„Trojanisches T-Shirt“ auf Rechtsrockfestival in Gera geschmuggelt

Exit – eine Austeiger-Initiative für Rechtextremisten – hat auf dem Rechtsrock-Festival in Gera mit einem „trojanischen“ T-Shirt für Aufsehen gesorgt: Aus dem vermeintlichen Szenehemdchen, das kostenlos verteilt wurde, wird nach dem ersten Waschen eine Werbung für die Initiative.

Gera. Exit ließ 250 T-Shirts mit einem abwaschbaren Aufdruck herstellen, der einen Totenkopf und die Aufschrift „Hardcore Rebellen“ sowie die geschwenkten Fahnen der so genannten freien Kräfte zeigt. Darunter befand sich ein nichtabwaschbarer Aufdruck mit der Botschaft „Was Dein T-Shirt kann, kannst Du auch – Wir helfen Dir, Dich vom Rechtsextremismus zu lösen“. Der Clou: Erst beim Waschen in der Waschmaschine kam die wahre Botschaft zum Vorschein.

Unter dem Vorwand der anonymen Unterstützung des Rechtsrock-Festivals wurden die T-Shirts als Spende angeboten. Am Sonnabend wurden sie dann an die ersten Festivalbesucher verteilt. Bernd Wagner, der Gründer von Exit-Deutschland, sagte zu dieser Aktion: „Mit den T-Shirts wollten wir unser Angebot in der Szene bekannter machen und vor allem die jungen und noch nicht so gefestigten Rechtsextremen ansprechen.“

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