Kategorie-Archiv: Demo

Auf nach Spandau! Den Hess-Marsch am 19.08. verhindern!

Auf nach Spandau! Den Hess-Marsch am 19.08. verhindern!
Antifaschistische Gegen-Demonstration:
Sa, 19.08.2017 | 11:00 Uhr | S-Bahnhof Spandau (Spandau)
VORTREFFPUNKTE: 19.08.2017 | 10:00 Uhr
Nord-Ost / Regio: Gesundbrunnen
Neukölln / U-Bahn: U-Bahnhof Hermannplatz (U7)
Fahrrad: TU Berlin (vorm Hauptgebäude)
Die LINKE: Alexanderplatz (Vorplatz vom Fernsehturm)
[Umgebungskarte]
Twitter: [#b1908]
Info-Veranstaltungen:
Fr, 28.07.2017 | 20:30 Uhr | Schloss19 (Schloßstraße 19 / Charlottenburg)
Do, 17.08.2017 | 19:30 Uhr | Aquarium (Skalitzer Strasse)
Am 19.08.2017 wollen mehrere hundert Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet in Berlin-Spandau aufmarschieren. Hintergrund ist der 30. Todestag von Rudolf Hess. Die Nazis wollen diesen Tag nutzen, um ihren faschistischen Mythos zu pflegen. Der Mythos basiert auf einem angeblichen Mord am „Stellvertreter des Führers“ durch britische Agenten im Jahr 1987. Dieser ist elementar für die neonazistische Mobilisierung. In diesem Jahr versuchen Nazis aus dem Kameradschaftsspektrum das faschistische Folklore Event wiederzubeleben.

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02.09.: Naziaufmarsch in Hellersdorf stoppen!

Raus auf die Straße gegen den Naziaufmarsch am 2. September in Hellersdorf
Gegen-Kundgebung:
Sa, 02.09.2017 | 13:00 Uhr | Alice-Salomon-Platz (Hellersdorf)
VORTREFFPUNKT: Frankfurter Allee
Nazi-Demo: 14:00 Uhr | U-Bahnhof Hellersdorf
Mehr Infos: Antifa Kollektiv Marzahn-Hellersdorf [AKMH]
Twitter: [#b0209]
Das große Nazi-Quiz von Marzahn-Hellersdorf:
Mi, 30.08.2017 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)
Am 2. September wollen wieder Nazis durch unseren Kiez marschieren und ihr faschistisches Gedankengut auf die Straße tragen.
Wir rufen euch dazu auf, mit uns gemeinsam den Naziaufmarsch in Hellersdorf zu stören.
Neonazistische Entwicklung im Bezirk
Marzahn-Hellersdorf ist in den letzten Jahren erneut zu einem Sinnbild rassistischer Mobilisierungen geworden. Angefangen mit den hinlänglich beschriebenen „Nein zum Heim“-Protesten gegen Geflüchtetenunterkünfte 2013 bis 2015, begleitet von bis dato beispielloser Internethetze und riesen Aufmarschgröße (bis zu 1000 in Marzahn) sowie einer Vielzahl von rassistisch motivierten Angriffen. auf Geflüchtete und politische Gegner*innen. In den letzten zwei Jahren hat sich aus „Bürgerbewegung“, Teilnehmer*innen der Proteste und ehemaligen „NW-Berlin“ Mitgliedern ein fester Kern von Neonazis gebildet, der sich hauptsächlich in den Parteien NPD und Dritter Weg, sowie dem im Stil der „Autonomen Nationalisten“ auftretenden „Antikapitalistischen Kollektivs“ organisiert hat.Durch die Mobilisierungen der letzten Jahre ist eine ideologisch gefestigte und bundesweit gut eingebundene Naziszene entstanden. Die Zeit der Großdemonstrationen von Nazis mit Bürgeranschluss ist zwar vorbei. Die weit verbreiteten rassistischen Einstellungen in der Bevölkerung spiegeln sich jedoch im Wahlerfolg der AfD im Bezirk wieder, die bei den letzten Wahlen 2016 23% erreichte.

