Schlagwort-Archiv: stuttgarter

Stammheim: Briefe an Obama und Kretschmann

Anfang Dezember hat der, inzwischen aus der Haft entlassene, RASH-Aktivist Smily einen offenen Brief an den US Präsidenten Barack Obama verfasst, in dem er die Freilassung aller in den USA inhaftierten politischen Gefangenen fordert. Der – nach wie vor in Stammheim – inhaftierte soziale Gefankene Ronny K. hat zum selben Zeitpunkt an Ministerpräsident Kretschmann geschrieben.
Der Stuttgarter Solikreis dokumentiert im Folgenden beide Briefe.

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Antifademos in Wolgast, Köln & Mölln!

Während des Spiels Babelberg 03 vs Stuttgarter Kickers am 3.11.2012 haben wir eine Soli-Banner-Aktion gegen den rassistischen Normalbetrieb durchgezogen. Wir solidarisieren uns mit den Protesten gegen den Neonazi-Fackelmarsch am 9. November in Wolgast, der sich gegen die BewohnerInnen eines neuen Flüchtlingsheims richtet. Außerdem wollen wir dazu aufrufen am 10. November nach Köln und am 17. November nach Mölln zu fahren.

Rassistische Morde und deren staatliche Unterstützung haben in Deutschland Tradition. Diese gilt es zu kritisieren und nach allen Regeln der Kunst anzugreifen.

>> Damals wie heute gilt: Rassismus tötet!

>> Supportet die Aktion gegen rassistische Mörderbanden und Verfassungsschutz! Für eine antifaschistische Gedenk-Kultur!

09.November 2012 – Wolgast – Kein Nazifackelmarsch gegen Flüchtlinge!
10. November 2012 – Köln – Demo: „VS auflösen! Rassismus Bekämpfen!“
17. November 2012 – Mölln – Demo: im Gedenken an die Opfer des rassistischen Brandanschlages von 1992

Weiterverbreitung der Mobi-Aktion über Facebook, hier:
http://www.facebook.com

Smily: Erlebnisbericht Stammheim 2012

>> Anfang Februar 2012 wurde der Stuttgarter Antifaschist und RASH Aktivist Smily verhaftet. Seitdem sitzt er in der JVA Stuttgart im Stadtteil Stammheim im Knast. Im Folgenden veröffentlichen wir einen von ihm verfassten Erlebnisbericht. Dieser wurde am 21.3. verfasst. Die späte Veröffentlichung ist auf die stringenten „Postkontrolle“ der JVA zurückzuführen. [solikreis] <<

Es war Mittwoch, der 8. Februar 2012 gegen 6:00 Uhr morgens, als das SEK zusammen mit den bekannten Staatsschützern Sitzler, Biel [Staatsanwalt] und Co. meine Wohnung stürmte. Mittels einer Ramme brach man unangekündigt die Tür auf, schrie lauthals „Polizei!“ und riss mich schon wenige Sekunden später von meinem Sofa in Unterwäsche auf den Boden, den sie mit ihren dreckig-nass triefenden Schuhen betreten hatten.

Einer der vermummten SEKler trug eine Art Kettenhemd, wie mir auffiel und aus nicht mehr als 20 cm Entfernung bellte mir ein Schäferhund ins Gesicht. So ließ man mich einige Sekunden fixiert liegen, bis ich dann aufstehen durfte und von Herrn Sitzler darüber belehrt wurde, dass gegen mich ein Haftbefehl vorliegt, weil ich angeblich Zeugen für die anstehende Verhandlung am 17.02.2012 bedroht haben soll.

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Rostock: Solitresen für Smily am 16.3

Der Stuttgarter Antifaschist Smily sitzt seit ein paar Wochen im Knast.

Warum?Weshalb?Wieso?

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Am 16.3 findet das ,,Riot in my Heart Warm up“statt.

An diesem Abend wird es einen Solitresen für Smily geben. Packt also ordentlich Monetos ein und bringt Durst mit.

Quelle

Stuttgart: Antifaschist in U-Haft – Kundgebung am 17.2.2012

Am vergangenen Mittwoch, wurde erneut ein Stuttgarter Antifaschist verhaftet. Seither sitzt er in Untersuchungshaft in der JVA Stammheim. Am kommenden Freitag, dem 17. Februar, findet ab 9 Uhr der Prozess statt. Bereits eine Stunde vor Verhandlungsbeginn, um 8 Uhr, soll es eine Kundgebung vor dem Amtsgericht geben. #####Der Aufruf zur Kundgebung und Prozessbeobachtung#####

Free Smily! gegen rechtsoffene Kultur und Repression!

Am 17. Februar wird wieder einmal ein Antifaschist auf der Anklagebank des Stuttgarter Amtsgerichtes sitzen. Am 8. Februar wurde er unvermittelt festgenommen und seine Wohnung durchsucht. Seitdem sitzt er in U-Haft in der JVA Stammheim.

