Kategorie-Archiv: Termine

10.09. – Antifaschistische Demonstration „Konservatives Denken brechen“/ Burgstädt

Kon­ser­va­ti­ves Den­ken bre­chen – Pro­vin­zen al­ter­na­tiv ge­stal­ten. Für eine eman­zi­pa­to­ri­sche Ge­sell­schaft!

Was heißt ei­gent­lich Kon­ser­va­tis­mus?
Kon­ser­va­ti­vis­mus ist – neben dem Li­be­ra­lis­mus und dem So­zia­lis­mus – einer der drei gro­ßen po­li­ti­schen Ideo­lo­gi­en bzw. Welt­an­schau­un­gen. Er ent­stand als Re­ak­ti­on auf die Fran­zö­si­sche Re­vo­lu­ti­on. Es gibt ver­schie­de­ne kon­ser­va­ti­ve Strö­mun­gen, die al­le­samt eines ge­mein­sam haben: das Ziel, die be­ste­hen­den po­li­ti­schen, kul­tu­rel­len und so­zia­len Zu­stän­de zu be­wah­ren, so­lan­ge nicht etwas Neues als ein­deu­tig vor­zugs­wür­dig an­ge­se­hen wird.

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18.09. – Demo, Nazis raus aus den Parlamenten

Gegen den Wiedereinzug von Nazis in die Bezirksverordnetenversammlungen!
Bei der letzten Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und den
Bezirksverordnetenversammlungen zog die NPD im Jahr 2006 in vier Bezirken in die
Kommunalparlamente ein, in dreien davon in Fraktionsstärke. In diesem Jahr tritt die NPD
erstmalig in elf von zwölf Berliner Bezirken an. Der Einzug gilt in vielen lokalen Parlamenten
als sehr wahrscheinlich, da es auf Bezirksebene nur eine Drei-Prozent-Hürde gibt.
Die NPD ist eine Partei von Neonazis, die den Nationalsozialismus verherrlicht, mit
rassistischen Kampagnen gegen Migrant_innen hetzt, die zutiefst antisemitisch ist und den
Holocaust relativiert und leugnet.

Nazis raus aus den Parlamenten! Keine Wahlparty der
NPD in Köpenick!

Antifaschistische Demonstration | Sonntag,
18.September 2011 | 19 Uhr, S-Bahnhof Berlin-Köpenick


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10.9.2011: Tostedt/Antifa Kundgebung mit LKW-Konzert

Am 10. September 2011 findet im niedersächsischen Dorf Tostedt eine antifaschistische Kundgebung mit LKW-Konzert statt. Unter dem Motto „Love Music, Hate Fascism – Für eine antifaschistische Jugendkultur!“ hat die Kampagne Landfriedensbruch diese erneute Antifa-Aktion in Tostedt organisiert.

Mehrere Bands wollen gemeinsam mit Antifas den Ort rocken und örtliche Antifa-Strukturen stärken.

Tostedt? Dazu fällt einem zumeist erst der Naziterror im Örtchen in der Nordheide ein. Seit Jahren ist in Tostedt eine aktive und gewalttätige Neonaziszene etabliert. Durch unzählige Übergriffe auf alle Menschen, die sie als Gegner_innen ausgemacht haben, versuchen die örtlichen Nazis eine rechte Hegemonie in Tostedt herzustellen. Das rechte Problem wurde dort zumeist totgeschwiegen oder verharmlost. In den 1990er Jahren wurden die Nazis sogar durch ein Streetworkprojekt gefördert, während gleichzeitig antifaschistische Initiativen kriminalisiert wurden.

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Am 10.09. Naziaufmarsch in Eisenach verhindern

Keine Zukunft der Vergangenheit! – Naziaufmarsch in Eisenach verhindern

Anlässlich der Nazidemo am 10.09. Unter dem Motto „Westdeutsche Zustände verhindern“ rufen wir dazu auf sich an den geplanten Gegenaktivitäten zu beteiligen, bzw. selbst kreativ zu werden.  Organisiert wird die Nazidemo von der NPD Thüringen, dem NPD-Kreisverband Eisenach und verschiedenen faschistischen Organisationen aus Eisenach rund um den stellvertretenden Landesgeschäftsführer, Pressesprecher und Bombenbauer Patrick Wieschke.

