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21.9.2013: Hannover: Demo gegen „Tønsberg“

Am 12. 09. 2013 hat in der Podbielskistraße 159 der neue Thor-Steinar-Laden „Tønsberg“ eröffnet.

Thor Steinar ist eine „Modemarke“, die von Nazis für Nazis prodoziert wird. Die Logos beinhalten zum Teil versteckte, aber auch klare Symbolik mit Bezug zum Nationalsozialismus und dem sogenannten Heidentum.

In anderen Städten ist es bereits dazu gekommen, dass Läden, welche Utensilien der rechten Szene verkaufen, zu Treffpunkten der regionalen und überregionalen Naziszene geworden sind. Oft dienen diese Szene-Treffpunkte als Ausgangsorte für Übergriffe auf Menschen, die nicht in das Menschenverachtende Weltbild der Betreiber_innen passen. Besonders deutlich wurde dies zum Beispiel beim „Werwolfshop“ in Wismar. Dort griffen Nazis eine Demonstration aus dem Laden heraus mit Baseballschlägern an und mussten von der Polizei mit vorgehaltenen Schusswaffen zurückgedrängt werden. Um die Entstehung eines solchen Nazistreffpunktes in Hannover zu verhindern und eine Schließung des Ladens zu erwirken, rufen wir zu Demonstration am 21. September 2013 um 11 Uhr am Lister Platz auf.

Quelle

 

9.6.2012 Berlin-Weißensee: Openair gegen Thor Steinar

Grenzen überwinden!
Für Vielfalt und Respekt. Thor Steinar muß weg!
9. Juni 2012, 14.00 – 21.00 Uhr, Anton Platz, Berlin-Weißensee
Anfahrt: Tram M4, M13, 12

Stage Bottles (Punk / Frankfurt am Main)
Johnnie Rook
(Freidenker Rock’n’Roll / Berlin-Pankow)
Easy Skankin Soundsystem
(Berlin Boom Orchestra)
(Reggae, Dancehall & Ska / Berlin)
TFS
(HipHop / Berlin)
Mocchies
(Rock / Berlin)

Im Oktober letzten Jahes eröffnete in Berlin-Weißensee ein neues Geschäft der Neonazi-Marke “Thor Steinar”. Der “Tönsberg”, der sich namentlich an sein Vorgängergeschäft in Mitte anlehnt, ist mittlerweile beliebter Anlaufpunkt für rechtes Klientel. Die Tatsache, dass “Thor Steinar”-Outfits seit der Eröffnung im örtlichen Straßenbild immer häufiger auftauchen bestätigt ein mal mehr, dass sich die Kundschaft des Ladens nicht nur aus rechten Shopping-Touristen zusammensetzt. Es sind nicht wenige Neonazis aus dem Weißenseer Kiez die sich im “Tönsberg” neu einkleiden lassen.

Wir wollen die Faschos mit ihren hassverzerrten Wahnvorstellungen jedoch nicht gewähren lassen. Das gilt für den “Tönsberg”-Shop und organisierte Rechte vor Ort, genau so für die Nazicliquen, am Antonplatz.

Am 9. Juni nehmen wir den Antonplatz in Beschlag und machen unmissverständlich klar: Weißensee ist “Kein Kiez für Nazis!”

Informationen zum Laden und zum Umgang des Vermieters mit dem Protest 12, 3.

4.5.2012 Berlin: Thor Steinar Laden in Weißensee

Am 4. Mai 2012, ab 20.00 Uhr findet auf dem Antonplatz in Weißensee die Aktion „Dein Graffiti gegen rechten Lifestyle“ statt. In der Berliner Allee 11 hat vor einem halben Jahr ein Laden eröffnet, der das umstrittene Modelabel Thor Steinar vertreibt. Mit Licht-Graffitis werden wir, das Bündnis gegen den Thor Steinar Laden in Weißensee, unserem Protest einen Ausdruck geben. An diesem Abend können Sprüche und Graffitis gegen Rechts und den Thor Steinar Laden in Weißensee über einen Projektor an Hauswände geworfen werden. Musikbegleitung und Informationen für Anwohner_innen sind ebenfalls geplant. Gesucht werden insbesondere geübte Graffiti-Maler_innen, da die Aktion von aktiver Teilnahme lebt!
Thor Steinar ist eine Modemarke, die oft auf Neonazi-Aufmärschen beobachtet werden kann. In mehreren Bundesliga-Stadien und im Deutschen Bundestag ist das Tragen der Marke bereits verboten.

