Kategorie-Archiv: Demo

17.09. – Demo gegen neonazistische Umtriebe in Niederbayern

Am Samstag, den 17. September findet in Deggendorf eine Demonstration gegen die neonazistischen Umtriebe in Niederbayern satt. Zeigen wir gemeinsam und entschlossen, dass es keine Kneipe, keine Straße und keinen Dorfplatz für die Nazis geben darf. Setzen wir der Homezone – Atmosphäre von NPD und NBN in Deggendorf ein Ende…

Das „Nationale Bündnis Niederbayern“ (NBN) trat zum ersten Mal Mitte des Jahres 2009 in Erscheinung. Dabei handelt es sich um einen Kameradschaftsdachverband, welcher ähnlich wie das “Freie Netz Süd“ gegliedert und koordiniert wird. Dieses Bündnis besteht aus nationalistischen Gruppierungen der größeren Städte Niederbayerns, welche als „freie Kameradschaften“ auftreten. Dennoch gibt es strukturelle Überschneidungen, vor allem mit dem NPD KV Deggendorf um Alfred Steinleitner.

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Berlin: Demo gegen Papst am 22.9.

Am 22./23.09.2011 besucht der Papst Berlin. Da kann es nur heißen: Heidenspass statt Höllenqual! Die katholische Kirche kann wie keine andere Organisation auf eine mehr als eintausendjährige Geschichte von Gewalt, Folter, Kriegstreiberei und Völkermord zurückblicken. Heute äußerst sich die Menschenfeindlichkeit der katholischen Kirche unter anderem in restriktiven Sexualvorstellungen und der Diskriminierung von Schwulen und Lesben.

22.09.2011 | Demo in Berlin | 16 Uhr | Brandenburger Tor
www.notwelcome.de | Die Briten haben es im letzten Jahr vorgemacht

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19.08 – 19 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen: Gegen Neonazis, Rassismus und deutsche Asylpolitik

Kein Vergeben, kein Vergessen!

Kundgebung am 19. August 2011 in Rostock, 15 Uhr Universitätsplatz
Film&Diskussion „The truth lies in Rostock“, 19 Uhr Peter-Weiss-Haus, Doberaner Straße 21

Was mit einem Aufruf zur Gewalt in der Tagespresse begann, endete fast mit dem Feuertod von mehr als 120 MigrantInnen. Vom 22. bis zum 24. August 1992 griffen mehrere Tausend Menschen mit Steinen und Brandsätzen die „Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber“ (ZAst) und ein Wohnheim von VertragsarbeiterInnen in Rostock-Lichtenhagen an. Anstatt konsequent gegen den Mob vorzugehen, räumten die Behörden beide Häuser. Auch die Politik folgte den Wünschen der rassistischen Randalierer, denen sie durch ihre Debatten über ein angebliches “Ausländerproblem” ein Ziel geboten hatte: Infolge der Ereignisse von Lichtenhagen änderte der Bundestag das Grundgesetz und schaffte das Asylrecht faktisch ab. Die deutsche Politik der Abschottung gegen Flucht und Migration ist inzwischen zur europaweiten Praxis geworden. Jährlich sterben Tausende Menschen bei dem Versuch, in die “Festung Europa” zu gelangen.

 

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Freiheit ist nicht wählbar! – Antifa-Aktionstage in Berlin (26.08. – 03.09.)

 

„Zusammen handeln! – Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung“ ist das Motto einer Berlinweiten Kampagne, die sich zum Ziel gesetzt hat den Wahlkampf der rechtspopulistischen Parteien aktiv zu stören und zu verunmöglichen. „Zusammen handeln“ ist eine Mit- und Selbermach-Kampagne. „Rassismus und Sozialchauvinismus sind für uns nicht hinnehmbar — weder im Parlament noch auf der Straße!“ lautet der Konsens der Kampagne. Wir beziehen uns darauf und begreifen unser Mobilisierungsvideo als Beitrag zur Mobilisierung gegen die Wahlkampf-Events der rassistischen Kulturkämpfer_innen.

26. August 2011: Freiheit ist nicht Wählbar!
Demo gegen die Parteizentrale von die Freiheit
18.00 Uhr | Boxhagener Platz

27. August: Pressekonferenz von Pro Deutschland stören.
ab 09.00 Uhr | Infos folgen

28. August: Pro Deutschland-Aufmarsch blockieren.
ab 11.00 Uhr | Potsdammer Platz

Mobivideo: http://www.youtube.com/watch?v=8r9DZU6ZBYQ

 

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Freiheit ist nicht wählbar!

