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Zur Situation in der Ukraine

Die Situation in der Ukraine ist beängstigend. Nach dem Putsch bekleiden die Führer der faschistischen Parteien „Swoboda“ und „Rechter Sektor“ Ministerämter in der Übergangsregierung. Offen propagieren sie ihren Kampf gegen Juden, Kommunisten und Russen.
Wir dokumentieren drei Beiträge, die auf die Rolle der Nazis in der Ukraine eingehen. Ein Autor der junge Welt schildert in „Faschistische Hegemonie“ seine Eindrücke aus Kiew. Ähnlich auch der Text „Der Maidan ist ein trauriger Ort“. Der Hintergrund „Faschisten zum Vorbild“ befasst sich mit ukrainischen Organisationen, die während des Zweiten Weltkrieg mit den deutschen Faschisten gemeinsame Sache machten und die heute Bezugspunkt für viele Ukrainer sind. Die Rote Hilfe ruft derweil zu Spenden für verfolgte Antifaschist*innen in der Ukraine auf.
 

[B] Tolerieren und Wegschauen: Akzeptierende Jugendarbeit mit Nazis in Berlin-Buch

Seit 2012 hat sich der Ber­liner Bezirk Buch zu einem Schwer­punkt rechter Pro­pa­ganda ent­wi­ckelt. Ver­ant­wort­lich dafür ist die Kame­rad­schaft „Freie Natio­na­listen Buch“ (FN-Buch). Mit­glieder der Gruppe werden im örtli­chen Sport­ju­gend­club (SJC) bewusst geduldet und in Frei­zeit­ak­ti­vi­täten ein­ge­bunden. Ein FN-Buch-Mitglied tritt für die SJC-Ringermannschaft bei Wett­kämpfen an. Auch der Co-Trainer bekundet Sym­pa­thie für rechtes Gedan­kengut.

Text weiterlsen: http://recherche-und-aktion.net/508

Als PDF Lesen: http://recherche-und-aktion.net/wp-content/uploads/2013/09/recherche-und-aktion-output-akzeptierende-jugendarbeit-sportjugendclub-sjc-buch.pdf

Ultrash 2013 – Selbstgemacht und informativ!

In zwei Tagen ist Ultrash. Und es wird groß, größer, großartig! Garantiert! An zwei Tagen gibt es Gehirnjogging und Party – und zwar bereits zum siebten Mal. Wir möchten an dieser Stelle auf zwei Sachen gesondert aufmerksam machen.

Zum einen ist dies die grandiose Ultrash Unfug Ausgabe zum Festival. Hier die Ankündigung und ein paar Hinweise auf den Inhalt.

Es ist wieder soweit – die wilden 8 Tage im Mai haben begonnen und werden am folgenden Wochenende mit dem noch wilderen Ultrash ihren Höhepunkt finden. Auch in diesem Jahr organisieren aktive Red & Anarchist Skinheads, Ultras aus Babelsberg und befreundete engagierte Fans zwei Tage voll mit Veranstaltungen, Film und ganz viel Musik. Wie jedes Jahr gibt es auch diesmal eine Sonderausgabe des Norkurvenzine Ultra Unfug als Begleitlektüre zum Festival. Im neuen Ultrash Unfug geht es um Fußball jenseits von Kommerzialisierungs- und Verwertungsdruck. D.I.Y. ist das Stichwort.

Im Heft ist als Einführung ein Text über den Hintergrund von D.I.Y. im Allgemeinen und selbstorganisierten Fußball von Gabriel Kuhn zu finden. Dieser Text ist auf english, damit auch unsere Gäste nicht zu kurz kommen. Nach der diskursiven Einleitung folgt nun aber die Praxis. Aktive stellen uns ihre Verein vor. Zunächst ist der FC United of Manchester dran. Es folgt ein ausführliches Interview über die Gründung, das Selbstverständnis und die Entwicklung der BSG Chemie Leipzig. Der Rote Stern Leipzig und die symphatischen Roter Stern Kickers Ahrensburg stellen sich und ihren Vereine vor. Ebenfalls sehr ausführlich ist das Interview zur Organisation der Freundschafts- und Solidaritätstour von Partizan Minsk im März diesen Jahres, das durch einen Bericht über die Podiumsdiskussion unter dem Motto “Another Football is possible” in Berlin ergänzt wird. Den Abschluß bildet ein Kommentar über Fanstrukturen und Selbstorganisierung beim SV Babelsberg 03. Also, es ist für jede und jeden etwas dabei!

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Berlin: Aufruf zur Unterstützung der KvU!

FreundInnen & SympathisantInnen der KvU bitten um Eure Mithilfe.

Die KvU ist ein bedrohtes Projekt im Herzen Berlins. Um genauer zu sein, einer der letzten noch verbliebenen Orte seiner Art in der Gegend um den Mauerpark.
Seit über 25 Jahren existiert die KvU und stellt ihre Räumlichkeiten Personen und Gruppen zur Realisation unterschiedlichster Projekte zur Verfügung. Die KvU bezieht sich dabei auf das DIY-Prinzip und ist basisdemokratisch organisiert.
Nach einem EigentümerInnenwechsel soll die KvU nun zum 01.01.2013 die Räume in der Kremmener Straße verlassen.