Offener Rassismus vs. Märchenstunde

 Mit dem Schlusssatz „Deutschland den Deutschen – Wir sind das Volk“ beenden die Nazis ihren auch sonst sehr verirrten Aufruf für die Demo. Im Aufruf selbst macht die NPD klar aus welcher Richtung der Wind weht und beginnt (wie so oft in letzter Zeit) ihr bürgerliches Image abzulegen und sich dem offenen Rassismus hinzugeben. So zum Beispiel eine „beliebig fortsetzbare“ Liste mit Städten in denen der Anteil „nicht-deutscher“ besonders hoch ist. Ein paar Sätze weiter die Aufforderung an AusländerInnen die ihre Bringschuld Deutschland gegenüber nicht erfüllen das Land doch zu verlassen.

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„Tatort Stadion“ über Rassismus und Diskriminierung in Fußballstadien im Freiland

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/bilder/589185/80/150/100/f286c5bb/Lok_FreilandFusi.JPG?W=200POTSDAM / TELTOWER VORSTADT – Mit der Ausstellung „Tatort Stadion“ über Rassismus und Diskriminierung im Fußball ist nun auch ins Atelierhaus im Jugendzentrum „Freiland“ Leben gezogen. Die Wanderausstellung, entwickelt vom Bündnis aktiver Fußballfans (Baff), widmet sich auf zahlreichen Informationstafeln den hässlichen Seiten der schönsten Nebensache der Welt. Informiert wird über rassistische, homophobe, antisemitische Auswüchse in deutschen Fußballstadien. So zählen Schmähungen wie „schwule Sau“ oder „Jude“ bei manchen „Fans“ zum ganz normalen Schimpfwort-Repertoire. Auch über die sich gern unpolitisch gebende Hooliganszene, über Zusammenhänge von Rechtsrock, NPD und Fußball klärt man auf. Geblickt wird außerdem hinter die Kulissen des „Sommermärchens“ der Weltmeisterschaft 2006, bei der es im Zuge nationalistischen Überschwangs zu Übergriffen auf Migranten kam, die in der Darstellung der Medien kaum Platz fanden.

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10.9.2011 Berlin: Freiheit statt Angst

http://stressfaktor.squat.net/images/topbilder/top00421.gifUns wird’s zu bunt: Überwachungsstaaten wegputzen!Seit 2007 gehen tausende Menschen unter dem Motto „Freiheit statt Angst“ in Berlin und anderswo auf die Straße. Die Kritik der (links-)liberalen Bürgerrechtler_innen, Datenschützer_innen und Internetnutzer_innen erschöpft sich meist in der Ablehnung neuer, technischer Ausprägungen von Überwachung und Kontrolle, während die Gründe ihrer Existenz nur unzureichend hinterfragt werden. Für uns heißt es deshalb umso mehr, unmissverständlich den Zusammenhang zwischen Überwachung und den herrschenden kapitalistischen Zuständen deutlich zu machen.

Es ist mittlerweile klar geworden, wie sich die Herrschenden auf kommende Aufstände vorbereiten: weiträumige Video- und Funkzellenüberwachung, verdachtsunabhängige Personenkontrollen, rassistische Sondergesetze, international agierende verdeckte Ermittler, Einsatz von Drohnen und Massenfestnahmen bei Fußballspielen und Protesten gegen Nazi-Aufmärsche, Gipfeltreffen und Castor-Transporte. Dabei ist Repression nicht nur in ihrer augenscheinlichsten Form, d.h. in Verfahren, Knast, Hausdurchsuchungen und prügelnden oder schießenden Polizist_innen zu sehen, sondern sie spiegelt sich auch in einem Netz aus Datenbanken, Forschungsprojekten, Militär und Geheimdiensten wider.

Deshalb rufen wir auch dieses Jahr dazu auf, sich mit einem sichtbaren, linksradikalen Block an der Kurzdemo „Freiheit statt Angst“ zu beteiligen. Weil wir in einer Beteiligung an einem staatstragenden Bürgerfest am Alexanderplatz unsere antagonistischen Positionen nicht zum Ausdruck gebracht sehen, geht es danach weiter. Eine selbstbestimmte Stadtrallye wird Gelegenheit geben, den Berliner Protagonisten der Überwachungsstaaten einen kurzen Besuch abzustatten und Kritik vor Ort zu artikulieren. Achtet auf Ankündigungen!

Sicherheitsarchitekturen weltweit einstürzen! Unsere Solidarität gegen ihre Logik der Kontrolle!

