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22.11.2014 Clash/Berlin: 5 Jahre ALJ | Silvio Meier Soliparty mit WAVING THE GUNS & TAPETE

Im Anschluss an die Silvio Meier Demo wollen wir zusammen mit euch das 5 jährige Bestehen der Antifaschistischen Linken Jugend [ALJ] feiern und gleichzeitig das Geld für die Organisation der Demo wieder rein bekommen.

LIVE:
Waving the guns [Krawalltourismus-Hiphop // Rostock]

Tapete: [Dienstleistungserschleicherrap // Berlin]

Danach Dj_anes:
– Trash & Techno

22NOV – 22UHR – CLASH IN DEN MEHRINGHÖFEN

22.11. Berlin: Silvio Meier-Demonstration 2014

Seit über 20 Jahren gehen Antifaschist*innen Ende November in Friedrichshain auf die Straße, um an die Ermordung von Silvio Meier und all den anderen Opfern rechter Gewalt zu erinnern. Es war schon immer ein Anliegen der Demo aktuelle nazistische Entwicklungen zu benennen und gegen diese vorzugehen. Ebenfalls spielten tagespolitische Schwerpunkte eine zentrale Rolle, wie die Verteidigung von linken Freiräumen, rassistische Angriffe, die Verschärfung der Asylpolitik sowie Gentrifizierung. Dieses Jahr soll die Demonstration von Friedrichshain nach Kreuzberg gehen, um sich mit einem Teil der aktuellen politischen Kämpfe in Berlin zu solidarisieren, unter anderem mit den Kämpfen um Wohnraum und jene gegen den rassistischen Normalzustand.

Seit Jahren betreibt die Europäische Union, mit dabei an vorderster Front die Bundesrepublik Deutschland, eine mörderische Politik der Abschottung und Abschreckung. Die „Festung Europa“ ist jährlich Schuld an dem Tod von tausenden Menschen, die versuchen in der EU ein menschenwürdiges Leben zu finden. Innerhalb der deutschen Grenzen versucht die Politik hingegen alles daran zu setzen um den Asylsuchenden ein menschenwürdiges Leben zu verwehren. Dies zeigt sich u.a. an dem Lagersystem, der Residenzpflicht, dem Gutscheinsystem, sowie dem Arbeitsverbot für die Geflüchteten. Aber auch auf der Straße zeigt die rassistische Hetze Wirkung. In Deutschland kam es im 1. Halbjahr 2014 bundesweit zu mindestens 47 Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte, allein davon 23 Brandanschläge.

Sich gegen jede Form von rassistischer und nazistischer Unterdrückung zur Wehr zu setzen und sich mit den Betroffenen zu solidarisieren ist zentrale Aufgabe einer antifaschistischen Bewegung. Doch ein solcher Antifaschismus muss deshalb immer antikapitalistisch sein und Antworten auf die sozialen Fragen in der Gesellschaft entwickeln – ob im Betrieb oder im Stadtteil. Die Mieten steigen rasant, Wohnraum wird für viele unbezahlbar, es droht die Überschuldung oder die Zwangsräumung. Soziale Milieus werden zerstört und linke Freiräume polizeilich beseitigt. Den Kampf um das „Recht auf Stadt“ zu führen, bedeutet, die soziale Frage im urbanen Raum zu stellen. Deshalb ist es höchste Zeit zu handeln und diese Probleme gemeinsam anzugehen!

Silvio-Meier-Mahnwache: Mittwoch / 21. November / 17 Uhr / U-Bhf. Samariter Straße
Silvio-Meier-Demo: Samstag / 22. November / 15 Uhr / U-Bhf. Samariter Straße
Weitere Infos: Silvio-Meier-Bündnis

Berlin: Der rassistische Mob formiert sich

In den letzten Wochen gibt es in Berlin rassistische Mobilisierungen gegen geplante Flüchtlingsunterkünfte. Neonazis und bürgerliche Rassist_innen führen gemeinsam Demonstrationen und Lichterketten an den geplanten Baustellen durch. Mehrfach gab es bereits Sachbeschädigungen an den Baustellen. Schwerpunkte sind bisher Marzahn und Buch. Aber auch in Köpenick und Falkenberg versuchen Nazis rassistische „Bürgerinitiativen“ zu gründen. Trauriger Höhepunkt war bis jetzt ein Aufmarsch von mehreren hundert Rassist_innen diesen Montag in Marzahn. Der nächste Höhepunkt zeichnet sich bereits ab: Für den 22. November – sicherlich nicht zufällig dem Datum der Silvio Meier-Demonstration – mobilisieren Neonazis und rassistische „Bürgerinitiativen“ zu einer überregionalen Demonstration in Marzahn. Aber auch in den Tagen bis dahin rufen sie zu Kundgebungen und Demonstrationen in Marzahn, Köpenick und Buch auf. Gegeproteste sind geplant.

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11.10.2014 Black Fleck/Potsdam: Lesung und Konzert im Black Fleck!

