Kategorie-Archiv: Antifa

Stuttgart: Antifa in U-Haft

Am vergangenen Donnerstag wurde ein Stuttgarter Antifaschist in Stuttgart-Heslach auf offener Straße in einem Bäcker festgenommen. Ihm wird Körperverletzung in zwei Fällen im Rahmen der Aktivitäten gegen einen Rassistenkongress und dem Gründungsparteitag des Landesverbandes der rassistischen Partei „Die Freiheit“ im Juni vorgeworfen.

Hintergrund:

Für das erste Juniwochenende 2011 planten mehrere rechtspopulistische und rassistische Gruppierungen Aktivitäten in Stuttgart. Aufgerufen und organisiert zu einem sogenannten „islamkritischen Wochenende“ hatten die „Bürgerbewegung Pax Europa“ sowie das Netzwerk „PI-News“. Zusätzlich sollte am Sonntag der Gründungsparteitag des Landesverbandes der Partei „Die Freiheit“ stattfinden.
Über das gesamte Wochenende hinweg fanden in Stuttgart Protestaktionen gegen den Rassistenkongress und die Parteigründung statt. Über 350 Menschen beteiligten sich an einer antirassistischen Demonstration durch die Stuttgarter Innenstadt und verhinderten im Anschluss daran weite Teile der von BPE auf dem Schlossplatz geplanten Auftaktdemonstration.

 

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Lösungswort »Adolf«

In vier Berliner Bezirksverordnetenversammlungen sitzt die NPD bereits. Bei den bevorstehenden Wahlen möchte sie in weitere einziehen.

Sie war zwar eine Woche zu spät dran, hatte dafür aber einiges vor: Am Wochenende eröffnete auch die Berliner NPD ihren Wahlkampf, schließlich nahen die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu elf der zwölf kommunalen Bezirksverordnetenversammlungen. Die Partei wollte in der Nacht vom Samstag auf Sonntag unter dem Motto »Kampf um Berlin – rote Nacht – Plakat-Aktion« Wahlplakate aufhängen. Auch die Hilfe von »Kameraden aus Böhmen« wurde angekündigt, diese seien »besonders kampferprobt«. 40 000 Plakate sollten in Berlin aufgehängt sowie ein Video für den Wahlkampf gedreht werden, für das die NPD einen nächtlichen Fackelumzug abhalten wollte.

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„Trojanisches T-Shirt“ auf Rechtsrockfestival in Gera geschmuggelt

Exit – eine Austeiger-Initiative für Rechtextremisten – hat auf dem Rechtsrock-Festival in Gera mit einem „trojanischen“ T-Shirt für Aufsehen gesorgt: Aus dem vermeintlichen Szenehemdchen, das kostenlos verteilt wurde, wird nach dem ersten Waschen eine Werbung für die Initiative.

Gera. Exit ließ 250 T-Shirts mit einem abwaschbaren Aufdruck herstellen, der einen Totenkopf und die Aufschrift „Hardcore Rebellen“ sowie die geschwenkten Fahnen der so genannten freien Kräfte zeigt. Darunter befand sich ein nichtabwaschbarer Aufdruck mit der Botschaft „Was Dein T-Shirt kann, kannst Du auch – Wir helfen Dir, Dich vom Rechtsextremismus zu lösen“. Der Clou: Erst beim Waschen in der Waschmaschine kam die wahre Botschaft zum Vorschein.