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AfD-Veranstaltung gegen Sexarbeiter*innen in Schöneberg

Der Wahlkampf hat nun auch sichtbar in Berlin begonnen. Wie gewohnt hetzt auch die AfD gegen Migrant*innen, Arme, Frauen und nicht-heterosexuelle Menschen. Darum veranstaltet der Landesverband der AfD Berlin am Donnerstag, dem 17.08. im Seminarraum Bülowbogen in Schöneberg einen sogenannten Bürgerdialog mit dem Titel “Zwischen Zwangsprostitution und Wohngegend”. Am Titel der Veranstaltung ist bereits abzulesen, dass Sexarbeiter*innen diskreditiert und vor allem kriminalisiert werden sollen. Da es sich um eine Veranstaltung der AfD handelt, ist davon auszugehen, dass vor allem Sexarbeiter*innen ohne deutschen Pass attackiert werden sollen. Das können wir nicht unkommentiert geschehen lassen.

Als Gäste angekündigt sind Marc Vallendar und Harald Laatsch. Vallendar ist Burschenschaftler in der Obotritia, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Alternative Berlin und war auch bei dem gemeinsamen Grillen der Identitären mit der Jungen Alternative in der Gothia-Burschenschaft anwesend. Als Anwalt hat er schon mehrfach für die AfD unter anderem vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt. Laatsch sitzt ebenfalls im Abgeordnetenhaus Berlin und tat sich bisher vor allem durch seinen Hang zu Verschwörungstheorien hervor, sowohl auf Facebook, als auch im Verfassungsschutzausschuss.

Jurij Handera, der Betreiber der Seminarräume unterstützt die AfD in ihrer faschistischen Hetze und gibt ihr eine Plattform für deren Wahlkampf und Agitation, in dem er der AfD seine Räume zur Verfügung stellt.

Schöneberg hat immer wieder bewiesen, dass Rassist*innen und Nazis hier nicht willkommen sind. Zeigen wir also unsere Wut über den aktuellen Rechtsruck und seine mörderischen folgen. In Gedenken an Heather Heyer , die ermordete Antifaschist*in des rechtsterroristischen Anschlags in
Charlottesville (USA).

Kein Vergeben, kein Vergessen!
Kei Platz für antifeministische und rassistische Hetze!
AfD-Wahlkampf stören!

Do. 17. August 2017 | 15.00 Uhr | Bülowstr. 64 („Seminarraum Bülowbogen“) | S/U-Bhf. Yorkstr.

Kampagne „Kein raum der AfD!“
keinraumderafd.blogsport.eu

Quelle

Bundesweite Aktionen anlässlich des 25.Jahrestages der Pogrome von Rostock-Lichtenhagen!

[10.08] Antivietnamesischer Rassismus in BRD und DDR.
[16.08] Mobi VA: Antifa Demo #Wurzen0209 mit Rassismus tötet! Leipzig
[17.08] „The Truth lies in Rostock“. Filmvorführung & Diskussion
[31.08] Rostock-Lichtenhagen als antiziganistisches Pogrom.
[02.09] Anreise aus Berlin zur antifaschistischen Demonstration: Das Land – rassistisch, Der Frieden – völkisch, Unser Bruch – unversöhnlich #Wurzen0209
[TAGX2] Aktionen zum NSU-Prozessende
▲Rassistische Kontinuitäten – Aufruf zu bundesweiten Aktionen anlässlich des 25. Jahrestages der Pogrome von Rostock-Lichtenhagen
https://www.facebook.com/notes/deutschland-demobilisieren/rassistische-kontinuit%C3%A4ten-aufruf-zu-bundesweiten-aktionen-anl%C3%A4sslich-des-25-jah/1490429877703915/
▲Aufruf Antifaschistische Demonstration in Wurzen am 2. September: Das Land – rassistisch, Der Frieden – völkisch, Unser Bruch – unversöhnlich.
https://irgendwoindeutschland.org/aufruf-das-land-rassisti…/
▲KEIN ENDE IN SICHT: RASSISMUS UND DER NSU-KOMPLEX
Aufruf des „Irgendwo in Deutschland“-Bündnisses zu bundesweite Aktionen anlässlich der Urteilsverkündung im NSU-Prozess

KEIN ENDE IN SICHT: RASSISMUS UND DER NSU-KOMPLEXAufruf des "Irgendwo in Deutschland"-Bündnisses zu bundesweite…

Posted by deutschland demobilisieren on Thursday, June 15, 2017

Weitere bundeweite Termine für Veranstaltungen und Aktionen unter: https://irgendwoindeutschland.org/#termine
Aktuelles vom Bündnis gibt es auf Twitter:

Berlin: Auf nach Spandau! Den Hess-Marsch am 19.08 verhindern!

