Let’s make history! Commune of Europe zu #18M

Willkommen in einer neuen Ära der Kämpfe gegen das Krisen- und Austeritätsregime. Wir haben keine Lust mehr, wortreiche Reden zu schwingen. Es ist fast alles gesagt. Es gibt natürlich immer vieles zu diskutieren und bedenken – und trotzdem: Es ist die Zeit, zu kämpfen.

Dies ist eine Einladung der europäischen Kommune zu den int. Protesten von Blockupy am 18.3. in Frankfurt:

Dieser Tage erreicht uns ein unüberhörbares Signal aus Griechenland: „Es ist jetzt Schluss mit diesem Elend, dieser Erniedrigung, dieser Traurigkeit! Der Antagonismus zwischen den Arbeitenden oder Arbeitslosen und denen, die besitzen, zwischen denen, die ausbeuten und profitieren, und jenen, die leiden, kann nicht befriedet oder versöhnt werden. Wir machen nicht mehr mit. Oxi! Unsere Alternative ist keine Wahl zwischen dem, was die Herrschenden uns anbieten. Eine Alternative entsteht dort, wo die Menschen sich erheben, neue Formen des Sozialen schaffen und die Mächtigen angreifen. Tun sie dies, dann kann die Herrschaft wirklich wackeln.“ Wir haben eurer Signal gehört.

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Frauen*kampftag “Kämpfe vereinen!” in Leipzig

Raus zum Frauen*kampftag 2015 in Leipzig. Am 8. März um 14 Uhr am Clara-Zetkin-Denkmal (Johannapark) findet in Leipzig die Demonstration zum Frauen*kampftag 2015 unter dem Motto “Kämpfe vereinen – Für eine revolutionär-feministische Perspektive” statt. Neben der Demonstration wird es im Vorfeld verschiedene thematische Veranstaltungen, sowie einen kreativen Aktionstag am 01.03.15 geben.

Alles Infos findet ihr unter:
Website: 8maerzleipzig.blogsport.eu
Facebook: “Frauen kampftag Leipzig” www.facebook.com/pages/Frauen-Kampftag-…

Kämpfe vereinen!

Warum Frauen*kampftag?

Frauen* waren und sind weltweit von unterschiedlichsten Unterdrückungsmechanismen aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung, Aussehen, ökonomischem Status etc. betroffen.
Schon seit 1910 gehen Frauen* und solidarische Menschen zum Internationalen Frauen*kampftag auf die Straße, um die Vielfalt ihrer alltäglichen Kämpfe gegen globale und lokale Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse sichtbar zu machen. Vor allem soll die Verbundenheit zu allen von Sexismus und anderen Diskriminierungen Betroffenen zum Ausdruck gebracht werden.
Seit einigen Jahren hat in Leipzig keine größere Aktion mehr am Frauen*kampftag stattgefunden. Um dies zu ändern, wollen wir euch aufrufen, gemeinsam mit uns am 8. März für unsere Forderungen auf die Straße zu gehen. Als wir uns das erste Mal zusammengesetzt und überlegt haben, was wir uns thematisch als Schwerpunkt setzen wollen, kamen sehr viele Wünsche und Ideen auf. Unser Aufruf soll euch einen kleinen Überblick verschaffen, warum der (queer-)feministische Kampf noch lange nicht zu Ende ist.
Viele sind nicht nur von einem Unterdrückungsmechanismus, wie dem Patriarchat oder Rassismus betroffen, sondern mehrfach. Doch daraus folgt nicht, dass jede* von uns den Kampf in den verschiedenen Feldern selber führen muss!

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Mit Menschenblockaden friedlich gegen den Naziaufmarsch am 07. März in Dessau

Am 7. März wollen die „Freien Nationalisten Dessau“ wieder anlässlich ihres alljährlichen „Trauermarsches“ durch Dessau marschieren. Dabei werden sie sowohl von der NPD als auch von regionalen und überregionalen sogenannten freien Kameradschaften unterstützt. Sie wollen der „Opfer“ des alliierten Bombenangriffs auf Dessau am 7. März 1945 gedenken und versuchen somit wieder einmal den deutschen Opfermythos öffentlich zu zelebrieren und die Geschichte zu verklären.

