Kategorie-Archiv: Demo

1.Mai nazifrei!

Rash Hamburg hat eine gute Übersicht erstellt was am 1. Mai so los ist:

1.Mai Info-Sammlung

Hamburg – Arbeitnehmer in der AFD

12:30 Uhr Jungfernstieg
Gegenkundgebung zur AFD (AIDA) Kundgebung

Gera – III. Weg

https://m.facebook.com/1-Mai-Gera-Das-Hinterland-aufw%C3%…/…

http://geraaufwuehlen.blogsport.de/

Stralsund – NPD

https://www.facebook.com/events/1486576204709559/

https://vimeo.com/214138063

Berlin – Revolutionäre 1. Mai Demo

https://www.neues-deutschland.de/…/1048891.mai-demonstratio…

https://www.facebook.com/Radikale-Linke-Berlin-64645397213…/

Dortmund / Essen – Die Rechte

http://dortmund.blogsport.de/

Halle – Die Rechte

https://nicetobeatyou.tk/

https://www.facebook.com/MA1HAL

Mainz – 1. Mai Demo

https://www.facebook.com/161mz/?hc_ref=NEWSFEED&fref=nf

Düsseldorf – AFD abgesagt!

http://m.rp-online.de/…/duesseldorf-afd-sagt-kundgebung-am-…

Bautzen – NPD – Keine Infos
Erfurt – AFD – Keine Infos

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Falls wir einen Link zu einer Veranstaltung oder einer Gruppe geteilt haben, die eurer Meinung nach nicht sonderlich korrekt sind, dann teilt uns das bitte mit.

Ansonsten gerne Links und Infos zu den oben aufgeführten bzw anderen Veranstaltungen am 1. Mai

1. Mai – Kein Raum der AfD in Pankow

1. Mai – Kein Raum der AfD
Nein zum AfD-Fest in Berlin Pankow

01.05.2017 | ab 12:30 Uhr | Bürgerpark Pankow
In und um den Park: Gegenprotest, Kundgebungen, Infostände
(Anreise: 11:30 Uhr, S-Bhf. Gesundbrunnen, Gleis 4)

Material: Web-Banner | Kopiervorlagen: Plakate [bunt] [schwarz/weiß] | Flyer: [bunt] [schwarz/weiß]

Für den 1.Mai plant die AfD ein Fest im Bürgerpark Pankow. Bratwurststände, Hüpfburg und Bühnenprogramm mit Reden der AfD-Prominenz sollen die Parteibasis auf den kommenden Wahlkampf einschwören. Wir werden diese Show nicht unkommentiert lassen und rufen dazu auf am 1. Mai gegen die Rechten zu protestieren.

Der 1. Mai ist ein Feiertag, den die internationale Arbeiter*innenbewegung blutig erkämpft hat. Er ist ein Protesttag gegen die Ausbeutung durch Lohnarbeit und Profitmaximierung und für die Verteidigung der Arbeiter*innenrechte. Als 1933 die Maifeier von den deutschen Faschisten zum gesetzlichen Feiertag erklärt und daraufhin die Organisationen der Arbeiterbewegung gewaltsam zerschlagen und Tausende ihrer Mitglieder ermordet wurden, war politisch ein zynischer Höhepunkt erreicht. Genauso zynisch ist es, wenn ausgerechnet die AfD sich heute als arbeiterfreundliche Partei präsentiert und sogar eine eigene Gewerkschaftsorganisation (AidA) zu etablieren versucht. Zwar hat die AfD den Mindestlohn inzwischen akzeptiert, aber mit der Begründung, dass »der deutsche Arbeiter« vor zu hohem Lohndruck durch »Massenmigration« geschützt würde. Damit verschleiert sie, dass »Lohndruck« nicht durch Geflüchtete, sondern durch Hartz IV, Sozialabbau und Kapitalinteressen entsteht. Deutschland ist seit der Agenda 2010 Lohndumpingland Nr.1 in Europa, auch weil die Vermögens- und Erbschaftssteuer hier abgeschafft wurden und viele Konzerne gar keine Steuern zahlen.

