Kategorie-Archiv: Antifa

Nazis werben mit Pfefferspray für Dortmund-Reise

DORTMUND Ein Busticket nach Dortmund und Pfefferspray gratis dazu: So werben Berliner Rechtsextreme im Internet für die Demonstration am 3. September.

 Urheber dieses „Angebots“ ist das Geschäft „Hexogen“ im Berliner Stadtteil Schöneweide. Dessen Inhaber Sebastian Schmidtke gilt als Kopf der Neonazi-Szene in Berlin/Brandenburg und ist Vize-Chef der Landes-NPD. Er vertreibt in dem Laden offiziell „Camping“ oder „Security“-Bedarf.

Von der Dortmunder Polizei war am Dienstag keine Stellungnahme zu dem Thema zu erhalten. Pfefferspray mit sich zu führen, ist nicht illegal. Allerdings gilt die Verwendung gegen Personen als Körperverletzung. Das Reizspray kann schwere Schäden an Schleimhäuten und Atemwegen auslösen, in Einzelfällen sogar tödlich sein, etwa bei Asthmatikern.

Bei Übergriffen aus der rechtsextremen Szene, wie im Juli in Wellinghofen oder Ende 2010 auf das Lokal „Hirsch-Q“, war Pfefferspray eingesetzt worden.

Quelle:http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Nazis-werben-mit-Pfefferspray-fuer-Dortmund-Reise;art930,1377974

 

[ru] Deutscher NS-Hatecore in Moskau

Am vergangenen Samstag spielten im Moskauer Club Plan B die deutschen National Socialist Hatecore Bands Brainwash und Moshpit bei einem Event russischer Straight Edge Nazis um die Band Outlaw Hero Standing (OHS) und dem Nazi-Klamotten Label Whiterex. Beide deutschen Bands stammen aus dem thüringischen Landkreis Altenburger Land und sind seit Jahren fest in den lokalen und internationalen Nazi-Strukturen vernetzt. Wie Antifa.ru [1] berichtet soll es am 17. September im selben Club ein weiteres NSHC Event mit der deutschen Band Path of Resistance aus Rostock und zwei weiteren russischen Hatecore Bands geben.

 

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19.08. Berlin: NPD Kundgebung in Neukölln am Freitag

Nazis auf die Pelle rücken

Für den kommenden Freitag plant der Neuköllner Kreisverband der NPD eine Kundgebung ab 18:00 Uhr an der Sonnenallee Ecke Treptower Straße in Berlin. Die Nazis wollen, wie sie selbst schreiben, keine „Londoner Verhältnisse“ und fordern „Sicherheit durch Recht und Ordnung“ gegen die von ihnen als „Multikulti-Randale“ bezeichneten Ausschreitungen in Großbritannien.

Lasst uns die Kundgebung der Nazis zum Desaster machen.
Achtet auf aktuelle Ankündigungen unter:


www.neukölln-gegen-nazis.de
www.antifa-berlin.info

Quelle

Neonazi-Treffen in Cottbus aufgelöst

Cottbus Ein Treffen von Rechtsextremisten aus mehreren Bundesländern in Cottbus ist von der Polizei aufgelöst worden. Etwa 100 Personen hatten sich am Samstag anlässlich des Todestages von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß am 17. August in einer Gaststätte im Stadtteil Dissenchen getroffen.

Für Gastwirt Erich Rischk war die Polizeiaktion in seinem Lokal eine unliebsame Überraschung. „Die Tür wurde aufgerissen und fünf Polizeibeamte in Uniform und Zivil stürmten herein. Sie haben sich weder vorgestellt noch ausgewiesen“, empört sich der Inhaber einer Dissenchener Gaststätte. Die Polizisten habe ihn aufgefordert, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und eine Veranstaltung aufzulösen, die in einem Raum seines Lokals stattfand. Unter diesen Gästen seien Kriminelle, habe ihm einer der Beamten erklärt.

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Mann bangt um Auge nach fremdenfeindlichem Überfall

Nach einer fremdenfeindlichen Pöbelei in Kreuzberg könnte ein Mann auf einem Auge blind bleiben. Der 40-Jährige war am Freitagabend mit einem Begleiter auf dem Erkelenzdamm unterwegs, als zwei Männer auf sie zukamen und den „Hitler-Gruß“ zeigten.

Die vier Männer gerieten in Streit. Einer der Angreifer stieß dem 40-Jährigen seinen Regenschirm ins Gesicht und flüchtete. Der Mann wurde schwer am Auge verletzt und musste im Krankenhaus notoperiert werden. Eine Erblindung des Auges wird laut Polizei nicht ausgeschlossen. Einen weiteren fremdenfeindlichen Übergriff gab es in Spandau.