Dessaus Rolle zur Zeit des Nationalsozialismus

1932 stellte der Frei­staat An­halt die erste NSDAP-geführte Lan­des­re­gie­rung im deut­schen Reich und Dessau wurde mit dem Wohl­wol­len von Adolf Hit­ler zur ersten Gau­haupt­stadt und zu einem na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Zen­trum aus­ge­baut. In den Jun­kers Wer­ken wur­den u.a. Flug­zeu­ge für die Luft­waf­fe her­ge­stellt und ent­wi­ckelt und mach­ten Des­sau daher zu einem wich­ti­gen Zen­trum der Rüs­tungs­in­dus­trie und na­tür­lich zu einem fol­ge­rich­ti­gen Ziel der al­li­ier­ten Bom­ber. Auch die Her­stel­lung von Zy­klon B für die Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger in den Des­sau­er Wer­ken für Zu­cker-​Raf­fi­ne­rie GmbH lässt kei­nen Raum zur Diskussion über die Tä­ter-​Opferrol­le der Stadt. Zudem arbeiteten in den Dessauer Betrieben tausende von Zwangsarbeitern_innen, von denen wohl kaum einer/eine Schutz in den Bunkern gewährt wurde und sie somit einen großen Teil der Opfer ausmachen.

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NETZWERK ZUR UNTERSTÜTZUNG REPRESSIONSBETROFFENER NULLDREIER*INNEN – NUR03*

Noch bunter, noch größer, noch frecher!

Wenn wir zum Fußball gehen, hoffen wir auf einen fröhlichen, sportlich packenden, aber fairen Spieltag ohne Stress und Diskriminierung. Dieser Wunsch geht allzu oft nicht in Erfüllung. Vor allem bei Auswärtsfahrten müssen die Nulldreier*innen mit Schikanen der Polizei und nicht selten auch mit Übergriffen durch die Beamt*innen rechnen. Erinnert sei an die Pfeffersprayduschen beim Spiel in Meuselwitz im Mai 2014 oder die massive und die Grundbedürfnisse verletzende Begleitung in Neustrelitz. Auch diese Saison hatte mit dem völlig überzogenen Einsatz im Baiz nach der Partie bei Dynamo Berlin schon ein Negativhighlight in Sachen Polizeigewalt zu bieten. In der vergangenen Woche beim Auswärtsspiel beim Berlin AK wurden erneut mehrere Personen nach einer eskalierten Personalienfeststellung in Gewahrsam genommen.

Aufgrund dieser Erfahrungen hat sich das Netzwerk zur Unterstützung repressionsbetroffener Nulldreier*innen (nur03*) gegründet. Die Initiative will die Arbeit von „Fußballfans beobachten Polizei“ wieder aufnehmen. Darüber hinaus möchten wir aber auch Hilfe und Aufklärung für Fans des SV Babelsberg 03 anbieten. Wir sind also zurück – und zwar noch bunter, noch größer und noch frecher!
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6.3.2015 Linie 1/Berlin: ReggaeXplosion

6. März: Carib Crew + Eastwood + The Conquerer

Die altbewährte Mischung aus early Reggae & Rock Steady, Rarem & Ultrararem, Hits & Misses, Jamaican blanks & English stamps, Pep & Pot, Prof. Bunsen Honeydew & Beaker, Batman & Robin, sprich: Eastwood & The Conqueror, wird ein weiteres Mal die Herzen der Liebhaber/innen karibischer Oldies zum Schmelzen bringen.

Early Reggae, Rock Steady, Jamaican Ska
“Die beste Musik zu dieser Zeit in dieser Stadt!”

06.03.2015 Tommyhaus/Linie 1, Wilhelmstr. 9, Berlin-Kreuzberg
Admission free – open end – no nazis, no dogs – adults only!

Am 04. März nach Hohenschönhausen – Es gibt keen ruhigen Randbezirk!

Die NPD macht jetzt auf familienfreundlich. Am 04. März 2015 planen sie zum siebten Mal durch Hohenschönhausen zu marschieren. Hintergrund der Nazi-Mobilisierungen sind ein geplantes Container-Lager und eine errichtete Notunterkunft für Geflüchtete. In ihrer Ankündigung auf der NPD-nahen Facebook-Seite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg” laden sie zu einem “Familienspaziergang gegen Überfremdung” ein.

Diese Einladung lassen wir uns nicht entgehen. Nachdem die sechste geplante Nazi-Demonstration am 11. Februar in Hohenschönhausen nur noch 20 Nasen auf die Straße gelockt hat und auch ihr Auftritt am vergangenen Samstag am S-Lichtenberg ein Griff ins Klo war, ist dies scheinbar der letzte kümmerliche Versuch ihren Menschenhass auf die Straße zu tragen.