Die Kneipe soll Eigentumswohnungen weichen und der Konzertsaal einer Tiefgarage.

Da der neue Eigentümer, Herr Michael F. Simoncic, nicht den Eindruck erweckt, mit der KvU über ein weiteres Verbleiben in den Räumen verhandeln zu wollen, haben wir, die FreundInnen & SympathisantInnen der KvU, beschlossen, dass viele Menschen die Möglichkeit bekommen sollen, Herrn Simomcic darüber aufzuklären, was sie davon halten.

Hierfür kann dieses vorgefertigte Protestmail-Formular genutzt werden:

http://wirbleibenalle.org/kvu-protestmail/

Einfach ausfüllen und abschicken!

Wer den Text noch ergänzen oder lieber einen ganz eigenen Text verfassen möchte, kann dafür ebenfalls dieses Formular benutzen.
Wem das nicht reicht, kann Herrn Simoncic auch über Facebook erreichen und ihm dort die eigene Meinung mitteilen.

http://de-de.facebook.com/people/Michael-F-Simoncic/100001128778310

Wir würden uns über viel Unterstützung für die KvU freuen und hoffen, dass das vielleicht Herrn Simoncic mal zum nachdenken bewegt.

WIR BLEIBEN ALLE!

FreundInnen & SympathisantInnen der KvU

Stammheim – Die Rache

>>Im Folgenden veröffentlichen wir einen weiteren Text des in Stuttgart inhaftierten RASH-Aktivisten Smily. Alle voran gegangenen Artikel finden sich unter www.solikreis-stuttgart.tk.<< [solikreis]

Reaktionen auf meinem letzten Artikel und vermutlich auch auf vorangegangene Veröffentlichungen aus dem Anstaltsleben der JVA Stammheim sollten auch diesmal nicht ausbleiben und die Repressionsmaschine wieder anschmeißen.
Mittlerweile hat man mich isoliert und in eine Einzelstelle gesteckt, was vom anstaltsinternen Sicherheitsdienst angeordnet wurde. Wie es dazu kam, warum ich brandgefährlich bin und warum ich diesbezügliche von einem Racheakt ausgehen kann, möchte ich im folgenden darstellen.

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[B] Erneut rechter Angriff in Weißensee

In der Nacht vom 8. auf den 9. Juni ereignete sich in Berlin-Weißensee erneut ein rassistischer Übergriff. Mit dem „Grenzen überwinden“-Festival ( http://grenzenueberwinden.blogsport.eu/) am 9. Juni konnte dem rechten Publikum auf dem Antonplatz die Area für einen Tag strittig gemacht werden. Der Angriff vom Vorabend belegt allerdings, dass Festivals nicht ausreichen werden um jenen Zuständen entgegenzuwirken. [Im Folgenden möchten wir den Text des Plaates dokumentieren, dass auf den Übergriff hinweißt. Das Poster wurde zeitnah nach der Tat auf und um den Antonplatz verklebt.]

Hier geschah ein rassistischer Übergriff!

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[BLN] Sexismus ist zum Kotzen!

Statement zu den Frauen*reihen(1) auf der Silvio-Meier-Demo 2010 und Anstoß zur weiteren Diskussion. 

Was bisher geschah… 

Auf der Silvio-Meier-Demo 2010, waren wir Teil der Frauen*reihen. Nachdem wir zu diesen auf Indymedia mit einem knappen Aufruf, der nicht den Anspruch hatte, das eher traditionelle Konzept der Frauen*reihen neu zu überdenken, aufgerufen hatten, wurden wir von vielen Kommentaren und Kritiken überrascht. Konstruktive Kritik, die über das Internet oder persönlich an uns herangetragen wurde, hat einige wie wir finden durchaus fruchtbare Diskussionen angeregt. Auf die vielen sexistischen und beleidigenden Kommentare, die sich leider auch darunter befanden, möchten wir jedoch nicht mehr eingehen. Seit Jahrzehnten wird das Konzept der Frauen*reihe von Kritik verfolgt. Dabei hat sich der Charakter der Kritik durchaus in den letzten Jahren verändert, angefeindet wird es trotzdem immer noch stark. Die Silvio-Meier-Demo war daher nur der Anlass, der folgende Text soll sich aber allgemeiner mit Reaktionen auf Frauen*räume, -aktionen usw. beschäftigen. Wir werden uns im Folgenden insbesondere mit der Verschränkung von Patriarchat und Heteronormativität beschäftigen. Der Text soll jedoch nicht nur erklären und Scheinargumente entlarven. Darüber hinaus hoffen wir, dass dadurch eine Diskussion über die Ausgestaltung solcher Aktionsformen entsteht.

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