Anti-Kapitalismus und Menschenrechte

Heute, am 10. Oktober ist der Internationale Tag gegen die Todesstrafe. Während in knapp 60 Staaten der Welt routinemäßig staatlich gemordet wird, richten sich die Augen der Weltöffentlichkeit derzeit mehr auf antikapitalistische Proteste. So werden am kommenden Samstag, den 15. Oktober, überall Menschen in die Finanzzentren ziehen, um gegen die lebensfeindlichen Auswirkungen kapitalistischer Ordnung zu protestieren. Während nach dem New Yorker Vorbild zu „Occupy“ Aktionen z.B. in der Frankfurter City aufgerufen wird, finden dort auch Proteste gegen die Todesstrafe, die Gefängnisindustrie und die Inhaftierung politischer Gefangener statt. Zentrale Forderung ist dabei nach beinahe 30 Jahren Haft die Freilassung von Mumia Abu-Jamal in den USA. Mumia ist seit 1981 inhaftiert und zum Tode verurteilt. Seitdem kämpft er gemeinsam mit einer sehr unterschiedlichen Bewegung um seine Freiheit und die Abschaffung der Todesstrafe.

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