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★ 27. August ★ Magdeburg vs. Nulldrei ★

Das Heimspiel ist gerade mal ein paar Tage her und schon geht es wieder auf die Reise. Diesmal zieht der Mob nach Magdeburg. Da Team will Punkte klauen und kann unsere Unterstützung vertragen. Und wie heißt es so schön: Ob Auswärts oder zu Hause! Halten wir zu Dir… Und genau so sieht es nämlich aus. Scheiß egal, ob Wochentags oder an den Wochenende – wir sind dabei! Deshalb macht euch auf den Weg. Entweder mit dem Zug oder mit dem Bus. Letzterer fährt um 16 Uhr am Lutherplatz in Babelsberg los und kostet lediglich 14 Euro. Die Nordkurve fährt mit Zug. Der Treffpunkt in Berlin ist:

27. AUGUST | 15 UHR | BHF ALEXANDERPLATZ

Auf geht’s Nordkurve! Kommt alle! Unterstützt das Team. Und tanzt diesmal im Gästeblock des neugebauten Metallkastens an der Stelle des ehemaligen Ernst-Grube-Stadions. Allez!

https://www.facebook.com/03nullerinnen

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Berlin: Zu den Razzien vom 14.08.13

Ein Disskussionsbeitrag zu den Razzien vom 14.08.2013

Derzeit rollt in Berlin eine Repressionswelle über Teile der internationalen Bewegung gegen Gentrifizierung und Kapitalismus. Dieser Text soll alarmieren.

Wo die Welle ihren Anfang nahm, liegt wie so oft völlig im Dunkeln und es werden mit der Zeit sicherlich einige, aber nie alle Details ans Licht kommen. Sicher ist nur, dass in der Nacht zum 3. Mai eine Person in Zusammenhang mit einer Sachbeschädigung an einem Jobcenter in Charlottenburg festgenommen wurde. In der selben Nacht gab es noch sieben weitere Anschläge , auf Jobcenter und Arbeitsämter sowie die Landeszentrale der SPD in Wedding. Die Anschläge gegen den Zwang zur Arbeit durchs Amt und die staatlich geförderte Ausbeutung und Versklavung im Kapitalismus thematisieren öffentlichkeitswirksam die Rolle der Jobcenter an den Zwangsräumungen und damit am Verdrängungsprozess in der Stadt. Sie trafen bei Betroffenen auf Zustimmung und bei der Politik ins Schwarze. Innensenator Henkel, der die Stadtpolitik stets mit Polizeigewalt flankiert, heuchelte: „Gewalt kann niemals Mittel der politischen Auseinandersetzung sein.“ – um sogleich zu drohen: „Wer versucht, Demokraten einzuschüchtern, der wird auf unseren entschiedenen Widerstand treffen“. Dass dies keine hohlen Phrasen sind, sollte sich noch zeigen.

Zunächst kam es am 7. Juni zu einem weiteren Vorfall. Bei einer spontanen Demonstration in Solidarität mit dem Aufstand in der Türkei, gegen die Stadtumstrukturierung in Istanbul und die autoritäre Politik Erdogans, wurden am Kottbusser Tor Bullen attackiert. Als Reaktion darauf wurden an einer anderen Stelle in Kreuzberg zwei polizeibekannte Aktivisten von den Cops festgenommen und mit dem Vorwurf des Versuchten Mordes in Gewarsam genommen. Sie werden vorgeblich verdächtigt, Molotov-Cocktails geworfen zu haben. Am nächsten Morgen krachten die Türen bei den Meldeadressen der Inhaftierten und zwei Wohnungen wurden auf den Kopf gestellt.

In den Wochen danach waren Observationen spürbar und weitere Hausdurchsuchungen zu erwarten. Diese erfolgten am 14.08. in der Rigaer 94 und in sechs Wohnungen, die unterschiedliche, teils entfernte oder gar keine Verbindungen zu den Beschuldigten haben. Insgesamt wurden bei den Maßnahmen bis zum heutigen Tage fünf Menschen zur DNA-Abgabe genötigt, einige andere konnten diese durch schnellen Beistand von Anwält_innen verhindern.

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6.9.2013 Linie1/Berlin: ReggaeXplosion

September 6th: Carib Crew + Moss Man (Montreal/CDN)
Zum 16. Jahrestag der ReggaeXplosion und nach 192 Shows in der Linie 1 freut sich die Carib Crew zum zweiten Mal auf Moss Man aus Kanada, der mit rarem und ultrararem Rock Steady begeistern wird – u. a. wird er einen bisher unveröffentlichten Lynn-Taitt-Song in der Box haben.
Die Offbeat Xplosion im Schicksaal kommt ab 21 Uhr mit Port Royal (B) und den Big Bullet Allstars (DD) aus der Sommerpause.
An dieser Stelle möchten wir uns bei den über 50 DJs, bei Engine 54, den Scorchers, Yebo und Magic Touch, den vielen Helfern, den Tresenleuten und natürlich unseren Besuchern bedanken, für die ReggaeXplosion und auch im Namen des Cafés Linie 1. Dankeschön!

