Schlagwort-Archiv: stern

7.6.2014 Leipzig: 15 Jahre Roter Stern Leipzig – Vereinsfest 2014

11 Uhr beginnt das Vereinsfest mit einem Turnier aus Mixteams aller RSL-Teams von jung bis alt.

15:30 Uhr Roter Stern Leipzig vs. SV Babelsberg 03

ab 18 Uhr Konzert mit
– S.U.F.F.
– Fahnenflucht
– The Movement
Los Fastidios

Über den ganzen Tag wird für Euer leibliches Wohl gesorgt sein, eine reichhaltige Auswahl aus Speis und Trank wird gegeben sein.

In diesem Sinne, ALLE zum Vereinsfest.
FORZA RSL!

Weitere Infos:

https://www.roter-stern-leipzig.de/news683.html

6.6.2014 Spartacus/Potsdam: Schlechte Laune Solisause

Am Freitag, den 6. Juni, schmeißen wir als RASH Berlin-Brandenburg eine dicke „Schlechte Laune“-Solisause (alle Gewinne gehen an einen von Repression betroffenen Genossen) im Spartacus Potsdam! Da uns dieses kapitalistische System jeden Tag daran hindert, so leben zu können wie wir wollen, ohne den tagtäglichen Leistungszwängen, den Repressalien auf dem Jobcenter oder wildgewordenen Staatsschutzbeamt_innen oder anderen staatlichen Repressionsorganen ausgesetzt zu sein, haben wir beschlossen, mit unseren Freund_innen und Genoss_innen mal kollektiv so richtig schlechte Laune zu haben! Es werden die verschiedensten Schlechte Laune Getränke serviert und von unserem legendären DJ Team Ramrod wird euch auf der Tanzfläche so richtig mit 80er Trashgeballer eingeheizt werden! Am darauffolgenden Tag geht es dann wahlweise zum Spiel Roter Stern Leipzig vs. SV Babelsberg mit anschliessendem Festival (u.a. mit Los Fastidios, The Movement und Fahnenflucht) oder zum 5-jährigen Geburtstag unserer Freund_innen von den Zujezogenen inklusive einer Show der grossartigen Notgemeinschaft Peter Pan! Kommt alle!

Schlechte Laune Solisause am Freitag 6.6.2014 ab 22.00 Uhr im Spartacus in Potsdam

Ultrash 2013 – Selbstgemacht und informativ!

In zwei Tagen ist Ultrash. Und es wird groß, größer, großartig! Garantiert! An zwei Tagen gibt es Gehirnjogging und Party – und zwar bereits zum siebten Mal. Wir möchten an dieser Stelle auf zwei Sachen gesondert aufmerksam machen.

Zum einen ist dies die grandiose Ultrash Unfug Ausgabe zum Festival. Hier die Ankündigung und ein paar Hinweise auf den Inhalt.

Es ist wieder soweit – die wilden 8 Tage im Mai haben begonnen und werden am folgenden Wochenende mit dem noch wilderen Ultrash ihren Höhepunkt finden. Auch in diesem Jahr organisieren aktive Red & Anarchist Skinheads, Ultras aus Babelsberg und befreundete engagierte Fans zwei Tage voll mit Veranstaltungen, Film und ganz viel Musik. Wie jedes Jahr gibt es auch diesmal eine Sonderausgabe des Norkurvenzine Ultra Unfug als Begleitlektüre zum Festival. Im neuen Ultrash Unfug geht es um Fußball jenseits von Kommerzialisierungs- und Verwertungsdruck. D.I.Y. ist das Stichwort.

Im Heft ist als Einführung ein Text über den Hintergrund von D.I.Y. im Allgemeinen und selbstorganisierten Fußball von Gabriel Kuhn zu finden. Dieser Text ist auf english, damit auch unsere Gäste nicht zu kurz kommen. Nach der diskursiven Einleitung folgt nun aber die Praxis. Aktive stellen uns ihre Verein vor. Zunächst ist der FC United of Manchester dran. Es folgt ein ausführliches Interview über die Gründung, das Selbstverständnis und die Entwicklung der BSG Chemie Leipzig. Der Rote Stern Leipzig und die symphatischen Roter Stern Kickers Ahrensburg stellen sich und ihren Vereine vor. Ebenfalls sehr ausführlich ist das Interview zur Organisation der Freundschafts- und Solidaritätstour von Partizan Minsk im März diesen Jahres, das durch einen Bericht über die Podiumsdiskussion unter dem Motto “Another Football is possible” in Berlin ergänzt wird. Den Abschluß bildet ein Kommentar über Fanstrukturen und Selbstorganisierung beim SV Babelsberg 03. Also, es ist für jede und jeden etwas dabei!

Weiter

Unterstützt die Partizan Minsk-Tour 2013!

Es gibt in Weißrussland einen ganz besonderen Fußballclub. Bis 2010 hieß er MTZ-Ripo.Der Verein erlangte internationale Aufmerksamkeit nicht so sehr durch seine sportlichen Erfolge, sondern vor allem durch das antirassistische Engagement seiner Fans und eine aktive antifaschistische Fankultur, die in Osteuropa einzigartig war und ist. Heute nennt sich der Club Partizan Minsk und ist ein selbstverwalteter Fußballverein. Die Fans haben ihn nach der Insolvenz im Frühjahr 2012 neu gegründet. Dabei wurden sie durch eine internationale Solidaritätskampagne unterstützt, die zu Beginn des vergangenen Jahres in zahlreichen Aktionen auf die Situation von Partizan Minsk aufmerksam machte und Geld für die Rettung sammelte.