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Konferenz „Die Kraft der Kritik. Wege des Marxismus-Feminismus”

Vor mehr als 40 Jahren meldeten sich in vielen Ländern der Welt Feministinnen unter Marxisten zu Wort. Sie kritisierten den im damaligen Marxismus gebräuchlichen Arbeitsbegriff und die Werttheorie, die Stellung zu Hausarbeit, zu Familie, zum Umgang miteinander und zur umgebenden Natur, zu Wirtschaft und Kriegen, Zukunftsvorstellungen und Befreiungsverlangen.
Sie lösten leidenschaftliche Debatten aus – ihre Kritiken blieben nicht gänzlich ungehört. Aber ihre Arbeit, die sie unternommen hatten auf internationalem Maßstab, ist noch lange nicht beendet. Für einige Jahrzehnte wurde es stiller um den feministischen Marxismus. Der von Krise zu Krise stolpernde Neoliberalismus hatte andere Fragen in den Brennpunkt gerückt.
Im kommenden Jahr, im März 2015 möchte die Konferenz die Fäden wieder aufnehmen. Viele der damaligen Stimmen, und viele, die sich inzwischen dazu gesellten, kommen zusammen, um das Unerledigte zu prüfen. Ziel ist es, Erfolge und Niederlagen diskutieren ebenso wie neue Entwürfe, um gemeinsam herauszufinden, was inzwischen erreicht wurde, wo weiter gearbeitet werden muss, welche neuen Fragen auf der Tagesordnung stehen und wie wir – Marxist*innen, Feminist*innen – unsere Energien zusammenführen können, um unserem Eingriffsverlangen ein weltweites Echo zu geben.Dass sich die sozialistischen Feministinnen international zusammenschließen bleibt so elementar wie vor fast einem halben Jahrhundert.

Konferenz vom 20.03. bis zum 22.03.2015 in Berlin ( Programm » Flyer » Anmeldung)

»»» Auch die Ausgabe 34 von kritisch-lesen.de beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Marxismus und Feminismus

Antikapitalistische Walpurgisnacht 2015: Organize!

Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!

Antikapitalistische Demonstration: Do, 30.04.2015 | Berlin-Wedding

Veranstalter*innen & weitere Infos: Hände weg vom Wedding

Steigende Mieten? Zwangsräumungen? Rassistische Polizeikontrollen? Olympia-Bewerbung? Eine menschenverachtende Politik gegen Flüchtlinge? Schnauze voll!

Es zeigt sich immer deutlicher, wer über Berlin bestimmt. Es sind nicht die Menschen, die hier wohnen oder leben wollen. Stadtdessen herrschen kapitalistische Verwertungsinteressen und Profitgier, die unsere Stadtpolitik bestimmen. Obwohl viele Menschen mit der Situation unzufrieden sind, richten sie ihre Wut nicht auf die Verantwortlichen. Stattdessen wenden sie sich gegen die, die sie als schwächer ansehen. Bestes Beispiel dafür sind die rassistischen Mobilmachungen in den Randbezirken oder Bewegungen wie „PEGIDA“. Doch diese bedienen nur eine Politik des Rassismus und der sozialen Ausgrenzung. Veränderungen kann es so nicht geben.

Doch es gibt eine Perspektive! Einen wirklichen Wandel der Verhältnisse können nur wir selbst erreichen. Parlamente und Parteien können uns dabei nicht helfen. Deshalb kämpfen wir gemeinsam und solidarisch von unten – in unseren Häusern, unseren Kiezen und Betrieben. Selbstorganisation sollte unsere Antwort auf eine kapitalistische Politik des Teilens und Herrschens sein. Gemeinsame Bündnisse wie Nolympia oder der kollektive Kampf gegen den Ausbau der A100 sind erste kleine Erfolge auf diesem Weg. Doch dabei darf es nicht bleiben!

Der Kampf um die Städte tobt weltweit. Ob in Istanbuls Gecekondus, Barcelonas Barrios oder Berliner Kiezen – lasst und gemeinsam den Widerstand gegen Ausbeutung und Unterdrückung organisieren. Eine gemeinsame Demonstration kann hierfür ein guter Anfang sein.

Demonstration gegen Kapitalismus, Rassismus und soziale Ausgrenzung! Für eine solidarische Gesellschaft.

Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!

Antikapitalistische Demonstration: Do, 30.04.2015 | Berlin-Wedding

#walpurgisnacht #wedding #65 #antifa #antira #mieten #rassismus #Zwangsräumungen #Polizeikontrollen #Flüchtlinge #gentrifizierung #acab #1312 #bullen #kapital #kapitalistische #gesellschaft #politik #news #hwvw #nea #cool #Ausgrenzung #solidarische #Nolympia #olympia #berlin #bundesweit #deutschland #global #verdrängung

Wholetrain von Berlin nach Frankfurt!

