Kategorie: Demo Veröffentlichungsdatum
Der Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) ist eine der größten rechtsextremen Veranstaltungen Europas. Er ist nicht einfach nur eine Tanzveranstaltung, sondern dient der Vernetzung europäischer Rechtsparteien und Burschenschaften.
Im Jahr 1952 wurde der Ball das erste Mal veranstaltet und findet seit 1968 jedes Jahr in der Hofburg statt. Dass der Ball jedes Jahr weitgehend frei von öffentlicher Kritik in diesen repräsentativen Räumen veranstaltet wird, ist ein Grund, warum sich das Bündnis Offensive gegen Rechts gegründet hat.
Im Jahr 2010 wurde die angemeldete Gegendemonstration von der Polizei über Stunden eingekesselt und mehr als 500 Personen bekamen Verwaltungsstrafen. Im Jahr darauf wurden gleich alle Demonstrationen von der Polizei untersagt, was einen offiziellen Protest unmöglich machte. Dennoch demonstrierten mehrere hundert Menschen gegen den WKR-Ball, wobei die Polizei auch hier nur massive Repression entgegen zu setzen wusste.
Die Erfahrungen der Jahre 2010 und 2011 haben uns zu der Überzeugung kommen lassen, dass nur ein großes und starkes Bündnis antifaschistischer und zivilgesellschaftlicher Gruppen den WKR-Ball verhindern kann. Wir wollen, dass der WKR-Ball in seiner Bedeutung öffentlich thematisiert wird. Durch eine breit angelegte Kampagne mit verschiedenen Schwerpunkten wollen wir eine breite Bewegung gegen Burschenschaften, FPÖ und Rechtsextremismus anstoßen.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 30. Dezember 2011 13:14
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Kategorie: Demo Veröffentlichungsdatum
Am 27. Januar 2012, dem Jahrestag der Auschwitzbefreiung, findet der Ball des Wiener Korporationsringes (WKR) statt. Dort treffen sich jedoch nicht nur ein paar Burschenschafter in Frack, Schärpe und Schmiss. Vielmehr ist das Treffen in der Wiener Hofburg, dem Sitz des österreichischen Bundespräsidenten, ein Stelldichein der alten und neuen Rechten Europas.
Im veranstaltenden WKR sind 21 Studentenverbindungen organisiert, die sich politisch in einem Spektrum zwischen national-freiheitlich und völkisch-deutschnational bewegen. Federführend ist hier zum Beispiel die Wiener Burschenschaft Olympia, die bei einer Tagung Eisenach „die Unterwanderung des deutschen Volkes durch Angehörige von fremden Völkern“ befürchtete und immer wieder durch Gäste wie den Holocaustleugner David Irving oder den NPD-Barden Frank Rennicke auffällt.
Komplettiert wird das illustre Treffen beim WKR-Ball von Delegationen diverser Rechtspopulisten wie Pro Köln, der Schweizer Volkspartei, Front National (Frankreich) und Vlaams Belang (Belgien). In Österreich, in der die FPÖ mit Parolen wie „Asylbetrug heißt Heimatflug“ einen Wahlerfolg von 26% einstreichen konnte, wundert es nicht, dass die bisherigen Proteste und Gegendemonstration unter fadenscheinigen Begründungen verboten und kriminalisiert wurden.
Um das Treffen der Freund_innen reaktionärer Krisenlösungsmodelle nicht unbeantwortet zu lassen, ruft das …umsGanze! – Bündnis zusammen mit den Wiener Genoss_innen dazu auf, sich selbst auf die Party einzuladen und den Gästen des WKR-Balls gehörig ins Sektglas zu spucken!
Gegen reaktionäre Ideologien – ob in Deutschland, Österreich oder anderswo! Für den Kommunismus!
Es wird eine Anreise aus Berlin geben.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 01. Januar 2012 12:01
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Kategorie: Nighter Veröffentlichungsdatum
Für laufende Renovierungskosten braucht die Bunte Kuh mal wieder Geld. Aktuell wird der Sportraum renoviert und der will finanziert sein. Also kommt alle, trinkt und tanzt zu Reggae, Balkanbeats, Dancehall und Minimal Elektro auf unserer Soliparty mit.....
* North Korean Rude Boys and Girls (Ska/Reggae)
www.myspace.com/northkoreanrudeboys
* DJ R2D2 von ,,Dirty Ragga Squad'' (Dancehall)
www.dirtyraggasquad.de/
* Moskaus Rache für Rambo (BalkanBeats)
* RojeDekamaroe (Minimal Elektro)
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Was ist die Bunte Kuh?
