince Bellybuster
Early Reggae, Rock Steady, Jamaican Ska
“Die beste Musik zu dieser Zeit in dieser Stadt!”

Tommyhaus/Linie 1, Wilhelmstr. 9, Berlin-Kreuzberg
Admission free – open end – no nazis, no dogs – adults only!

———————————————————————
Save the date: Reggae Steady Soul 29.-31.12.2016

7.8.2016 Gängeviertel/Hamburg: Bishop,Stand Your Ground,Ninetynine,Veilside

Let’s Start A Riot + Beyond Borders + Heart And Passion + Black Block Booking

Line up:

– Bishop (USA Hardcore)
www.facebook.com/bishopAC

– Stand Your Ground (Hardcore)
www.facebook.com/xstandyourgroundx

– Ninetynine (Hardcore)
www.facebook.com/ninetyninehc

– Veilside (Hardcore)
www.facebook.com/Veilsidecrimecity
Hamburg – Gängeviertel
07.08.16
Doors 18:00
Pay what you want

27.8.2016: Rechte Netzwerke zerschlagen! – Kampagne gegen die “Imperium Fighting Championship” in Leipzig

Plakat: Rechte Netzwerke zerschlagen! – Kampagne gegen die “Imperium Fighting Championship” in Leipzig
Am 27. August 2016 soll in Leipzig zum fünften Mal die “Imperium Fighting Championship” stattfinden. Veranstaltungsort ist erstmals der Kohlrabizirkus im Leipziger Süden. Der Veranstalter, das “Imperium Fight Team”, ist eine von bekannten Neonazis durchsetzte Vereinigung. Der bekannteste von ihnen ist sicherlich der Trainer des Teams, Benjamin Brinsa. Brinsa war ein Führungsmitglied der angeblich aufgelösten rechtsradikalen Ultra-Gruppe “Scenario Lok” des 1. FC Lokomotive Leipzig.

Das “Imperium Fight Team” ist in keinster Weise ein “unpolitischer” Sportverein, dessen Mitglieder zufällig den NS-Aktivismus zum Hobby haben. Ganz im Gegenteil: Dahinter steht ein ganzes Neonazi-Netzwerk, welches Kampfsport einerseits erfolgreich vermarktet, andererseits aber diesen auch gezielt außerhalb sportlicher Wettkämpfe anwendet. Dies stellt eine permanente Bedrohung für People of Color, LGBTIQ*, Linke und viele andere Menschen in Sachsen und darüber hinaus dar. Dabei haben wir insbesondere den Angriff auf den eher links geprägten Stadtteil Connewitz am 11. Januar dieses Jahres noch nicht vergessen.

Wir werden es nicht hinnehmen, dass Neonazis ein Großevent nur wenige hundert Meter vom Ort der Angriffe im Januar entfernt durchführen. Mit einer entschlossenen Demonstration zum Kohlrabizirkus und einer politischen Kampagne im Vorfeld wollen wir rechte Netzwerke aufdecken und ins Fadenkreuz der Kritik nehmen. Ihre Zerschlagung ist unser politisches Ziel!

Weiter

27.7.2016 Chekov/Cottbus: Chaosnächte goes Hardcore mit Negative Approach Mental Refuse Make Unsure

Die wievielte Chaosnacht wird das hier eigentlich? Ach, is ja auch egal. Mathe ist eh nur ne bürgerliche Kategorie. Also, wo waren wir stehen geblieben? Genau, beim Punk. Genauer gesagt: Hardcore. Und einer der ersten Bands, die dieses Genre geprägt haben: NEGATIVE APPROACH. Genau. Die haben wir hier heute am Start. 1981 gegründet, haben sie es auf eine LP sowie einen Samplerbeitrag und eine 7“ gebracht – allesamt absolute Oberkracher! – bevor sie sich 1983 erstmalig auflösten. Damals waren sie nahezu unbekannt, doch heute werden sie zu den Legenden des Hardcores der ersten Stunde gezählt. Seit 2006 sind sie wieder unterwegs und haben auch wieder neue Songs im Gepäck. Du hast gedacht, „Ready to fight“ wäre von Madball? Falsch gedacht!

https://www.youtube.com/watch?v=55oNVUI-WCI

N bissl wat Hausjemachtes gibts auch noch: MENTAL REFUSE aus Senfte und Zwiggau beehren uns mit ihrem schnieken Hardcore-Punk!

Mental Refuse
https://mentalrefuse.bandcamp.com/
https://www.youtube.com/watch?v=HpYOTFJ8L5Q

Make Unsure
https://makeunsure.bandcamp.com/releases

Und klar ist das Ganze an nem Mittwoch, aber hey, wen kümmert’s? Stagedives sind wichtiger als Arbeit! Also kommt vorbei, wir kriegen auch noch nen schnieken Support ran, das werdet ihr schon sehen, und ganz Chaosnächtegemäß wird das ne richtig schnieke Sause! Wir bemühen uns sogar, pünktlich anzufangen, aber das hängt natürlich von eurer Erscheinungszeit ab. Bis dehenn!

