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5000 Leute gedenken bei Silvio-Meier-Demo

+++ 5000 Menschen auf Silvio-Meier-Demonstration +++ Zahlreiche Festnahmen und Polizeiübergriffe +++ Angriffe auf „NW-Berlin“-Stützpunkt in der Lückstraße +++ Vormittags Proteste gegen Naziaufmarsch in Rudow +++

Am heutigen Samstag beteiligten sich mehr als 5000 Menschen an der diesjährigen Silvio-Meier-Demonstration (erste Bilder hier und hier). Jedes Jahr gedenken Antifaschist*innen in Berlin dem am 21. November 1992 durch Nazis ermordeten Antifaschisten Silvio Meier. Aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland waren in diesem Jahr Antifaschist*innen angereist. Der Schwerpunkt der Demonstration war die Mordserie des „NSU“ und die Strukturen der Berliner Naziszene in Berlin-Lichtenberg. Dort, in der Lückstraße 58, befindet sich der Stützpunkt des „NW-Berlin“. Als die Demonstration an dem Laden vorbei zog, wurde der Laden angegriffen.

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Und: 5000 Leute gedenken bei Silvio-Meier-Demo

9.12. 2011: Heute Naziveranstaltung in Berlin

Für den heutigen Abend mobilisiert die Berliner Neonaziszene zu einem Vortragsabend mit dem sächsischen Neonazi Arne Schimmer. Es ist davon auszugehen, dass die Veranstaltung in dem NW-Stützpunkt Lückstraße 58 oder über den Nazitarnverein „Pro Berlin-Lichtenberg e. V.“ abgehalten wird.

Option 1 – Veranstaltung in der Lückstraße:

Das Ladengeschäft in der Lückstraße 58 wurde in der Vergangenheit mehrfach für Neonazi-Veranstaltungen und Treffen genutzt. Darüber hinaus werden hier Flugblätter, Transparente und Plakate gelagert. Die Lückstraße 58 war Ausgangspunkt mehrerer Nazi-Angriffe. Angemietet wurde die Räumlichkeit von einem Nazi-Tarnverein namens „Sozial engagiert in Berlin e.V.“. Die wenigen Mitglieder des Vereins bilden den harten Kern der Berliner „Autonomen Nationalisten“ um den Neuköllner Sebastian Thom und den Lichtenberger David Gudra. Am 22. Oktober 2011 besuchten schon einmal 50 sächsische Neonazis Berlin und verbrachten den Abend in der Lückstraße 58.
Bereits mehrfach haben Antifaschist_innen gegen die Lückstraße 58 demonstriert. Zuletzt zogen mehrere tausend Antfaschist_innen mit der Silvio-Meier-Demonstration zu dem Nazi-Stützpunkt. Es wurde die Schließung des Objekts gefordert. Kurz nach Bekanntwerten des Stützpunkts beschädigten zudem Unbekannte die Fassade des Ladens mit schwarzer Teerfarbe.

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[B] Neonazis wollen S.-Meier-Demo attackieren

Gedenkdemonstration an 1992 ermordeten Antifaschisten zieht dieses Jahr nach Berlin-Lichtenberg +++ Aktuelle Neonazistrukturen im Visier der Demonstration +++ Neonazis planen indes Gewalttaten gegen Demonstration Die Silvio-Meier-Demonstration wird am Samstag den 19. November 2011 unter dem Motto: »Wir vergessen nichts! – Im Gedenken an den von Neonazis ermordeten Silvio Meier« vom U-Bahnhof Samariter-Straße in Friedrichshain nach Berlin-Lichtenberg ziehen. Organisiert wird der Zug vom Silvio-Meier-Bündnis, bestehend aus Berliner Antifagruppen und der Antifaschistischen Linken Berlin [ALB].

