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Skinheads – alles Mörder und Rassisten? Klassenkampf statt Rassenwahn!

Rassismus ist nicht eine Erfindung der Skinheads wie uns die Medien einreden wollen. Rassismus ist uralt. So alt wie Ausbeutung und Krieg. Aber auch hochmodern. So modern wie die deutsche Bonzendemokratie. Ob es sich nun um die Abschiebeknäste, Bullenterror gegen MigrantenInnen oder Politikerhetze gegen „Scheinasylanten“ handelt – Rassismus ist Staatspolitik.
Opfer sind nicht „nur“ Ausländer, sondern wir alle. Die Herrschenden müssen uns spalten, damit wir ihren Zirkus, der sich BRD nennt, weiter durch unsere Lohnarbeit am Leben halten können. Die Arbeiterklasse darf sich nicht ihrer Lage und ihrer gemeinsamen Interssen bewusst werden – denn sonst haben die Bosse nichts mehr zu lachen.
Ihr Job ist es Sündenböcke für die Schweinereien dieses Systems zu erfinden. Zu den beliebtesten Sündenböcken gehören „die“ Ausländer und „die“ Skinheads. Man denke nur an die Kampagnen gegen „Scheinasylanten“, ausländische „Schwarz“arbeiter, „osteuropäische Mafiabanden“, kurdische „Terroristen“ oder „libanesisceh Drogendealer“.
Aber wir lassen uns nicht von ihnen spalten und gegen unsere ausländischen Kollegen aufhetzen, um ihnen anschließend als rassistische Vorzeigemonster zu dienen. Denn wir wissen: Wir haben mehr mit türkischen, afrikanischen oder was-weiß-ich-was für Arbeitern gemeinsam als mit Helmut Kohl, Franz Schönhuber oder Edzard Reuter oder Schneider.
Wir ziehen unsere Boots an, um ihre Mauer der Lüge und Heuchlei einzutreten! Wir „vergessen“ den Staatsrassismus nicht, und sind über ihm und seine Auswirkungen nicht „betroffen“, sondern bekämpfen ihn als klassenbewußte Arbeiter. Boneheads (also Nazis im Skinhead-Outfit), wie wir diese Bastarde zu nennen pflegen, lügen wir nicht in Opfer um, wie es bei gewissen Leuten modern ist, aber wir denken immer daran, wer unser Hauptfeind ist – das verlogene System der Bosse.
Wir spielen in ihrem größeren Deutschland mit seinem Staatsrassismus, seiner Kriminalisierung linken Widerstandes, seinen Weltgroßmachtgelüsten, seiner „neuen Verantwortung“, seinen Kürzungs- und Krisenpolitikern, etc. nicht mit! Wir werden ihnen nicht den Gefallen tun, uns in unsere gemütliche Ecke zurückzuziehen und der Diskreditierung unseres Kultes tatenlos zuzusehen! Wir werden ihnen nicht den Gefallen tun, passiv zu bleiben, ihre Politik und Lügen tatenlos hinzunehmen und sie nur machen zu lassen! Denn das ist nur, was sie wollen. Unser MIttel gegen sie ist uralt, aber auch aktuell und das einzig wirksame Mittel gegen sie und ihre „heile“ Welt der Lüge, der Heuchelei und Vorurteile, der Ausbeutung, Repression und ihres anderen Bullshits: KLASSENKAMPF!!!
Weil wir uns als rote und anarchistische Skinheads der linken und antifaschistischen Bewegung zugehörig fühlen, sind wir uns auch nicht zu schade, in politischen Gruppen mitzumachen bzw. an Antifa- oder anderen politischen Demonstrationen wie z.B: der alljährlichen zur Ehrung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in Berlin teilzunhemen.
Im März 1995 wurde die deutsche Sektion von RED & ANARCHIST SKINHEADS (RASH) gegründet. Mit RASH wollen wir in einer Zeit, in der unser Kult immer mehr mit Rassismus und Faschismus gleichgesetzt wird, in einer Zeit, in der rassistische Gewalt an der Tagesordnung ist und der Trend der Skinheadszene immer mehr in Richtung „unpolitisch“ geht und die Toleranz gegenüber rechten Tendenzen und Bands steigt, diesem Trend etwas entgegensetzen.
Wir wollen der „Entpolitisierung“ bzw. der Toleranz rechten Tendenzen gegenüber entgegenwirken und den restlichen linken und fortschrittlichen Kräften in der Skinheadbewegung mit RASH die Möglichkeit geben, einen Informationsaustausch mit Gleichgesinnten anzugehen. RASH versteht sich als strömungsübergreifend. Ein Informationsaustausch wird auch international möglich sein, da RASH in vielen Ländern der Welt existiert (z.B. USA, Kanada, Frankreich oder Spanien).RASH will Aufklärungsarbeit in linken Kreisen sowie internationale Aufklärungsarbeit über Boneheads und ihre Bands, Labels, Publikationen, Aktivitäten, Kontakte und Organisationen (wie z.B. Blood & Honour oder Hammerskins) leisten. Uns liegt es fern die „üblichen“ Streitereien in die Skinszene zu tragen.
Uns liegt es eher daran, daß alle linken Skins sich auf ihre Gemeinsamkeiten besinnen. Wir betonen nochmals: Wir lassen uns nicht spalten, sondern besinnen uns auf unsere Gemeinsamkeiten. Tut es uns gleich! Denn: UNITY IS THE WAY TO WIN! Laßt uns ein starkes linkes Skinhead-Netzwerk aufbauen und die rechten Tendenzen bekämpfen und zurückdrängen!