Am 19.08.2017 wollen mehrere hundert Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet in Berlin-Spandau aufmarschieren. Hintergrund ist der 30. Todestag von Rudolf Hess. Die Nazis wollen diesen Tag nutzen, um ihren faschistischen Mythos zu pflegen. Der Mythos basiert auf einem angeblichen Mord am „Stellvertreter des Führers“ durch britische Agenten im Jahr 1987. Dieser ist elementar für die neonazistische Mobilisierung. In diesem Jahr versuchen Nazis aus dem Kameradschaftsspektrum das faschistische Folklore Event wiederzubeleben.

Seit 1988 finden Rudolf Hess-Gedenkmärsche statt. Sie wurden nach dem Anschluß der DDR an die BRD zum wichtigsten faschistischen Event von Nazis in Ost und West. Durch seinen Tod wurde er zur Symbolfigur von alten und neuen Nazis. Die Höhepunkte stellten die Aufmärsche in den Jahren 2001-2004 dar. Bis zu 5000 Nazis pilgerten ins bayrische Wunsiedel, wo sich bis 2011 das Grab von Heß befand. In den letzten Jahren ist es um die „Hess-Trauermärsche“ ruhiger geworden. Dies ist auch ein Erfolg antifaschistischer Gegenmobilisierungen, die Kampagne „NS-Verherrlichung stoppen“ hatte großen Anteil daran, dass Aufmärsche dieser Größenordnung nicht mehr stattfanden. Um Rudolf Heß ranken sich mehrere Mythen wie die des „Friedensfliegers“. In diesem Kontext bezichtigen heutige Nazis die Allierten des Mordes an Heß, um die “Wahrheit” über die Schuld am Zweiten Weltkrieg zu vertuschen. Passend dazu heißt das Motto des Aufmarsches „Mord verjährt nicht“. Als „letzter Gefangener“ in Spandau, welcher nach außen hin ungebrochen zu seinen Überzeugungen stand, ist Heß zum Vorbild für Nazis geworden. Für diese steht er exemplarisch für die Tugenden von Treue und Standhaftigkeit. Die Nazis von heute brauchen Orte um ihre Mythen zu pflegen. Dieser Aufmarsch in Berlin ist für die Szene dabei nicht nur ein weiterer Versuch hilfloser Geschichtsklitterung, sondern soll, mit internationaler Mobilisierung, die Stärke des Teils der Rechten zeigen, der sich öffentlich zum Nationalsozialismus bekennt. Ein Debakel wäre peinlich…

Nach den bisherigen Informationen planen Nazis zum ehemaligen Gelände des Kriegsverbrechergefängnis in die Wilhelmstraße in Spandau zu laufen. Anmelder der Demonstration ist Christian Häger. Er ist ehemaliger Kader des “Aktionsbüro Mittelrhein” (ABM). Gegen diese Kameradschaft wurde seit 2012 fünf Jahre vor dem Landgericht Koblenz verhandelt. Die damit einhergehende Schwächung der Struktur zwang das ABM in die NPD Rheinland-Pfalz überzugehen. Häger ist bezeichnenderweise auch aktuell Vorsitzender des NPD Kreisverbandes „Mittelrhein“. Die Mobilisierung zum Aufmarsch läuft bisher überwiegend über diese NPD-Strukturen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass nach dem geplatzten Verfahren gegen das ABM der Aufmarsch auch dazu dient Stärke zu demonstrieren und die zersplitterte Kameradschaftsszene zu einen. Dementsprechend ist mit mehreren hundert Nazis zu rechnen. Bei Nazi-Veranstaltungen, wie dem “Rock gegen Überfremdung” bei dem 6000 Nazis teilnahmen, wurde für den Heß-Aufmarsch geworben. Für den 19.08. wurden 500 Nazis angemeldet, dies scheint untertrieben. Es ist mit mehr Nazis zu rechnen. Schon am eigentlichen Todestag bis zum Tag der Nazi-Demo rechnen wir mit spontanen Aktionen von Nazis im ganzen Stadtgebiet.

Haltet die Augen offen – wenn möglich schreitet ein! Jede Form des Widerstands bleibt legitim!

