Schlagwort-Archiv: terror

15.10.2014 Helle Panke/Berlin: Wie viel V-Mann war der NSU?

Rechter Terrorismus und Geheimdienste V-Mann „Tarif“, V-Mann „Corelli“, V-Mann „Otto“, V-Mann „Hagel“, V-Mann „Küche“, V-Mann „Piatto“ – dies sind nur einige der bekannt gewordenen V-Männer unterschiedlicher Geheimdienste im nahen und weiteren Umfeld des „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU). Der NSU war die neonazistische Terrorgruppe, welche hinter den Morden an neun Migranten und einer Polizistin, drei Bombenanschlägen sowie etlichen Raubüberfällen stecken soll. Die linke Innenpolitikexpertin im Bundestag, Martina Renner, vermutet, dass es noch weitere staatliche Spitzel im engsten Umfeld des NSU oder sogar unter den Terror-Unterstützern gab, die den Untersuchungsausschüssen vorenthalten wurden. Dirk Laabs ist neben Stefan Aust der Autor des Buchs „Heimatschutz“. Auf über 800 Seiten wird darin die Geschichte der NSU-Protagonisten sowie der verschiedenen V-Männer erzählt. Laabs und Renner werden an diesem Abend der Frage nachgehen, „Wie viel V-Mann war der NSU“?

Ort: Helle Panke, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

11.10.2014 Düsseldorf: Bundesweite Demo gegen den Isis-Terror und für Kobanê!

Vorlagen für Demonstration:https://www.facebook.com/media/set/?set=a.783411091700080.1073741835.754274571280399&type=3
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Solidarität mit dem Widerstand von Kobanê

Kommt zur bundesweiten Demonstration am 11. Oktober 2014 in Düsseldorf
Gemeinsam gegen den faschistischen Terror des Islamischen Staates (IS)!

Der Kanton Kobanê in Rojava, im Norden Syriens, wird seit mehr als drei Wochen von den Terrorbanden des Islamischen Staates (IS) an drei Seiten, und von türkischen Truppen im Norden, belagert. Gegen ein drohendes Massaker an der kurdischen Bevölkerung Kobanês kämpfen zur Stunde an den Grenzen der Stadt Selbstverteidigungseinheiten der YPG/YPJ in einem entschlossenen und mutigen Widerstand mit leichten Waffen gegen die Panzer und eine schwere Artillerie des IS. Fast stündlich werden neue Angriffswellen des IS zurückgeschlagen.

Die Gefahr eines Genozids ist offensichtlich und dürfte der Weltöffentlichkeit ausreichend bekannt sein. Die Enthauptungen von Journalisten und Helfern aus England und denUSA ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Der Massenmord an Ezidinnen und Eziden, den der IS Mitte diesen Jahres im Nordirak in Şengal begangen hat, spricht eine deutliche Sprache. Tausende Männer, Frauen und Kinder wurden ermordet,hunderte Frauen wurden auf Sklavinnenmärkten verkauft und Zehntausende befinden sich auf der Flucht

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9.10.2014 Mosaik/Berlin: Der Kurdische Befreiungskampf zwischen IS-Terror und ausländischer Intervention

Veranstaltung mit Ulla Jelpke (MdB) und Michael Knapp (Kurdistan Solidaritätskomitee Berlin)

Do, 09.10.2014 | 19:00 Uhr | Mosaik (Oranienstraße 34)
Veranstalter*innen: Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [ARAB] & Neue antikapitalistische Organisation (NaO)
Material: [Flyer]

Der Massenmord an den Yeziden im irakischen Shengal-Gebirge hat den Terror des „Islamischen Staates“ (IS) zum Gegenstand der internationalen Debatte gemacht. Die USA reagierten mit Luftangriffen auf IS-Stützpunkte, Deutschland und andere imperialistische Staaten liefern nun Waffen an die Pershmerga-Kräfte des konservativen nordirakischen Kurdenpräsidenten Barzani.
Währenddessen werden die linken Kräfte der kurdischen Befreiungsbewegung weiterhin als „terroristische Vereinigungen“ von Deutschland, der EU und der USA verfolgt, obwohl selbst bürgerliche Beobachter_innen feststellen mussten, dass vor allem die Guerillakräfte der PKK und der syrischen YPG den Völkermord an den Yeziden verhinderten. Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit kämpfen die kurdischen Selbstverteidigungskräfte der YPG seit Jahren einen blutigen Abwehrkampf gegen die zahlenmäßig überlegenen „Gotteskrieger“ des „Islamischen Staates“ und der „Al Nursa Front“, um die „Rojava“ genannten kurdischen Gebiete in Syrien zu verteidigen.

