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Breiter Protest gegen rassistische Hetze in Buch und Marzahn

Update: Rassist*innenaufmarsch in Buch ist wegen der Gegenproteste abgesagt. Sie wollen stattdessen am Donnerstag von Karow nach Buch ziehen. Parteien wollen ihre Demonstration trotzdem fortführen. Antifa-Demo ab 18 Uhr in Marzahn findet statt. Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise um 17.30 am Ostkreuz.

Am 24. November marschierten Neonazis, Hooligans und rassistische Anwohner*innen den vierten Montag in Folge durch Berlin-Marzahn. Trotz der erfolgreichen Blockaden der  Demonstration am vorangegangenen Samstag versammelten sich am Startpunkt ca. 500 Heimgegner*innen. Im Laufe der Route, die dieses Mal Richtung S-Bahnhof Marzahn und zum Eastgate führte, wuchs die Demo auf bis zu 750 Rassist*innen an. Während des ganzen Aufmarsches gab es wieder eine hohe Fluktuation der Teilnehmer*innen. Doch diesen Montag reagierte die Polizei zum ersten Mal etwas anders. Laut Polizeibericht wurden erstmals 6 Teilnehmer vorläufig festgenommen, weil sie sich vermummt hatten. Auf die Passivbewaffnung einiger Teilnehmer*innen, die ganz offen mit Bauhelmen ausgestattet waren, reagierten sie hingegen  nicht. Auch wurden wiederholt Pressevertreter*innen aus der Demo heraus von organisierten Neonazis bepöbelt, bedrängt und angegriffen, die Cops sahen sich jedoch nicht genötigt dem angemessen zu begegnen. Die 150 Gegendemonstrant*innen wurden im Wanderkessel vom S-Bahnhof zur angemeldeten Gegenkundgebung geleitet.

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24.11.2012: Berliner NPD will gegen geplante Asylbewerberunterkunft aufmarschieren

Von den Versuchen der NPD, die rassistische Stimmungen in der aktuellen Debatte gegen Asylbewerber noch weiter aufzuladen, berichtete der Störungsmelder bereits mehrfach. Auch aus Berlin . Jetzt wurde bekannt, dass für den 24. November ein Aufmarsch gegen eine geplante Asylunterkunft in Rudow angemeldet ist. Das Datum scheint kein Zufall zu sein.

Seit heute Mittag mobilisieren NPD-Landeschef Sebastian Schmidtke und die Berliner NPD auf Facebook zu einem Aufmarsch in dem Südneuköllner Ortsteil. Angemeldet wurde die Versammlung für 100 Teilnehmer von 13 bis 24 Uhr. Das Datum scheint bewusst gewählt worden zu sein, beginnt doch nur zwei Stunden später die traditionelle bundesweite Demonstration für den von Neonazis ermordeten Antifaschisten Silvio Meier in Friedrichshain, an dem sich jedes Jahr mehrere tausend Menschen beteiligen. In diesem Jahr werden besonders viele Menschen erwartet, da sich der Todestag zum 20. Mal jährt. Immer wieder versuchten in der Vergangenheit Neonazis durch parallel angemeldete Aufmärsche oder Kundgebungen, mit eher bescheidenen Erfolg, Teilnehmer von der Demonstration wegzulocken.

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Nazidemo in Potsdam wurde verhindert

Potsdam – NPD-Aufmarsch scheitert kläglich an Blockaden von mehreren tausend Menschen

INFORIOT Am Samstag (15. September) wollte die NPD in Potsdam aufmarschieren. Mobilisiert hatte der Kreisverband Havel-Nuthe. Die Demonstration unter dem Motto „Wir arbeiten – Brüssel kassiert. Raus aus dem Euro“ sollte den Höhepunkt der „Aktion Kleeblatt“, einem bisher mit mäßigem Erfolg verlaufenden Demonstrationsmarathons der märkischen Neonazipartei, bilden. Nur rund 80 NPD-Anhänger, davon etwa die Hälfte aus Berlin, versammelten sich am Potsdamer Hauptbahnhof. Damit blieb die Partei weit hinter den eigenen Ankündigungen zurück. 200 Teilnehmer waren bei der Versammlungsbehörde angemeldet gewesen.

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