Sonderzug nach Frankfurt zur EZB-Eröffnung 17./18.März

Auf der Hinfahrt mit Veranstaltungen berieseln lassen – auf der Rückfahrt die Sektkorken im Partywaggon knallen lassen. Ob wir die Notbremse ziehen müssen oder die Lokomotive der Geschichte sind, werden wir dann auch rausfinden und das alles auch noch in der 1. Klasse.
Abfahrt 17. März ca. 16 Uhr Berlin Ostbahnhof Gleis 9 3/4
Rückfahrt 18. März ca. 22 Uhr Frankfurt Hauptbahnhof
Wir halten auch noch in Göttingen und Hannover um unsere Genossen vor Ort einzusammeln.

Preise

Standard: 30€
Soli: 40€
Soli Kostendeckend: 60€

Verkaufsstellen

Buchladen zur schwankenden Weltkugel | Kastanienallee 85, 10435 Berlin | U Eberswalder Straße
k-fetisch | Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin | U Rathaus Neukölln
RedStuff | Waldemarstraße 110, 10997 Berlin | U Görlitzer Bahnhof
Schwarze Risse | Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin | U Mehringdamm

Aktuellen Informationen findet ihr hier.

8. März 2015: Internationaler Frauenkampftag

Am 8. März, dem internationalen Frauenkampftag, ist in Berlin erneut eine spektrenübergreifende Demonstration geplant. Verschiedene Gruppen mobilisieren zu einem linksradikalen Block unter dem Motto „Make Feminism a threat“. Der Internationale Frauenkampftag steht für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, ein selbstbestimmtes Leben, für das Recht auf körperliche Unversehrtheit, sowie sexuelle Selbstbestimmung. Continue reading

Stellungnahme von WWF und MDB zu den erhobenen Vorwürfen

Dear all! On behalf of What We Feel and Moscow Death Brigade we are presenting our official reply to the article called “Die Bands What We Feel und Moscow Death Brigade als Beispiel eines zu kritisierenden ‘Antifaschismus’”, which accuses us and Russian militant Antifascist scene in general of being “fascist, homophobic, sexist” etc. While those accusations in general sound outright bizarre to us, we would like to answer these allegations in detail. Continue reading

10 Thesen gegen Olympia

Der breit angelegte Propagandafeldzug: “Wir wollen die Spiele”, der vielen Menschen momentan auf den Straßen und Bahnhöfen Berlins entgegenmieft, ist kaum zu übersehen oder zu ertragen. Sicherlich seid ihr schon voll überzeugt…Olympia?! Brot und Spiele!

10 Thesen gegen Olympia – in ‪Berlin‬ und überall findet ihr hier

“Die Bewerbung für eine Olympiade in Berlin 2024 unter dem Titel „Die ganze Welt in unserer Stadt“ kann nur als Kampfansage an alle verstanden werden, die hier schon die aktuellen Verhältnisse bekämpfen. Ob ein kapitalistischer Wohnungsmarkt, rassistische Migrationspolitik, paranoider Sicherheits- und Ordnungswahn, weitgehende Kommerzialisierung immer größerer Bereiche der Stadt, repressive Hartz4-Maßnahmen – all dies sind Entwicklungen, gegen die sich viele Menschen auf unterschiedliche Art und Weise organisieren: für eine soziale, solidarische, emanzipatorische Gesellschaft. Wenn wir das wollen, kommen wir nicht darum herum Olympia zu verhindern. Überall.”

6.6.2015: Keine Zukunft für Nazis! TDDZ in Neuruppin verhindern!

www.red-skins.de
http://neuruppin.no-tddz.org/
http://www.inforiot.de

**** Aufruf des NO TDDZ-Bündnisses ****

Keine Zukunft für Nazis! TDDZ in Neuruppin verhindern!

Am 6. Juni 2015 planen Neonazis in der brandenburgischen Stadt Neuruppin ihre seit 2009 jährlich stattfindende Kampagne zum sog. „Tag der deutschen Zukunft“ (TDDZ) fortzusetzen. In diesem Rahmen wollen sie einerseits durch Anheizen rassistischer Denkmuster an bestehende Ressentiments und die rassistische Stimmungen in Teilen der Gesellschaft anknüpfen und andererseits eine Drohkulisse gegenüber Migrant_innen und Geflüchteten aufbauen. Continue reading

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