Dort wird seit Beginn des syrischen Bürgerkrieges versucht, eine emanzipatorische Alternative zum religiösen Terror des Islamischen Staates und der Unterdrückung durch das Assad-Regime aufzubauen. Basisdemokratie, Selbstorganisation, Konföderalismus und die Überwindung ethnischer und konfessioneller Spaltungen sind die Grundlagen dieses gesellschaftlichen Experimentes.
Michael Knapp (Kurdistan Solidaritätskomitee) war mehrere Monate in Rojava und wird vom Aufbau einer gesellschaftlichen Alternative berichten. Ulla Jelpke (MdB/Linkspartei) ist als erste deutsche Politikerin in den Nordirak geflogen, nachdem sie von den Massakern an den Yeziden hörte, und hat sich dort in Flüchtlingslagern einen eigenen Eindruck gemacht. Sie wird außerdem zur Debatte um deutsche Waffenlieferungen und das PKK-Verbot Stellung nehmen.

6.&7.10.2014 Berlin: “Islamic State” Fuck You! – Veranstaltungen zur Terror-Bewegung “Islamischer Staat”

Veranstaltungen zur Terror-Bewegung “Islamischer Staat”

Info-Veranstaltung: “Islamischer Staat” – Ideologie, Entstehung & Politik der neuen Terror-Bewegung
Mo, 06.10.2014 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)
Referent*innen: Atilla Steinberger, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin

Saudi-Arabien: Die saudische Roll-Back-Politik
Di, 07.10.2014 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
Referent: Atilla Steinberger

Material: [Flyer] | [Banner]

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Unterstützt durch: Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin

Ankündigungstexte:

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25.6.2014 Wedding/Berlin: Light Graffiti + Rap

Light Graffiti und Rap gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung. Das Jobcenter ist eine üble Kreatur: Es kürzt Leuten die Bezüge, weil die Kreatur meint, sie würden sich nicht in das Idealbild der kapitalistischen Maschinerie mieser Arbeitsverhältnisse und dreister Entlohnung einbringen Es zwingt Leute zum Umzug (Stichwort „Zwangsumzüge), da die Miete angeblich zu hoch sei, jedoch: wo sollen sie dann noch wohnen können? Im Außenbezirk? Allein und entfremdet von ihrem bisherigen Wohnumfeld? Darüber hinaus werden Leute gezwungen, Arbeiten zu verrichten, die sie nicht wollen und Auflagen zu erfüllen, die sie krank machen.
Wir sehen: eine wirklich üble Kreatur! Darum – auf zum Jobcenter Mitte. Protestieren wir gegen Jobcenter-Terror und steigende Mieten im Bezirk. Schreibt mit Light-Graffiti eure Statements an die Wand des Jobcenters.
Dazu: Live Hip-Hop mit Yansn (Rap aus Berlin)

18.06.2014 | 20:00 Uhr | Jobcenter Mitte (Müllerstraße 16, Wedding)

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Geschichtskonferenz am 28./29.6. in Berlin

Auch achtzig Jahre danach bleibt das historische Datum des 30. Januar 1933 Ausgangspunkt des geschichtspolitischen Streits in Deutschland. Hier ist zunächst dem totalitarismustheoretischen Mythos entgegenzutreten, demzufolge eine mehr oder weniger funktionsfähige Demokratie unter den Bedingungen der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre zwischen Extremisten von links und rechts zerrieben worden sei.

Am 28./29. Juni 2013 findet an der Humboldt-Universität zu Berlin eine Konferenz mit dem Titel „Lizenz zum Terror – Das Jahr 1933, Vorgeschichte, Geschichte und Geschichtsbild“ statt. Infos unter: www.dasjahr1933.de

[B] Demo gegen Arnulf Priem in Moabit

Am Abend des 14.09.2012 demonstrierten in Berlin-Moabit rund 200 Menschen gegen Rassismus, Neonazis und rechten Terror. Der Protest richtete sich vor allem gegen den Berliner Neonazi, und Aufbauhelfer des rechten Terrors, Arnulf Winfried Priem, der im Stadtteil Moabit seinen Wohnsitz hat. Die Demonstration verlief ohne besondere Zwischenfälle. Unter dem Motto „Nazis aus der Deckung holen! Keine Ruhe den rechten Tätern!“ haben am 14. September 2012 in Berlin-Moabit rund 200 Menschen gegen Rassismus, Neonazis und rechtsradikalen Terror demonstriert. Der Protest richtete sich auch gegen den langjährigen Neonaziaktivisten Arnulf Winfried Priem, der in Moabit lebt. Bis zu seiner Verurteilung in den neunziger Jahren, galt der heute 64-jährige Neonazi als einer der wichtigsten Aktivisten der rechten Szene. Er ist Gründer und Unterstützer zahlreicher Kameradschaften, Neonazi-Parteien und diverser rechtsterroristischer Gruppen. Mittels völkisch-rassistischer Propaganda suchte er Kontakt, vor allem zu Jugendlichen, um diese zu fanatisieren. Vor diesem Zusammenhang hat er in den vergangenen 40 Jahren zahlreiche Neonazis ideologisch geschult. Nicht wenige seiner Zöglinge erlangten später traurige Berühmtheit. So galt er als politischer Ziehvater der Mörder von Dieter Eich, welcher im Jahr 2000 von vier Neonazis in Berlin-Pankow getötet wurde. Auch den Polizisten-Mörder Kay Diesner unterwies er regelmäßig in seiner damaligen Wohnung in Berlin-Wedding. Erst Mitte des Jahres bedrohte er einen Nachbarn mit einer Schusswaffe.