Unter dem Vorwand der anonymen Unterstützung des Rechtsrock-Festivals wurden die T-Shirts als Spende angeboten. Am Sonnabend wurden sie dann an die ersten Festivalbesucher verteilt. Bernd Wagner, der Gründer von Exit-Deutschland, sagte zu dieser Aktion: „Mit den T-Shirts wollten wir unser Angebot in der Szene bekannter machen und vor allem die jungen und noch nicht so gefestigten Rechtsextremen ansprechen.“

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Den „Nationalen Antikriegstag“ verhindern! – Mobilisierung aus Stuttgart

Den "Nationalen Antikriegstag" verhindern! - Mobilisierung aus StuttgartAm 3. September diesen Jahres wollen wieder Faschisten aus dem gesamten Bundesgebiet unter dem Motto „Nie wieder Krieg – Nach unserem Sieg!“ in Dortmund marschieren. Wie die letzten Jahre werden wir auch dieses Mal gemeinsam mit Bussen nach Dortmund fahren um die Nazis daran zu hindern, ihre Hetze vom vermeindlich „friedlichen“ deutschen Faschismus auf die Straße zu tragen.

Hier ein kleiner Überblick zur Mobilisierung aus Stuttgart

 

Aufruf des Stuttgarter Bündnisses: 

 

Nie wieder Faschismus! Nein zum Krieg! 

Den Naziaufmarsch zum Antikriegstag in Dortmund verhindern!


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„Amadeu-Antonio-Straße“ in Eberswalde

Kundgebung für eine Straßenumbenennung am kommenden Freitag

Amadeu Antonio hätte ohne Rassismus am 12.08.2012 seinen 50. Geburtstag feiern können. Er wurde jedoch mit 28 Jahren in Eberswalde getötet. Nur wegen seiner Hautfarbe.

Eberswalde ist deutschlandweit und darüber hinaus durch den rassistischen Mord an Amadeu Antonio bekannt geworden und wird bis heute mit dem Terror von Nazis verbunden.

Die Barnimer Kampagne „Light me Amadeu“ / Entzünde mich Amadeu“ startete im April 2011 die Initiative für eine Amadeu-Antonio-Straße in Eberswalde. Noch bis Ende August werden dafür Unterschriften gesammelt.

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Rechtspopulisten am Brandenburger Tor

„Pro Deutschland“ plant Kundgebung am 13. August – beim „Anti-Islamisierungskongress“ Ende des Monats mangelt es noch an zugkräftigen Namen und demVeranstaltungsprogramm.

Mit einer stationären Kundgebung am Jahrestag des Mauerbaus und einer „Großdemonstration durch das Brandenburger Tor“ am letzten Sonntag im August hofft die rechtspopulistische „Bürgerbewegung pro Deutschland“ vor allem, erneut in den Medien präsent zu sein.

Für den 13. August kündigt „pro D“ eine Kundgebung unter dem Motto „Gegen die Mauer in den Köpfen“ an. Alle vier Redner sind bislang nicht wegen ihrer herausragenden rhetorischen Fähigkeiten bekannt: der Bundesvorsitzende Manfred Rouhs, der Landesvorsitzende Lars Seidensticker, der Spandauer Kreisvorsitzende Mario Malonn sowie REP-Landeschef Reinhard Haese, der bei der Abgeordnetenhauswahl am 18. September auf Listenplatz 7 für die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ antritt. Beginnen soll die Veranstaltung um 10.00 Uhr an der Ecke Leipziger Straße/Friedrichstraße in Berlin-Mitte

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[Potsdam] Antifa-Spaziergang in Waldstadt

Potsdam Waldstadtaction

Bericht über antifaschistischen Spaziergang in Waldstadt II am 05.08.2011

Das Wetter meinte es gut mit den ca. 40 Antifaschist_innen, die sich am späten Nachmittag (05.08.2011) im Potsdamer Stadtteil Waldstadt II trafen. Ausgestattet mit Flyern, Plakaten und Stickern, ging es dann in das Plattenbaugebiet im Süden Potsdams. Dieses, bzw. die hier wohnenden Neonazis, machte Anfang des Jahres immer wieder durch sein Neonaziproblem [1] auf sich aufmerksam. Mit den Flyern wurden die Anwohner_innen über Propagandaaktionen, Einschüchterungsversuche und Übergriffe der Neonazis aufgeklärt und zum aktiven Handeln dagegen aufgerufen.