28.07.17 | 20:30 | Infoveranstaltung | Westberliner Antifa-Tresen |
Schloßstr. 19 | Charlottenburg | U2 Sophie-Charlotte Platz
17.08.17 | Todestag von Rudolf Heß | Achtet auf Aktionen von Nazis
19.08.17 | 11:00 | Antifaschistische Gegendemonstration | S-Bhf Spandau Ausgang Segefelder Str.

15.7.2017 Oranienburg: Damals wie heute: Faschismus bekämpfen! Antifa-Demo in Gedenken an Erich Mühsam

Antifaschistische Demonstration am 15. Juli in Oranienburg in Gedenken an Erich Mühsam
Am 10. Juli wurde der Schriftsteller Erich Mühsam im ersten Konzentrationslager in Oranienburg von SS-Wachmännern ermordet. Mit einer Gedenkdemonstration durch Oranienburg wollen wir an Mühsam als Menschen und an sein vielseitiges Wirken als Antifaschist, Anarchist und Freigeist erinnern. Um eine Brücke in die heutige Zeit zu schlagen wollen wir lokale Neonazi-Aktivitäten aufdecken, denn Anlass ist genug für eine befreite Gesellschaft ohne Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus und weiterer menschenverachtender Ideologien auf die Straße zu gehen. Erich Mühsams wirken soll nicht vergessen sein – der Kampf geht weiter!

“Zweck meiner Kunst ist der gleiche, dem mein Leben gilt: Kampf! Revolution! Gleichheit! Freiheit!”

Revolutionär, Utopist, Freidenker, Anarchist, Antifaschist, Syndikalist. Erich Mühsam war Vieles. Sein Engagement für politische Gefangene, sein Einsatz gegen Militarismus und der revolutionäre Kampf für Freiheit und Gleichheit machte ihn einerseits zu einer bedeutenden widerständigen Figur seiner Zeit. Andererseits wurde Mühsam wegen seines politischen Einfluss zum gefürchteten Staatsfeind. Als Sohn eines jüdischen Apothekers, linker Intellektueller und Anarchist war er den Nazis schon vor ihrer Machtergreifung ein Dorn im Auge. Am 28. Februar 1933, einen Tag nach dem Reichstagsbrand, wurde Erich Mühsam als „politisch verdächtige Person“ verhaftet und in das Konzentrationslager Oranienburg inhaftiert. Am 10. Juli 1934 verkündete die nationalsozialistische Presse, dass Mühsam den Freitod gewählt und sich erhangen habe. Doch ein Suizid kam für ihn nicht in Frage: „Niemals werde er sich selbst töten“, hatte Erich Mühsam einem Mithäftling anvertraut. Er wurde im Zimmer des Lagerkommandanten ermordet und gilt als eines der ersten Opfer des NS-Terrorregimes. Auch nach 17 Monaten Folter gelang es den Nazis bis zuletzt nicht, seinen Willen zu brechen. Den Kampf gegen den Nationalsozialismus hatte er nie aufgegeben – sein Vermächtnis wollen wir weiterhin in unseren Herzen tragen.

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Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 15.7. in Themar, Grimmelshausen und Kloster Veßra!

Kein ruhiges Hinterland! Blau-braune Strukturen offenlegen! Brauner Nazihochsommer in der Provinz, und die AfD mischt mit Am 15. Juli findet das Nazifestival „Rock gegen Überfremdung“ auf dem von Bodo Dressel, AfD-Bürgermeister von Grimmelshausen, vermieteten Privatgrundstück am Ortsrand von Themar statt. Angemeldet als politische Versammlung vom überregional bekannten und umtriebigen Neonazi Tommy Frenck (Druck18, Gasthaus „Goldener Löwe“), wird das braune Festival von der Gruppierung „Turonen/Garde 20“ organisiert. Dazu zählen unter anderen ehemalige Angeklagte im „Ballstädt-Prozess“, welche tief im „Blood & Honour“-Netzwerk verwurzelt sind und welche die Veranstaltung(en) in den besagten Strukturen auch intensiv bewerben. Bekannte rechte Bands wie „Treueorden“, „Stahlgewitter“, „Die Lunikoff-Verschwörung“, „Sleipnir“, „Blutzeugen“, „Uwocaust“ und „Flak“ sind angekündigt. Es wird daher mit 6000 bis 8000 Nazis gerechnet, die aus ganz Europa anreisen werden. Zusätzlich zum Konzert am 15. Juli planen die Nazis 2 weitere Großveranstaltungen. Das am 1.7. in Gera stattfindende „Rock für Deutschland“ von Gordon Richter (NPD), welches ursprünglich dort angemeldet wurde, und als Reaktion auf die Aberkennung des Versammlungscharakters der Konzerte vom 15.7. und 29.7. trotzig auch in Themar angekündigt wurde.
Am 29. Juli soll das „Rock für Identität“ von Patrick Schröder (FSN.TV) ebenfalls auf dem Grundstück des AfD-Politikers Bodo Dressel stattfinden.

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Ultrash No. XI vom 30.6.-2.7.2017 auf dem Freiland-Gelände in Potsdam

Auch im Jahr 2017 organisieren die Red & Anarchist Skinheads Berlin-Brandenburg, das Filmstadtinferno 99, Scortesi und engagierte Einzelpersonen zum mittlerweile elften Mal das politisches Subkulturfestival für Skins, Punks, Ultras u.a. antifaschistische Gegenkulturen! Das Ultrash-Festival findet vom 30.6-2.7.2017 in Potsdam statt! Dieses Jahr spielen u.a. Kaos Urbano, Nucléo Terco, Neonschwarz, Retrograd, Ackee & Saltfish, Fontanelle, Defenders of the Universe u.a.
Nach den Konzerten werden wie jedes Jahr die legendären Aftershowpartys stattfinden! Und es wird wieder jede Menge Essens-, Polit- und Merchandisestände (Fire & Flames, Riot Bike Records, Grandioso, Opør Streetwear u.a.) geben!

Am Samstag den 1.7. findet im Karl Liebknecht Stadion ab 13.30 Uhr noch ein Freundschaftsspiel zwischen dem SV Babelsberg 03 und Altona 93 statt!

Da uns das Zusammenführen von linken Teilbereichskämpfen und Subkulturen weiterhin sehr am Herzen liegt, weisen wir Euch hiermit auch auf die antifaschistischen Proteste gegen den mittlerweile 6. Naziaufmarsch am Samstag den 1.7.2017 unter dem Motto „Merkel muss weg“ in Berlin-Mitte hin (Siehe: http://berlin-gegen-nazis.de/samstag-01-07-2017-sechster-rechtsextremer-merkel-muss-weg-aufmarsch-in-berlin-mitte-breite-gegenproteste-einschaetzung-der-mbr/)!

Auf unserem Ultrash-Festival wird es zudem verschiedene Infos zu den europaweiten antikapitalistischen Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg eine Woche später geben! Fahrt da alle hin und sorgt mit dafür, dass wir an diesem Wochenende ein starkes Zeichen gegen die bestehenden kapitalistischen Verhältnisse setzen!

Auch zum Ultrash No. 11 haben sich wieder bundesweit und international viele Gäste angekündigt! Wir werden auch dieses Mal wieder die Gelegenheit nutzen uns auszutauschen und weiter zu vernetzen, um weiterhin in unseren Gegenkulturen – ebenso wie gesamtgesellschaftlich – für eine alternative & solidarische Gesellschaftsform zu kämpfen! ///

Dieses Jahr gibt es zudem ein wunderbares Mobivideo (https://vimeo.com/221088651) zum Ultrash No.11 mit Material vom 10-jährigen Jubiläum aus dem Jahr 2016! Viel Spaß damit & 1000 Dank an die Macher*innen bzw. left report! /// Alle Infos zum Ultrash No.11 findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/653336951514917/?ti=cl

Festivalprogramm 2017

Freitag 30.6.2017: Spartacus/Indoor
– Kaos Urbano (AFA-Streetpunk-Kultband aus Madrid!)
– LA SEVERA MATACERA (Ska/Punk aus Kolumbien)
– Nitro Injekzia (Punk.Rock aus Berlin)
– DEFENDERS OF THE UNIVERSE (Punk, Rap, Hardcore, Off-Beat aus Schwäbisch Gmünd)

18.00 Uhr: Wir zeigen den neuen Film „Antifascists“ aus Schweden!:https://www.facebook.com/ theantifascists/

Einlass Konzert: 20.00 Uhr!