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Berlin: Aufruf zur antikapitalistischen Demonstration am 30. April 2017

Am 30. April 2017 gehen wir gemeinsam auf die Straße. Steigende Mieten, zunehmender Stress vom Jobcenter, rassistische Polizeikontrollen oder fehlende Möglichkeiten und Orte das Leben im Kiez selbst zu gestalten – das alles sind Teile einer sich verschärfenden, kapitalistischen Stadtumstrukturierung, die uns alle betrifft. Unsere Antwort ist Selbstorganisierung von unten! Gemeinsam können wir etwas verändern.
Vorab-Termine, mehr Infos und die Route: http://organizeberlin.blogsport.eu/

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Selbstverwalteter Wohnraum statt Verdrängung

In Berlin wird es immer schwieriger bezahlbaren Wohnraum zu finden oder zu behalten. Besonders Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben, sind davon bedroht, ihre Wohnungen zu verlieren. Die Mieten steigen immer weiter.
Modernisierungen und Sanierungen sind dabei meist ein vorgeschobenes Mittel der Eigentümer_innen, mehr Geld aus Wohnraum zu pressen. Wer die Miete nicht bezahlen kann, wird schon bald zwangsgeräumt und läuft Gefahr auf der Straße zu landen. Das ist bereits heute Realität für tausende Menschen in Berlin. Bezahlbarer Wohnraum wird dringend benötigt! Doch stattdessen werden Eigentumswohnungen und teure Apartments geschaffen und luxussaniert. Statt der „Sozialen Stadt“ erleben wir eine Umstrukturierung, die nur auf finanzstärkere Menschen zugeschnitten ist. Ganz nach dem Motto: „Arme raus – Reiche rein“!
Unsere Antwort auf Verdrängung ist die gegenseitige Unterstützung im Kiez! Wir wollen gemeinsam gegen die Vereinzelung ankämpfen und keinen Menschen allein lassen, der Angst um die eigene Wohnung hat.

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24.4.2017 Berlin: Im Gedenken an Nguyễn Văn Tú

Kundgebung und Podiumsveranstaltung im Anschluss!

Nguyễn Văn Tú lebte ab 1987 als Vertragsarbeiter in der DDR. Am 24. April 1992 wurde er in Berlin-Marzahn am Brodowiner Ring von einem Neonazi erstochen.
Damals fand ein Trauermarsch mit ca. 2000 Teilnehmer_innen statt.25 Jahre danach ist seine Geschichte in der Öffentlichkeit weitgehend in Vergessenheit geraten.
Auch heute sind rassistische Übergriffe auf Menschen und ihre Unterkünfte alltäglich. Genauso wie damals kämpfen heute viele Menschen um einen Aufenthaltsstatus und Schutz vor Gewalt.
Am 25. Todestag wollen wir an Nguyễn Văn Tú erinnern.

Kundgebung: Im Gedenken an Nguyễn Văn Tú – am 24. April 1992 von einem Nazi erstochen
Gegen rassistische Gewalt – Damals wie heute!
24. April 2017 – 17:00 – Marzahn: Brodowiner Ring 8 (Tram M6: Brodowiner Ring)

nach der Kundgebung in JFE Anna L (10 min Laufnähe)

Veranstaltung: die 90er Jahre – Rassismus und Widerstand

Mit dem Ende der DDR verloren auch die sogenannten Vertragsarbeiter_innen ihren Aufenthaltsstatus, darunter viele Vietnames_innen. Dagegen formierte sich ein Widerstand, in dem für ihr Bleiberecht und Arbeit gekämpft wurde. Neben der Bedrohung durch staatliche Abschiebepolitk waren sie Ziel von massiver rassistischer Gewalt: von Seiten der Polizei, als auch durch Rassist_innen und Neonazis.
Über die Geschichte und die Situtation mehr als 25 Jahre danach sprechen Zeitzeug_innen der „Vereinigung der Vietnamesen in Berlin und Brandenburg“, Reistrommel e.V., Dan Thy Nguyen, Theaterschaffender (Theaterstück „Sonnenblumenhaus“) und weitere Personen aus deutsch-vietnamesischen Communities

24. April 2017 – 18:00 – Jugendclub Anna L – Marzahn: Prötzeler Ring 13 (Tram M6: Brodowiner Ring)

Weitere Infos: www.asta.asfh-berlin.de

Niemand ist Vergessen!

21.4.2017: Gedenken an die Befreiung Nord-Ost-Berlins vom Nationalsozialismus

Am 21. und 22.April 2017 jährt sich die Befreiung des Berliner Nordostens vom Nationalsozialismus zum 72. Mal. Die Einnahme der Außenbezirke Berlins war im Kampf um das Herz der sogenannten „Reichshauptstadt“, ein wichtiger Schritt zur endgültigen Niederschlagung der nationalsozialistischen Terrorherrschaft. Der mörderische Feldzug der Nationalsozialisten hatte bis zu diesem Zeitpunkt Millionen das Leben gekostet. Die Einnahme der Berliner Außenbezirke bildete damals einen der ersten Schritte im Kampf um die „Reichshauptstadt Berlin“ – das Zentrum der politischen Macht des 3.Reiches – und somit die Beendigung des blutigen Mordens der Nazis. Dies gilt es zu feiern!

