Kategorie-Archiv: Infoveranstaltung

26.4.2017 Café HausZwei/Freiland in Potsdam: Kapitalismus verstehen #2 | Teil 1

Vierteilige Seminarreihe zu Kapitalismus und Nationalismus

Teil 1 Tausch, Wert, Kapital, Mehrwert

Eine wirksame Kritik des Nationalismus setzt ein Verständnis dieses Phänomens voraus. In vier Abend-Veranstaltungen soll dieses Verständnis geliefert werden. Dazu soll zuerst die Gesellschaft erklärt werden, in der nationalistische Ideen als besondere Urteile über Wirtschaft und Gesellschaft entstehen. In zwei Veranstaltungen wird in die Erklärung der herrschenden Produktionsweise (Tausch, Wert, Kapital, Mehrwert) und der zugehörigen Gesellschaft (Staat, Klassen, internationale Konkurrenz) eingeführt werden. Darauf folgt eine Kritik des Nationalismus in Form einer Einführung in seine Geschichte, eine Sortierung und Kritik seiner Inhalte sowie eine Erklärung seiner ideologischen Logik. Die vierte Veranstaltung bietet Raum, um gemeinsam typische nationalistische Aussagen zu analysieren und zu kritisieren.
Teil I: Tausch, Wert, Kapital, Mehrwert (26. April)
Teil II: Staat, Klassen, internationale Konkurrenz (3. Mai)
Teil III: Nationalismus (und Rassismus) (10. Mai)
Teil IV: Analyse und Kritik nationalistischer Argumente (17. Mai)

Die Reihe richtet sich sowohl an TeilnehmerInnen der Veranstaltung Kapitalismus verstehen #1 (2016) als auch an NeueinsteigerInnen. Es ist möglich auch einzelne Seminare zu besuchen. Aber im Zusammenhang erschließt sich mehr…

Den Reader aus der ersten Reihe findet ihr hier:

https://www.freiland-potsdam.de/hauszwei/doku/#go2706

Der Reader zur zweiten Reihe wird an dieser Stelle zeitnah zur Veranstaltung veröffentlicht

Eine Kooperation der Rosa Luxemburg Stiftung Brandenburg dem freiLand Potsdam und dem Café hausZwei | Libertalia e.V.

Die Inhalte werden vorbereitet und vorgetragen von Markus Dunkel, dem wir an dieser Stelle herzlich für seine angagierte Arbeit danken.

Beginn: 19.00 Uhr

25.4.2017 Spartacus/Potsdam: Derby Vortanz The Steady 45’s + Infoveranstaltung

The Steady 45s were founded in Los Angeles in December, 2012 with the sole purpose of resurrecting the sweet sounds of Jamaican Ska & Rocksteady.
Through relentless gigging with their highly energetic live performance, the group is making waves around the world and transporting audiences back to 1960s Jamaica with their heavy ska and lover’s rocksteady.
Catch the Steady 45s in 2017 touring the United States and Europe with a soon-to-be-released full length!

http://thesteady45s.wixsite.com/mysite

Infoveranstaltung:

Ich war 16
Die „Nelkenrevolution“ in Portugal

Es sind vierundvierzig Jahre vergangen. Mit Abstand lässt sich alles klarer betrachten, die damaligen Umstände, die eigenen Erlebnisse, Wünsche und Träume. Es war ein Aufwachen ohne richtig geschlafen zu haben. Wir haben erfahren, dass am Morgen des 25. April im Jahr 1974 etwas Besonders geschehen sein musste. Unsere jungendliche naive Natur war total offen für Neues, und das Vertrauen an die Macht der aufständischen Soldaten war unendlich.
Ich war 16 Jahre alt und bereit für eine neue, bessere Gesellschaft zu kämpfen.

—-

Am 25. April 1974 beendete die Nelkenrevolution die faschistische Diktatur in Portugal. Arménio Gonçalves Fortunato (geb. 1958, Distrikt Leiria) bietet Einblicke in die jüngste Geschichte der Überwindung einer Diktatur in Europa, anhand historischer Dokumente und seiner persönlichen Erinnerungen.

25.4.2017 Spartacus/Potsdam: Derby Vortanz The Steady 45’s + Infoveranstaltung

The Steady 45s were founded in Los Angeles in December, 2012 with the sole purpose of resurrecting the sweet sounds of Jamaican Ska & Rocksteady.
Through relentless gigging with their highly energetic live performance, the group is making waves around the world and transporting audiences back to 1960s Jamaica with their heavy ska and lover’s rocksteady.
Catch the Steady 45s in 2017 touring the United States and Europe with a soon-to-be-released full length!

http://thesteady45s.wixsite.com/mysite

Infoveranstaltung:

Ich war 16
Die „Nelkenrevolution“ in Portugal

Es sind vierundvierzig Jahre vergangen. Mit Abstand lässt sich alles klarer betrachten, die damaligen Umstände, die eigenen Erlebnisse, Wünsche und Träume. Es war ein Aufwachen ohne richtig geschlafen zu haben. Wir haben erfahren, dass am Morgen des 25. April im Jahr 1974 etwas Besonders geschehen sein musste. Unsere jungendliche naive Natur war total offen für Neues, und das Vertrauen an die Macht der aufständischen Soldaten war unendlich.
Ich war 16 Jahre alt und bereit für eine neue, bessere Gesellschaft zu kämpfen.