Silvio Meier war Antifaschist und Hausbesetzer und wurde 1992 von Neonazis im U-Bahnhof Samariter-Straße von Neonazis erstochen. Seit 1992 findet jährlich eine Gedenk-Demonstration in Berlin statt und nimmt aktuelle Neonazi-Strukturen ins Visier. Vor allem der Stützpunkt des selbsternannten Nationalen Widerstand Berlin in der Lückstraße 58 ist im Fokus der antifaschistischen Intervention. Dort hat der aktionsorientierte und militante Kern der Neonazi-Szene von Berlin ein ehemaliges Ladengeschäft zum Stützpunkt ausgebaut. In den Räumen versammeln sich Berliner Neonazis aus Freien Kameradschaften und der NPD zu Schulungen, treffen sich mit gewaltbereiten Neonazis aus anderen Bundesländern und organisierten den Wahlkampf der NPD.

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Berlin: Outing-Aufkleber in Lichtenberg geklebt

Seit mehreren Monaten ist eine gesteigerte Aktivität der Lichtenberger Neonazis zu spüren. Rund um den, mit einem Tarnverein angemieteten, Laden in der Lückstraße 58, der den Neonazis als Stützpunkt dient häufen sich die Propagandatouren, aber auch die Bedrohungen und Übergriffe. Mit Aufklebern soll jetzt auf die zentralen Aktivist_innen aufmerksam gemacht werden.
 
Die Lichtenberger Neonaziszene, die den Stützpunkt in der Lückstraße betreibt, setzt sich aus mehreren Aktivist_innen der verbotenen Kameradschaft Tor und deren Nachfolgegenerationen um das Internetportal „NW Berlin“ zusammen. Die Zahl der Aktivist_innen ist übersichtlich, um so aktivistischer treten sie in ihrem Wohnumfeld – dem Weitlingkiez – auf. 
 

12./13.11.2011 Neuruppin: NPD-Bundesparteitag stören

Am kommenden Wochenende will die NPD in der Fontanestadt Neuruppin ihren Bundesparteitag abhalten. Dies wird nicht unkommentiert bleiben! Aus diesem Grund mobilisiert die Antifa Gruppe Oranienburg und Antifas aus Neuruppin kurzfristig nach Neuruppin.

Warum da hin?

Sicher ist – verhindert werden kann der Bundesparteitag wohl nicht. Doch gerade Neuruppin hat sich aktuell in Brandenburg zu einem Aktivraum für Neonazis entwickelt.

Es gab in diesem Jahr zwei Neonaziaufmärsche 1 2, wobei einer verhindert wurde, die NPD konnte nach vier Jahren Krampf und Kampf einen NPD Stützpunkt aufbauen und es gab unzählige Propaganda- und auch Gewaltdelikte.

Verantwortlich hierfür sind die neuen NPD-ler_innen, sowie die Kameradschaften „Freie Kräfte Neuruppin/Osthavelland“ und „Freie Kräfte Ost“.

Erst am 05.11.2011 trafen sich zu einer „nicht angemeldeten“ Versammlung bis zu 70 Neonazis aus Berlin und Brandenburg in der Nähe von Neuruppin – Vermutung hierbei: ein Neonazikonzert.

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Berlin: 300 gegen „NW-Berlin“-Stützpunkt

Am 11.09.2011 demonstrierten in Berlin-Lichtenberg rund 300 Menschen gegen den Nazitreffpunkt des „NW Berlin“ in der Lückstraße 58. Die Demonstration, die im Rahmen der antifaschistischen Kampagne „Nazis auf die Pelle rücken“ stattfand, wurde von einem massiven Polizeiaufgebot begleitet. Zu Festnahmen kam es jedoch nicht

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11.09. Demo gegen NW Berlin-Stützpunkt

Vor einigen Tagen erhielt der „NW Berlin“-Stütztpunkt einen nächtlichen Besuch. Engagierte Antifaschist_innen schlugen die Scheiben des ehemaligen Gardinengeschäfts ein und besprühten die Hausfassade mit Farbe. Am nächsten Tag tingelte beim „NW Berlin“ bereits die fristlose Kündigung ein. Bis Donnerstag müssen die Nazis den Laden räumen. Über einen Tarnverein hatten der „NW Berlin“ den Laden angemietet, der als Materiallager und Treffpunkt diente. Am Sonntag den 11. September um 18.00 Uhr wird es deshalb eine Antifa-Demo gegen den Stützpunkt und den „NW Berlin“ in Lichtenberg geben

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