Flyer

04.05.2012 | 20:00 Uhr | Antonplatz (Weißensee)

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[P] Neonazis unter alt-neuem Namen: Die “Sektion Potsdam”

Am 25.03.2012 fand eine antifaschistische Demonstration in Potsdam-Grube, dem Wohnort des Ladenvermieters des Geschäftes “Tønsberg” in Weißensee, statt. [1] “Tønsberg” ist ein neonazistisches Geschäft der Marke “Thor Steinar”, die als eine der bekanntesten Modemarken in der neonazistischen Szene gehandelt wird.
Aus diesem Grund ließen es sich einige Neonazis nicht nehmen, am besagten Tag ebenfalls nach Grube zu fahren, um dort eine Gegenkundgebung durchzuführen.

Sehr wahrscheinlich waren sie die Nacht zuvor in Grube, um Aufkleber von “Thor Steinar” und des “Infoportal Potsdam” zu kleben, Parolen mit Kreide und Sprühdosen auf Wände und Straßen zu bringen und an einigen Bäumen Galgenschlingen zu befestigen. Diese Einschüchterungsversuche wurden jedoch zum Teil schon am Morgen wieder entfernt. [2]

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25.3.2012: Keine Geschäfte mit Neonazis! Tour zum Vermieter des Berliner „Thor Steinar“-Ladens „Tönsberg“.

Am 28. Oktober 2011 eröffnete die rechte Klamottenfirma „Thor Steinar“ in der Berliner Allee 11, im Nordostberliner Stadtteil Weißensee einen neuen Laden. Das Geschäft trägt, wie viele andere Läden der Kette im Bundesgebiet, den Namen „Tønsberg“. Während viele Vermieter_innen richtig reagierten und „Thor Steinar“ kündigten, verweigert sich der Vermieter des Weißenseer „Thor Steinar“-Shops bislang einem solchen Schritt.
Wir helfen gerne! Und weil wir das so gerne tun, möchten wir Herrn Rosenthal helfen den Kopf aus dem brandenburgischen Sand zu ziehen. Deshalb wollen wir am 25. März das Schöne mit dem Nützlichen verbinden und laden alle, die auch ein Problem mit Neonazis haben, ein den Frühlingsanfang mit uns zusammen zu begehen. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Spaziergang ins beschauliche Potsdam-Grube, um die beeindruckende brandenburgischen Natur zu bestaunen aber auch um Herrn Rosenthal einen kleinen Besuch abzustatten.

Wer weg schaut, macht sich mit schuldig!
Kein Kiez für Nazis! – Weg mit dem „Thor Steinar“-Laden „Tønsberg“ in Weißensee!

25. März 2012: Potsdam-Grube
Kundgebung gegen den Vermieter des „Thor Steinar“-Ladens in Berlin-Weißensee

Anfahrt mit dem Zug:
Treffpunkt – Berlin: 13:00 Uhr, Alexanderplatz (S-Bahngleis, S7)
Treffpunkt – Potsdam: 14:00 Uhr, Potsdam Hauptbahnhof
…anschließend gemeinsame Anreise nach Grube.

Anfahrt mit dem Rad:
Treffpunkt Berlin: 14.30 Uhr, Alexanderplatz (Regionalgleis, RE 1)

Infos:
[a] Antifaschistische Linke Potsdam [AALP]
Bündnis: „Kein Kiez für Nazis“

Material:
Plakat: [Front]
Flyer: [Front] [Back]
Banner: [100×100] [168×72] [468×60] [590×235]

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Keine Geschäfte mit Neonazis!

