Kategorie-Archiv: Demo

Kein Raum für Nazis – nicht in Geithain und nirgendwo!

Am 13. August wollen die Neonazis in Geithain eine Veranstaltung durchführen. Das braune Spektakel steht unter dem Motto „Tag der Identität“. Die musikalische Umrahmung übernimmt z. B. die Formation „Priorität 18“- der Zahlencode für Adolf Hitler. Veranstaltet wird das Szene-Event durch den Kreisverband der NPD Landkreis Leipzig in Zusammenarbeit mit dem „Freien Netz Borna/Geithain“. Hinter diesem „Freien Netz“ stehen auch Personen, die sich schon mehrfach durch Gewalt hervortaten. Kopf des „Freien Netzes Borna/Geithain“ ist Manuel Tripp, der hier auch für die NPD im Stadtrat sitzt. Er gilt als Schnittstelle zwischen den neonazistischen „Freien Kräften“ und der NPD. Tripp meldete die Veranstaltung an und wird dort als einer der Redner auftreten.
Es ist zu erwarten, dass die Mischung von Politik und Kultur eine große Anzahl von Nazi-AnhängerInnen nach Geithain lockt.

Wir sind selbst verantwortlich für die Stadt und die Gesellschaft, in der wir leben wollen. Wenn wir den Nazis keine Grenzen setzen, werden sie ungestört und zunehmend weiter Gewalt ausüben, Geschichte verdrehen und Menschen abwerten. Deshalb werden wir weder neonazistische Gewalt noch Propagandaveranstaltungen weiter dulden. Wir finden es skandalös, dass Neonazis mit dem Bürgerhaus ein städtisches Gebäude für die Verbreitung von menschenverachtender, nationalistischer Ideologie grundsätzlich nutzen können.
Wir wollen am 13. August mit einer Demonstration unter dem Motto „Kein Raum für Nazis-nicht in Geithain und nirgendwo“ ein deutliches Zeichen setzen. Im Anschluss an die Demonstration wollen wir mit einer Veranstaltung mit viel Musik, Information und Gesprächen zeigen, wie bunt unsere Stadt sein kann.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Die Initiative für ein weltoffenes Geithain bittet alle Menschen herzlich: Unterstützen Sie uns! Schließen Sie sich uns an! Lassen Sie uns zusammenstehen und zeigen:

Kein Raum für Nazis – nicht in Geithain und nirgendwo!

Treffpunkt: 10 Uhr Bahnhofsvorplatz

Veranstaltung: 12 Uhr bis ca. 18 Uhr im unteren Stadtpark am Zollhaus

Weiter

2.9.2011 Linksradikale Vorabenddemo Dortmund

Für den 2. September ruft das Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) unter dem Motto “Gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiamerikanismus! Für eine befreite Gesellschaft!” zu einer linksradikalen Vorabenddemonstration durch Dorstfeld, der Nazihochburg auf.

Am Vorabend des von den Neonazis so genannten Nationalen Antikriegstages am 3. September soll die Demonstration aus der Innenstadt nach Dortmund-Dorstfeld gehen. Das Ziel der Demonstration ist damit der Vorort von Dortmund, in dem ein Großteil der örtliche Szene der “Autonomen Nationalist_innen” wohnt. Genau deshalb ist Dorstfeld der richtige Ort, um am Vorabend des “Nationalen Antikriegstages” die Kritik an der Gesellschaft, die die Neonazis hervorbringt, in die Öffentlichkeit zu tragen.

Der Aufruf des DAB setzt sich mit Nazis, Kapitalismus und Krieg auseinander. Der Widerspruch des vermeintlichen Antiimperialismus und Antikapitalismus der Neonazis zu ihren realen politischen Forderungen und die antisemitische und antiamerikanische Ideologie, die ihrer politischen Programmatik zugrunde liegt, wird deutlich gemacht. Kritik wird auch an Teilen der vermeintlichen Mitte und der Linken geübt. Es fehlt bei dem Thema Antiimperialismus an (selbst)kritischer Auseinandersetzung mit den Überschneidungen der eigenen politischen Ideen mit der Ideologie der Neonazis. Es wird eine Kritik an Krieg und Imperialismus gefordert, die die ökonomischen und sozialen Grundlagen betrachtet und die bestehenden kapitalistischen Produktionsverhältnisse als Ursprung dieser Phänomene erkennt.