1.8.2016: Hausbesetzungen im Potsdam

Am Montag den 1. August um 18Uhr laden wir zu einer Stadtführung/Radtour mit Jakob Warnecke zu „Hausbesetzungen im Potsdam“ ein.
Zwischen 1989 und 2000 gab es über 70 besetzte Häuser in Potsdam. Und vielen von euch sind sicher die Bezüge der Potsdamer Hausbesetzer Szene zur entstehenden linken Fankultur bei Babelsberg oder beim Fc Sankt Pauli bekannt. Hausbesetzungen sind eine der – auch umstrittensten – stadtpolitischen und linken Aktionsformen mit denen Auseinandersetzungen um Wohnraummangel geführt werden.
Daher wollen wir uns gemeinsam auf die Spuren der Potsdamer Hausbesetzer-Geschichte und den politischen Auseinandersetzungen um sie machen.

Wenn ihr an der Stadtführung teilnehmen wollt meldet euch bitte bei uns persönlich, per Nachricht über Facebook oder per Email an fanprojekt-babelsberg*at*stiftung-spi.de an. Wir haben leider nur begrenzte Kapazitäten.

29.7.2016 La Datscha/Potsdam: Antifa-Soli-Beats

(Hip Hop//Trap//All Times Pop)

Der Antifa e.V. braucht Kohle und organisiert daher eine HipHop-Party in der Beach-Residenz „La Datscha“.
Kommt vorbei, trappt mit uns und schmeiszt Geld in die Kasse.
Für die, die kein HipHop mögen- es wird auch All Times Pop geben.

+++Lagerfeuer+++Strand+++Drinks+++Food+++Spiele++++Spasz+++

no dogs+++no cats+++no nazis+++no pogida+++no gods+++no masters++++no souls+++

KT Knox
punani
DJ Halbe Trappe
inga fltstone
zeta centauri

30.7.2016 Berlin: Erneut hunderte Nazis bei bundesweiter Demo erwartet

Am 30.7. findet die dritte, rassistische Großdemonstration von Enrico Stubbe statt. Bei der ersten Demonstration waren ca. 3000, bei der zweiten Demonstration 1800 Rassist*innen dabei. Bei der dritten Auflage ist mit einer niedrigeren Anzahl zu rechnen. Die Demo ist eines der letzten Reste der massiven rassistischen Mobilisierung in Deutschland. Zur Demo wird von verschiedenen extrem rechten Initiativen bundesweit mobilisiert.

Die rechte Mobilisierung

Dieses Mal ist eine große Anzahl von Redner*innen angekündigt. Der größte Teil hat bei den vorhergehenden Veranstaltungen schon geredet.

Folgende Personen wurden vor einigen Wochen angekündigt: Kay Hönicke (rassistischer Wanderprediger), Alexander Kurth (Wir lieben Sachsen-Thügida / Ex-NPD), Graziani (rassistischer Wandprediger), Manfred Rouhs (Bundesvorsitzender Pro Deutschland), Viktor Seibel (Reichsbürger, Mahnwachenspektrum), Ignaz Baerth (rassistischer Wanderprediger, in der Schweizer Kleinstpartei DPS), Chris Ares (rasssistischer Wandersänger), Yannic Nouffer (DPS), Enrico Stubbe (Organisator, Pro Deutschland), Sascha Perschke (Nazi vom Bürgerprotest Hannover), Markus Johnke (Ex-Legida), Julia Schwarze (Wir lieben Sachsen-Thügida).

Die Redner*innen zeigen das Spektrum, was zu den Demos mobilisiert. Das sind zum einen die rassistischen „Wanderprediger“, die teilweise früher bei Pegida aufgetreten sind und über große Facebookaccounts verfügen. Mit dem Wegfallen von großen Demos geht diesen Leuten sowohl eine Einnahmequelle als auch Aufmerksamkeit verloren.

Weiter

‘Antifa goes Brandenburg [AGB]’ gegründet!

Am Samstag, den 20.02.16, fand in Brandenburg an der Havel eine antifaschistische Demonstration statt. In Berlin wurde auf mehreren Informationsveranstaltungen, die mehr oder weniger gut besucht waren, über den zwanzigsten Todestag von Sven Beuter informiert. Etwa 250 Antifaschist_innen dem von einen Neonazi getöteten Antifaschisten, darunter vielleicht 50 Personen aus Berlin. Für eine Stadt mit zahlreichen alternativen Wohn- und Kulturprojekten, politischen Gruppen und Zusammenhängen sind 50 Personen anscheinend schon ein großer Erfolg. Wie kommt es, dass in einer Großstadt wie Berlin ein relativ geringes Interesse besteht, in das umliegende Bundesland Brandenburg zu reisen und die dort ansässigen Antifa-Strukturen zu unterstützen?