Tommyhaus/Linie 1, Wilhelmstr. 9, Berlin-Kreuzberg
Admission free – open end – no nazis, no dogs

Link zum Facebook-Event

Quelle: Big Shot

12./13.7.2013 Berlin: 3. TeBe-Fanturnier

Bereits am Vorabend des 3. TeBe-Fanturniers lohnt sich ein Ausflug in den Eichkamp. Dort treffen gegenüber des Mommsenstadions unsere 1. Herren auf die des Roten Stern Leipzig. Für kühle Drinks und lecker Gegrilltes wird natürlich auch hier schon gesorgt sein.

https://www.facebook.com/events/455706927858220/

Für alle die, die ihr Nachtquartier nicht zwischen Wildschweinen und Eichhörnchen im Eichkamp aufschlagen möchten, gilt es dann am nächsten morgen rechtzeitig aus den Federn zu kommen um pünktlich um 10 Uhr mit geschnürten Pötten wieder an Ort und Stelle auf dem Platz zu stehen:
  http://tinyurl.com/pqdwgqm

Der Tag dürfte für die meisten dann ein sehr langer werden, denn im Anschluss an das Turnier geht es gemeinsam in die Scharni, wo uns ein prächtiges Line up erwaten wird:
 http://tinyurl.com/ouxy7hh

Kick it like Erich Mühsam!

Vor Kurzem gab es in der Wochenzeitung „Jungle World“ einen Themenschwerpunkt über linke Fußballvereine unter dem Motto „Kick it like Guevara“. Wir wollen uns an dieser Stelle aus Sicht von linken Babelsbergfans ein paar aktuelle Fragen zum Thema stellen und auf einige wichtige Spiele und subkulturelle Termine in Babelsberg, Berlin und anderswo aufmerksam machen. Gerade jetzt, wo der DFB im Dezember ein äußerst repressives Sicherheitspapier verabschieden möchte und die Ultra- bzw. Fanszenen in vielen Vereinen politisch auf der Kippe stehen, ist eine verstärkte politische Präsenz von Links in den Stadien dringend geboten!

Spätestens wenn der DFB und seine Gremien im Dezember über das unsägliche Sicherheitspapier entscheiden werden, wird es für die Fan- und Ultraszenen hierzulande ums Ganze gehen. Sollten die vorgeschlagenen repressiven Maßnahmen in den Stadien in dieser Form tatsächlich umgesetzt werden, so war es das mit der bisherigen lebendigen Fankultur hierzulande erst mal und es drohen englische bzw. italienische Verhältnisse. Dass gerade die Fußballstadien schon immer als Testgebiet für neue Gesetzesverschärfungen und repressive Maßnahmen gegen Fußballfans (zuletzt u.a. die „Nacktzelte“ beim Spiel des FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt) dienten, welche dann z.B. auch an anderer Stelle zur sozialen Aufstandsbekämpfung im Zuge von Demonstrationen zum Einsatz kamen ist nichts Neues.  

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Offener Brief vom ehemaligen Bassisten von Artifical Eyes zur Grauzonendebatte

Wir dokumentieren als RASH Berlin-Brandenburg das folgende Statement (konkret geht es um verschiedene Kuschelbilder von 2 Bandmitgliedern der Stage Bottles auf dem diesjährigen Riverside Stomp Festival in Mainz mit einem Bandmitglied von Stomper 98 – siehe). In Folge dessen ist davon auch das relative neue Bandprojekt Artifical Eyes betroffen. Außerdem hat sich die Redskinband United Struggle aufgelöst, da es auch hier zu einem gemeinsamen Photo mit Stomper 98 Bandmitglied Lars zusammen mit einem Bandmitglied von United Struggle kam. Aber lest selber…:

„Hab mir eigentlich vorgenommen, die Schnauze zu halten bezüglich dieser ganzen unsäglichen Fotoaktion und dem Brimborium drumrum und stillschweigend meine Konsequenzen draus gezogen- den Ausstieg aus Artificial Eyes. Da ich der Überzeugung bin, daß ich meine durchaus berechtigten Erklärungen in der Vergangenheit zum leidige Thema Grauzone eh nur für die Katz geschrieben habe und in Zukunft schreiben würde- weil zum einen die Profiteure wie M.A.D., Contra, Spirit from Wasweißich und sonstige skrupelferne Szeneidentitätseinzelhändler irgendwo ja sowieso nen feuchten Scheiß auf moralische Einwände geben solange nur die Kasse anständig klingelt, zum anderen die (in mehrerlei Hinsicht) breite Konsumentenmasse der gerade eben Erwähnten vermutlich intellektuell restlos überfordert sind: selten hat es wer so gut und treffend formuliert wie „Total Verboilt“ in ihrem Smash Hit „Unpoliddisch“: (…) stolz auf meine Bildungsferne (…). Aber wenn ich solch hahnebüchenen Unfug höre wie z.B. : „(…) die Diskussion einen Grad erreicht hat, bei dem ich nicht mehr schweigen kann (…)“, dann kann ich das auch nicht mehr. WTF soll das denn heißen? Etwa, daß bei dem Teil der linken Seite, die sich mit dem Thema intensiver beschäftigt hat als der Rest, die Bereitschaft langsam auf dem Level angelangt ist, alles was mit Oi! zu tun hat, kaum noch mit der Kneifzange anzufassen? Mal n Kopf drum gemacht, warum das so ist? Wißt ihr nicht? Ich sags mal mit Klaus: macht nichts, erklär ich euch:

