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25.6.2014 Wedding/Berlin: Light Graffiti + Rap

Light Graffiti und Rap gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung. Das Jobcenter ist eine üble Kreatur: Es kürzt Leuten die Bezüge, weil die Kreatur meint, sie würden sich nicht in das Idealbild der kapitalistischen Maschinerie mieser Arbeitsverhältnisse und dreister Entlohnung einbringen Es zwingt Leute zum Umzug (Stichwort „Zwangsumzüge), da die Miete angeblich zu hoch sei, jedoch: wo sollen sie dann noch wohnen können? Im Außenbezirk? Allein und entfremdet von ihrem bisherigen Wohnumfeld? Darüber hinaus werden Leute gezwungen, Arbeiten zu verrichten, die sie nicht wollen und Auflagen zu erfüllen, die sie krank machen.
Wir sehen: eine wirklich üble Kreatur! Darum – auf zum Jobcenter Mitte. Protestieren wir gegen Jobcenter-Terror und steigende Mieten im Bezirk. Schreibt mit Light-Graffiti eure Statements an die Wand des Jobcenters.
Dazu: Live Hip-Hop mit Yansn (Rap aus Berlin)

18.06.2014 | 20:00 Uhr | Jobcenter Mitte (Müllerstraße 16, Wedding)

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30.5.2014 Cortina Bob/Berlin: Distemper

Noch vor Bands wie LENINGRAD oder SPITFIRE haben sich DISTEMPER aus Moskau als DIE russische Ur-Ska-Punk-Band auch hierzulande in Sachen Ska, Punk etc. längstens etabliert und werden auch gerne als die „russischen Bosstones“ bezeichnet. Seit ihrer Gründung
im Jahre 1989 hat die Band mal eben die „Kleinigkeit“ von 15 Langspielalben (in Worten fünfzehn!) veröffentlicht, hierzulande auch vertreten
auf dem legendären „Russendisko“-Sampler von Wladimir Kaminer und seit einigen Jahren als Lizenz auf dem kultigen ANR-Records Label.

Unzählige Konzerte und Festivals wie Mighty Sounds, Potsdamer Ska Festival oder das Force Attack haben DISTEMPER auch in Westeuropa zu einem festen Begriff werden lassen. Das neue Album mit dem Titel PRIDE BELIEF LOVE kommt nun mit 14 neuen Distemper-Hymnen, die von Sänger Dacent mit seiner unverwechselbaren rauhen Stimme wie immer konsequent auf russisch gesungen werden und einem trotzdem sofort im Ohr bleiben. Obwohl DISTEMPER sich aufgrund ihrer klaren Statements gegen die Nazis in Russland weit mehr als nur eine blutige Nase geholt haben und dadurch auch viele frühere (vermeintliche) Fans verloren haben, sind die Texte keineswegs vordergründig politisch. Die Songs formulieren zwar auch Kritik und handeln in vielfältiger Weise von der gesellschaftlichen Realität in Russland, vermitteln aber eher eine optimistisch positive Lebenshaltung.

http://distemper.ru/