Gegen rassistische Hetze und soziale Spaltung

“Europa rückt nach rechts”, mahnen die Tageszeitungen nach nahezu jeder Parlamentswahl eines europäischen Landes. Gemeint sind nicht die traditionellen Rechtsparteien Europas, sondern eine neue Strömung rechts-liberaler Parteien, die gemeinhin als “Rechtspopulismus” bezeichnet wird. Mit ihrer kultur-rassistischen und populistischen Propaganda konnten diese Parteien große Wahlerfolge in Nachbarländern wie Schweden, Finnland oder den Niederlanden verbuchen. Auch in der Schweiz entfachte die rechtspopulistische Polemik der “Schweizerischen Volkspartei”(SVP) vom angeblichen Untergang des Abendlandes durch den “aggressiv-missionarischen Islam” eine von ihr geführte Debatte, die in einem rassistischen Referendum, dem sogenannten Minarettverbot, gipfelte. Die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» wurde am 29. November 2009 in einer Volksabstimmung angenommen. Die ursprüngliche Forderung nach einem kompletten Moscheebauverbot erhielt 57,5 % der Stimmen (bei 53,4% Wahlbeteiligung). Heraus kam zwar “nur” das “Minarettverbot”, aber die Kampagne für ein absolutes Verbot bescherte der SVP den politischen Rückhalt ihrer anti-muslimischen Wählerschaft für ihre rechte Hardliner-Politik.

Kampagnentreffen:
08.08.2011 | 19:00 Uhr | Raumstation (Stendaler Straße 4)

All-Times-Soli-Party:
19.08.2011 | 21:00 Uhr | Scherer8 (Schererstraße 8)

Demo gegen die Partei „Die Freiheit“:
26.08.2011 | 18:00 Uhr | Boxhagener Platz (Friedrichshain)

Aktivitäten gegen „Anti-Islamisierungskongress“
27. & 28.08.2011 | Berlin | Infos folgen…

Infoabend – Anti-Muslimischer Rassismus:
29.08.2011 | 19:00 Uhr | Café Morgenrot (Kastanienallee 85)

Film- und Diskussionsveranstaltung zu Geert Wilders
01.09.2011 | 19:30 Uhr | BAIZ (Christinenstraße 1)

Kampagne: Zusammen handeln!

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Kein Raum für Nazis – nicht in Geithain und nirgendwo!

Am 13. August wollen die Neonazis in Geithain eine Veranstaltung durchführen. Das braune Spektakel steht unter dem Motto „Tag der Identität“. Die musikalische Umrahmung übernimmt z. B. die Formation „Priorität 18“- der Zahlencode für Adolf Hitler. Veranstaltet wird das Szene-Event durch den Kreisverband der NPD Landkreis Leipzig in Zusammenarbeit mit dem „Freien Netz Borna/Geithain“. Hinter diesem „Freien Netz“ stehen auch Personen, die sich schon mehrfach durch Gewalt hervortaten. Kopf des „Freien Netzes Borna/Geithain“ ist Manuel Tripp, der hier auch für die NPD im Stadtrat sitzt. Er gilt als Schnittstelle zwischen den neonazistischen „Freien Kräften“ und der NPD. Tripp meldete die Veranstaltung an und wird dort als einer der Redner auftreten.
Es ist zu erwarten, dass die Mischung von Politik und Kultur eine große Anzahl von Nazi-AnhängerInnen nach Geithain lockt.

Wir sind selbst verantwortlich für die Stadt und die Gesellschaft, in der wir leben wollen. Wenn wir den Nazis keine Grenzen setzen, werden sie ungestört und zunehmend weiter Gewalt ausüben, Geschichte verdrehen und Menschen abwerten. Deshalb werden wir weder neonazistische Gewalt noch Propagandaveranstaltungen weiter dulden. Wir finden es skandalös, dass Neonazis mit dem Bürgerhaus ein städtisches Gebäude für die Verbreitung von menschenverachtender, nationalistischer Ideologie grundsätzlich nutzen können.
Wir wollen am 13. August mit einer Demonstration unter dem Motto „Kein Raum für Nazis-nicht in Geithain und nirgendwo“ ein deutliches Zeichen setzen. Im Anschluss an die Demonstration wollen wir mit einer Veranstaltung mit viel Musik, Information und Gesprächen zeigen, wie bunt unsere Stadt sein kann.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Die Initiative für ein weltoffenes Geithain bittet alle Menschen herzlich: Unterstützen Sie uns! Schließen Sie sich uns an! Lassen Sie uns zusammenstehen und zeigen:

Kein Raum für Nazis – nicht in Geithain und nirgendwo!