Potsdam/Berlin – Tour zum Vermieter des Berliner „Thor Steinar“-Ladens „Tönsberg“

Am 28. Oktober 2011 eröffnete die rechte Klamottenfirma „Thor Steinar“ in der Berliner Allee 11, im Nordostberliner Stadtteil Weißensee einen neuen Laden. Das Geschäft trägt, wie viele andere Läden der Kette im Bundesgebiet, den Namen „Tønsberg“. Während viele Vermieter_innen richtig reagierten und „Thor Steinar“ kündigten, verweigert sich der Vermieter des Weißenseer „Thor Steinar“-Shops bislang einem solchen Schritt.

„Für Geld kann man sich keine Freunde kaufen, aber es verschafft einem zumindest ordentliche Feinde.“ (Batman, Legends of the Dark Knight, Nr. 50)

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[BLN] 3 Jahre Thor Steinar im Friedrichshain

Seit nunmehr drei Jahren hat sich die Modemarke „Thor Steinar“ in der Petersburger Straße 94 am Frankfurter Tor eingenistet. So wie es aussieht darf die Betreiberfirma Skytec noch bis 31.01.2015, die bei Neonazis beliebte Marke an diesem Standort verkaufen. Mit dieser unbefriedigenden Einigung endeten im September 2011 die juristischen Bemühungen des Vermieters vor dem Landgericht. Zumindest darf der Laden sich fortan nicht mehr „Tromsö“ (norwegische Hafenstadt) nennen.

Seit seiner Eröffnung am 28. Februar 2009 wurde gegen den Laden mit unterschiedlichsten Mitteln protestiert und über die Marke informiert. Nach der ersten Aufregung stellte sich im Frühjahr 2010 jedoch eine gewisse Gewöhnung ein – weniger Demos, weniger kreative Aktionen, weniger Presse und öffentliche Aufmerksamkeit.
Der „Thor Steinar“-Laden hat aber an Aktualität nicht verloren. „Thor Steinar“-Kleidung transportiert weiterhin rechte Botschaften in den öffentlichen Raum. Die Bezugnahme auf deutsche Kolonialgeschichte, Nationalsozialismus und Militarismus kommt bei Neonazis unverändert gut an. Und die Marke expandiert: Im November 2011 eröffnete in Weißensee der „Thor Steinar“-Laden „Tönsberg“ erneut. Dieser wurde aus Mitte nach jahrelangen AnwohnerInnen-Protesten vertrieben. Auch in Glinde bei Hamburg eröffnete ein „Tönsberg“.
Am 3.Jahrestag der Eröffnung des Thor Steinar Ladens im Friedrichshain soll es eine Demonstration geben im Aufruf dazu heißt es: Wir wollen den Jahrestag 2012 dazu nutzen auf die Gefahren einzugehen, die von Neonazis, rechtem Lifestyle und „Thor Steinar“ als Marke ausgehen. Ein Wegducken und Verharmlosen von Neonazis ist mit uns nicht zu machen!

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25.2.2012 Berlin: Weg mit dem „Thor Steinar-Shop“ in Friedrichshain!

25.2.: Demo, 14.00 Uhr, Warschauer Str./Revaler Str.

Seit nunmehr drei Jahren hat sich die Modemarke „Thor Steinar“ in der Petersburger Straße 94 am Frankfurter Tor eingenistet. So wie es aussieht darf die Betreiberfirma Skytec noch bis 31.1.2015, die bei Neonazis beliebte Marke an diesem Standort verkaufen. Mit dieser unbefriedigenden Einigung endeten im September 2011 die juristischen Bemühungen des Vermieters vor dem Landgericht. Zumindest darf der Laden sich fortan nicht mehr „Tromsö“ (norwegische Hafenstadt) nennen.