—-

Am 25. April 1974 beendete die Nelkenrevolution die faschistische Diktatur in Portugal. Arménio Gonçalves Fortunato (geb. 1958, Distrikt Leiria) bietet Einblicke in die jüngste Geschichte der Überwindung einer Diktatur in Europa, anhand historischer Dokumente und seiner persönlichen Erinnerungen.

20.4.2017: NEA -Tresen: Infoveranstaltung zum AfD-Parteitag in Köln

Bandito Rosso // Lottumstraße 10A
Infoveranstaltung zum AfD-Parteitag in Köln
Am 22. und 23. April will die AfD ihren bundesweiten Parteitag in Köln abhalten. Auf dem Parteitag will die AfD die Spitzenkandidatur für die kommenden Bundestagswahl bestimmen. Die AfD hat sich in den letzten Jahren zum Rückgrat des gesellschaftlichen Rechtsruck entwickelt, dabei bieten sie inhaltlich ein rechtes Gesamtpaket aus Rassismus, Sexismus, Nationalismus und anderen Ausgrenzungsverhältnissen. Wir wollen im Rahmen der Veranstaltung über den aktuellen Stand der Gegenmobilisierungen informieren.
Sa. 22.4.2017 // Köln // AfD-Parteitag in Köln verhindern

24.4.2017 Berlin: Im Gedenken an Nguyễn Văn Tú

Kundgebung und Podiumsveranstaltung im Anschluss!

Nguyễn Văn Tú lebte ab 1987 als Vertragsarbeiter in der DDR. Am 24. April 1992 wurde er in Berlin-Marzahn am Brodowiner Ring von einem Neonazi erstochen.
Damals fand ein Trauermarsch mit ca. 2000 Teilnehmer_innen statt.25 Jahre danach ist seine Geschichte in der Öffentlichkeit weitgehend in Vergessenheit geraten.
Auch heute sind rassistische Übergriffe auf Menschen und ihre Unterkünfte alltäglich. Genauso wie damals kämpfen heute viele Menschen um einen Aufenthaltsstatus und Schutz vor Gewalt.
Am 25. Todestag wollen wir an Nguyễn Văn Tú erinnern.

Kundgebung: Im Gedenken an Nguyễn Văn Tú – am 24. April 1992 von einem Nazi erstochen
Gegen rassistische Gewalt – Damals wie heute!
24. April 2017 – 17:00 – Marzahn: Brodowiner Ring 8 (Tram M6: Brodowiner Ring)

nach der Kundgebung in JFE Anna L (10 min Laufnähe)

Veranstaltung: die 90er Jahre – Rassismus und Widerstand

Mit dem Ende der DDR verloren auch die sogenannten Vertragsarbeiter_innen ihren Aufenthaltsstatus, darunter viele Vietnames_innen. Dagegen formierte sich ein Widerstand, in dem für ihr Bleiberecht und Arbeit gekämpft wurde. Neben der Bedrohung durch staatliche Abschiebepolitk waren sie Ziel von massiver rassistischer Gewalt: von Seiten der Polizei, als auch durch Rassist_innen und Neonazis.
Über die Geschichte und die Situtation mehr als 25 Jahre danach sprechen Zeitzeug_innen der „Vereinigung der Vietnamesen in Berlin und Brandenburg“, Reistrommel e.V., Dan Thy Nguyen, Theaterschaffender (Theaterstück „Sonnenblumenhaus“) und weitere Personen aus deutsch-vietnamesischen Communities

24. April 2017 – 18:00 – Jugendclub Anna L – Marzahn: Prötzeler Ring 13 (Tram M6: Brodowiner Ring)

Weitere Infos: www.asta.asfh-berlin.de

Niemand ist Vergessen!