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Neue Anti-Nazi-Kampagne in Berlin

Im Zuge der rassistischen Anti-Ausländer-Kampagne, der von der Polizei verheimlichten Naziaufmärsche und den vermehrten Angriffen gegen linke Projekte hat sich in Berlin das Antifa-Bündnis „den Nazis auf die Pelle rücken“ gegründet. Nach Aussagen des Bündnis will man gegen Berliner Neonazis um NPD und »Nationalen Widerstand Berlin« eine »adäquate Antwort« finden. Vermehrt soll es in den vermeintlichen »Homezones« der (geistigen) Brandstifter Aktionen geben und eine »antifaschistische Selbsthilfe« organisiert werden.

Erste Erfolge gab es bereits. So wurden die letzten Aufmärsche für die Neonazis eine große Schlappe. (I&II) Auch Neonazi-Strukturen wie der neue Laden vom Nazikader Sebastian Schmidtke, in Schöneweide, sind nicht mehr unbehelligt. In Reaktion auf die Brandanschläge gingen viele Menschen auf die Straße und zeigten, dass Berlin kein sicherer Boden für Rassisten und Neonazis ist.

Quelle

Berlin: NPD-Wahlkampf blockieren!

Am kommenden Sonntag will die NPD mit Hilfe von so genannten Autonomen Nationalisten und „freien“ Kameradschaftlern Wahlplakate in Berlin aufhängen. Antifaschistische Recherchestrukturen haben in den letzten Wochen erfahren, dass sogar „kampferprobte“ Nazis aus Tschechien angefragt wurden um die rechte Partei zu unterstützen.

In der Parteizentrale in Treptow-Köpenick wollen sich die Faschisten ab 20.00 Uhr treffen und gegen 22.00 Uhr in die Bezirke verteilen um ihre menschenverachtende Propaganda an die Laternen zu bringen. Darüber hinaus wollen sie in der Nacht, in Anlehnung an die nationalsozialistische SA, für Werbevideos einen Fackelmarsch inszenieren. Schon in der Vergangenheit stellten Aktionen der NPD für Migrant_innen, Linke und Menschen die nicht in ihr Weltbild passen eine tödliche Gefahr dar (I&II).

Das Bündnis „Den Nazis auf die Pelle rücken“ ruft neben der Gewerkschaft ver.di und der Berliner VVN/BdA dazu auf die Nazis bereits an der Parteizentrale zu blockieren.

Kundgebung: 06.08. | 20.00 | Seelenbinderstr. 42 | Bln-Köpenick
Gemeinsamer Anreisetreffpunkt wird in Kürze bekanntgegeben!
Presse: Tagesspiegel | taz | npd-blog | Indy

24.9.2011: „Blood & Honour“-Aufmarsch plus „ISD“-Konzert?

News zu den rechten Aufmarschplänen in Frankfurt/Oder

Wir berichteten an dieser Stelle bereits am vergangenen Wochenende über einen für den 24.9.2011 in Frankfurt/Oder (Brandenburg) geplanten Aufmarsch des in Deutschland verbotenen „Blood & Honour“-Netzwerkes. Nun soll am selben Tag – laut Ankündigung auf verschiedenen Naziseiten – auch noch ein „Ian Stuart Memorial“-Konzert mit verschiedenen NS-Bands stattfinden.

Auf dem Konzertflyer befindet sich das Logo der neonazistischen „HNG“ und der „White Prisoner and Supporter Day“-Kampagne.

Es werden bisher folgende NS-Bands angekündigt: „Painful Awakening“ (D), „Second Class Citizen“ (D), „Murder In Society“ (D), „Tiskel“ (Chile) und eine „Überraschungsband“.

Mittlerweile haben die Nazis einen „Ian Stuart Gedenkmarsch“ mit 800 Teilnehmern angemeldet – siehe: Neonazis melden Demonstration an.

Quelle