28.4.2012 Berlin: Antifaschistische Streetparade

Die Be­frei­ung Neu­köllns

Am 24. April 1945 über­schrit­ten die Spit­zen der Ers­ten Bel­o­rus­si­schen Front der Roten Armee die Süd­gren­ze Neu­köllns, dräng­ten die dort sta­tio­nier­ten Wehr­machts­ver­bän­de zu­rück und rück­ten in den Nor­den Neu­köllns vor. Dar­auf­hin wur­den die deut­schen Trup­pen in Neu­kölln der SS un­ter­stellt. Am 27. April er­reich­ten die so­wje­ti­schen Trup­pen der 1. Gar­de­pan­zer­ar­mee und der 8. Gar­de­ar­mee unter dem Ober­be­fehl Mar­schall Schu­ko­ws den Her­mann­platz. Dort tra­fen die Ein­hei­ten der Roten Armee auf den bis zu­letzt an­hal­ten­den, er­bit­ter­ten Wi­der­stand zwei­er SS-Di­vi­sio­nen, die von Trup­pen des Volks­sturms un­ter­stützt wur­den. Die letz­te Ge­gen­wehr der SS- und Volks­sturm­ver­bän­de in Neu­kölln konn­te schließ­lich am 28. April 1945 ge­bro­chen und die deut­schen Trup­pen zum Rück­zug in Rich­tung Stadt­kern ge­drängt wer­den. Damit konn­te die Rote Armee nun auch von Neu­kölln aus ihren Vor­marsch auf die In­nen­stadt Ber­lins fort­set­zen.

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