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„Vorbildlicher Kampf“

Die militante „Kameradschaft Aachener Land“ feiert ihr zehnjähriges Bestehen – immer wieder wird ein Verbot der Neonazi-Schlägerbande gefordert, die über Jahre sehr eng mit der regionalen NPD kooperierte.

Sie ist eine der ältesten aktiven Neonazi-„Kameradschaften“ in Deutschland, die „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL). Nach ihrer Lesart wurde sie am 1. Februar 2002 gegründet. Zu diesem zehnjährigen Bestehen gratulieren per Videobotschaft einflussreiche Neonazis.

So lobt einer der Mitbegründer des Konzeptes der „freien Kameradschaften“, jener als „Organisation ohne Organisationen“ skizzierten und gegen staatliche Verbote oftmals resistenten Neonazi-Organisationsstruktur, Thomas „Steiner“ W., den „vorbildlichen Kampf“ der KAL „um das Reich“. Axel Reitz lobt via Videobotschaft, er „freue“ sich darüber, dass die KAL „trotz Terror und Verfolgung, trotz Diffamierung und Lügen in den Medien als auch staatlichen Drucks immer noch die Fahne eines deutschen Sozialismus und einer völkischen Wiedergeburt unseres Vaterlandes“ hoch halte. Andere Gratulanten sind die Neonazis Dieter R., Sven S. und Ingo H..

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Kundgebung in Erinnerung an Nastja und Stas in Berlin

Am 19. Januar fand vor der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin am Todestag der Antifaschistin und Journalistin Anastasija Baburova sowie dem Menschenrechtsanwalt Stanislav Markelov eine Gedenk- und Solidaritätskundgebung statt. An der Aktion, die von der Gruppe 19. Januar in Zusammenarbeit mit der Naturfreundejugend Berlin organisiert und durchgeführt wurde, beteiligten sich circa 30 Menschen. Sie zeigten sich so solidarisch mit Antifaschist_innen in Russland. Bei der Kundgebung sprachen enge Freunde der Ermordeten, Antifaschist_innen und Journalist_innen.

Bei der traditionellen Demonstration in Erinnerung an Nastja und Stas sowie gegen Nazi-Terror in Russland beteiligten sich in Moskau am Abend des 19. Januar mindestens 1.500 Menschen. Weitere Proteste gab es in St. Petersburg, Ekaterinenburg, Nizhni Novgorod, Voronesh usw. Aber auch in Kiew und Paris erinnerten Menschen an die Ermordung der beiden.

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3.2.2012: [Aachen] Stolberg wir kommen!

ES GIBT KEIN RUHIGES HINTERLAND – STOLBERG WIR KOMMEN!

„Es gibt kein ruhiges Hinterland“, ist ein beliebter Spruch auf antifaschistischen Demonstrati-onen, aber leider ist es häufig so, dass gerade das Hinterland in Nazi-Hand ist. Aufruf des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Aachen zur Demo gegen Nazistrukturen

„Es gibt kein ruhiges Hinterland“, ist ein beliebter Spruch auf antifaschistischen Demonstrati-onen, aber leider ist es häufig so, dass gerade das Hinterland in Nazi-Hand ist.
Auch in Stolberg (Rhld.) ist dies so. Diese kleine eher unscheinbare Stadt hat mittlerweile eine lange faschistische Tradition. Bis 1991 war sie der Heimatort der heute verbotenen Wi-kingjugend. Das Verbot hat aber nicht dafür gesorgt, dass die gefestigten Nazistrukturen zerschlagen wurden, im Gegenteil. Stolberg ist jener Ort von dem aus die Nazis ihren Terror verbreitet haben. Das Ergebnis heißt, dass die Region Aachen heute als die Nazihochburg neben Dortmund in Nordrhein-Westfalen gilt. Der Terror in Aachen nimmt immer härtere Formen an. Vor kurzem brachen mehrere Nazis in die Wohnung eines Antifaschisten ein. Dort suchten sie nach Informationen und verletzten den Antifaschisten, der vorher ruhig ge-schlafen hatte. Auch in den eigenen vier Wänden scheint man in Aachen und der Region nicht mehr sicher zu sein. Auch dafür steht Stolberg.

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