Linker Flügel

Ein Porträt des Fußballklubs Roter Stern Leipzig

Wer dieser Tage in Leipzig zum Fußball geht, der träumt vielleicht von vergangenen Zeiten, in denen das Zentralstadion aus allen Nähten platzte und die Zuschauer auf die Tribünen drängten, um Diego Maradona mit dem SSC Neapel im Europapokal übers sächsische Grün fegen zu sehen. Doch wie überall in der ostdeutschen Fußballlandschaft, werden solche Zeiten nicht so bald wieder heraufziehen. Die Mißwirtschaft, die Vereine wie der VfB/Lokomotive Leipzig sowie Chemie/Sachsen Leipzig (mittlerweile vom Spielbetrieb abgemeldet), über die neunziger Jahre hinweg bis ins neue Jahrtausend betrieben, war zu eklatant, die Verlockung der großen, schillernden Profifußballwelt, in der der Rubel säckeweise an den Bäumen wächst, zu schön, um wahr zu sein.

weiter

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *