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Spanische Arbeiter/innen gegen Sparkurs

Spanien: Arbeiter/innen kämpfen gegen Sparmapnahmen und Repression Seit der Ankunft des Protestmarsches der streikenden Bergarbeiter in Madrid und dem gleichzeitigen Regierungsbeschluss über verschärfte Sozialkürzungen sind die Straßen des Landes seit Tagen voller Proteste. In rund 20 Städten gab es Demonstrationen und Kundgebungen gegen den Sparkurs der Konservtiven.

Die brutalen Angriffe auf Demonstrant/innen in Madrid am 11.07. durch die paramilitärische Guardia Civil zeigen, wie weit die Regierung bereits ist, die Schraube der Repression weiter anzuziehen. Mit Gummigeschossen und Tränengas verletzten sie dutzende Demonstrant/innen, darunter auch Alte und Kinder. Auch zahlreiche Festnahmen wurden vorgenommen und die Pressefreiheit mit Knüppeln zerschlagen.

Die Massenmedien verschweigen diese öffentliche Staatsgewalt und überlassen das Wort den Anführern der reformistischen Gewerkschaften, die weiterhin zu symbolischen Protesten aufrufen, aber grundsätzlich ihre Zustimmung zum Sparkurs der sozialdemokratischen Vorgängerregierung weiterverfolgen.

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Siempre Antifascista 2008-2011

Ein Mensch ist erst tot, wenn niemand mehr an ihn denkt. Unter dem Motto „Siempre Antifascista – erinnern heißt kämpfen“ finden in Berlin seit 2008 verschiedene Aktionen statt. Themen sind rechte Grauzonen in Punk- und Skinhead-Szene, progressive Gedenkpolitik sowie Vernetzung und Austausch antifaschistischer Zusammenhänge auf internationaler Ebene. Als Reaktion auf die tödliche Gewalt von Neonazis in ganz Europa entstand der jährliche Gedenk- und Aktionstag am 11. November, konkret im Gedenken an Carlos Palomino. Der 16-jährige Antifaschist wurde am 11. November 2007 in Madrid von einen Neonazi ermordet. Unter dem Aufruf der Kampagne gab es in den vergangenen Jahren verschiedenste Solidaritätsaktionen von Moxtoles (Madrid) bis Moskau. Mit der Verwendung eines gleichbleibenden Symbols, dem „Siempre-Stern“, kann vielen einzelnen Aktionen und Gesichtern eine größere Öffentlichkeit geschaffen und ein Stück weit Solidarität gelebt werden zwischen Menschen, die sich gegen Neonazis, reaktionäres Gedankengut und die herrschenden Verhältnisse zur Wehr setzen.

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23.09. – FAU Lokal, Infoveranstaltung: „Von Kiezen und Fabriken. Kämpfe in Spanien“

Massenproteste, Werksschließungen und Entlassungswellen prägen derzeit das Geschehen in Spanien. Ein Genosse der CNT Madrid beleuchtet den Zusammenhang zwischen dem Widerstand in den barrios und den Fabrikkämpfen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Widerstand gegen die Schließung des zum Ford-Konzern gehörenden Visteon-Werks. Veranstaltung der Sektion Bau & Technik | FAU Berlin.

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