JOHNNY SCHULZ

die legendäre butch meier band als zeichen der zeit, ein referat

AB 18 UHR!!!

http://jonnieschulz.wordpress.com/

und danach:

 

HÅRDER TIDER

anti-wellness hardcore, malmö

http://hardatider.bandcamp.com/album/scandinavian-hardcore-insanity

 

NIGHT FEVER

helicopter-punk, k-town

http://nadanadadiscos.bandcamp.com/album/night-fever-new-blood-lp

 

XAXAXA

melodic postpunk, macedonia

http://xaxaxa.bandcamp.com/

 

und der Newsletter sagt dazu:

JONNIE SCHULZ kommt nochmals vorbei und erzählt uns von seiner zeit mit BUTCH

MEIER.

PÜNKTLICH um 18:00 uhr gehts los!!!!!

und gleich danach:

KONZERT mit HÅRDER TIDER aus malmö. machen hardcore und das alte schule!!!

geil!

auch noch: NIGHT FEVER aus kopenhagen. hardcore mit rocknote!

und dann noch: XAXAXA aus macedonia klingen gegen die anderen wie eine

schülerband und machen…wir müssen es sagen…indie.

Übersicht zum Antirepressionstag am 22. März 2014

REPRESSION IST…  ALLTÄGLICH – ALLGEGENWERTIG – ALLUMFASSEND

Anfang November gab es in Berlin ein Treffen von zahlreichen Gruppen und Einzelpersonen, um über eine konkrete Antwort zu beratschlagen. Unser tägliches Bemühen um eine andere Welt und die allgegenwärtige Bedrohung im Nacken verlangt von uns eine permanente Auseinandersetzung mit Repression. Um aber an einem kollektiven Moment der Offensive zu arbeiten, hat sich das Treffen darauf geeinigt, am 22. März 2014 einen groß angelegten Aktionstag in Berlin vorzubereiten.

Mit dem Aktionstag gegen Repression am 22. März gibt es seit langem mal wieder eine bundesweit mobilisierte Demo in Berlin, jenseits der „üblichen“ Events wie 1. Mai oder Silvio-Meier-Demo. Es wird eine angemeldete Demo durch Moabit geben (dort befinden sich Gerichte, ein Knast, das Innenministerium, Bürgeramt, Jobcenter etc.) und danach gibt es am Abend eine unangemeldete Demo/Sponti um 22 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben.

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6.000 auf Silvio-Meier-Demo

Am Samstag Nachmittag, den 23. November 2013 zog die jährlich stattfindende Silvio-Meier-Demonstration zum 21. mal durch den Berliner Bezirk Friedrichshain. Es nahmen mehr als 6.000 Menschen an dem Zug teil. Erstmalig zog die Demonstration durch die Silvio-Meier-Straße. Flankiert mit zahlloser Pyrotechnik und Feuerwerk streiften die TeilnehmerInnen die ehemals besetzen Häuser in der Rigaer Straße.

Nahezu zeitgleich organisierte die Berliner Neonazis einen Neonaziaufmarsch im Berliner Stadtteil Treptow-Köpenick. Der Aufmarsch sollte der Provokation dienen und TeilnehmerInnen von Silvio-Meier-Demo abziehen. Dieses Ziel ging zum Glück nicht auf. Auf die peinliche Nazi-Provkation antworteten tausende Antifaschisten mit der größten Antifa-Demonstration des Jahres.

Presse: indyrbbTgspNDBeZe

★ 24. NOVEMBER ★ 12 UHR ★ S WESTKREUZ ★

Am fol­gen­den Sonn­tag spielt der SV Ba­bels­berg 03 „aus­wärts“ gegen Erna II im Olym­pia­park. Nach dem Wo­chen­en­de mit Pokal, Siemp­re An­ti­fa­scis­ta Fes­ti­val oder an­de­ren Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen geht der Li­ga-​All­tag wei­ter. Drei Punk­te müs­sen her. Also: ALLE in den Olym­pia­park!!! Und am Sams­tag zur Sil­vio Meier Demo!

Scortesi

03Nuller_innen

Berlin: Achtung: Nazis mobilisieren für 23.11.

Wie sich der Homepage der Berliner Neonazis vom »Ex KV-3« entnehmen lässt, mobilisieren diese für den kommenden Samstag nach Berlin. So heißt es dort, man wolle »auf die Straße zu gehen«. Hintergrund ist eine Auseinandersetzung, in die das ehemalige Mitglied der »Kameradschaft Tor«, Björn Wild, kürzlich geraten ist.

Wild, der sich nach dem Verbot der Kameradschaft im Jahr 2005 nach wie vor zu den aktiven Neonazis der Hauptstadt zählen lässt, soll nach Angaben des »Ex KV-3« mit schweren Verletzungen im Krankenhaus liegen. Da man diese Tat dem politischen Feind zurechnet, mobilisieren die Berliner Nazis nun für den 23.11. nach Berlin.

