„Un mir sainen ale brider, oi, oi …“

Was das Thema Oi! angeht, scheiden sich bekanntlich die Geister. Mittlerweile scheint es geradezu schon die szeneinterne Gretchenfrage zu sein, ob und weshalb man die Sache annehmbar findet oder nicht. Allerdings führte die Deutung dieses Phänomens nicht erst in heutiger Zeit zu hitzigen Diskus­sionen: Schon aus dem Jahre 1981 liegen allerlei unterschiedliche Definitionen vor, etwa “Oi! is the musical wing of the National Front” (so die Behauptung von Joe Pearce, dem damaligen Chef der Young National Front), “Oi! is working class, and anything that is part of, and comes from, the working class has got to be mostly good” (Mick O’Farrell von Red Action), oder, um eine weniger politisch gefärbte, dafür aber noch lange nicht objektive Darstellung der News Of The World zu zitieren, “Loud, raw and violent, Oi-Oi is the musical battle cry of the skinheads, and like them it pulls no punches.” Doch nicht nur in der Beurteilung dieser Musik bzw. ‘Einstellung’, sondern sogar was die ursprüngliche Bedeutung und Herkunft dieses Wörtchens an sich betrifft, hat man sich bis heute anscheinend nicht auf eine Version einigen können:

Leute, die nachweisen möchten, daß alle Skinheads rechts sind, es schon immer waren und auf ewig sein werden, also in erster Linie dumme Nazis (mit oder ohne Haarausfall), schlampig arbeitende Me­dienheinis und – leider auch – übereifrige Antifaschisten, leiten Oi! gerne von der Naziorganisation KdF ab. Ein typisches Beispiel dafür findet sich im Glossar von Marie Hagemanns pädagogisch wert­vollem Roman Schwarzer, Wolf, Skin (Stuttgart/Wien 1993):

“Oi-Skins: Der Begriff ist abgeleitet von der nationalsozialistischen Freizeitorganisation »Kraft durch Freude« (Strength through Joy/Froide), soll zeigen, daß der Spaß, nicht die Politik an erster Stelle steht. Haben eine stark reservierte Haltung gegenüber Ausländern.”

 

Ja, ja, ganz lustig, was sich die gute Frau da zusammengereimt oder irgendwo abgeschrieben hat… Aber irgendein Bezug zur Realität muß ja wohl vorhanden sein, sonst hätte nicht mal die blühende Phantasie einer professionellen Schriftstellerin ausgereicht, um auf diese Theorie zu kommen. Woher also, frage ich, haben die Spezialisten von der schreibenden Zunft diese seltsame Vorstellung (die übrigens bis heute vereinzelt durch Verfassungsschutzberichte, Zeitungsartikel und Pädagogenbro­schüren geistert)?

Klar, eindeutig eine rhetorische Frage: Garry Bushells zweiter „Oi!“-Sampler, „Strength Thru Oi!“, wird’s wohl gewesen sein — nicht umsonst schreibt der Historiker Walter Laqueur im Kapitel zu Skinheads in seinem Buch Faschismus. Gestern – Heute – Morgen (Berlin 1997) bedeutungsvoll, „Das zweite ‘Oi’-Album trug den Titel ‘Strength Through Oi’“, womit für seine mit gewissen Grund­begriffen der Nazizeit vertraute Zielgruppe schon alles gesagt wäre. Und daß der Titel tatsächlich als Anspielung auf KdF gemeint war, kann sogar jemand mit den geistigen Kapazitäten einer durchschnittlichen Schmierblattlaus erkennen… Oder doch nicht? Garry Bushell selbst schreibt dazu jedenfalls auf seiner Homepage im Artikel „Oi! – The Truth“ (www.garry-bushell.co.uk/oi/index.asp) folgendes:

“I take full responsibility for ‘Strength Thru Oi’. I gave the album its title. But it was never knowingly a pun on the Nazi slogan Strength Through Joy. Let’s be honest, who knew? How many peop­le my age were that up on Third Reich sloganeering? The Skids had released an EP called Strength Through Joy earlier that year, and that’s what I based the pun on (asked later, Skids singer Richard Jobson – now a dapper TV movie reviewer – said he’d taken it from Dirk Bo­garde’s autobiography). It was either that or The Oi Of Sex, which I dismissed as too frivolous. Doh!”

