Delitzsch: Nach Übergriff kommt am Sonntag die Antifa vorbei

Inzwischen gilt Delitzsch als Tummelplatz, an dem die Nazis nichts ernsthaftes zu befürchten haben. Möglich geworden ist dies durch die Duldung und Zuarbeit der örtlichen verantwortlichen Behörden und Politiker.

Eine Aussage, die fast 12 Jahre zurück liegt und immer noch ihre Gültigkeit hat. Geändert hat sich nur eines, die Naziszene hat sich weiter gefestigt und muss heute mit keinerlei Gegenwehr in Delitzsch mehr rechnen. Wenn es dann doch mal zu Veranstaltungen kommt auf denen Nazis nicht erwünscht sind, schlägt die Szene mit aller härte zu. So kam es am letzten Sonntag zu einem Übergriff auf VeranstalterInnen eines Ska-Konzertes, bei diesem Übergriff wurde ein Mensch so schwer verletzt, dass er wohl auf seinem rechten Auge nie wieder wird sehen können.

Delitzsch/Nordsachsen ist eine Hochburg der Naziszene in Sachsen. BeobachterIn schätzen die Verhältnisse ähnlich ein, wie sie vor ein paar Jahren in der „Sächsischen Schweiz“ medial thematisiert wurden, als die „SSS“ für Schlagzeilen sorgte. Besonders das sogenannte „Freie Netz“ hat hier einen ihrer wichtigen Stützpunkte. Maik Schefflerals einer der Gründungsmitglieder wohnt in Delitzsch und sitzt auch für die NPD im Delitzscher Stadtrat und ist Vorsitzender des NDP-Kreisverbandes Nordsachsen.

Wie krass die Situation in Delitzsch ist, beschreibt ein Text der Gruppe (AUA) aus dem Jahr 2009: Kühe,Schweine, Hinterland

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