Zurzeit vergeht in Brandenburg kaum eine Woche, in der kein rassistischer Aufmarsch stattfindet. Dabei stoßen die Rechten oft auf wenig Gegenprotest, da die lokalen Strukturen mit der Situation überfordert sind. Jenseits der Landeshauptstadt Potsdam fehlt, vereinfacht gesagt, oft eine kritische Masse, um die Aufmärsche aktiv anzugehen und ggf. zu blockieren. Dass die rassistische Mobilisierung in Brandenburg nicht ignoriert werden darf, zeigen die Brandanschläge auf die Asylunterkünfte in Nauen oder Jüterbog. Ihnen ging massive rassistische Hetze, angefeuert durch anhaltende rechte Demonstrationen und öffentliche rassistische Diskurse hervor. Die Gefahr, dass die Stimmung gegen Geflüchtete weiter kippen könnte, ist in Kleinstädten weitaus höher, da dort der Widerspruch gegen die rassistischen Tendenzen oft sehr gering ist. Gerade hier muss entgegengewirkt werden.

Weiter

(B) Ak 36: Hände weg von unseren Strukturen! Keine Räumung des M99, des Kiezladens der Friedel 54 und der Rigaer 94!

In Zeiten stetig wachsender rassistischer Mobilmachung, der sich andeutenden Wahlerfolge der AFD und beinahe alltäglichem rechtem Terror, ist unsere Infrastruktur ein unverzichtbarer Teil der Organisation antifaschistischer Kämpfe.Während jedoch Tag ein Tag aus Geflüchtete angegriffen werden und der deutsche Mob ungestört durch die Landschaft marodieren kann, hat der Berliner Senat nur eins im Sinn: den Kampf gegen linke Strukturen auszuweiten.Vor einigen Wochen hat Henkel den Berliner Wahlkampf eingeläutet, im Schlepptau ein Großaufgebot von Schweinen um die Rigaer 94 zu stürmen.Im November letzten Jahres, pünktlich nach Rückkehr aus seinem Dauerurlaub in Vietnam erklärt Henkel schließlich den Friedrichshainer Nordkiez zum Gefahrengebiet.

Seit dem Startschuss für die politischen Hungergames häufen sich die Angriffe von staatlicher Seite auf unsere Projekte. So müssen bereits die angedrohten Räumungen der Friedel 54, des M99 und des Wagenplatzes Kanal als Teil einer lang ersonnenen Strategie und als Angriffe auf unsere Strukturen verstanden werden. Des weiteren seien die wiederholten Durchsuchungen, genannt Begehungen, der Rigaer 94 und dem einhergehenden Diebstahl diverser Gegenstände, wie Heizmaterialien und Feuerlöschern sowie die willkürlichen Schikanen im Nordkiez in Form von „unabhängigen Personenkontrollen“ zu nennen.
Die Krone wurde dem Ganzen am letzten Wochenende aufgesetzt. Nachdem einem Nazi im Abstand das serviert wurde, was ihm gebührt, rückten die Bullen erneut aus ins Gefahrengebiet. Der Straßenabschnitt rund um die Rigaer 78 wurde im Folgenden die ganze Nacht belagert, das Abstand wurde mit Amtshilfe der Feuerwehr demoliert und Anwesende mit Repressalien belegt.Friedrichshain hat eine lange Tradition des antifaschistischen Widerstandes. Nicht zuletzt gibt bzw. gab es eine extreme Dichte an Hausprojekten im Bezirk um den antifaschistischen Selbstschutz zu organisieren und sich gemeinsam verteidigen zu können.

Natürlich haben sich die Zeiten geändert, jedoch fällt es auf, dass sich vermehrt wieder rechter Abschaum nach Fhain traut. So seien nur kurz die rechte Sponti im September 2015 oder auch die filmenden Wahnwichtel vor der Rigaer 94 erwähnt. Aber auch in anderen Bezirken, hat sich die Situation nicht gerade zum Besseren gewendet. So brüstete sich Bärgida vor einigen Monaten nach Kreuzberg gelaufen zu sein (Anhalter Bahnhof) und auch die AFD fühlt sich sicher genug, Info-Stände mit nur wenigen Personen abzuhalten.

Diese Beispiele sollen nicht zu einer riesigen Bedrohung aufgebauscht werden, sie sollen vielmehr aufzeigen, dass Nazis und rechte Hetzer_innen an Selbstvertrauen gewinnen und der Meinung sind, sich unbedarft durch unsere Kieze bewegen zu können.
Auch ein Blick über den Berliner Tellerrand verspricht keine schöneren Aussichten. In Hannover wurde das UJZ Korn gerazzt, in Flensburg die Luftsschlossfabrik geräumt und in Leipzig randalierten Faschos quer durch Connewitz.

Wir wissen, dass die Zeiten beschissen sind und wir würden uns gerne weniger mit uns selbst befassen. Jedoch müssen wir eingestehen, dass unsere Treffpunkte, Projekte, Räume, Häuser essenziell für unsere Zukunft sind.
Deswegen rufen wir alle dazu auf, unsere selbstverwalteten, autonomen und progressiven Räume gegen staatliche sowie neonazistische Angriffe zu verteidigen! Es liegt an uns der massiven und systematischen Offensive des Staates etwas entgegenzusetzen und die bevorstehenden Räumungen zum Desaster zu machen.

Deshalb schließen wir uns dem Tag X Aufruf an: 20:00 Uhr Kreuzberg – Achtet auf Ankündigungen!

Quelle

berlin brandenburg