Für die Verfechter der Oi! = KdF-Theorie wäre des­sen ungeachtet die Beweisführung abgeschlossen — der Plattentitel ist natürlich programmatisch zu ver­stehen (siehe Hagemann), nicht etwa nur ein müder Gag in Form eines wenig geistreichen Wortspiels. Nur vernachlässigen die Herrschaften dabei zweierlei: (a) Sounds und EMI veröffentlichten das erste Oi!-Album („Oi! The Album“) bereits im November 1980, also ein halbes Jahr vor „Strength…“, und (b) heißt Freude auf Englisch immer noch „joy“, und nicht „oi!“. (Wenn Bushell und seine bösen Skin­heads sich auf Biegen und Brechen auf den Nazislo­gan beziehen wollten, warum heißt es dann nicht „Joy-Musik“?) Sie müßten sich also schon die Mühe machen und herausfinden, was das Wort wirklich bedeutet, wo die Vokabel herkommt und wie es dazu kam, daß sie im Kontext der Skinhead-Bewegung auftauchte.

Dabei würden sie recht schnell auf die alte Geschichte von den Londoner Arbeiterkids stoßen, denen Punk­rock nach 1977 zu kommerziell, lasch und mittel­klassemäßig („arty-farty“) geworden war, die statt dessen auf Bands wie Sham 69, Angelic Upstarts und Cockney Rejects abfuhren, welche über einen ähnlichen Erfahrungshorizont verfügten und mitgrölbare Songs fürs Herz fabrizierten, die z.T. den von ihnen geschätzten Fußballgesängen ähnelten (Stichwort: Streetpunk). Denn: Zugang zu Sozialarbeiterschinken wie Skinheads von Farin & Co dürften die ‘Spezialisten’ durchaus finden können (Walter Laqueur mit seinen damals über 70 Jahren hat’s immerhin geschafft!), und sei’s über den Umweg eines Buches wie „Alles so schön bunt hier“. Die Geschichte der Popkultur von den Fünfzigern bis heute (Leipzig 2002), in dem sich u.a. ein gewisser Klaus Walter über die Geschichte der Skins und ihrer Musik ausläßt. Zitieren wir ihn doch einfach mal beim Zitieren:

“Den historischen Übergang vom sogenannten »Streetpunk« zu Oi beschreiben Klaus Farin und Eberhard Seidel-Pielen in ihrem Buch Skinheads:

‘Wer eigentlich auf die Idee kam, ist nicht überliefert, jedenfalls begannen die Cock­ney Rejects irgendwann damit, ihre Songs nicht mehr mit dem üblichen »One, two, three, four« anzustimmen, sondern grunz­ten statt dessen ein »Oi!Oi!Oi!« ins Mikro. Das Publikum warf den Ruf aus tausend heiseren Kehlen begeistert zurück, und so entstand einer der schönsten Mitgröl­songs der Skingeschichte. Als der Musik­kritiker Garry Bushell für Sounds einen Streetpunk-Sampler zusammenstellte, durfte Oi! Oi! Oi! darauf natürlich nicht fehlen, und da ihm auch kein besserer Titel einfiel, nannte er gleich das ganze Machwerk Oi! The Album.’

Garry Bushell [Links im Bild – Anm. Alan] pro­pagiert zunächst den Begriff »Streetpunk« und sammelte dann unter dem Schlachtruf Oi! für Sounds die Enttäuschten und Vernachlässigten der Punk-Revolte ein.”

Schon recht aufschlußreich, aber doch mit Vorsicht zu genießen, würde ich mal sagen. Aber immer­hin hätten wir jetzt festgestellt, daß dieses ominöse „Oi!“ etwas mit (Punk-)Musik zu tun haben muß (und nicht mit einem staatlichen Reiseunternehmen aus der Zeit von Adolf dem Schrecklichen). Das ist doch schon ein Fortschritt… Obwohl ich die anvisierten Leser dieser Gazette bis hierher schon gehörig mit altbekannten Stories genervt habe, kommt die möglicherweise langweilige Zusammen­fassung jetzt noch dicker (schließlich verfolge ich mit diesem Artikel ein erzieherisches, aufkläreri­sches Anliegen ¾ wer das alles schon wußte, darf jetzt gerne etwas Nützlicheres unternehmen): Also, der Begriff Oi! hatte nicht nur etwas mit Punkmusik zu tun, sondern wurde ferner allem Anschein nach von einem gewissen Sounds-Schreiberling namens Garry Bushell erstmals ‘offiziell’ ins Spiel gebracht. Nur: Woher kam dieses Oi!-„Gegrunze“ ursprünglich? Was hatte es eigentlich zu bedeuten und wie kam es im Punkrock zum Einsatz? Für die, die es immer noch nicht wissen, ist jedenfalls die letzte Ausgabe des Skin Up (#51/Sommer ’99) eine Hilfe, in der sich Noel Martin von Menace folgender­maßen zum Aufkommen des Begriffes Oi! äußert:

