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¡Anti-Capitalista real Ya!

Aufruf für einen Antikapitalistischen Strang beim Sternmarsch in Berlin – im Rahmen des internationalen Aktionstages – am 12.Mai 2012. Startpunkt: Thälmann-Park

Prolog

Am 17.12.2010 verbrannte sich in Tunesien ein Gemüsehändler auf einem Marktplatz. Mohamed Bouazizi war gerade einmal 26 Jahre alt und der “Ernährer” einer Großfamilie. Dies war der Auslöser, der 100.000 Tunesier_innen auf die Straße gebracht hat. Sie trieben den tunesischen Despoten Ben Ali aus dem Amt. Der “Arab Spring” (Arabische Frühling) begann.

Der Gedanke der Platzbesetzungen wird zur Praxis. Im Februar 2011 wird der Tahrir-Platz (Platz der Freiheit)  im ägyptischen Kairo besetzt. Mit riesigen Chören forderten Demonstrant_innen Freiheit. Diese Forderung schlägt sich in einer Welle von Protesten im Arabischen Raum nieder und wird in der “Spanish Revolution” (Spanischen Revolution) fortgesetzt.

Ab dem 15. Mai 2011 versammeln sich tausende Spanier_innen auf öffentlichen Plätzen. Aufgerufen wird unter dem Titel “Toma la Calle – Nehmt euch die Straße!” Die Bilder erinnern an die Proteste in Nordafrika. Mit Platzbesetzungen wird gegen die Sparpolitik protestiert. Sie nennen sich Indignados (‚Empörte‘) und beziehen sich damit auf das Buch “Empört Euch!” des französischen Rèsistancekämpfers Stéphane Hessel.

Die Bewegung in Spanien ruft zu einem internationalen Aktionstag auf. Am 19. Juni finden daraufhin europaweit – mit einem deutlichen Schwerpunkt in Spanien – Proteste gegen die aktuelle Wirtschaftskrise und die fehlenden Mitspracherechte der Bevölkerung statt.

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Tausende Menschen bei Schweigemarsch in Paris

Frankreichs Präsident Sarkozy und andere Politiker sprechen mittlerweile offen von einem antisemitischen Anschlag auf eine jüdische Schule in Toulouse. Dort hatte ein unbekannter Attentäter am Montagmorgen vier Menschen erschossen, darunter drei Kinder. In Paris versammelten sich Tausende Menschen und zogen durch die Hauptstadt, um der Toten zu gedenken – und um gegen den Anschlag zu demonstrieren. Ein beeindruckendes Zeichen, welches es in Deutschland nach dem Bekannt werden des NSU-Terrors so leider nicht gegeben hatte.

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Mehr zu dem Anschlag: Kein Po und Busen, dafür tote Juden

Dresden: Bündnis plant im nächsten Jahr erneut

Ungeachtet der monatelangen Repressionswelle gegen Antifaschistinnen und Antifaschisten mit exzessiven Überwachungsmaßnahmen und Hausdurchsuchungen in mehreren Bundesländern haben in Dresden die Vorbereitungen für die Proteste im nächsten Jahr begonnen. Erneut plant das Bündnis „Dresden Nazifrei“ die geplanten Nazigroßaufmärsche in der Stadt mit gewaltfreien Massenblockaden zu verhindern. Das Vorhaben, welches vor allem in der konservativen Ecke für Kritik sorgt, soll verhindern, dass tausende Nazis ungestört durch die Dresdner Innenstadt marschieren, um damit für die Öffentlichkeit und Medien einmal im Jahr das Bild anständiger Demokraten zu suggerieren.

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