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24.8.2013 Berlin-Hellersdorf: NPD-Kundgebung smashen [vol.2]

Die Berliner NPD will zum wiederholten Mal die Diskussionen um ein Flüchtlingslager in Hellersdorf rassistisch vereinnahmen. Diesen Samstag plant sie eine Kundgebung auf dem Alice-Salomon-Platz um, mit Polizeischutz, gegen Geflüchtete hetzen zu können.

Die NPD versucht offensichtlich an sozialchauvinistische und rassistische/kulturalistische Diskurse in der „Mitte der Gesellschaft“ anzuschließen, wenn sie u.a. schreibt Deutschland sei nicht das „Sozialamt der ganzen Welt“. „Millionen arbeitslose Ausländer verursachen Jahr für Jahr viele Milliarden Euro Kosten“, meint die NPD zu wissen und lügt sich dabei unverhohlen in die eigene Tasche.
Ähnlich also, wie rechtspopulistische Parteien, redet die NPD auch von „Wirtschaftsflüchtlingen“ und teilt Menschen in unterschiedliche Kategorien ein.

Bei der Kundgebung am Samstag reden sollen, u.a. Sebastian Schmidtke; Andreas Storr, welcher maßgeblich beteiligt war bei der „Kameradschaft Marzahn“; 2000, im Rahmen eines Aufmarsches der NPD, gegen das Holocaust-Mahnmal in Berlin gehetzt hat,usw. und Ronny Zasowk, welcher bereits schon am Dienstag für die NPD auf dem AS-Platz geredet hat.

Der Hetze offensiv entgegentreten:

Auf den Standort Deutschland scheißen – die NPD in die Wuhle schmeißen!
Freedom of movement is everybody’s right!
Refugees are welcome here!

Samstag (24.August) I 15:30 I Berlin Hellersdorf: Alice-Salomon Platz (U5: Hellersdorf)

Twitter-Ticker:  https://twitter.com/AntiRa_Info_MH

11.2.2012 K9/Berlin: Soliparty „Abgerockt statt abgezockt!“

K9: Soliparty

„Abgerockt statt abgezockt!“ – Arbeitskampfprozesskostensoli-Sause der FAU Berlin. Mit Workingclass-Trash-Movies, Infostuff, Cocktails und den DJs Karacho Rabaukin (Balkan & Worldbeats, Latin, Russian, French Ska), Anachronism (Pop-Alltimes,… schlimmer als Autoscooter), Jenny Käsch (Punk’n Trash) und Mo (Indie, All-Times-Favourites).

Hintergrund: Der Spielautomaten-Hersteller Bally Wulff in Neukölln schließt nach Jahrzehnten einen seiner letzten Bereiche in Berlin, die noch direkt an der Gerätefertigung beteiligt sind. Die verbleibenden Drucker, die maßgeblich für die Optik der Geräte Sorge tragen, bekamen eine „Änderungskündigung“, inklusive einer beruflichen Herabstufung der Facharbeiter und Lohneinbußen von mehr als 30 Prozent. Ein Drucker wehrt sich zusammen mit der FAU Berlin gewerkschaftlich, wie juristisch. Dafür fallen Gerichts- und Anwaltskosten an, für die wir Geld brauchen.

Beginn: 22.00 Uhr