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1.3.2014: Aktiv und Solidarisch gegen Naziterror und alltäglichen Rassismus! Antifa-Demo in Gotha

Nach dem brutalen Neonaziüberfall von Ballstädt (bei Gotha) im Februar 2014, den Naziattacken auf das alternative Wohn- und Kulturzentrum JU.W.E.L in Gotha im letzten Jahr, den kürzlichen Naziübergriffen in der Gerberstraße in Weimar, zahllosen Naziveranstaltungen (NPD Kundgebungen, Lesungen und Demonstrationen) und der tagtäglichen Bedrohung durch Nazis, die vermeintlich „Andere“ erleben, wird es Zeit den aktiven Antifaschismus nach Außen zu tragen.

Das braune Herz Deutschlands.

Am Morgen des 09. Februar 2014 stürmten 20 vermummte, teils mit Schlagringen ausgestattete, Neonazis in die Nachfeier des Ballstädter Kirmesvereins. Sie schlugen sofort und mit äußerster Brutalität auf die letzten noch circa 10 verbliebenen männlichen Gäste ein. Die 10 anwesenden Frauen konnten sich geistesgegenwärtig in den Keller flüchten. Nach 2 Minuten Gewalt verließen die Nazis den Gemeindesaal und hinterließen eine Spur von Blut und Zerstörung. Der Saal wurde teilweise demontiert und noch schlimmer: 10 Menschen wurden verletzt, 2 von diesen sogar schwer, was einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt nach sich zog. Der Angriff ging von einer Geburtstagsfeier von Tony Steinau, Bewohner des „gelben Hauses“, aus. Der Überfall ist jedoch nur eines von weiteren Beispielen, der thüringischen Nazigewalttaten und der Bedrohungen der letzten Monate.

Erst im November 2013 wurde das alternative Wohnprojekt JU.W.E.L. e.V. in Gotha von rechten Fußballhools der BSG Wismut Gera angegriffen. Größere Schäden oder das Eindringen ins Haus konnten nur durch schnelles Handeln der Bewohner_innen verhindert werden. Die Polizei stand in sicherer Entfernung und blickte auf das Schauspiel ohne die gewalttätigen Nazis aufzuhalten. Im Nachhinein verdrehte die Staatsgewalt die Sache natürlich wieder und schob die Schuld auf die ach so gewalttätigen „Linksextremen“, um vom eigenen kläglichen Scheitern abzulenken. Dieser Vorfall ist einer von unzähligen Angriffen welche ständig gegen Wohnprojekte oder linke Freiräume begangen werden.

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Rechtsrock für „Europas Zukunft“

Gera – Der NPD-Kreisverband Gera und die Freien Nationalen Kräfte Thüringen wollen in Gera den „10. Rock für Deutschland“ durchführen.

Das braune Spektakel soll unter dem Motto „Europas Zukunft liegt in Deutschland und nicht im Euro!“ am 7. Juli in Gera stattfinden.

Als Redner sind beim „10. Rock für Deutschland“ Udo Voigt, Karl Richter, Matthias Fischer und Dieter Riefling angekündigt. Voigt, bis November 2011 NPD-Bundesvorsitzender, gehört seit Februar dem Berliner NPD-Landesvorstand als Stellvertreter an. Richter ist NPD-Bundesvize, Münchner NPD-Kreisvorsitzender und Stadtrat der Münchner Stadtrat der Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA). Fischer, vormals Landesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten (JN) in Bayern, ist einer der führenden Köpfe des Neonazi-Zusammenschlusses „Freies Netz Süd“. Der knasterfahrene Riefling war einst Kader der bundesweit verbotenenen Neonazi-Organisationen „Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei“ (FAP) und „Blood&Honour“ (B&H).

Den musikalischen Rahmen des „10. Rocks für Deutschland“ gestalten die Szene-Bands „Oidoxie“, „Words of Anger“ und „Tätervolk“. Mit „Rock für Deutschland“, dem „Eichsfelder Heimattag“ und dem „Thüringentag der nationalen Jugend“ ist Thüringen das Bundesland mit den meisten rechtsextremen Musikevents.

Quelle

18.2.2012: Nazidemo am Samstag in Gera

Am Samstag 18.2. soll eine Ersatznazidemo in Gera stattfinden.

Unter dem Motto „Ein Licht für Dresden“ von 15-17.30Uhr. Route: Hauptbahnhof-Ernst-Toller-str-Puschkinplatz-Schloßstraße-Sorge-Zschochern(Kundgebung)-Steinweg-Greizer Str.- Stadtgraben-burgstraße-Schloßstraße-Puschkinplatz-Ernst-Toller-str-Haupftbahnhof

Weiter: http://linksunten.indymedia.org/de/node/54965

Endstation Rechts bestätigt:

http://endstation-rechts.de/index.php?o … Itemid=840

Hier der Flyer der Nazis: twitter.com/#!/VSGera/status/170159255289204738/photo/1/large

„Trojanisches T-Shirt“ auf Rechtsrockfestival in Gera geschmuggelt

Exit – eine Austeiger-Initiative für Rechtextremisten – hat auf dem Rechtsrock-Festival in Gera mit einem „trojanischen“ T-Shirt für Aufsehen gesorgt: Aus dem vermeintlichen Szenehemdchen, das kostenlos verteilt wurde, wird nach dem ersten Waschen eine Werbung für die Initiative.

Gera. Exit ließ 250 T-Shirts mit einem abwaschbaren Aufdruck herstellen, der einen Totenkopf und die Aufschrift „Hardcore Rebellen“ sowie die geschwenkten Fahnen der so genannten freien Kräfte zeigt. Darunter befand sich ein nichtabwaschbarer Aufdruck mit der Botschaft „Was Dein T-Shirt kann, kannst Du auch – Wir helfen Dir, Dich vom Rechtsextremismus zu lösen“. Der Clou: Erst beim Waschen in der Waschmaschine kam die wahre Botschaft zum Vorschein.

Unter dem Vorwand der anonymen Unterstützung des Rechtsrock-Festivals wurden die T-Shirts als Spende angeboten. Am Sonnabend wurden sie dann an die ersten Festivalbesucher verteilt. Bernd Wagner, der Gründer von Exit-Deutschland, sagte zu dieser Aktion: „Mit den T-Shirts wollten wir unser Angebot in der Szene bekannter machen und vor allem die jungen und noch nicht so gefestigten Rechtsextremen ansprechen.“

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