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Mecklenburg – Vorpommern: Über den Kampf gegen die NPD

Anti-NPD in Meckpomm

Wir befinden uns im 12. Jahrhundert. Der slawische Fürst Pribislaw hat sich den germanischen Horden ergeben und ist zum Christentum übergetreten. Nun sucht er nach einem geeigneten Standort für das erste Kloster in Mecklenburg.
2011: Antifaschisten aus MV haben sich den selbsternannten germanischen Horden natürlich nicht ergeben. Im Gegenteil – im ganzen ehemals slawischen Lebensraum werden Plakate der NPD gerissen, Flyer der antifaschistische Kampagne „Wake up – Stand up“ verteilt und versprengte Anhänger des Bauernpöbelführer Udo Pastörs (Vgl. Neueste Nationale Nachrichten SPEZIAL: Udo Pastörs) allein durch martialisches Kampfgeschrei vertrieben.
Dort, wo vor 800 Jahren der germanische Fremdkörper seinen Stachel setzte, rückte nun das antifaschistische Befreiungsheer ein…

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Proteste gegen NPD-Kundg. am 20.8. verboten

Anlässlich einer NPD-Kundgebung am 20. August vor dem Leipziger Völkerschlachtdenkmal will die Stadt offenbar keine Proteste in Sicht- und Hörweite der Naziversammlung zulassen. Das geht aus den behördlichen Kooperationsgesprächen hervor, die mittlerweile mit den AnmelderInnen von Gegenveranstaltungen geführt wurden. Demnach akzeptiert die Stadt keine Proteste rund um das Völkerschlachtdenkmal. Dieses bleibt der NPD vorbehalten, obwohl die rechte Kundgebung, bei der auch volksverhetzender Rechtsrock gespielt werden soll, nur den Vorplatz in Anspruch nehmen wird. Ein Bündnis linker und antifaschistischer Gruppen hatte ursprünglich eine Protest-Demo angemeldet, die am Völkerschlachtdenkmal vorbeiführen sollte.

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Rostock: NPD-Landesvize niedergeschlagen

Er gilt als einer umtriebigsten Nazikader in Mecklenburg – Vorpommern, David Petereit, Jahrgang 1981, wohnhaft in Rostock. Gewissermaßen stellt er den Idealtypus des NPD-Aktivisten im Nordosten der Bundesrepublik dar. Denn seine Karriere in der NPD begann er nicht als einfacher Parteisoldat, sondern als Multifunktionär in der gewaltaffinen Kameradschaftszene.

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[MV] Wake up Bad Doberan!

Für den 13. August 2011 läd „Wake up – Stand up!“ in die Mecklenburgische Kleinstadt Bad Doberan. Mit einer Demonstration „gegen rechte Normalität und neonazistische Gewalt“ wollen die Akteure der Kampagne politisches Engagement in einen Ort hineintragen, den die meisten wohl nur aus Zeiten des G8 Gipfels in Heiligendamm kennen dürften. Bad Doberan, mit kaum mehr als 11.000 EinwohnerInnen – nicht mehr als ein Flecken im 21. Jahrhundert – gerät meist, wenn überhaupt, durch rechte Aktivitäten und Übergriffe in die überregionalen Schlagzeilen. Auf eine gediegene Weinschorle trafen wir uns mit AktivistInnen aus Bad Doberan und der Kampagne „Wake up – Stand up!“, um mehr über die Demonstration und die Situation im Kurort zu erfahren.


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Stuttgart: Antifa in U-Haft

Am vergangenen Donnerstag wurde ein Stuttgarter Antifaschist in Stuttgart-Heslach auf offener Straße in einem Bäcker festgenommen. Ihm wird Körperverletzung in zwei Fällen im Rahmen der Aktivitäten gegen einen Rassistenkongress und dem Gründungsparteitag des Landesverbandes der rassistischen Partei „Die Freiheit“ im Juni vorgeworfen.

Hintergrund:

Für das erste Juniwochenende 2011 planten mehrere rechtspopulistische und rassistische Gruppierungen Aktivitäten in Stuttgart. Aufgerufen und organisiert zu einem sogenannten „islamkritischen Wochenende“ hatten die „Bürgerbewegung Pax Europa“ sowie das Netzwerk „PI-News“. Zusätzlich sollte am Sonntag der Gründungsparteitag des Landesverbandes der Partei „Die Freiheit“ stattfinden.
Über das gesamte Wochenende hinweg fanden in Stuttgart Protestaktionen gegen den Rassistenkongress und die Parteigründung statt. Über 350 Menschen beteiligten sich an einer antirassistischen Demonstration durch die Stuttgarter Innenstadt und verhinderten im Anschluss daran weite Teile der von BPE auf dem Schlossplatz geplanten Auftaktdemonstration.

 

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