Treffpunkt: 10 Uhr Bahnhofsvorplatz

Veranstaltung: 12 Uhr bis ca. 18 Uhr im unteren Stadtpark am Zollhaus

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2.9.2011 Linksradikale Vorabenddemo Dortmund

Für den 2. September ruft das Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) unter dem Motto “Gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiamerikanismus! Für eine befreite Gesellschaft!” zu einer linksradikalen Vorabenddemonstration durch Dorstfeld, der Nazihochburg auf.

Am Vorabend des von den Neonazis so genannten Nationalen Antikriegstages am 3. September soll die Demonstration aus der Innenstadt nach Dortmund-Dorstfeld gehen. Das Ziel der Demonstration ist damit der Vorort von Dortmund, in dem ein Großteil der örtliche Szene der “Autonomen Nationalist_innen” wohnt. Genau deshalb ist Dorstfeld der richtige Ort, um am Vorabend des “Nationalen Antikriegstages” die Kritik an der Gesellschaft, die die Neonazis hervorbringt, in die Öffentlichkeit zu tragen.

Der Aufruf des DAB setzt sich mit Nazis, Kapitalismus und Krieg auseinander. Der Widerspruch des vermeintlichen Antiimperialismus und Antikapitalismus der Neonazis zu ihren realen politischen Forderungen und die antisemitische und antiamerikanische Ideologie, die ihrer politischen Programmatik zugrunde liegt, wird deutlich gemacht. Kritik wird auch an Teilen der vermeintlichen Mitte und der Linken geübt. Es fehlt bei dem Thema Antiimperialismus an (selbst)kritischer Auseinandersetzung mit den Überschneidungen der eigenen politischen Ideen mit der Ideologie der Neonazis. Es wird eine Kritik an Krieg und Imperialismus gefordert, die die ökonomischen und sozialen Grundlagen betrachtet und die bestehenden kapitalistischen Produktionsverhältnisse als Ursprung dieser Phänomene erkennt.

Also kommt am 2. September nach Dortmund, um gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiamerikanismus auf die Straße zu gehen! Für eine befreite Gesellschaft!

Die Auftaktkundgebung beginnt um 17.30 Uhr in der Dortmunder Innenstadt, der genaue Ort folgt in den nächsten Tagen. Nach der Kundgebung wird die Demo von dort direkt in Richtung des “Nationalen Zentrums” an der Rheinische Straße 135 losziehen und von da aus weiter nach Dortmund-Dorstfeld gehen. Nach dem Ende der Demonstration werden wir geschlossen abreisen!

03.09.: Demo gegen Gentrifizierung

Hey du! Jo, jenau du. Setz ma nen Fuß vor deine Tür. Jaaa, so isses richtich, nich von dem Porsche Cayenne anpissen lassen. Bitte umdrehn. Jetze kiek dir ma die Fassade von euern Haus an. Schon pastelljelb, -rosa oder -grün anjemalt? So voll die Bonbonfarbenhölle wie im Prenzlberg? Na dann weeste ja eh schon, wat die krass hohen Mieten mit deinem Konto anstelln und wir können uns det Jeseier spar‘n. So, wieder umdrehn, jetze jehn wa ma nen paar Meter jemeinsam durch n Kiez.

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24.09. Leipzig: Kein Tag länger das “nationale Zentrum”!

Fence Off

24. September 2011: Bundesweite Antifa-Demonstration
gegen das Nazi-Zentrum in Leipzig-Lindenau

Unter dem Motto Nazi-Strukturen zerschlagen, linke Politik verteidigen ruft die Kampagne “Fence Off – Weg mit dem Nazi-Zentrum in Leipzig” zu einer Antifa-Demonstration am 24. September in Leipzig auf.

Aktuelle Infos auf einen Blick gibts auf dieser Seite, ihr erreicht sie unter demo.fenceoff.org

Mehr Informationen demnächst.

Nazis wollen in den Prenzlauer Berg

Nazis in P-Berg stoppen!Der Berliner Landesverband der neofaschistischen NPD macht sich das Thema »50 Jahre Mauerbau« zu eigen und mobilisiert auf den 13. August zu einer Nazi-Kundgebung. Ihre Kundgebung soll auf der Böse-Brücke stattfinden, die der frühere Grenzübergang zwischen Prenzlauer Berg und Wedding war. Damit ein paar Kameraden aufkreuzen, hat sich die NPD Hilfe aus dem ganzen Bundesgebiet geholt. Mehrere Nazi-Kader sollen sprechen dürfen. Die schwach aufgestellte Berliner NPD, musste erst am vergangenen Wochenende bei ihrem Wahlkampf um »Schützenhilfe« betteln. Auch die letzten Aufmarschversuche der Berliner Naziszene konnten nur unter starkem Protest stattfinden bzw. wurden verhindert.

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