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20.5.2014 Mehringhof/Berlin: Flucht vor Nazi-Deutschland – Flucht in die Festung Europa

Veranstaltung im Versammlungsraum des Mehringhofs (Aufgang III) , 20.Mai 2014, 20:00 Uhr

Das Jahrhundert der Flüchtlinge, das mit dem 1. Weltkrieg innerhalb Europas begann, ist nicht zu Ende, sondern setzt sich inzwischen auf globaler Ebene fort. Fast alle großen Fluchtbewegungen, ob durch politische Verfolgung, Vertreibung, Hunger, Krieg oder Gewalt ausgelöst, verlaufen seit jeher und bis heute vor dem Hintergrund drohender Genozide.

Unter der Gesprächsleitung von Max Henninger beleuchten der Historiker Ahlrich Meyer, Koautor des Buches „Verfolgt von Land zu Land. Jüdische Flüchtlinge in Westeuropa“ (erschienen 2013), und der Mitbegründer der Berliner Forschungsgesellschaft „Flucht und Migration“ Helmut Dietrich zwei exemplarische historische Felder: die Flucht von Juden vor der Vernichtungspolitik der Nazis in der Zeit zwischen 1938 und 1944 und die Migration aus Afrika und Asien über das Mittelmeer nach Europa, wobei seit der Jahrtausendwende mindestens 23.000 Menschen zu Tode kamen. Im Mittelpunkt stehen die Rettungsanstrengungen der Flüchtlinge und Migranten selbst. Auch das umstrittene Thema der Fluchthilfe wird zur Sprache kommen.

Dienstag, den 20.5.2014 um 20:00 Uhr

Versammlungsraum des Mehringhofs (Aufgang III) 

Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin

Mehringhof/U-Station Mehringdamm

Eintritt frei!

Aktionstage gegen Botschaftskollaboration bei Abschiebungen 9.-11. Mai in Berlin

Unterstützt unseren Protest und Aktionen gegen Botschaften aus verschiedenen Ländern und deren enge Zusammenarbeit mit deutschen Abschiebebehörden. Wir wollen ein Zeichen setzen gegen den deutsch-europäischen Krieg gegen Migration und seine repressiven Elemente. Die Botschaften vieler Länder kollaborieren, um Menschen für die Abschiebung zu identifizieren. Korrupte Methoden, die nur den Zweck haben, Papiere bereitzustellen, um die Abschiebung von Migranten und Flüchtlingen überhaupt erst zu ermöglichen oder zu erleichtern.  

Radiointerview mit Mbolo Yufanyi, Rex Osa und Salomon Wantchoucou über die Aktionstage vom 9.-11. Mai in Berlin gegen die Botschaftskollaboration bei Abschiebungen: 

http://soundcloud.com/rebootfm/2012-04-27-the-voices-mp3

Die nigerianische Botschaft als ein Beispiel unter vielen, reist monatlich von Bundesland zu Bundesland um in mobilen Botschaft Hearings, Abschiebe-Dokumente auszustellen. 

The VOICE Refugee Forum organisiert mit der Unterstützung von der Karawane – Für die Rechte der Flüchtlinge und Migranten und verschiedensten migrantischen und antirassistischen Gruppen, Initiativen und Aktivisten drei Aktionstage in Berlin, um die Methoden und Praktiken dieser neo-kolonialen Elemente eines deutsch-europäischen Krieges gegen Migration bloßzustellen und anzugreifen.


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