Ein ähnliches Vorgehen ließ sich bereits im Jahr 2009 beobachten, als die Nazis eine Demo »Gegen roten Terror« durchführten. Hintergrund hier war ebenfalls eine Auseinandersetzung, die sich jedoch letztlich innerhalb des eigenen, rechten Trinkermilieus abspielte. Jedoch konnten damals 750 Neonazis vom Alexanderplatz nach Ostberlin marschieren.

Um einen ähnlichen Mobilisierungserfolg zu erzielen, wird nun also wieder wegen des vermeintlich »linken Terrors« mobil gemacht. Jedoch ist das Vorgehen der Neonazis nur allzu durchschaubar: Am 23.11. findet die größte jährlich stattfindende Antifa-Demonstration in Gedenken an den Hausbesetzer und Antifaschisten Silvio Meier statt. Bereits im letzten Jahr versuchte die Berliner NPD mit einer zeitgleich angemeldeten Kundgebung in Neukölln-Süd die Antifamobilisierung zu spalten, was ihr jedoch nicht gelang.

Haltet die Augen offen und informiert euch regelmäßig über Neuigkeiten!
Der Angriff auf Wild fand laut Berliner Polizei an der Grenze zu Kreuzberg statt – denkbar wäre, dass die Nazis dort aufmarschieren wollen. Wir werden das zu verhindern wissen!

Klar ist aber auch, dass die Silvio-Meier-Demo stattfinden wird! Wir lassen uns von den Berliner Nazis nicht spalten oder irreführen.

Es bleibt dabei: 23.11., 15 Uhr, U-Bhf. Samariterstraße

Zusammen gegen Nazis, Rassismus und Repression!

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23.11. Berlin: Silvio Meier Demo 2013

Am 21.11.1992 wurde der Antifaschist und Hausbesetzer Silvio Meier auf dem U-Bahnhof Samariter Str. von Neonazis ermordet. Dies geschah inmitten einer Hochphase von rechter Gewalt in Deutschland, als Asylheime in Lichtenhagen und Wohnhäuser in Mölln und Solingen brannten.

Zum 21. Jahrestag werden wir auf die Straße gehen. Eine Besonderheit ist, dass die Demo durch die – von uns erkämpfte – Silvio-Meier-Straße gehen wird: Gegen den aktuellen rassistischen Diskurs, Neonazis und der staatlichen Repression!

Kein Vergeben– Kein Vergessen! Antifa in die Offensive!

Aufruf 2013: hier | Interview zum 20. Todestag: hier

Antifa-Demo in Berlin:
Samstag | 23. November 2013 | 15 Uhr | U-Bhf. Samariter Straße


Mahnwache zum Todestag
(Bringt Kerzen & Blumen mit!):
Donnerstag | 21. November | 17 Uhr | U-Bhf Samariter Straße


Antifaschistischer Stadtspaziergang:
Donnerstag | 21. November | 16 Uhr | U-Bhf Frankfurter Allee (Ini gegen Rechts)

Blockiert in Rudow, Gewaltphantasien in Lichtenberg

Berliner Neonaziszene versuchte erfolglos, das antifaschistische Gedenken an Silvio Meier zu erschweren / Berliner Polizei duldete ihre Gewaltparolen.

Bei einer Kundgebung Berliner Neonazis im Lichtenberger Weitlingkiez hatten die Behörden es offensichtlich versäumt, Auflagen zu erteilen. So hatten die Nazis bei ihren Parolen freie Hand und konnten all das skandieren, was ihnen bei anderen Veranstaltungen verwehrt ist. Anmelder gab die Richtung vor: „Linkes Gezeter – neun Millimeter“, „Wir kriegen Euch alle“ wurde gerufen und der1992 von Rechten ermordete Hausbesetzer Silvio Meier verunglimpft: „Einer muss der erste sein – fuck Silvio Meier“.

Aufmarsch floppt in Rudow

Die jährlich stattfindende antifaschistische Silvio-Meier-Demonstration hatte die Berliner zum Anlass genommen, am 24. November zwei Versammlungen in der Stadt abzuhalten. Passend zu ihrer „Asylkampagne“ mobilisierte die Partei zunächst zu einer Demonstration in Berlin-Rudow, wo die Einrichtung eines Flüchtlingswohnheims geplant ist. Nur 70 Neonazis konnten die Veranstalter um den Berliner -Landeschef Sebastian Schmidtke auf die Straße bringen. Die Teilnehmer_innen kamen aus dem Berliner Kameradschaftsspektrum um den , auch aus Brandenburg waren einige Neonazis angereist.

In den Straßen rund um den Demoauftaktort an der Rudower Spinne hatten sich am frühen Nachmittag mehrere hundert Gegendemonstrant_innen versammelt. In einer Rede zum Beginn der Versammlung versuchte Maria Fank, Vorsitzende des Berliner „“ (RNF, NPD-Frauenorganisation) zu provozieren: „Silvio ist für euch nur ein Mittel zum Zweck, er wird von euch nur benutzt“.

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