“[NM:] Damals ’77 hat [Punk] mehr oder weniger als eine Sache angefangen [Erst ’77? Na ja… – Anm. Alan], aber dann gab es ganz schnell einige Bands, die einen Haufen Geld hatten. Das waren die Kinder reicher Eltern, die waren auf der Kunsthochschule, kamen aus der Mittel­klasse… Ich werfe denen das nicht wirklich vor! Die können ja nichts dafür, daß sie aus der Mittelklasse kommen. Aber weil wir aus Islington und Streetkids waren usw., hat Garry Bushell das aufgenommen und ist mit diesem Ausdruck namens „Oi!“ angekommen. Es gab nicht den großen Unterschied. Wir haben Musik gemacht, und wir haben das Punk genannt. Und auf ein­mal hat jeder das, was wir ge­macht haben, als Oi! bezeichnet. Das war für uns nicht sonderlich wichtig. Wir haben das Wort „Oi!“ zwar in unseren Liedern be­nutzt…

[SU:] Klar, das ist in England ja ein gängiger Begriff.

[NM:] Ja, wenn man nach jemandem ruft.

[SU:] Genau, so wie „hey!“.

[NM:] Ja, wenn du dir „Tomorrow’s World“ in der Originalversion anhörst, da gibt es am Ende die Zeile, wo es dann heißt: „Tomorrow’s world, it’s just around there, Oi! Oi! Oi! Oi! Oi!“ Das ist eine der ersten Aufnahmen mit dem Wort „Oi!“ drin, das wurde 1977 aufgenommen.

Auf die guten Leute vom Skin Up (RIP) ist eben Verlaß: „Oi!“ ist also in England, zumal im Cockney-Dialekt des Londoner East End, ein stinknormaler Ausruf, der soviel wie „hey!“ bedeutet. Die Berliner Oi!-Bands Shock Troops und Kiezgesox tauften ihre Split-LP nicht umsonst in Anleh­nung an „Oi! The Album“ auf „Ey! Die Platte“ und demonstrierten damit ein lobenswertes Maß an Geschichtsbewußtsein …aber das wißt ihr vermutlich eh schon alle, und steht deshalb gerade kurz davor, dieses Heft vor lauter Langeweile in die Ecke zu schleudern. Garry Bushell erklärt die Herkunft des Wörtchens so:

“Oi! was and remains a Cockney street shout guaranteed to turn heads. Stinky Turner used to holler it at the start of each Rejects number, replacing the first punks’ habitual ‘1,2,3,4’. Before him “Oi! Oi!” had been Ian Dury’s catch-phrase, although he’d probably nicked it from Cockney comic Jimmy Wheeler whose catch-phrase had been “Oi, Oi that’s yer lot.” Enter­tainers Flanagan and Allen first used “Oi!” as a catch-phrase in their 1930s variety act.”

Für diejenigen, die nur glauben, was schlaue Pro­fessoren geschrieben und veröffentlicht haben, habe ich gar einen Blick in die von Paul Beale herausgegebene 8. Auflage von Eric Partridges Dictionary of Slang and Unconventional English (London 1984) geworfen und die wissenschaftliche Definition des Wortes gesucht. Unter „oi!“ stand zwar nur „See oy!“, aber dort wurde ich in beinahe zufriedenstellendem Maße fündig:

“A call for attention, as in ‘Oy! Come (h)ere you!’, ‘Oy! Mind your backs!’, or of remonstrance, ‘Oy! You can’t do that there ‘ere!’; in fact a most useful, all-purpose, noise of protest: mostly low: C.20, prob. earlier [Soll heißen, daß das Wort erstmals für das 20. Jh. belegt ist, aber vermutlich schon früher aufgetaucht ist]. A slovening of the (?)much older hoy!, perhaps influenced by the East End Jewry’s Yiddish. Rees, 1980, notes that the famous ‘Crazy Gang’ comedian Bud Flanagan used it to round out his jokes or routines with his partner Chesney Allen. (P.B.)”

Jetzt wird’s erst richtig interessant: Statt vom Namen einer Naziorganisation, leitet sich Oi! also möglicherweise von jüdischen Wurzeln ab! Ts, ts… Wenn das der Führer wüßte…

Aber gehen wir’s langsam an: Wie der gute Beale schreibt, gibt/gab es im Englischen schon eine Weile vorher den Ausruf „hoy!“. Die Cockneys sprechen aber bekanntlich so gut wie nie ein ‘h’ am Anfang eines Wortes aus, wie ihr bei genauem Hören einer Menge alter Oi!-Songs merken werdet (z.B. „ ‘arry, ‘arry, ‘arry May…“, The Business; Where the ‘ell is Babylon?“, Cockney Rejects, etc.). Das nennt man dann „slovening“, das schnuddelige, nachlässige Aussprechen eines Wortes. Aber das allein ist für Beale anscheinend keine zufriedenstellende Erklärung dafür, daß v.a. im 20. Jh. in London „oi!“ plötzlich als Ausruf so gebräuchlich wurde, und er vermutet deshalb einen Zusam­menhang mit der am Ursprungsort des Ausrufes ansässigen jüdischen Gemeinde.