Also kommt am 2. September nach Dortmund, um gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiamerikanismus auf die Straße zu gehen! Für eine befreite Gesellschaft!

Die Auftaktkundgebung beginnt um 17.30 Uhr in der Dortmunder Innenstadt, der genaue Ort folgt in den nächsten Tagen. Nach der Kundgebung wird die Demo von dort direkt in Richtung des “Nationalen Zentrums” an der Rheinische Straße 135 losziehen und von da aus weiter nach Dortmund-Dorstfeld gehen. Nach dem Ende der Demonstration werden wir geschlossen abreisen!

03.09.: Demo gegen Gentrifizierung

Hey du! Jo, jenau du. Setz ma nen Fuß vor deine Tür. Jaaa, so isses richtich, nich von dem Porsche Cayenne anpissen lassen. Bitte umdrehn. Jetze kiek dir ma die Fassade von euern Haus an. Schon pastelljelb, -rosa oder -grün anjemalt? So voll die Bonbonfarbenhölle wie im Prenzlberg? Na dann weeste ja eh schon, wat die krass hohen Mieten mit deinem Konto anstelln und wir können uns det Jeseier spar‘n. So, wieder umdrehn, jetze jehn wa ma nen paar Meter jemeinsam durch n Kiez.

Weiter

24.09. Leipzig: Kein Tag länger das “nationale Zentrum”!

Fence Off

24. September 2011: Bundesweite Antifa-Demonstration
gegen das Nazi-Zentrum in Leipzig-Lindenau

Unter dem Motto Nazi-Strukturen zerschlagen, linke Politik verteidigen ruft die Kampagne “Fence Off – Weg mit dem Nazi-Zentrum in Leipzig” zu einer Antifa-Demonstration am 24. September in Leipzig auf.

Aktuelle Infos auf einen Blick gibts auf dieser Seite, ihr erreicht sie unter demo.fenceoff.org

Mehr Informationen demnächst.

Nazis wollen in den Prenzlauer Berg

Nazis in P-Berg stoppen!Der Berliner Landesverband der neofaschistischen NPD macht sich das Thema »50 Jahre Mauerbau« zu eigen und mobilisiert auf den 13. August zu einer Nazi-Kundgebung. Ihre Kundgebung soll auf der Böse-Brücke stattfinden, die der frühere Grenzübergang zwischen Prenzlauer Berg und Wedding war. Damit ein paar Kameraden aufkreuzen, hat sich die NPD Hilfe aus dem ganzen Bundesgebiet geholt. Mehrere Nazi-Kader sollen sprechen dürfen. Die schwach aufgestellte Berliner NPD, musste erst am vergangenen Wochenende bei ihrem Wahlkampf um »Schützenhilfe« betteln. Auch die letzten Aufmarschversuche der Berliner Naziszene konnten nur unter starkem Protest stattfinden bzw. wurden verhindert.

Nazis wollen in den Prenzlauer Berg weiterlesen

6.8.2011 Bad Nenndorf: Naziaufmarsch stoppen!

Es wollen wieder hunderte Neonazis aus Deutschland und dem benachbarten Ausland ihren „Gedenk“-Marsch in Bad Nenndorf abhalten. Ihrer Darstellung nach trauern sie um die Menschen, die während ihrer Inhaftierung im Bad Nenndorfer Militärgefägnis „Wincklerbad“ verstorben sind.
Das Winklerbad war nach dem zweiten Weltkrieg Verhörlager der britischen Armee, in dem u. a. Oswald Pohl, SS-General und Leiter des SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes und somit zuständig für die Konzentrationslager, inhaftiert war.

Die Neonazis starten einen erneuten Versuch, die Geschichte umzudeuten: Aus deutschen Tätern sollen Opfer „allierter Gewaltherrschaft“ werden. Die Teilnehmerzahlen an diesem Aufmarsch steigen von Jahr zu Jahr. Es ist der größte Aufmarsch Norddeutschlands und der drittgrößte in der BRD.

Seit dem ersten Aufmarsch 2006 gab es immer wieder einfallsreiche Aktionen, die den Aufmarsch verzögern und stören konnten. Gänzlich verhindert werden konnte er leider bisher nicht. So auch im vergangenen Jahr, als die Polizei den Aufmarsch von rund 900 Neonazis an einer Betonpyramide mit angeketteten Gegendemonstrant_innen vor dem Wincklerbad vorbeiführte – und damit auf die Forderungen des Anmelders Marcus Winter einging.
Auch in diesem Jahr werden wieder hundert Nazis in Bad Nenndorf erwartet.