Demonstration „Freiheit statt Angst“

Sa 10.9. – 13.00 Uhr – Pariser Platz
Linksradikaler Block
Im Anschluß: Stadtrallye im Rahmen der „Woche der Widerspenstigen“.

outofcontrol.blogsport.de

07.09 – Demo gegen das rassistische Gutscheinsystem in Hennigsdorf

http://inforiot.de/files/imagecache/std_full/hennigsdorf.jpgSeit nunmehr drei Monaten streiken und protestieren die Bewohner_innen aus dem Flüchtlingslager in Hennigsdorf im Landkreis Oberhavel gegen das menschverachtende Gutscheinsystem – Stand der Dinge siehe unten.
Repräsentativ für die gesamte Protestbewegung werden wie im letzten Monat circa zehn Personen die Wertgutscheine vollständig bestreiken. Auch wenn von den übrigen die Gutscheine zunächst angenommen werden müssen, bleibt die Forderung nach Bargeld weiterhin bestehen und sollte nach Kräften unterstützt werden!
Anlass der (angemeldeten) Demonstration ist die allmonatliche Gutscheinausgabe im Heim. Dies sollte nicht leise untergehen!

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Antifa-Demo am 3.September in Schwerin

Keinen Tag länger – Nazis raus aus den Parlamenten!

Fünf Jahre ist es her, dass knapp 60.000 Menschen die NPD in das Landesparlament von Mecklenburg-Vorpommern wählten. Dieses Jahr ist ihr erklärtes Ziel der Wiedereinzug in den Landtag. Wir sagen: Keinen Tag länger – Nazis raus aus den Parlamenten! Stadt, Land, Schloss – 5 Jahre Nazis im Landtag

Mit dem Einzug in das Schweriner Schloss wurde den Neonazis nicht nur eine neue Bühne für ihre menschenverachtende Propaganda eröffnet, sondern auch ein massiver Ausbau ihrer Infrastruktur und Verankerung vor Ort ermöglicht. Seit dem ist kaum ein Tag vergangen, an dem die 6 Abgeordneten der NPD und ihre Schar an Fraktions-Helfern, Schlägern und Handlangern nicht durch einen Eklat, durch irgendeinen dreisten Skandal, eine überflüssige Bemerkung oder eine menschenverachtende Beleidigung aufgefallen wären. Die Landtagsfraktion stellt NS-Verherrlichung ins Rampenlicht: Unverhohlen lassen die Schweriner Berufsnazis Antisemitismus, Rassismus, rechte Geschichtsklitterung, ein uraltes Familien- und Frauenbild und Sozialchauvinismus vom Redepult durch den Plenarsaal strahlen und propagieren öffentlich ein neonazistisches Weltbild. Diese grauenhafte Freakshow, die den Nazis als essentielle Einnahmequelle, willkommene Propagandabühne und Funktionärsschule dient, soll – wenn es nach ihnen geht – mit der Landtagswahl am 04. September in die nächste Runde gehen.

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17.9.2011: Demo gegen neonazistische Umtriebe in Niederbayern

Am Samstag, den 17. September findet in Deggendorf eine Demonstration gegen die neonazistischen Umtriebe in Niederbayern satt. Zeigen wir gemeinsam und entschlossen, dass es keine Kneipe, keine Straße und keinen Dorfplatz für die Nazis geben darf. Setzen wir der Homezone – Atmosphäre von NPD und NBN in Deggendorf ein Ende…

Das „Nationale Bündnis Niederbayern“ (NBN) trat zum ersten Mal Mitte des Jahres 2009 in Erscheinung. Dabei handelt es sich um einen Kameradschaftsdachverband, welcher ähnlich wie das “Freie Netz Süd“ gegliedert und koordiniert wird. Dieses Bündnis besteht aus nationalistischen Gruppierungen der größeren Städte Niederbayerns, welche als „freie Kameradschaften“ auftreten. Dennoch gibt es strukturelle Überschneidungen, vor allem mit dem NPD KV Deggendorf um Alfred Steinleitner..

Niederbayern stellt inzwischen eine der Hochburgen neonazistischer Umtriebe in Bayern dar. Deggendorf gilt als Zentrum solcher Umtriebe. Dort befinden sich mehrere Anlaufpunkte der extrem rechten Szene: Die Gaststätten „Gruber“ und „Zum Pumuckl“ werden regelmäßig als Veranstaltungsorte für Lieder – und Kameradschaftsabende sowie Vorträge genutzt.

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