Die Bunte Kuh ist ein selbstverwaltetes, dezidiert antifaschistisches Jugendzentrum im Stadtteil Berlin-Pankow. Wir positionieren uns gegen Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und Faschismus und unterstützen Gruppen und Initiativen, die gegen entsprechende Tendenzen in der bundesrepublikanischen Gesellschaft agieren. Uns ist es wichtig, dass sich alle Menschen auf unseren Parties wohlfühlen können; unabhängig von der Hautfarbe, dem Geschlecht oder der sexuellen Orientierung.
Wenn euch auf der Party dumme Sprüche, diskriminierendes Verhalten oder sexuelle Übergriffe (Nein heißt Nein und NICHT Ja!) auffallen, wendet euch an die DJs , Tür- oder Sicherheitsschicht.
Have Fun!
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Zur Problematik von Reggae und Homophobie siehe beispielhaft:
http://de.wikipedia.org/wiki/Murder_music
http://www.soulrebels.org/dancehall/e_songs.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Battyman-Tune
http://de.wikipedia.org/wiki/Dancehall
Zuletzt aktualisiert am Montag, 23. Januar 2012 22:17
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Kategorie: Demo Veröffentlichungsdatum
28.1.: Herrfurthplatz (Neukölln) 16.00 Uhr
Immer wieder werden wir durch kleine Randnotizen in der Zeitung an das Machtmonopol des Staates erinnert; in drei Sätzen zusammengefasste Pressemeldungen der Polizei über einen ihrer tödlichen Einsätze.
Manchmal findet tödliche Polizeigewalt ein Echo in der autonomen Szene und selten genug gelingt es in der Gesellschaft ein unbehagliches Fragezeichen zu hinterlassen.
In letzter Zeit wurden allerdings vermehrt Menschen von der Polizei getötet, die nicht völlig vereinzelt lebten. Vor allem durch ihr soziales Umfeld entstanden Ansätze von Widerstand, z.B. in den Fällen von Oury Jalloh, Dennis J. oder Slieman Hamade.
Nun veranstalten Behörden, Regierungsvertreter, Politiker und Firmen zwei Kongresse in Berlin, die das staatliche Morden perfektionieren sollen.
Zuerst vom 31. Januar bis 2. Februar 2012 die “International Urban Operations Conference“.
Auf dieser Konferenz sollen Erfahrungen aus militärischer und paramilitärischer Aufstandsbekämpfung in Kriegsgebieten ausgewertet und weiterentwickelt werden. Die Veranstalter gehen davon aus, dass sich Szenarien aus städtischen Konflikten in Kabul, Bagdad oder Mogadischu auch in Europa ereignen können.
Danach findet vom 14. bis 15. Februar 2012 der 15. Internationale Polizeikongress statt. Hier wird seit Jahren an einer Koordinierung von Polizeibehörden und Sicherheitsfirmen gearbeitet, die sich auf Grund ihrer Gefährdungsanalysen ständig weiter vernetzen.
Demonstration am
Samstag, 28. Januar 2012 um 16.00 Uhr
Herrfurthplatz - Berlin Neukölln (U8 Boddinstr.)
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. Januar 2012 09:19
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Kategorie: Demo Veröffentlichungsdatum
Was sich in Deutschland abspielt, ist unerträglich. Dreizehn Jahre lang konnten drei Thüringer Nazis ungestört durch die Republik reisen, Banken überfallen, Sprengstoff-Attentate verüben und Menschen ermorden. Ihre Opfer waren Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und die Polizistin Michèle Kiesewetter. Die Morde der Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) wurden nur durch einen Zufallsfund nach dem Tod der beiden Nazis Böhnhardt und Mundlos im November 2011 aufgedeckt. Seitdem erfährt die Öffentlichkeit stückchenweise grauenhafte Details über die gezielte Hinrichtung von Migranten in ihren Geschäften, eine Nagelbombe in Köln-Mülheim und andere Anschläge eines Netzwerkes, von dem bisher nicht einmal abzusehen ist, wer ihm außer Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt noch angehört. Das ganze Ausmaß des Terrors ist noch nicht ersichtlich – möglicherweise steckt die Gruppe auch hinter einer Serie von Brandanschlägen in Völklingen und einem antisemitischen Bombenanschlag in Düsseldorf-Wehrhahn.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. Januar 2012 11:00
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Kategorie: Demo Veröffentlichungsdatum
Staatliche Unterstützung für Nazis beeden - Verfassungsschutz auflösen - Nazi-Aufmarsch in Dresden verhindern!
