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13.7.2013 Berlin: NPD-Veranstaltung in Nord-Neukölln stören

Die NPD plant am Samstag, den 13. Juli 2013 eine öffentliche Veranstaltung zum Thema „Asylmissbrauch“ in Nord-Neukölln. Das Bezirksamt hat als Veranstaltungsort eine Turnhalle in der Innstraße/Ecke Stuttgarter Straße festgelegt. Der letzte klägliche Auftritt der NPD im Norden des Bezirks liegt fünf Jahre zurück. Lasst uns gemeinsam der NPD den Tag vermiesen!

Eine Gegenkundgebung vor Ort wurde angemeldet. Unterdessen scheinen die Verhandlungen zwischen Bezirksamt und NPD noch nicht abgeschlossen zu sein. Kein Raum für Rassist_innen!

 

Kundgebung gegen die NPD am Samstag, den 13. Juli 2013, in der Innstraße.
(U-Bhf Rathaus Neukölln/Boddinstr.)

Weitere Infos gibt es auch bei Neukölln gegen Nazis.

http://antifa-neukoelln.net/

16.2.2013 Berlin: NPD-Veranstaltung in Gropiusstadt sabotieren!

16.2.: Kundgebung: 11.00 Uhr – U-Bhf. Lipschitzallee (U7)

Am 16.2. plant die Berliner NPD in der Zeit ab 12.00 Uhr eine Saalveranstaltung im Neuköllner Ortsteil Gropiusstadt. Für die Veranstaltung, zu der nach eigenen Angaben 60 bis 80 Neonazis erwartet werden, hat das Bezirksamt der NPD einem Raum im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt zugewiesen. An diesem Tag soll der bundesweit bekannte NPD-Führungskader Udo Pastörs zum von Rassist_innen mit Vorliebe konstruierten Phänomen des „Asylmissbrauch“ sprechen. Antifaschistische Gruppen rufen zu einer Gegenkundgebung ab 11.00 Uhr am U-Bahnhof Lipschitzallee (U7) auf.

http://antifa-neukoelln.net

[B] Erfolgreiches Antifa-Konzert – Naziseite wieder online

Erfolgreiches Antifa-Konzert in Schöneweide +++ Polizei hofiert Neonazis +++ Neonaziportal „NW Berlin“ seit letzter Woche wieder online +++

Am vergangenen Samstag fand im Anschluss an das mittlerweile traditionelle „Fest für Demokratie“ am Bahnhof Schöneweide ein Antifa Open Air „Uffmucken gegen Nazis“ direkt im Schöneweider Kiez am Ufer der Spree beim Jugendschiff Remili statt. Mit rund 250 Besucher_innen, super Wetter und ausgelassener Stimmung war das Konzert ein voller Erfolg. Und dementsprechend auch ein Ärgernis für die örtliche Naziszene:

Bereits auf dem Fest störten fünf Neonazis (unter ihnen David Eichner, Daniel Krivian und Niklas Kern aus Hessen). Die Polizei war nicht gewillt dies zu unterbinden und gängelte stattdessen einen Fotojournalisten. Von 18-20 Uhr führte dann Sebastian Schmidtke eine „Gegenkundgebung“ mit zehn Neonazis an der Schnellerstraße/Fennstraße durch. Offenbar sollte diese Aktion aber nur zur Ablenkung der Polizei dienen, denn parallel versuchte eine 8-köpfige Gruppe Neonazis zum Konzert vorzudringen. Diese scheiterte aber bereits an der ersten Polizeiabsperrung, die eigentlich dazu diente, linken Gegenprotest von der Nazi-Kundgebung fernzuhalten. So wurde die Gruppe zur bekannten Nazi-Kneipe in der Brückenstraße „Zum Henker“ geführt.

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[P] Neonazis unter alt-neuem Namen: Die “Sektion Potsdam”

Am 25.03.2012 fand eine antifaschistische Demonstration in Potsdam-Grube, dem Wohnort des Ladenvermieters des Geschäftes “Tønsberg” in Weißensee, statt. [1] “Tønsberg” ist ein neonazistisches Geschäft der Marke “Thor Steinar”, die als eine der bekanntesten Modemarken in der neonazistischen Szene gehandelt wird.
Aus diesem Grund ließen es sich einige Neonazis nicht nehmen, am besagten Tag ebenfalls nach Grube zu fahren, um dort eine Gegenkundgebung durchzuführen.

Sehr wahrscheinlich waren sie die Nacht zuvor in Grube, um Aufkleber von “Thor Steinar” und des “Infoportal Potsdam” zu kleben, Parolen mit Kreide und Sprühdosen auf Wände und Straßen zu bringen und an einigen Bäumen Galgenschlingen zu befestigen. Diese Einschüchterungsversuche wurden jedoch zum Teil schon am Morgen wieder entfernt. [2]

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NPD tagt in Neuruppin

An diesem Samstag und Sonntag findet in Neuruppin der Bundesparteitag der NPD statt. Bereits ab dem frühen Samstagmorgen wurde gegen diese Neonazi-Veranstaltung protestiert. Direkt gegenüber dem NPD-Versammlungsort – dem städtischen Kulturzentrum „Stadtgarten“ – wurde eine Gegenkundgebung abgehalten.

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