Dresden und andere Städte haben gezeigt: Mission possible!

Trotz der politischen Gewolltheit des Aufmarsches und der enormen Polizeipräsenz der letzten Jahre sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt!

Offensiv stoppen.
Kreativ sabotieren.

 
badnenndorf.blogsport.de

Den Naziaufmarsch am 03.09. in Dortmund sabotieren, blockieren, verhindern!

Sabotieren, blockieren, verhindern

Den Naziaufmarsch am 03.09. in Dortmund sabotieren, blockieren, verhindern!

Für den 03.09.2011 mobilisieren Neonazis wieder zum so genannten Nationalen Antikriegstag nach Dortmund. Den seit 2005 jährlich stattfindenden Aufmarsch werden sie auch in diesem Jahr wieder dazu nutzen, um einen völkischen Antikapitalismus und Antiimperialismus zu propagieren, der stets mit Rassismus, Antisemitismus, Antiamerikanismus und Geschichtsrevisionismus einhergeht.

Die Dortmunder Naziszene

Insgesamt ist Dortmund eine Hochburg der so genannten „Autonomen Nationalist_innen” in Deutschland geworden. Nicht zuletzt durch einen stetigen Zuzug von Neonazi-Kadern aus der gesamten Bundesrepublik sind sie personell recht gut aufgestellt und verfügen mit einem hauseigenen Internetversandhandel und dem Nazi-Zentrum an der Rheinischen Straße über eine funktionierende und materiell gut ausgestattete Infrastruktur. Neben der Organisierung des „Nationalen Antikriegstags” verteilen sie in der Innenstadt oder vor Schulen Flugblätter und führen auch neben dem Großaufmarsch im September einige Aufmärsche und Kundgebungen durch. Daneben kommt es hin und wieder auch zu geplanten Angriffen auf linke Wohn- und Kulturprojekte sowie zu Übergriffen auf Menschen, die rechte Parolen nicht unkommentiert hinnehmen wollen und sich gegen Neonazis engagieren.

Ferner tritt mit der „Skinhead-Front Dortmund-Dorstfeld” vermehrt seit 2009 eine weitere Neonazi-Gruppierung an die Öffentlichkeit. Der brutale Angriff von zwölf Neonazis auf die alternative Kneipe Hirsch Q im Dezember letzten Jahres, bei dem mindestens ein Kneipenbesucher auch Stichverletzungen erlitt, sorgte für größeres Aufsehen. Dabei gingen die Neonazis mit äußerster Brutalität gegen Besucher_innen der Kneipe vor. Der Angriff ist, wenngleich einer der brutalsten, nicht der letzte in der langen Reihe von rechten Angriffen in Dortmund geblieben. Die „Skinhead-Front” geriet jüngst wieder in die Schlagzeilen, als deren Mitglieder mehrere Frauen in einer U-Bahn rassistisch beschimpften und angriffen – und nur einen Tag später auf einer Kirmes rumpöbelten und Auseinandersetzungen provozierten.

Weiter

20.8.2011: Leipzig: Turn Left – Smash Vølk[i]

Turn Left

Gegen die Nazi-Kundgebung am 20. August vor dem Leipziger Völkerschlachtdenkmal

Nach ihren gescheiterten Aufmarschversuchen 2009 und 2010 bemühen sich die sächsischen Nazis in diesem Jahr eine Versammlung am 20. August am Völkerschlachtdenkmal durchzusetzen. Hintergrund sind die desaströsen Aufmarschversuche der letzten beiden Jahre: Im Oktober 2009 wurden die Nazis in Leipzig bereits am Startpunkt von Gegendemonstrant_innen aufgehalten. Fast genau ein Jahr darauf musste sich eine Gruppe von 150 Nazis mit einer Kundgebung vor dem Leipziger Hauptbahnhof zufrieden geben, während sich die Restlichen an möglichst kleinen und unbemerkten „Spontan“-Aufmärschen versuchten. Nun, 2011, wieder ein knappes Jahr später, stellen sie sich von vorn herein nur auf eine Kundgebung ein. Dafür sind bis zu 500 TeilnehmerInnen [1] und mehrere Bands, darunter der Nazi-“Barde“ Frank Rennicke, auf dem Vorplatz des Leipziger Völkerschlachtdenkmals, angemeldet worden.

