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30.3.2013 München: Gegen die Nazikundgebung an der Arbeitsagentur!

Neonazis aus dem Spektrum des neonazistischen Kameradschaftsdachverbands „Freies Netz Süd“ (FNS) planen für Samstag, den 30. März eine Kundgebung vor der Agentur für Arbeit in der Kapuzinerstraße, zur Mobilisierung auf ihren geplanten Nazi-Aufmarsch am 1. Mai 2013 in Würzburg.

Eine Nazikungdgebung wenige Tage vor Beginn des sog. „NSU-Prozess“ in direkter Nähe zum linksalternativen Zentrum „Kafe Marat“ stellt eine weitere, für Antifaschist_innen nicht hinnehmbare, Provokation dar.

Wir rufen alle Antifaschist_innen zu lautem, sichtbaren und kreativen Protest gegen diese Nazischeiße auf!

Alerta Antifascista!

Samstag // 30. März 2013 // 16:00 – 18:00 Uhr // Agentur für Arbeit // Kapuzinerstr. München

//mehr Infos: www.lava-muc.de

[M] Nazis gestoppt! Kafe Marat verteidigt!

+++Naziaufmarsch nach weniger als der Hälfte der Route blockiert+++mehr als 700 Antifaschist_innen bei Gegenprotesten und Blockaden+++800 Bullen versuchen weniger als 100 Nazis den Weg frei zu prügeln+++mehrere hundert Menschen auf antifaschistischer Spontandemonstration+++

Vorgeschichte

Nachdem Neonazis des ‚Freien Netz Süd‘ (FNS) schon am Wochenende zuvor in Mühldorf (Oberbayern) einen kurzfristig angemeldeten Aufmarsch veranstalteten und bereits dort blockiert worden waren, versuchten sie am 21.01.2012 auf dieselbe Weise in München eine Demonstration unter dem Motto „Deutsche Freiräume erkämpfen! Für ein patriotisches Begegnungszentrum“ durch zu führen. Inhaltlich richteten die Nazis ihre Demonstration gegen das autonome Zentrum ‚Kafe Marat‚. Bereits 2008 hatten Nazis einen Aufmarsch gegen das Kulturzentrum geplant und damit heftige Proteste ausgelöst. Auch diesmal sollte der Marsch in direkter Nähe des Kafe Marat enden. Vorausgegangen war ein Farbanschlag auf das Gebäude, bei dem die Fassade mit roter Farbe verschmiert und neonazistische Parolen im Viertel hinterlassen wurden. Bereits seit einigen Wochen hatten die Münchner Nazis ihr Hauptaugenmerk auf die so genannte ‚Anti-Antifa‘-Arbeit gelegt.

Wie bereits beim Aufmarsch in Mühldorf meldete der Nazi Norman Bordin (‚Kameradschaft München’/FNS) die Demonstration erst 48 Stunden davor an, während die Mobilisierung fast ausschließlich intern lief. Hierbei lässt sich eine ’neue‘ Taktik der Münchner Neonazis erkennen, die im Moment nur noch klandestin beworbene und kurzfristig angekündigte Aufmärsche durchführen, um so größerem antifaschistischen Protest aus dem Weg zu gehen.

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21.1.2012 München: Nazis stoppen! Kafe Marat verteidigen

Nachdem es am Wochenende schon in Mühldorf nicht geklappt hat, wollen sich die Nazis um Norman Bordin und den verurteilten Rechtsterroristen Karl-Heinz Statzberger am Samstag, den 21.01.2012 ihre nächste Niederlage einhandeln: Sie haben einen Aufmarsch vom Hauptbahnhof bis an die Thalkirchner Straße angemeldet und würden so gerne in die Nähe des Kafe Marat kommen. Nähere Infos bei: http://antifa-nt.de/ http://aida-archiv.de/