Der Verein startete mit 24 Spielern, zwei Trainern, einem Arzt und neuem Personal in der Geschäftsstelle in der vierten Liga, der Minsker Stadtliga. Alle Aktiven, bis auf die Trainer,engagieren sich ehrenamtlich. Die erste Saison wurde erfolgreich abgeschlossen. Die neue Saison steht schon in den Startlöchern. Zuvor stellt sich das Team von Partizan Minsk vom 17. bis 22. März seinen Unterstützer_innen im Rahmen einer Solidaritätstour in Deutschland vor. Es finden Freundschaftsspiele gegen Tennis Borussia Berlin, Victoria Hamburg, St. Pauli, Roter Stern Leipzig und Babelsberg 03 statt. Der junge Club Partizan Minsk wird mit seinem kompletten Kader inklusive Vereinsführung und Fans nach Deutschland kommen. Die Tour wird von Informationsveranstaltungen in Berlin, Hamburg und Leipzig begleitet. Continue reading →

Unterstützt die Partizan Minsk-Tour 2013! weiterlesen

7.6.2012 Haus der Fußballkulturen/Berlin: Fußball von links selbstgemacht – Die Roten Sterne

Donnerstag, 7. Juni 2012, 19:00 Uhr in Berlin
Fußball von links selbstgemacht – Die Roten Sterne
Diskussion zwischen Roter Stern Nordost Berlin und Roter Stern Leipzig
Fußball, Fans und das Drumherum

Im Jahr 1999 gründeten Fußballverrückte aus der linken Subkultur von Leipzig-Connewitz den Verein Roter Stern Leipzig. Schnell ging es nicht nur sportlich voran, entsprach der Anspruch, Sport und politischen Ausdruck zu verbinden, doch einem weit verbreiteten Bedürfnis im Leipziger Südosten. Mittlerweile gibt es neben verschiedenen Herrenmannschaften ein Frauenteam und einen eigenen Jugendbereich. Auch andere Sportarten kommen unter dem Dach Roter Stern Leipzig zusammen. Bundesweit bekannt wurde der Verein, als Dutzende Neonazis und Hooligans antifaschistische Fans und Spieler der Leipziger bei einem Auswärtsspiel in Brandis attackierten.
Nicht nur in Leipzig gibt es Rote Sterne Kicker. Im Jahr 2005 wurde in einer Kneipe in Berlin-Prenzlauer Berg der Rote Stern Nordost Berlin gegründet, um die hiesige traditionelle Sportwelt durcheinander zu bringen.

Warum eigentlich überhaupt einen Roten Stern gründen und nicht dem örtlichen Sportverein beitreten? Was verbindet die beiden Roten Sterne als Vereine jenseits vom Namen? Gibt es auch Unterschiede in der Herangehensweise, der Organisation und der Vereinspraxis? Kann überhaupt gemeinsames Sporttreiben „links sein“?

Podiumsdiskussion mit einem/r Vertreter/in von Roter Stern Leipzig sowie von Roter Stern Nordost Berlin

Moderation: Hanna Steinfeld

Die Veranstaltung ist organisiert in Kooperation mit dem Fan-Projekt Berlin.
Kosten: 1,50 Euro
Veranstaltungsort:
Haus der Fußballkulturen
Cantianstraße 25, Ecke Topsstraße
10437 Berlin

1980: Die vergessene Rebellion

Klar, die 68er hatten die bessere Presse. Aber das ist kein Grund, nicht an das Jahr 1980 zu erinnern. Dem Jahr der letzten Jugendrevolte.

Die Ausgabe des Stern erschien im April. Auf dem Titel war ein Jugendlicher zu sehen, und im Inneren des Heftes machte man sich daran, den Lesern die Jugend zu erklären: Sie sei fragmentiert, es gäbe dutzende verschiedene Grüppchen: Popper, Punker, Grufties, Alternative und noch viel mehr. Die meisten hätten allerdings eines gemeinsam: Sie seien weitgehend unpolitisch. Von Rebellion keine Spur. Mehr oder weniger gut gestylte Individualisten.

Wie sehr der Stern mit seiner Beurteilung der damaligen Jugend daneben lag, sollte schon wenige Wochen später klar werden. 1980 – das war der Beginn von Jugendunruhen, von militanten Demonstrationen, die sich bis in die Mitte der achtziger Jahre ziehen sollten.

Hausbesetzungen standen im Zentrum des Protestes. Bei vielen dieser Besetzungen ging es um den Erhalt preiswerten Wohnraums – allein in Berlin waren zeitweilig über 100 Häuser besetzt. Aber etliche Besetzungen hatten auch das Ziel, autonome Zentren zu schaffen.  Ob die Besetzungen der Siesmayerstraße und des ehemaligen Bundesbahngeländes Nied in Frankfurt, die Auseinandersetzungen um das Dreisameck in Freiburg, die Bo-Fabrik in Bochum, das Stollwerk in Köln: Viele der Jugendlichen, die damals auf die Straße  gingen, wollten Orte, an denen sie selbst bestimmen konnten, was passiert: Räume zum Arbeiten, Räume für Kultur und Räume zum leben.

weiterlesen