„Vorbildlicher Kampf“

Die militante „Kameradschaft Aachener Land“ feiert ihr zehnjähriges Bestehen – immer wieder wird ein Verbot der Neonazi-Schlägerbande gefordert, die über Jahre sehr eng mit der regionalen NPD kooperierte.

Sie ist eine der ältesten aktiven Neonazi-„Kameradschaften“ in Deutschland, die „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL). Nach ihrer Lesart wurde sie am 1. Februar 2002 gegründet. Zu diesem zehnjährigen Bestehen gratulieren per Videobotschaft einflussreiche Neonazis.

So lobt einer der Mitbegründer des Konzeptes der „freien Kameradschaften“, jener als „Organisation ohne Organisationen“ skizzierten und gegen staatliche Verbote oftmals resistenten Neonazi-Organisationsstruktur, Thomas „Steiner“ W., den „vorbildlichen Kampf“ der KAL „um das Reich“. Axel Reitz lobt via Videobotschaft, er „freue“ sich darüber, dass die KAL „trotz Terror und Verfolgung, trotz Diffamierung und Lügen in den Medien als auch staatlichen Drucks immer noch die Fahne eines deutschen Sozialismus und einer völkischen Wiedergeburt unseres Vaterlandes“ hoch halte. Andere Gratulanten sind die Neonazis Dieter R., Sven S. und Ingo H..

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