22.4.2017 Schreina47/Berlin: Antifabrik presents: Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch in Halle am 01.05.2017

Antifabrik presents: Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch in Halle am 01.05.2017 im Rahmen der Nice to beat you – Kampagne
Für den 1. Mai 2017 wurde in Halle eine Nazidemonstration von „Die Rechte“ angemeldet. Mobilisiert wird u.a. von der Suffnazitruppe „Brigade Halle“ und dem „Antikapitalistischem Kollektiv“, welche bereits am 1. Mai 2016 in Plauen und am 1. Mai 2015 in Saalfeld mit massiver Gewalt auf sich aufmerksam machten. Erwartet werden mehrere Hundert militanter Neonazis aus ganz Deutschland.
Bei ihrem letzten Maiauftritt in Halle 2011 scheiterten sie glorreich und beschritten aufgrund mehrerer entschlossener Blockaden und direkter Aktionen einen nur sehr kurzen Leidensweg durch die Abbruchviertel unweit des Hauptbahnhofs. Halle ist eine der Städte im Osten, in der Naziaufmärschen auch über die Großevents hinaus traditionell mit der nötigen Konsequenz begegnet wird. Aber auch hier sind die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten zwei Jahre infolge der sogenannten Flüchtlingskrise nicht spurlos vorüber gezogen.
Auch in Halle erreichte die AfD bei den letzten Landtagswahlen knapp 20% und die bis heute stattfindenden fremdenfeindlichen Montagsdemos konnten in ihrer Hochphase im Winter 2015/2016 mehrere Hundert „besorgte Bürger“ mobilisieren. Neonazis agieren in Folge dessen zunehmend offener, selbstbewusster und gewalttätiger, 2016 gab es eine Vielzahl massiver rechter und fremdenfeindlicher Angriffe im Stadtgebiet. Vor diesem Hintergrund wird auch der erneute Versuch, in Halle endlich einen Aufmarsch und nicht nur einen Spießrutenlauf zustande zu bekommen, nachvollziehbar.
Es muss darum gehen, den Nazis den Auftritt in Halle so gut es geht zu vermiesen. Nicht für ein besseres Deutschland, nicht für ein bunteres Halle oder den nazifreien Szenekiez. Sondern: Weil es richtig ist, ihnen in die Suppe zu spucken.
Auf die Ankündigung der Nazis, am 1.Mai 2017 durch Halle marschieren zu wollen, entgegnen wir mit dem nötigen Nachdruck, freundlich, aber bestimmt: Nice to beat you! Mit Vortragenden aus dem Hallenser Raum.

Beginn: 20.00 Uhr

5.4.2017 Berlin: 2017 – Jahrbuch rechte Gewalt, Buchvorstellung mit Andrea Röpke

2017 – Jahrbuch rechte Gewalt, Buchvorstellung mit Andrea Röpke
Der rechte Mob macht mobil. Und Rechtsradikalismus ist heute längst nicht mehr verpönt. Seit Jahren nehmen Gewalttaten durch rechtsextreme Täter bundesweit zu, mit der Zuwanderung Tausender von Flüchtlingen ist sie 2015 geradezu explodiert. Das „Jahrbuch rechte Gewalt“ versammelt in einer umfassenden Chronik alle Gewaltverbrechen mit rechtsradikalem Hintergrund, dokumentiert einzelne Fälle und Täter in Reportagen und Porträts, leuchtet Vorgehensweisen, Tätergruppen, lokale Schwerpunkte und Tendenzen in Hintergrundberichten und Analysen aus. Andrea Röpkes aufrüttelnde Chronik über den Rechtsextremismus in Deutschland ist ein konkurrenzloses Desiderat für politisch Interessierte, Besorgte und die wachsende Zahl sich in Flüchtlings-Hilfen und sozialen Projekten engagierende Bürger. (Text: Knaur Verlag)
Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wass ketne!“ („Lasst uns zusammenkommen!“).

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Mittwoch, 5. April 2017, 18 Uhr

Ort: DokuZ Sinti und Roma, Aufbau Haus am Moritzplatz,
Prinzenstr. 84, Aufgang 2, 3.OG, 10969 Berlin (Zugang über Oranienstraße)
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Die Veranstalter_innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Taten in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

8.4.2017 Berlin/FAU-Lokal: Frankreich: Ein Jahr Proteste gegen das Arbeitsgesetz

Thierry Robin, Mitglied der Basisgewerkschaft CNT, zieht eine Bilanz der Protest- und Streikwelle gegen das „Loi Khomri“.

Da war doch was! Erst die jüngsten Proteste gegen die massive Polizeigewalt in Frankreich erinnern wieder daran, dass noch vor wenigen Monaten eine massive Protest- und Streikwelle gegen dieses Arbeitsgesetz nach deutsch-britischem Vorbild über Frankreich hinaus für Aufmerksamkeit sorgte.

Der französische Basisgewerkschafter Thierry Robin wird auf der Veranstaltung eine Bilanz der Proteste und der Reform ziehen: Geht aus dem Kreis der vielen beteiligten Jugendlichen eine neue Generation linker Aktivist_innen hervor? Was bedeuten dieser Kampf und sein Ausgang für die großen französischen Gewerkschaften CGT und Force Ouvrière? Hat der Kampf die linken Basisgewerkschaften SUD / Solidaires und CNT gestärkt? Natürlich wird der Referent auch auf den Einfluss des Front National in die Arbeiter*innenklasse und die Situation der politischen Linken eingehen.

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