DEMONSTRATION / 28.01.2012 / FRANKFURT AM MAIN / KAISERSACK-HBF / 14H
Uns alle hat die rassistische Mordserie des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) erschüttert und zutiefst empört. Doch leider ist klar, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist: In den letzten 20 Jahren sind mindestens 182 Menschen von Nazis ermordet worden. Polizei und Justiz versuchen dabei fast immer den politischen Charakter dieser Taten zu leugnen und sie zu relativieren. Der Verfassungsschutz, unter anderem von ehemaligen Gestapo-Offizieren aufgebaut, trägt seit Jahren durch die Bezahlung von V-Leuten zur Finanzierung von Neonaziorganisationen bei. So hat allein die Thüringer Naziszene, aus der die „NSU“ hervorgegangen ist, über die Jahre hinweg mehrere hunderttausend Euro erhalten.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. Januar 2012 10:55
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Kategorie: Antifa Veröffentlichungsdatum
Am 28.01.2012 wollen die "Freien Nationalisten Salzland" in Aschersleben (Sachsen-Anhalt) unter dem Motto "Volkstod stoppen" demonstrieren. Die Organisatoren um Frank Mühlbach (Aschersleben), Thomas Knochenhauer (Aschersleben) und Thorsten Fleischmann (NPD Halberstadt) werden dabei vom Halberstädter Rechtsanwalt Klaus Laßmann, welcher schon des Öfteren Neonazis Rechtsbeistand leistete unterstützt.
Die fehlende Kompetenz macht sich schon auf der Mobilisierungsseite bemerkbar. Von anderen Neonazi-Websites zusammenkopierte Texte, wie beispielsweise der Aufruf, sowie grammatikalische Gemetzel an anderen Stellen, lassen die Seite nicht gerade seriös erscheinen. In rechten Online-Foren ernten Mühlbach und Co. hauptsächlich Kritik von anderen Kameraden, welche ihnen sogar teilweise raten, die Demonstration abzusagen und sich Unterstützung von erfahreneren Neonazis zu holen. Es ist nicht das erste Mal, dass auch der Halberstädter "NPD-Ortsbereichvorsitzende" Fleischmann an der Organisation einer Demonstration beteiligt ist.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 23. Januar 2012 21:48
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Kategorie: Infoveranstaltung Veröffentlichungsdatum
Datum: 04. Februar 2012
Uhrzeit: 21:00 Uhr
Ort: la datscha
Kategorien: Party, Infoveranstaltung
21 Uhr Infoveranstaltung
23 Uhr Musik aus der Konserve
Infoveranstaltung: "Jugoslawien 20 Jahren nach dem Krieg: zwischen Nationalismus und Neoliberalismus"
Balkan war kein – wie schon G.W.F. Hegel bemerkt hat – Raum des Glücks. Vor 20 Jahren mit dem Kriegsanfang, wurde das noch einmal bestätigt. Wie ist die Situation im post-Jugoslawischen Raum heute?Transitionsgesellschaften zwischen Nationalismus und Neoliberalismus. Teufelskreis von “Transitionsprozess” am Rand Europas. Konkret wird sich der Referent mit rechten-und rechtsradikalen Strukturen in Ex-Jugoslawien, von Nazis bis zu katholischer Kirche, und antifaschistischer Gegenwehr auseinandersetzen.
Die Kampagne Solidarnost versucht, mit verschiedenen Veranstaltungen über die Situation in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens zu informieren. Sie wurde als Reaktion auf die Umstände, mit denen Antifaschist_innen aus der Region konfrontiert sind, ins Leben gerufen. Aggressiver Nationalismus und religiöser Fundamentalismus verstärken die vorhandenen Diskriminierungsformen wie Homophobie, Chauvinismus und Rassismus. Emanzipierte Strukturen haben es schwer unter diesen Umständen
gesellschaftlichen Einfluss zu gewinnen. Mit der Kampagne wollen wir auf diese Zustände aufmerksam machen und die Aktivist_innen vor Ort unterstützen.
Wir freuen uns auf euch. Im Anschluss schwingen wir solidarisch die Tanzbeine mit
80er / all time favourites [Djane Manja]
Balkanbeats [ASCULTA]
Mehr Infos: http://solidarnost.tk/
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 26. Januar 2012 23:32
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Kategorie: Demo Veröffentlichungsdatum
Im kommenden Februar jährt sich zum 17. mal der Todestag Horst Pulter´s – am Sonntag, den 05.02.1995 wurde der damals 65-jährige Obdachlose im Velberter Herminghauspark von sieben Neonazis zunächst als »Penner« und »Scheißjude« verhöhnt, zusammengeschlagen und später getötet. Im dritten Jahr in Folge gedenken wir nun diesem Opfer rechter Gewalt und sozialer
Ausgrenzung.
Zwar erkennt der zuständige Staatsanwalt damals eine „rechtsradikale, menschenverachtende Gesinnung“ der Täter, doch Polizei und Politik verschweigen diese Tatsachen bis heute. (mehr…)
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 03. Januar 2012 11:37
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