Seit seiner Eröffnung am 28. Februar 2009 wurde gegen den Laden mit unterschiedlichsten Mitteln protestiert und über die Marke informiert. Nach der ersten Aufregung stellte sich im Frühjahr 2010 jedoch eine gewisse Gewöhnung ein – weniger Demos, weniger kreative Aktionen, weniger Presse und öffentliche Aufmerksamkeit.
Der „Thor Steinar“-Laden hat aber an Aktualität nicht verloren. „Thor Steinar“-Kleidung transportiert weiterhin rechte Botschaften in den öffentlichen Raum. Die Bezugnahme auf deutsche Kolonialgeschichte, Nationalsozialismus und Militarismus kommt bei Neonazis unverändert gut an. Und die Marke expandiert: Im November 2011 eröffnete in Weißensee der „Thor Steinar“-Laden „Tönsberg“ erneut. Dieser wurde aus Mitte nach jahrelangen AnwohnerInnen-Protesten vertrieben. Mit dem Wissen uns zu wiederholen, wollen wir den Jahrestag der Eröffnung in Friedrichshain auch 2012 dazu nutzen auf die Gefahren einzugehen, die von Neonazis, rechtem Lifestyle und „Thor Steinar“ als Marke ausgehen. Ein Wegducken und Verharmlosen von Neonazis ist mit uns nicht zu machen!

Lassen wir weiterhin nicht zu, dass „Thor Steinar“ und die Neonazis ungestört bleiben. Weder in Friedrichshain noch in Weißensee oder in Schöneweide! Unsere Antwort auf die rassistischen Morde muss gesellschaftliche Solidarität heißen! „Thor Steinar“-Läden schließen!

25.2.2012: 14.00 Uhr Demo gegen „Thor Steinar“, Warschauer Str./ Revaler Str.
22.00 Uhr „6-Jahre Initiative gegen Rechts“-Party im Supamolly, Jessnerstr. 41, mit: LaZies, Incredible Herrengedeck, DJ Dr. Kimble

Initiative Gegen Rechts Friedrichshain

Fürstenwalde – Aufruf zur Demo am 26. Januar

Anlässlich der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee vor 67 Jahren, findet am 26. Januar 2012, einen Tag vor dem Holocaustgedenktag, in Fürstenwalde eine Demonstration gegen Neofaschismus und rechte Gewalt statt.

Wir wollen an diesem Tag der millionen Opfer gedenken, die dem nationalsozialistischen Rassenwahn zum Opfer fielen. Auch fast siebzig Jahre nach dem Holocaust ist es nötig, sich den neuen und alten Nazis entschlossen entgegenzustellen.

Initiiert wurde die Demonstration von der Stadtverordnetenversammlung und der Verwaltungsspitze der Stadt Fürstenwalde. Verschiedene Vereine, Parteien und Gruppen schließen sich an.

Wer denkt, Fürstenwalde hat keine Nazis, und es lohnt sich nicht zur Demonstration zu kommen, liegt falsch! Das Bekleidungsgeschäft „British Corner“ in der Eisenbahnstraße, an dem die Demonstration vorbei führt, verkauft die einschlägig bekannte und in rechten Kreisen beliebte Marke Thor Steinar. Der NPD-Stadtverband mit seinen bekannten Kadern Manuela Kokott und Frank Odoy sind oft auf rechten Aufmärschen zu sehen und leisten aktive Arbeit im NPD- Kreis- und Landesverband. Kokott konnte sogar mit Stimmen aus Fürstenwalde in den Kreistag gewählt werden.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Zeit 16:30 bis 17:30

Wo:Fürstenwalde/Spree Marktplatz

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Neue Nazis tarnen sich! Infoveranstaltung zu rechtem Lifestyle und „Thor Steinar“

Das Aussehen der Neonazis hat sich verändert. Doch woran kann ich sie heute erkennen? Die Mobile Beratung gegen Rechts erklärt Nazidresscodes und gibt Informationen zum derzeit bekanntesten rechten Modelabel „Thor Steinar“.

Organisiert von: „Kein Kiez für Nazis!“

14.12.2011| 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78)

Flyer