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6.7.2014 Tempelhofer Feld/Berlin: Mahnwache in Gedenken an Burak Bektas

Burak wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 gegenüber vom Krankenhaus Neukölln ermordet. Am Sonntag 6. Juli werden wir am Eingang des Tempelhofer Feldes eine Mahnwache abhalten. Nach über zwei Jahren gibt es noch immer keine Antworten auf unsere Fragen. Noch immer gibt es keine Ermittlungsergebnisse. Wir fordern, dass aufgrund der vorliegenden Hinweise gezielt in Richtung eines rassistischen oder neo-nazistischen Verbrechens ermittelt wird. Kein Hinhalten mehr, kein Schweigen, kein Beruhigen! Wir wollen nicht länger warten und wir fragen uns: Was tut die Polizei? Warum wurde bisher so wenig ermittelt? Solidaritätsbotschaften der Überlebenden und Angehörigen aus der Keupstraße in Köln (Keupstraße ist überall – Her yer Keup Caddesi) und von Familie Arslan, Überlebende des Brandanschlags von Mölln (http://gedenkenmoelln1992.wordpress.com/) geben uns Kraft weiterzukämpfen! Kommt vorbei und zeigt euch solidarisch! In der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak haben sich Angehörige und Freunde Buraks, antirassistische und antifaschistische Gruppen und engagierte Personen aus Neukölln zusammengeschlossen.

Mehr Infos: http://burak.blogsport.de/

und http://www.facebook.com/Burak.unvergessen

Tempelhofer Feld, Eingang Herrfurthstraße/ Oderstraße

Uhrzeit: 15.00-17.00 Uhr

Berlin: Tag der Mahnung am 8.9.

Tag der Erinnerung und Mahnung – Gestern wie heute, das Problem bleibt Rassismus! Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg. Ausstellungen, Kinderfest, 80 Antifa-Infostände, Gespräche und Debatten, Führungen zum Ort der ehemaligen Zwangsarbeit auf dem Flugfeld, … [Programm ].

So., 8.9.2013, 13–19 Uhr | Tempelhofer Feld, nähe Columbiadamm
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Berlin: 900 gegen Neuköllner Neonazistrukturen

Es war ein deutliches Zeichen gegen Neonazis und rassistische Gewalt, dass etwa 900 Antifaschist_innen am Freitagabend im als Schwerpunkt der Neonaziszene geltenden Süden Neuköllns setzten. Die Demonstration, die vom U-Bahnhof Lipschitzallee zum U-Bahnhof Rudow zog, stand unter dem Motto „Zeit zu Handeln! Keine „ Homezone“ für Nazis und Rassist_innen!“. Die Teilnehmer_innen ließen sich dabei von einer zeitgleich stattfindenden Neonazidemo nicht aus dem Takt bringen und setzten eigene Akzente. Knapp fünfzig Nazis mussten mit ihrer Demonstration in den Tempelhofer Ortsteil Marienfelde ausweichen. Auch dort wurden sie von massiven Protesten begleitet und konnten ihren Aufmarsch am Ende nicht wie geplant durchführen. Unterdessen sind weitere antifaschistische Aktionen in Südneukölln bereits in Planung.

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