Aftershowparty im Spartacus mit den allseits bekannten Ronny+Mike – Alltimefavourites ohne Ende – Abriss pur! 🙂

Samstag 1.7.2017 Karli/Babelsberg: SV Babelsberg 03 vs. Altona 93

Es ist soweit! Das Freundschaftsspiel für das Ultrash-Wochenende steht fest! Dieses Mal geht es nicht gegen den FC Sankt Pauli sondern gegen den Hamburger Fußball-Club Altona 93! Wir freuen uns auf ein schickes Match am Samstag den 1.7.2017 im Karli in Babelsberg! Spielbeginn wird um 13.30 Uhr sein! Eintritt 5-6 Euro! Im Anschluss daran alle zum Ultrash-Open Air auf dem Freilandgelände mit Neonschwarz, Núcleo Terco, Ackee Saltfish, Retrograd Fontanelle & Docnest! /// https://www.facebook.com/ Altona93/11

Samstag 1.7.2017: Freiland/Open Air

– Neonschwarz (HipHop aus Hamburg):
– Núcleo Terco (AFA-Streetpunk/ Oi!-Legende aus Madrid/Spanien)https://www.facebook.com/ Nucleo.TercoVK/
– Ackee & Saltfish (Rudereggae & Rocksteady aus Bordeaux)
– Retro///grad (Streetpunk/Oi! aus Bordeaux)
– Fontanelle (Antifascist Oi! aus Leipzig): https:// thefontanelle.bandcamp.com/ releases
– Docnest (Zeckenrap aus St.Pauli/Hamburg)

Einlass Konzert: 16.00 Uhr!

Aftershowparty im Spartacus Potsdam mit dem legendären Team RamRod(Alltimes Favourites)
Haus2 : Nighter mit Rudy Willy & Monty Cantsin (Early Reggae, Rocksteady, Ska)

Ultrash-Fanzine!
Es ist vollbracht! Das Zine zum diesjährigen Ultrash Festival Nr. XI ist fertig. Im Heft sind 20 Texte. Darunter sind neun Interviews mit den Bands, die an den zwei Tagen spielen werden. Der inhaltliche Schwerpunkt ist das Engagement von Fußballfans für Geflüchtete. Zudem beschäftigt sich ein großer Block mit Frauen in der Kurve. Wir schauen aber auch über den Tellerrand. Nämlich einmal in Richtung Roller Derby. Hierzu haben die fantastischen Prussian Fat Cats einen lesenswerten Beitrag über ihren Sport geliefert. Und in Richtung Hamburg, wo nächste Woche G20 blockiert werden soll.

Neben fettem Lesestoff bietet das Heft eine Fülle von Bildern. Darunter sind Bandfotos, Bilder zu Aktionen und dem Engagement von Fußballfans sowie einige Sketches aus den Heften der Refugees‘ Library. Zum grandiosen Festival bekommt ihr also ein Zine voll mit interessanten Infos, klaren Statements, etwas Unterhaltung, Nachdenklichem und einer Link-Liste zum selber Nachlesen. Sichert euch die neueste Ausgabe des Ultrash Unfug am Besten schon am Freitag. Damit ihr die Pausen zwischen den Konzerten, die Halbzeitpause und den Nachhauseweg am Sonntag sinnvoll füllen könnt.

Wir freuen uns auf ein gelungenes & solidarisches DIY-Ultrash-Festival 2017!

Eure Ultrash-Crew

Infos zum Naziaufmarsch am 1.7.2017 in Berlin & zu den Protesten gegen den G20-Gipfel findet Ihr hier:
Samstag, 01.07.2017, Sechster rechtsextremer „Merkel muss weg“-Aufmarsch in Berlin-Mitte +++ Breite Gegenproteste +++ Einschätzung der MBR
Am 01. Juli 2017 ruft die rechtsextreme Initiative „Wir für Berlin & Wir für Deutschland“ zum sechsten Aufmarsch mit dem Motto „Merkel muss weg“ auf. Nachdem die letzten zwei Aufmärsche durch die Spandauer Vorstadt (Mitte) führten, hat die „Anwohnerinitiative für Zivilcourage – Gegen Rechts“ drei Kundgebungen im Viertel angemeldet, um den rechtsextremen Aufmarsch nicht erneut unwidersprochen durch das Wohngebiet laufen zu lassen. Auch das Berliner Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin und das Berliner Bündnis gegen Rechts haben Proteste angemeldet.