Organisiert wird die Kundgebung von der NPD und Aktivisten der sogenannten „Freien Kräfte“, die in Sachsen mittlerweile große Schnittmengen haben und im Stadtteil Lindenau ein gemeinsames „Nationales Zentrum“ betreiben [2]. Als Redner werden u.a. Maik Scheffler (stellvertretender sächsischer NPD-Vorsitzender, Gründer des „Freien Netzes“), Tommy Naumann (Vorsitzender der NPD-Jugendorganisation in Sachsen) und Holger Apfel (sächsischer NPD-Chef) angekündigt.

Weiter

Naziaufmarsch in Neuruppin verhindern

http://antifa-neukoelln.net/images/stories/neuruppin.jpg9.7.2011: Naziaufmarsch in Neuruppin verhindern

Kameradschaftsnazis der „Freien Kräfte Neuruppin/Osthavelland“ haben den 9. Juli für einen neuerlichen Aufmarsch im brandenburgischen Neuruppin auserkoren.

Über die Jahre haben sich die regelmäßigen rechten Aufzüge zu den größten Brandenburgs entwickelt, jeweils kamen bis zu 400 Teilnehmer_innen nach Neuruppin. Der Aufruf der Nazis unter dem Motto „Vom Schuldkult zur Mitschuld“ ist wenig überraschend ein plattes Geseiere aus Geschichtsrevisionismus, Verschwörungstheorien, Antiamerikanismus und deutschen Großmachtphantasien.

Zuletzt gelang es immer wieder durch Blockaden, den Naziaufmarsch zu stören und empfindlich zu verzögern. Damit wollen wir uns diesmal aber nicht begnügen. Es heißt, ihn diesmal zu verhindern.

Infos: Inforiot.de | netzwerk-neuruppin.de | pankow.antifa.cc

Infoveranstaltungen im Vorfeld in Berlin:
30.06.2011 | 19:30 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10a)
06.07.2011 | 19:30 Uhr | Subversiv (Brunnenstraße 7)

RASH Berlin-Brandenburg, die North East Antifascists und die Antifa Gruppe Oranienburg mobilisieren gemeinsam nach Neuruppin:

Treffpunkt für die Fahrt aus Richtung Berlin:

8:00 Uhr Bhf Gesundbrunnen (S-Bahn-Gleis)
8:22 Uhr Abfahrt
8:47 Uhr Ankunft Hennigsdorf – Umsteigen
8:51 Uhr Abfahrt
9:26 Uhr Ankunft in Neuruppin

nicht vergessen! Einladen! Teilen! Mitkommen! Blockieren!

Schöneweide ist unser Kiez!

08.07.2011 Nazistrukturen aufdecken und bekämpfen!

Hexogen dichtmachten!

Seit Anfang der Woche befindet sich in Schöneweide in der Brückenstraße 9 ein neuer Nazi-Laden. In direkter Nähe zur bekannten Nazi-Kneipe „Zum Henker“ hat Sebastian Schmidtke einen Laden angemietet, in welchem er nun unter dem Namen „Hexogen“ (eine Bezeichnung für einen Sprengstoff aus dem zweiten Weltkrieg) „alles für den Aktivisten“ vertreibt. Konkret verscherbelt er neben Militärsachen und Securitybedarf auch Nazi-Kram (u.A. CDs und Shirts).

Schmidtke ist seit einigen Jahren Anmelder verschiedener Neonazidemonstrationen in Berlin. Erst im Mai wollte er einen Aufmarsch durch Kreuzberg durchführen, der aufgrund starker Proteste verhindert wurde. Schmidtke vetritt das aktionsorientierte Spektrum der extremen Rechten in der NPD.

Wir werden nicht zulassen, dass sich Neonazis immer mehr Strukturen in Schöneweide aufbauen und den Kiez zu einer „No-Go-Area“ machen. Schöneweide für alle!

Kommt zur Demo am 08.07.2011

18:00 Uhr – S-Bhf. Schöneweide

Hier findet ihr den Aufruf

Mobimaterial zum selber ausdrucken und kopieren: Plakat, Flyer und Aufruf.