Smily wird vorgeworfen, an einer handfesten Auseinandersetzung in der Stuttgarter Innenstadt beteiligt gewesen zu sein. Anhänger einer rechtsoffenen Subkultur beleidigten und provozierten ihn damals wegen seiner klaren antifaschistischen Grundhaltung, die in der Szene weitläufig bekannt ist. Einer verbalen Auseinandersetzung folgte ein Handgemenge in dessen Verlauf sich einige der Provokateure leichte Verletzungen zuzogen.

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[S] Silvesterdemo und Knastspaziergang

Am Silvesterabend versammelten sich um 17 Uhr etwa 350 Personen aus verschiedenen linken Spektren auf dem Marienplatz in Stuttgart-Heslach. Von dort aus zog die Demonstration unter dem Motto „No Justice – No Peace! Kampf der Klassenjustiz!  Für ein revolutionäres 2012!“ Richtung Stuttgarter Innenstadt. Zu der Demonstration hatten mehrere revolutionäre und antifaschistische Gruppen aufgerufen. Am späten Abend ging es mit dem traditionellen Spaziergang direkt am Stammheimer Knast weiter.

Am Silvesterabend versammelten sich um 17 Uhr etwa 350 Personen aus verschiedenen linken Spektren auf dem Marienplatz in Stuttgart-Heslach. Von dort aus zog die Demonstration unter dem Motto „No Justice – No Peace! Kampf der Klassenjustiz!  Für ein revolutionäres 2012!“ Richtung Stuttgarter Innenstadt. Zu der Demonstration hatten mehrere revolutionäre und antifaschistische Gruppen aufgerufen.

Im Aufruf wurde auf die Repression gegen Linke, AntifaschistInnen und Revolutionäre in den vergangenen Monaten eingegangen. Diese Repression zeigt sich in vielen Facetten: durch direkte Polizeigewalt, Festnahmen und Anzeigen, Telefon-und Videoüberwachung, Schikanen und Einschüchterungsversuche durch Staatsschutzbesuche, den Einsatz von Zivibullen und Spitzeln, all dies begleitet durch Lügen in der Presse und die bürgerliche Hetze mittels der Gleichsetzung von „linkem und rechtem Extremismus“. Als Antwort wurde die Solidarität mit den Opfern staatlicher und faschistischer Angriffe, sowie eine konsequente und kontinuierliche Praxis und Organisierung zur Überwindung der bestehenden Verhältnisse thematisiert.

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[S] Kundgebung „Freiheit für Chris“

Am heutigen Samstag fand vor der JVA Stuttgart Stammheim eine Kundgebung mit rund hundert TeilnehmerInnen für die Freiheit von unserem Freund und Genossen Chris statt. Chris sitzt seit Anfang August in Untersuchungshaft. Im erstinstanzlichen Verfahren vor dem Stuttgarter Amtsgericht wurde er für sein antirassistisches Engagement zu einer Haftstrafe von 11 Monaten verurteilt. Hiergegen wurde Berufung eingelegt. Im Anschluss an die Kundgebung kam es zu einer Spontandemonstration durch Stammheim.

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An einem Strang für die Freiheit von Chris! Nachbereitung und Ausblick des Stuttgarter Solikreises

Dieser Text ist das Ergebnis unserer Nachbereitung zur Solidaritätsarbeit und dem Verfahren gegen unseren Freund und Genossen Chris. Als Solikreis werden wir selbstverständlich auch zur in wenigen Monaten anstehenden Berufungsverhandlung vor dem Landgericht arbeiten. Außerdem haben wir beschlossen die Klagen von fünf Betroffenen der Polizeigewalt im Rahmen der antirassistischen Aktivitäten Anfang Juni in Stuttgart zu unterstützen.

Am 4. August wurde Chris vor einer Bäckerei in Stuttgart-Heslach verhaftet. Freundinnen und Genossen luden wenige Tage später zum Gründungstreffen des Stuttgarter Solikreises ein. Rund zehn Gruppen und viele Einzelpersonen folgten der Einladung und verfassten eine gemeinsame Solidaritätserklärung. Parallel fanden mehrfach Knaststpaziergänge rund um die Justizvollzugsanstalt in Stuttgart Stammheim statt.

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Solidarität mit unserem Genossen Chris!

http://linksunten.indymedia.org/system/files/images/1869746332.thumbnail.jpgAm 4. August 2011 wurde unser Stuttgarter Freund und Genosse Chris in Deutschland festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Chris ist ein bekennender Antifaschist und kämpft seit Jahren gegen den Kapitalismus, reaktionäre Hetze und Faschismus.

Vorgeworfen wird ihm die Beteiligung an antirassistischen Protesten gegen einen „islamkritischen Kongress“ und den Gründungsparteitag des Landesverbandes der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“ Anfang Juni diesen Jahres.

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