Weiterlesen: http://berlin-gegen-nazis.de/samstag-01-07-2017-sechster-rechtsextremer-merkel-muss-weg-aufmarsch-in-berlin-mitte-breite-gegenproteste-einschaetzung-der-mbr/

Berlin goes Hamburg!

Antikapitalistische Demo am 6.7.: https://g20tohell.blackblogs.org/international-anticapitalist-demonstration/de/
Aktion am Hafen 7.7.: https://shutdown-hamburg.org
Blockade-Aktion in der Innenstadt am 7.7.: http://www.blockg20.org
Internationale Demonstration 8.7.: http://g20-demo.de

Kontakt zur Ultrash-Crew: ultrash@freiland-potsdam.de
https://www.facebook.com/ULTRASH.fest
http://www.filmstadtinferno.de/
http://www.red-skins.de/

17.6.2017 Berlin: Kein IB Aufmarsch im Wedding!

Nazis im Wedding? Gemeinsam Widerstand leisten!
Demo gegen Aufmarsch der „Identitären“:
Sa, 17.06.2017 | 12:00 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)
Gegenproteste:
Sa, 17.06.2017 | 13:30 Uhr | S/U-Bahnhof Gesundbrunnen (Wedding)

An kommenden Samstag möchten Nazis der sogenannten „Identitären Bewegung“ im Wedding rassistische Hetze verbreiten. Bis zu 500 Nazis aus vielen Ländern Europas werden zu einer Demonstration erwartet. Diese soll um 14 Uhr am S-/U-Bhf. Gesundbrunnen starten.
Die „Identitäre Bewegung (IB)“ besteht aus Gruppen aus Frankreich, Österreich und Deutschland, die sich vor allem rassistisch gegenüber Geflüchteten und muslimische Personen äußert und Europa weiter nach rechts rücken möchte. Ideologisch und personell sind sie eng verbunden mit anderen Nazi-Gruppen sowie rechten Parteien wie der „Alternative für Deutschland (AfD)“.
Darum rufen wir alle auf: kein Nazi-Aufmarsch im Wedding! Niemals! Gehen wir am Samstag um 13:30 Uhr zum Gesundbrunnen und machen ihnen klar, dass wir ihre Hetze nicht dulden. Bringt Freund*innen und Kolleg*innen mit!
Schulter an Schulter gegen den Faschismus!
Update: Die Mobile Beartung gegen Rechts schätzt die Demo-Route so ein, dass die „IB“ vom Gesundbrunnen die Brunnenstraße runtergehen will- also keinen Abstecher in die Kieze oder nach Prenzlauer Berg machen wird.

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Gegen die G20-Afrika-Partnerschaftskonferenz in Berlin am 12. & 13. Juni – Demo 10.06.2017, 15:00 Potsdamer Platz, Berlin

Alles zum G20-Gipfel 2017 auf Indymedia linksunten
Wir sind wütend. Im Zuge der Präsidentschaft über die G20-Staaten hat Deutschland Afrika auf die Agenda gesetzt. Und Deutschland lädt zur „G20-Afrika-Partnerschafts-Konferenz“ ein, die am 12. und 13. Juni im Schöneberger Gasometer in Berlin stattfindet, im Vorfeld des G20-Treffens im Juli in Hamburg.

Was für eine Partnerschaft soll das sein? Schon einmal, während der Zeit des Sklavenhandels, sind viele Menschen im Meer ertrunken. Weil man sie über Bord geworfen hat. Oder weil sie selbst gesprungen sind, um der Hölle des Sklavenschiffes und der Plantage zu entgehen. Heute ertrinken sie bei dem Versuch, in überfüllten Booten Europa zu erreichen. Auf der Suche nach einem sicheren, besseren oder einfach anderen Leben.

Wir sind wütend. Die Europäische Union schottet sich ab. Und sie verlegt ihre Außengrenzen auf den afrikanischen Kontinent. Dafür sorgen dreckige Deals mit korrupten und verbrecherischen afrikanischen Regimes wie dem Sudan oder Eritrea, die mit so genannter Entwicklungshilfe überhäuft werden, um die Fluchtrouten dicht zu machen. Mobilitätspartnerschaft nennt man das oder besseres Migrationsmanagement. Der Effekt ist, dass die Mobilität auf dem afrikanischen Kontinent zunehmend eingeschränkt wird.

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