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9.4.2014 New Yorck/Berlin: Offenes Treffen: Auswertung und Ausblick zur Antirepressionsdemo am 22.März 2014

Es ist viel geredet und geschrieben worden. Schon einige Wochen sind vergangen, seit der heiß diskutierten Antirepressionsdemo am 22. März 2014 in Berlin. Über die Ereignisse von jenem Samstag und das, was danach bleibt und vlt. noch kommen mag, wollen wir knapp drei Wochen nach der Demo diskutieren. Es stellen sich viele Fragen, die wir mit euch gemeinsam diskutieren möchten. Es soll nicht nur um die Einschätzungen zur 17 Uhr-Demo in Berlin gehen. Es wird hoffentlich auch um Demonstrationskultur in Berlin und die Perspektiven von Antirepressionsarbeit in Politik und Alltag gehen.

Der Vorbereitungskreis der Demo wird im Vorfeld außerdem eine Stellungnahme zu den Ereignissen vom 22. März veröffentlichen. Auch die wollen wir gemeinsam diskutieren.

Mittwoch, 9. April um 18.30 im New Yorck (im Bethanien)Mariannenplatz 210997 Berlin

Weitere Infos unter: https://antirep2014.noblogs.org/

[B] Prenzlauer Berg: Rechtes Konzert abgesagt

Heute erreichte uns eine Stellungnahme des Konzertveranstaltungsraumes „Blackland“ aus Prenzlauer Berg zum ursprünglich am Sonntag geplanten Konzert der Metal Bands „Tyrants Blood“ (Kanada), „Vassafor“ (Neuseeland), „Maveth“ (Finnland), „Spearhead“ (England) und „Kill“ (Schweden). Nachdem zuerst die Bands „Kill“ und „Spearhead“ vom Lineup gestrichen worden waren [1], wurde das Konzert in den Abendstunden vollständig abgesagt [2].

Die Veranstaltung war nach Bekanntwerden antifaschistischer Recherchen in die Kritik geraten. So war der Veranstalter „Apocalyptic Visions of Death“ jüngst durch wiederholte Versuche aufgefallen, Auftrittsmöglichkeiten für Bands zu organisieren, die enge Verbindungen in das Spektrum des „National Socialist Black Metal“ (NSBM) unterhalten; auch die angekündigten Bands „Kill“ und „Spearhead“ machten dabei keine Ausnahme.

Nachdem sich der ursprüngliche vorgesehene Veranstaltungsort, das Slaughterhouse in Moabit, aufgrund dieser Informationen distanziert hatte, war das Konzert kurzerhand in das „Blackland“ nach Prenzlauer Berg verlegt worden. Auch wenn das „Blackland“ in seiner Stellungnahme augenscheinlich einige Fakten zurück datiert und andere wiederum gänzlich unerwähnt bleiben [3], begrüßen wir den Schritt, die fragliche Veranstaltung abzusagen und bedanken uns bei all jenen, die sich nach wie vor mit uns dafür einsetzen, NS-affinen Musiker_innen keine öffentlichen Auftrittsmöglichkeiten zu überlassen.

Eine Kundgebung zu der Antifaschist_innen für den morgigen Abend vor dem „Blackland“ aufgerufen hatten, wurde daher wieder abgesagt. Doch selbstverständlich werden Antifaschist_innen die Vorgänge weiterhin im Auge behalten.

Auf die Pelle rücken! – Antifaschistische Infos aus Wedding und Moabit

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Aachen: Stellungnahme zu Bombendrohung und Anschlag im Vorfeld von Antifa-Demo

Bombendrohung am Vortag der Antifa-Demo in Aachen. Drohungen gegen Gästeblock des Tivoli-Stadions und gegen Demoroute.

In der Nacht auf Freitag, den 3. Februar 2012 erhielten mehrere antifaschistische Gruppen aus Aachen Bombendrohungen von anonymen Absendern. Darin wurde angekündigt, Sprengstoffattentate auf den Gästeblock des Tivoli beim Spiel Alemannia Aachen gegen den FC St. Pauli und auf die Route der antifaschistischen Demonstration am morgigen Samstag verüben zu wollen.

Desweiteren kam es in derselben Nacht erneut zu einem Buttersäureanschlag auf das Autonome Zentrum (AZ) am Aachener Hauptbahnhof. Wir lassen uns von derartigen Einschüchterungsversuchen nicht beeindrucken und werden morgen trotzdem gegen die in der Region zunehmend aktiven neonazistischen Strukturen auf die Straße gehen. Eine ausfuehrlichere Stellungnahme zu den jüngsten Ereignissen und zur morgigen Demonstration folgt heute Abend.

http://az-aachen.de

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Faszyzm nie przejdzie

Solidarität mit den inhaftierten Antifaschist_innen in Warschau!

Am gestrigen Nachmittag trafen sich rund 70 Antifaschist_innen in Berlin-Grunewald,
um gemeinsam zur polnischen Botschaft zu gehen. Hintergrund sind die massiven Menschenrechtsverletzungen in den polnischen Polizeistationen und Gefangensammelstellen gegenüber mehr als 100 festgenommen Antifaschist_innen, u.a. aus Polen und Deutschland am 11.11.2011. Mehr als 150 Antifaschist_innen hatten sich auf dem Weg gemacht, die Blockaden gegen Polen’s größtem Neonaziaufmarsch mit 8000-10.000 Teilnehmer_innen zu unterstützen.

Zwei Vertreter_innen der von Polizeigewalt und massiver Medienhetze in Polen betroffenen Antifaschist_innen, übergaben gestern einem Vertreter der polnischen Botschaft eine Petition, in der eine lückenlose und gründliche Aufklärung sowie Stellungnahme seitens der polnischen Behörden eingefordert wird. Diese Petition kann nachfolgend heruntergeladen werden- macht Aktionen vor den polnischen Botschaften, Konsulaten und anderen Vertretungen. Antifaschismus ist kein Verbrechen- für eine starke und solidarische Antifabewegung- über alle Grenzen hinweg!

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