Schlagwort-Archiv: teilnehmenden

Anfahrt von militanten Berliner Neonazis nach Magdeburg gestört – Kundgebung gegen Aktivitäten der rechten Szene in Schöneweide

Am Morgen des 12. Januar 2013 veranstaltete das Bündnis “Gemeinsam gegen Nazis” mit ca. 50 Antifaschistinnen und Antifaschisten von 8 bis 9.30 Uhr eine Kundgebung am S-Bahnhof Berlin-Schöneweide. Ziel war es die Anfahrt der Berliner Neonazis von zu stören. Darüber hinaus waren von der rechten Szene in den vergangenen Tagen in Johannisthal und Schöneweide neue Attacken verübt worden.

Es versammelten sich ungefähr 20 Neonazis, unter ihnen befanden sich Funktionäre der Berliner NPD, Mitglieder des “Nationalen Widerstands” (NW-Berlin) und verbotener Kameradschaften. Die anwesende Polizei duldete, dass die Neonazis Passant_innen bedrängten und ermöglichte ihnen ein von Antifaschistinnen und Antifaschisten ungestörtes Versammeln direkt vorm Haupteingang des Bahnhofs. Das polizeiliche Verfolgungsinteresse richtete sich ausschließlich auf die Teilnehmenden der Antifa-Kundgebung. Es wurden Personalien wegen Verstoß gegen das Presserecht und wegen Beleidigung aufgenommen.

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Fotos:
www.demotix.com/news/1720512/antifascists-rally-against-neo-nazi-meeting-berlin-schoeneweide#media-1720397

Presse:
http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2013/01/12/rangeleien-bei-anti-nazi-kundgebung-in-berlin-schoneweide_11017

Naziaufmarsch massiv gestört – Erstauswertung Cottbus Nazifrei!

Deutliches Signal gegen Neonazis in Cottbus – Mehr Protestierende – weniger Neonazis

Die Initiative Cottbus Nazifrei! hat sich erneut dem Aufmarsch der Neonazis widersetzt. Insgesamt fanden 7 Sitzblockaden mit mindestens 500 Teilnehmenden statt. Damit wurde ein deutliches Zeichen gesetzt. Wegen einer großen Sitzblockade in der Hallenser Straße mit ca. 400 Protestierenden wurde die Demonstration der Neonazis umgeleitet.

 

Die Initiatoren bewerten den Aktionstag positiv: „Wir haben uns den Neonazis erneut erfolgreich widersetzt. Durch couragiertes Handeln haben wir klargestellt, dass wir den öffentlichen Raum nicht den Neonazis und ihrer Geschichtsverdrehung überlassen.“, so Sascha Kahle von Cottbus Nazifrei!. „Am gestrigen Tag war deutlich spürbar, dass sich immer mehr Menschen in Cottbus trauen, ihr Gesicht gegen Nazis zu zeigen.“ Dies ist auch an den insgesamt 7 Sitzblockaden mit mehr als 500 Teilnehmenden abzulesen. Bei den Neonazis war die Zahl der Teilnehmenden hingegen rückläufig (180) und nur noch ein Bruchteil nahm bis zum Ende an der Demonstration teil.

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Sieben Sitzblockaden: Nazidemo stundenlang aufgehalten

Mehr Protestierende, weniger Neonazis – eine Bilanz von „Cottbus Nazifrei“ zu den Protesten gegen die rechte Demo

Die Initiative Cottbus Nazifrei! hat sich erneut dem Aufmarsch der Neonazis widersetzt. Insgesamt fanden sieben Sitzblockaden mit mindestens 500 Teilnehmenden statt. Damit wurde ein deutliches Zeichen gesetzt. Wegen einer großen Sitzblockade in der Hallenser Straße mit ca. 400 Protestierenden wurde die Demonstration der Neonazis umgeleitet.

Die Initiatoren bewerten den Aktionstag positiv: „Wir haben uns den Neonazis erneut erfolgreich widersetzt. Durch couragiertes Handeln haben wir klargestellt, dass wir den öffentlichen Raum nicht den Neonazis und ihrer Geschichtsverdrehung überlassen.“, so Sascha Kahle von Cottbus Nazifrei!. „Am gestrigen Tag war deutlich spürbar, dass sich immer mehr Menschen in Cottbus trauen, ihr Gesicht gegen Nazis zu zeigen.“ Dies ist auch an den insgesamt 7 Sitzblockaden mit mehr als 500 Teilnehmenden abzulesen. Bei den Neonazis war die Zahl der Teilnehmenden hingegen rückläufig (180) und nur noch ein Bruchteil nahm bis zum Ende an der Demonstration teil.

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Aller guten Dinge sind drei! BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist

In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.

Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“  anzuknüpfen. Auch durch Ignorieren und Wegschauen seitens der Stadtverwaltung und eine mangelnde Entschlossenheit großer Teile der Dresdner Zivilgesellschaft konnte dieser Termin zu Europas größtem Naziaufmarsch mit bis zu 7000 Teilnehmenden werden. Doch die Dynamik der Aufmärsche ist gebrochen. Zu verdanken ist dies insbesondere dem entschlossenen Handeln von zwölftausend (2010) und zwanzigtausend Menschen (2011), die mit Massenblockaden den Marsch der Nazis verhinderten.

Wir wenden uns gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus. Alten und neuen Nazis darf keine Gelegenheit gegeben werden, die deutsche Geschichte zu verklären und die NS-Verbrechen zu verherrlichen. Daher werden wir am 13. Februar 2012 den „Täterspuren“-Mahngang durchführen, um an die NS-Geschichte in Dresden zu erinnern.

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