Bye bye Potsdam? Marcel Guse goes Landwirtschaft

Der Potsdamer Neonazi und, zuletzt parteilose, Stadtverordnete Marcel Guse hat sein Mandat im Potsdamer Stadtparlament niedergelegt [1]. Laut den “Potsdamer Neusten Nachrichten” tat er dies aufgrund eines Wohnortwechsels.

Wahrscheinlich wohnt Guse schon seit einigen Monaten im südlich von Potsdam gelegenen Beelitzer Stadtteil Wittbrietzen, eine halbe Stunde von Potsdam entfernt. Dort arbeitet er in einem landwirtschaftlichen Betrieb. Dies belegen Bilder, die allem Anschein nach von Guses Handy stammen und vor einigen Wochen im Internet anonym veröffentlicht wurden [2].

Neben einer Reihe verschiedener Bilder enthielten die veröffentlichten Daten auch die Telefon- bzw. Kontaktliste Guses. Darin befinden sich neben den Telefonnummern bundesweit bekannter Neonazigrößen wie Udo Voigt, Christian Worch, Jörg Hähnel und Thomas Salomon auch zahlreiche Kontakte von Brandenburger und Potsdamer Neonazis. Es tauchen ebenso Privatnummern mit dem zusätzlichen Vermerk “Chiron” auf, von denen es sich bei mindestens einer Person um einen Trainer der Kampfsportschule “Chiron” in Babelsberg handelt, auf. Dies lässt darauf schließen, dass Marcel Guse dort selbst trainiert hat oder es immer noch tut.

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