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1.10.2013 Tommyhaus/Berlin: Grauzone – alles unpolitisch?

Oi!- Alles unpolitisch, oder was?

Der Begriff “Grauzone” geht seit einigen Jahren durch die Oi!- und Punkszene und führt langsam aber sicher auch in Antifa-Szenen zu hitzigen Diskussionen. Während die Parole “gegen Nazis” von vielen nach wie vor groß geschrieben wird, gilt auch das Label “unpolitisch” als beliebt und anschlussfähig in der Szene.
In dieser Veranstaltung möchten wir darüber sprechen, was unter dieser “Grauzone” verstanden wird und wieso sie einen derart großen Anschluss erfährt. Außerdem möchten wir auf die Erfolge vermeintlich unpolitischer Bands eingehen und dem damit verbundenen Verlust emanzipatorischer Ideen.

Veranstalter*innen: North East Antifascists [NEA] und RASH BB und Cable-Street-Beat Berlin

Personen, die in der Vergangenheit durch anti-antifaschistische
(Verbal-)Ausbrüche aufgefallen sind, werden der
Veranstaltung verwiesen!

15.9.2012: Delitzsch: Nazihegemonie brechen

Einige Neuigkeiten zur antifaschistischen Demonstration und zum Konzert („No Dancing with Nazis“) am 15.09.2012 in Delitzsch. Nach dem Naziübergriff am 18.3.2012 (Videobericht) in Delitzsch haben sich Betroffene und andere Initiativen zusammengeschlossen und planen für den 15.09.2012 eine Demonstration und ein Konzert in Delitzsch.
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Wie wichtig und unterstützenswert solche Initiativen sind, hat auch vergangene Woche ein Beitrag von Frontal 21 gezeigt (Video). In dem Bericht wird dargelegt wie Neonazis viele Ortschaften in Sachsen terrorisieren und fest im Griff haben. Deutlich wird, dass es in Sachsen kaum Unterstützung für Projekte und Initiativen gibt, die sich gegen die neonazistische Hegemonie engagieren. Im Gegenteil, vielen Engagierten werden Steine in den Weg gelegt, so auch den VeranstalterInnen in Delitzsch. Nach der Opfer-Täter-Verdrehung von Seiten der offiziellen Stadtpolitik in den vergangenen Monaten, wird den VeranstalterInnen grundlos die finanzielle Unterstützung in teilen gestrichen. Daher wird die Finanzierung des gesamten Konzertes durch Spenden abgedeckt.

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18./19.11.2011 Leipzig: Work Together – Fight Together Fest Vol. I

Vor einiger Zeit hat sich ein aus Kurz-, Bunt- und Langhaarigen bestehender Haufen zusammengesetzt, um angesichts der sich nicht nur in Sachsen seit Monaten vollziehenden Repressionswelle gegen linke Strukturen und Zusammenhänge aktiv und kreativ tätig zu werden. Aufgrund der Tatsache, dass ein Großteil von uns selbst in diversen Kombos das jeweilige musikalische Können zum Besten gibt, war es also naheliegend ein Solikonzi auf die Beine zu stellen.

Wenn Repression, dann Solidarität! 

Elementarer Grundgedanke hierbei war jedoch, dass es anders als bei so mancher als Solikonzert deklarierten Veranstaltung für die beteiligten Bands keinerlei Extrawürste oder Extratofu geben wird, sprich Spritkohle oder sonstige etwaige Aufwandsentschädigungen. Da alle Bands zudem direkt dem Kreis der VeranstalterInnen entspringen bzw. dem dazugehörigen Freundeskreis, stand dies auch nie wirklich zur Debatte. Dementsprechend sollen alle Einnahmen an Betroffene der zurzeit laufenden 129-Verfahren gehen, als auch an von Repression betroffenen Personen aus dem Umfeld der anhaltinischen Gruppe AFA06.

Alle weiteren Informationen können dem unten stehenden Flyer entnommen werden.

D.I.Y. statt Grauzone Oi!
Gegen die Kriminalisierung und Marginalisierung antifaschistischer Strukturen!