Gedenken an die Befreiung Nord-Ost-Berlins vom Nationalsozialismus

Kundgebung & Gedenken:
Fr, 21.04.2017 | 18:00 Uhr | Antifaschistsiches Mahnmal am Weißen See (Weißensee)

22. April: Den Bundesparteitag der AfD zum Desaster machen: Turn Left – Smash Nationalism

Nationalismus ist keine Alternative – Die befreite Gesellschaft schon! Am 22. und 23. April 2017 steht Köln ein Ereignis bevor, auf das es gut verzichten könnte: Der Bundesparteitag der AfD. Eingemietet hat sich die AfD im edlen Maritim-Hotel. Dieses kann in der parlamentarischen Stimme des Bündnisses von Mob und Elite nur eine Partei wie jede andere erkennen und rechtfertigt so sein Geschäft mit der AfD. Das Maritim-Hotel mag sich dafür zu schade sein, wir jedoch werden die AfD auf eine Art und Weise willkommen heißen, die ihr angemessener ist.

Der Austragungsort Köln ist nicht zufällig gewählt, denn die Domstadt ist spätestens seit den von der Mehrheitsgesellschaft rassistisch gedeuteten Übergriffen in der Silvesternacht 2015/16 zum beliebten Domizil für völkische Mobilisierungen geworden. Was die Loser von Pro NRW & CO. nicht geschafft haben, bietet die AfD nun mit ihrem rechten Gesamtpaket aus Rassismus, Sexismus und Nationalismus. Skandalnudel Frauke Petry und NS-Symphatisant Björn Höcke peitschen gemütlich von den Talk-Show-Couches dieses Landes aus die Gemüter auf, während Grüne bis CDU/CSU weiter Abschiebungen in die Kriegsherde dieser Welt organisieren.

Wer nicht möchte, dass der AfD ein ähnlicher Erfolg wie Donald Trump beschieden ist, sollte einen grundlegenden Fehler nicht machen: Es ist nicht MIT der AfD zu reden, sondern ÜBER sie. Die AfD zu bekämpfen heißt, ihr konsequent den Raum für ihre autoritäre Propaganda streitig zu machen. Die Legitimation und die zusätzliche Unterstützung, die die AfD erhält, wenn sie zu einer Partei wie jeder anderen wird, ist sehr wertvoll für sie. Zu dieser Legitimation ist der Landtagswahlkampf in NRW ein wichtiger Schritt.

Auch, oder gerade weil die Verhältnisse aktuell wenig Aussicht auf Besserung bergen, haben wir es uns zum Ziel gemacht die AfD-Party in Köln mit allen notwendigen Mitteln zu verhindern!

Am Samstag 22.4. morgens Blockaden und mehr rund um den geplanten Austragungsort und am Nachmittag heraus zum NIKA-Block auf der antirassistischen Großdemonstration.

Ausserdem im ganzen Frühjahr 2017: Im Alltag, Im Wahlkampf. Auf allen Ebenen dem Rechtsruck entgegentreten.

NATIONALISMUS IST KEINE ALTERNATIVE NRW

8.4.2017: Protest gegen den Parteitag der AfD in Frankfurt (Oder)

Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ ruft zum Protest gegen den Landesparteitag der Brandenburgischen AfD am Samstag, den 8. April in der Oderstadt auf. Mit einer Kundgebung ab 10 Uhr an der Brandenburghalle (Stendaler Str. / Kieler Str.), dem Tagungsort der AfD, wollen wir ein deutliches Zeichen gegen Rechtspopulismus setzen.

Die Hetze von AfD, Pegida und Co hat den Boden bereitet für die gestiegene Zahl an rechten Gewalttaten in Brandenburg. Allein in Frankfurt (Oder) hat sich deren Zahl 2016 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Wir laden aller Bürger*innen ein, am 8. April gemeinsam für eine antifaschistische, demokratische Kultur zu demonstrieren. Wir wollen eine solidarische Gesellschaft, die Menschen unterschiedlicher Herkunft, sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit oder unterschiedlichem sozialem Hintergrund in ihrer Mitte willkommen heißt. Für die AfD hingegen darf es keine Willkommenskultur geben, ihr und ihren menschenverachtenden Positionen wollen wir eine Absage erteilen!

5. Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş

War Rassismus das Motiv? 5 Jahre Ungewissheit – Wir fordern Konsequenzen!
Einladung zur Kundgebung und feierlichen Grundsteinlegung für einen Gedenkort für Burak Bektaş

Mittwoch, 5. April 18.30 Uhr
Rudower Str./Möwenweg (U Britz-Süd)

Burak Bektaș wurde am 5. April 2012 in Berlin-Neukölln von einem Unbekannten ermordet, zwei seiner Freunde wurden lebensgefährlich verletzt. Sie standen gegenüber des Krankenhaus Neukölln und unterhielten sich, als ein unbekannter weißer Mann gezielt auf die Gruppe Jugendlicher mit sogenanntem Migrationshintergrund zuging und mehrere Schüsse auf sie abfeuerte: Völlig unvermittelt und wortlos schoss er und entfernte sich langsam vom Tatort. Die Überlebenden hatten den Täter noch nie zuvor gesehen. Sie beschreiben die Tat als Hinrichtung auf offener Straße. Ein Vorgang, den wir von den Morden des NSU kennen: Weißer Mann schießt wortlos und ohne Vorwarnung auf Migranten. War der Mordanschlag auf Burak und seine Freunde eine NSU-Nachahmungstat? War der Mörder ein Rassist? Viele Fragen, keine Antworten.

Fünf Jahre nach dem Mordanschlag auf Burak Bektaş und seine Freunde
gibt es immer noch keine Gewissheit für die Angehörigen
hat die Staatsanwaltschaft keine Ermittlungsergebnisse vorzuweisen
wird Rassismus und ein rechtes Tatmotiv nicht ausreichend untersucht
werden keine Lehren aus den Ermittlungen zum NSU gezogen
herrscht weiterhin große Verunsicherung auf den Straßen Neuköllns – vor allem unter Jugendlichen, die von Rassismus betroffen sind
bleibt der Mord an Burak kein Einzelfall: In Berlin gibt es mehrere unaufgeklärte Tötungsfälle, bei denen ein rechtes/rassistisches Motiv möglich ist
Deshalb haben wir jedes Vertrauen in Polizei und Staatsanwaltschaft verloren.
Wir fordern politische Konsequenzen:
Eine Offenlegung sowie kritische und unabhängige Überprüfung der bisherigen (nicht)geleisteten Arbeit der Staatsanwaltschaft und Polizei, insbesondere was in Richtung Rassismus (nicht) ermittelt wurde.
Neue, gezielte Ermittlungen in Richtung eines rassistischen Tatmotivs: Hinweisen, die auf eine extrem rechte Täterschaft deuten, muss konsequent nachgegangen werden.
Transparenz seitens der Polizei gegenüber den Angehörigen des Ermordeten und der Öffentlichkeit.
Nach 5 Jahren Ungewissheit fordern wir, dass die Ermittlungen neu aufgerollt werden!
Kommt am 5. Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş zur Grundsteinlegung des Gedenkortes!
Setzen wir gemeinsam ein deutliches Zeichen, dass es so nicht weitergehen kann!

http://burak.blogsport.de

8.4.2017: Demonstration für den Erhalt des autonomen sozialen Zentrums Klinika in Prag

Demonstration für den Erhalt des sozialen Zentrums Klinika Sofern sich nichts ändern wird, wird das autonome soziale Zentrum Klinika in Prag im Sommer geräumt. Lasst uns also etwas ändern! Kommt am 9. April zur Demo für den Erhalt der Klinika. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Náměstí míru in Prag.

Wir teilen hier den Aufruf unserer Freund*innen aus Prag

Demonstration für den Erhalt des sozialen Zentrums Klinika

Auch lesenswert: https://roarmag.org/essays/klinika-autonomous-space-prague/

In der Klinika pulsieren Beziehungen, Treffen, Veranstaltungen, die im Rest der Stadt abgedrängt sind: selbstverwaltetes Instandsetzen des verfallenden Gebäudes, offener Austausch von Erfahrungen und Kenntnissen, alternative Kultur und das Organisieren radikaler Politik, die sich dem bräunlich-autoritären Ruck um uns herum entgegenstellt. Wir wollen Euch jetzt nicht mit Reklame überhäufen, alle stattgefundenen Veranstaltungen aufzählen und Euch von unserer Arbeitsamkeit überzeugen. Wir wollen lediglich die Erfahrung weitergeben, die wir in den letzten zwei Jahren gewonnen haben und die heisst: Prag braucht die Klinika – und Menschen, die entschlossen sind, sie mit Leben zu füllen, gibt es hier genug!

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