Zur geplanten Verlegung der Geflüchteten aus der Heinrich-Mann-Allee nach Eisenhüttenstadt

Seit Sonn­tag war bekannt, dass meh­rere hun­dert Geflüch­tete in Pots­dam in der Heinrich-Mann-Allee ankom­men wer­den. Seit­dem sind Frei­wil­lige zusam­men mit dem DRK dabei, alles Not­wen­dige zu orga­ni­sie­ren. Die Ver­sor­gung mit Nah­rungs­mit­teln, der Auf­bau der Schlaf­stät­ten, sowie die Begrü­ßung der Geflüch­te­ten und die Orga­ni­sa­tion der Spen­den. Die Mög­lich­keit Men­schen auf­zu­neh­men und die Her­stel­lung der Arbeits­fä­hig­keit der neuen Unter­kunft war nur durch das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment möglich.

Damit über­neh­men ehren­amt­li­che Helfer*innen klas­si­sche Kata­stro­phen­schutz­auf­ga­ben, es muss von Staats­ver­sa­gen gespro­chen werde.

Die hier inner­halb weni­ger Tage geschaf­fe­nen ehren­amt­li­chen Struk­tu­ren ler­nen schnell mit der Situa­tion umzu­ge­hen. Aber der Zustand, dies im nahezu aus­schließ­lich im Ehren­amt zu orga­ni­sie­ren ist auf Dauer nicht halt­bar. Es bedarf eines ver­stärk­ten Enga­ge­ment Sei­tens des Lan­des und der Stadt Pots­dam. Sinn­voll wäre, die geschaf­fe­nen Struk­tu­ren haupt­amt­lich zu unter­stüt­zen, um den Geflüch­te­ten zumin­dest einen Hauch von Kon­ti­nui­tät und All­tag zu bie­ten zu können.

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