Da gibt es zum Einen mal die Fraktion der uneinsichtigen Trotzköpfchen: so pubertär das sich jetzt auch erstmal anhören mag, die Sache geht etwas tiefer.
Permanent kriegt man da z.b. den Vorwurf um die Ohren gehauen, daß ja eh alles ein und dieselbe Soße sei, Stichwort „gegen Nazis sei man ja auch, Linke möge man allerdings ja auch oder erst recht nicht.“ Kulminationspunkt wo mir dann der Arsch platzt, ist dann fast immer der Terminus „rechte und linke Faschisten“: Alter Schalter, das ist sone Frechheit, daß mir glatt der Draht aus der Mütze springt, zumal ich anmerken möchte, daß das auch immer dann auftaucht, wenn sich Fraktion „Graue Mitte“ in linke Zusammenhänge, Veranstaltungsorte etc.- eben in explizit linke Strukturen im allgemeinen einzecken will. In diesem Falle gibt’s einfach nur eine adäquate Vorgehensweise und diese mag vielleicht dem Einem oder Anderen etwas altmodisch vorkommen: Wir sind keine soziale Einrichtung für die Mitte oder ne ehrenamtliche Bespaßungsmaschinerie für Leute, die uns unterm Strich nicht mögen, ja, auf alles scheißen, wofür wir einstehen- wir sind eine Gegenkultur, die auf klar definierten linken und revolutionären Fundamenten fußt. Tut mir leid, aber da gibt es aus meiner Sicht ein herzhaftes „Fuck off!“ oder für bildungsferne subkulturelle Parasiten, die des Englischen nicht mächtig sind: „Verpißt euch!“

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Siempre Antifascista Veranstaltungsreihe zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine

Das Siempre Antifascista Bündnis wird in Zusammenarbeit mit der Antifaschistischen Initiative Nordost und weiteren Einzelpersonen während der Europameisterschaft eine ganze Reihe kritischer Veranstaltungen zum Thema Fußball durchführen. An dieser Stelle könnt Ihr euch das Programm schon Mal im pdf-Format herunterladen!

You´ll never walk alone! Kick off racism & sexism!

Siempre Antifascista Kampagnenhomepage

Das aktuelle Programm von 2012 findet ihr hier.

Wissen ist nicht zerstörbar

Neuruppin – Antirassistische Ausstellung wurde zerstört

Vor einigen Tagen wurde die antirassistische Ausstellung „Flüchtlingsleben erleben“ in Neuruppin von Unbekannten zerstört. Im Stadtgebiet wurden in zeitlicher Nähe große Mengen neonazistischer Sticker verklebt. Erst wenige Stunden zuvor war die Schau im Pavillon auf dem Neuruppiner Schulplatz eröffnet worden. Wir dokumentieren an dieser Stelle Fotos von der Homepage des Bündnisses „Neuruppin bleibt bunt“.

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Gezielte Messerattacke beim RASH-Nighter in der Astra-Stube!

RASH Weltkugel BannerNachdem die Astra Stube Neukölln und dessen Wirt in der Vergangheit schon mehrfach Ziel verschiedener Angriffe war (eingeschlagene Scheiben, zerstochene Reifen bzw. abgebrannter Pkw des Wirtes vor der Tür, Nazisprühereien…) kam es gestern Abend (in der Nacht von Samstag auf Sonntag) während des RASH Nighters zu einem neuen erschreckenden Höhepunkt.

Während sich gestern Nacht gegen 0:30 Uhr ein Großteil der ca. 40 Gäste noch vor der Astra Stube aufhielten, betrat ein ca. 25-jähriger Mann in gebeugter Haltung (wohl um nicht so gut erkannt zu werden) den Laden, winkte den Wirt in den Durchgang neben der Theke und stiess unverzüglich ein ca. 25 cm langes Messer in dessen Richtung. Intuitiv liess sich der Angegriffene in diesem Moment glücklicherweise nach hinten fallen und konnte so trotz offensiver Ausholbewegung des Angreifers dem Messerstich knapp entgehen. Dank dieses Instinktes blieb es bei einer demolierten Brille, einigen Blessuren und einem geschocktem Zustand.
Die Verfolgung wurde sofort aufgenommen, allerdings war es nicht mehr möglich den Angreifer zu stellen. Nachdem er auf einen weitläufigen, dunklen Hinterhof geflüchtet war, wurde die Verfolgung abgebrochen, da er nach wie vor mit dem Messer bewaffnet war.

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