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1.10.2014 Sputnik/Potsdam: Lesung: Der ganze Südosten ist unser Hinterland

In der Veranstaltungsreihe der AK Antifa Potsdam unter dem Thema „Deutschland IV – Jetzt noch humaner, rationeller, schneller, sparsamer, härter, größer, verantwortungsvoller“ findet im Buchladen Sputnik folgende Lesung statt:

Klaus Thörner
“Der ganze Südosten ist unser Hinterland”
Deutsche Südosteuropapläne von 1840 bis 1945

Analysen zur aktuellen deutschen Südosteuropapolitik blieben bisher weitgehend geschichtslos. Eine umfassende Darstellung der Südosteuropapolitik des Deutsches Reiches vom Kaiser­reich über die Weimarer Republik bis zum Nationalsozialismus, die Voraussetzung für die Frage nach historischen Bezügen oder Kontinuitäten der heutigen Politik wäre, liegt bis heute nicht vor. Thörners Untersuchung erhebt nicht den Anspruch, als Darstellung der gesamten deutschen Südosteuropapolitik zwi­schen 1840 und 1945 zu gelten. Im Mittelpunkt stehen vielmehr langfristige Konzeptionen und deren ideologische Begrün­dungsmuster, die im Kontext der wirtschaftlichen und politi­schen Rahmenbedingungen betrachtet werden. Dabei ist die Frage leitend, inwiefern sich Kontinuitäten in den historischen Zielsetzungen deutscher Südosteuropapolitik und ihren Be­gründungen zeigen.
Klaus Thörner analysiert die ausschlaggebenden Planun­gen des deutschen „Drangs nach Südosten“ von 1840 bis 1945. Dieser wurde bisher, im Gegensatz zum „Drang nach Osten“, kaum kritisch unter die Lupe genommen.

Solikundgebung am 27.8. in Berlin

In der Nacht vom 22./23.08. kam es zu einem Angriff auf das Haus des Antifaschisten Hans Erxleben. Dieser reiht sich in eine Serie von faschistischen An- und Übergriffen gegen Menschen, die sich aktiv gegen Neonazis in Berlin einsetzen. [Info]

Diese Übergriffe werden nicht unbeantwortet bleiben, darum soll es am 27.08.2012 eine Solidaritäts-Kundgebung im Berliner Südosten geben.

 
Solidaritätskundgebung gegen Naziangriffe
27.08.12 | 17:00 Uhr | S-Bf Schöneweide

Antifas in Haft in England

In England sitzen sechs Antifas im Knast, nachdem sie im Juli diesen Jahres unter dem Vorwurf einer „antifaschistischen Verschwörung“ verurteilt wurden.

Am 28. März 2009 fuhren einige Menschen nach London, um gegen ein geplantes Konzert des faschistischen Netzwerks „Blood and Honor“ zu protestieren. Der Konzert fand im Südosten der Stadt in den Räumlichkeiten einer Kneipe „Duchess of Edinburgh“ im Südosten der Stadt stattfinden. In der Bahnstation Welling kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen aktiven AntifaschistInnen und eine paar deutschen Faschisten, die dem Weg zum Konzert waren. Die Polizei nutze diese Möglichkeit, um im ganzen Land Hausdurchsuchungen durchzuführen, sie verhafteten 23 AntifaschistInnen, gegen 22 von ihnen wurden Ermittlungen wegen „Verschwörung zur Begehung von Straftaten“ eingeleitet. Keiner der Faschisten wurde verhaftet.
Diesen Sommer fand der erste Prozess statt: sechs Antifas wurden zur Knaststrafen von zwischen 15 und 21 Monaten verurteilt, einer bekam eine Bewährungsstrafe und vier weitere wurden freigesprochen. Im September gibt es den nächsten Prozess gegen die nächsten.

 

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