Aber was hat es mit dem Einfluß aus der Sprache der im East End ansässigen Juden auf sich, der die Verbreitung des Ausrufs „oi!“ mögli­cherweise unterstützte? Nun, bei den hier erwähnten Juden handelte es sich um Einwanderer aus Polen und Rußland, die sich seit den letzten Jahrzehnten des 19. Jh., einer Zeit heftiger Pogrome in ihren Herkunftsländern, in den Arbei­tervierteln des Londoner East End ansie­delten. [Als aus diesem Grund der bri­tische Faschistenführer Oswald Mosley im Jahre 1936 einen Aufmarsch seiner Partei British Union of Fascists durch die jüdischen Arbeiterviertel des East End abhalten wollte, kam es dort in der Cable Street zu den legendären Stra­ßenschlachten, an die auch einige Akti­visten aus dem antifaschistischen Oi!-Bereich gerne erinnern (vgl. das Cover der Best-of-CD von The Oppressed).] Der Einfluß dieser Einwanderer auf den Londoner Slang war immerhin so groß, daß schon vor über 100 Jahren ein ge­wisser H. Baumann dem Jüdisch-Englischen (Yiddish) ein Kapitel in seinem Buch Londinismen (Slang und Cant). Wörterbuch der Londoner Volkssprache (Berlin 1902) widmete. Besonders groß war der Einfluß dieser Bevölkerungsgruppe auf die Ostlondoner Gaunersprache, und daß die wieder­um gerne von klein- bzw. möchtegernkriminellen Unterschichtskids aufgegriffen wurde, die gerne die neuen Kray-Brüder gewesen wären, ist wohl auch nicht zu weit hergeholt.

Der Verdacht, die Verbreitung von „oi!“ als Ausruf in London und darüber hinaus habe etwas mit dem Jiddischen zu tun, geht aber – mal abgesehen von der räumlichen Nähe und dem an anderen Beispielen erkennbaren Einfluß jüdischer Einwanderer auf die Londoner Volkssprache – vor allem darauf zurück, daß einer der charakteristischsten Ausrufe aus dem Jiddischen eben „oi!“ lautet. Als Beispiele nennt uns Fred Kogos’ Dictionary of Popular Yiddish Words, Phrases, and Proverbs (Secaucus, N.J. 1997) folgendes:

Oi!!: Yiddish exclamation to denote disgust, pain, astonishment or rapture

Oi, a shkandal, (oy, a skandal!): Oh, what a scandal!

Oi, gevald: Cry of anguish, suffering, frustration or for help

Oi, Vai!: Dear me! Expression of dismay or hurt (Vai means woe)

Das soll im einzelnen heißen, daß „oi!“ im Jiddischen ein Ausruf ist, der u.a. Abscheu, Schmerz, Erstaunen oder Verzückung ausdrückt; was „Oi, a shkandal“ heißen soll, versteht wohl jeder; „Oi, Vai!“ (Oh Weh!) verleiht einer Bestürzung oder Verletzung Ausdruck; und „Oi, gevald“ ist ein Aus­ruf der Qual, des Leides, der Enttäuschung oder nach Hilfe. (Was Letzteres angeht, ist es ganz lustig, daß es mittlerweile eine (amerikanische?) Band mit dem Namen The Oi!-Gevalts gibt.)

Kritiker der Theorie, das „Cockney-Oi!“ leite sich in irgendeiner Form vom gleichlautenden jiddischen Ausruf ab, wenden ein, daß der Jiddisch-Experte Leo Rosten in seinem Buch The Joys of Yiddish ganze 29 verschiedene Verwendungsmöglichkeiten für den jiddischen Ausruf „oi!“ aufzählt, von denen allerdings keine haargenau mit einem „call for attention“ übereinstimmt. Dagegen ließe sich wiederum einwenden, daß Leo Rosten mit seinen 29 Beispielen vermutlich immer noch nicht alle möglichen Bedeutungen abgedeckt hat und daß es wohl in der Natur eines Ausrufs wie „oi!“ liegt, in seiner Bedeutung nicht allzu festgelegt zu sein. Die Tatsache, daß sowohl Bushell als auch Beale die Londoner Unterhaltungskünstler Flanagan und Allen (s.o.) als erstes belegbares Beispiel für die Verwendung von Oi! als (Cockney-)Ausruf zitieren, ist jedenfalls um so interessanter, weil es sich bei Bud Flanagan tatsächlich um den Sohn jüdischer Flüchtlinge aus Polen handelte. Einer der Klassiker des Duos hieß übrigens schlicht und einfach „Oi!“ — der Text des Songs liegt mir aber leider nicht vor, sonst ließe sich überprüfen, inwiefern das „oi!“ darin schon mit der heute üblichen Verwendung übereinstimmt.

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