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2.10.2013 Celle79/Cottbus: RASH-Solinighter

Am 02.10. wollen wir zusammen mit euch eine Soli-Party feiern. Los geht es um 21:00 Uhr in der Zelle 79. Tolle Musik, leckere Getränke und eine angenehme Atmosphäre werden euch an diesem Abend erwarten. Ska, Rocksteady, Soul, Trash und Oldschool Hip Hop werden uns von den Plattentellern um die Ohren gehauen. Ein Cocktail-Stand lädt zum gemütlichen Miteinander ein und auch Info-Material, um sich über unsere Arbeit zu informieren, wird für euch bereit liegen.
Staatliche Repression in Form von willkürlichen Polizeikontrollen, über fadenscheinige Prozesse bis hin zu Knastaufenthalten ist leider immer noch Realität in antifaschistischer Arbeit. Um die Betroffenen nicht alleine zu lassen, wollen wir alle zusammen feiern. Dem System von Unterdrückung und Isolation des Staates setzen wir somit ganz praktisch das Prinzip der Solidarität entgegen. Da dafür leider auch Geld benötigt wird, gehen die Einnahmen dieser Party direkt an die Unterstützung von Betroffenen staatlicher Repression, um Prozesskosten decken zu können.

–RASH SB und Rote Hilfe Cottbus–

Antikapitalistisch gegen Mietpreis-Explosion

Aufruf zu Antikapitalistischem Block bei der Mietendemo am 2. Juni in Potsdam

Am 2. Juni findet in Potsdam eine Demonstration unter dem Motto „Mietstopp Jetzt“ statt. Diese Demonstration wird von dem Bündnis „Recht auf Stadt“ organisiert.

Wir unterstützen dieses Bündnis, sind aber der Ansicht, dass die Forderungen über bezahlbare Mieten hinaus gehen und den kapitalistischen Alltag im Ganzen kritisieren müssen. Für uns kann der Ausweg aus der Misere nur in der Abschaffung von fremdbestimmtem und kapitalistischem Wohnraum selbst liegen.~+ Schon seit Jahren sind in Potsdam, wie in vielen anderen Städten, steigende Mieten zu beobachten. Ganze Stadtteile wurden und werden unter kapitalistischen Gesichtspunkten durch saniert, ob nun durch die kommunale Wohnungsverwaltung oder selbstständige Immobilienmakler, das Ergebnis ist das Gleiche. Derartige Politik ist jedoch nicht den Arschlochqualitäten dieses oder jenen „Immobilienhais“ oder Oberbürgermeisters geschuldet.

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21.4.2012: Bus nach Darmstadt

Am kommenden Sonnabend (Anstoß 14:00 Uhr) empfängt der SV Darmstadt 98 unsere Nulldreier im Stadion am Böllenfalltor zum 6-Punkte-Spiel gegen den Abstieg. Die Südhessen liegen in der Tabelle nur einen Punkt vor unserer Elf, haben aber ein deutlich besseres Torverhältnis. Der Sieger des Spiels macht einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt, der Verlierer rutscht gewaltig in Richtung Regionalliga ab.

Scortesi

03Nuller

…:: zum Vorbericht ::..

2.3.2012 Schokoladen: Soli fürs Rauchhaus

Patsy Stone (Punkrock,Berlin) + Cherry Bomb (Punkrock,Postdam) + Ordinary Tom (Acoustic Punk,Bernau) + DJ

Am ersten Weihnachtsfeiertag gab es einen heimtückischen Brandanschlag auf das alternative Wohnprojekt im Georg-von-Rauch-Haus. Das Feuer wurde im Keller und im Treppenhaus gleichzeitig gelegt. Es gab Verletzte – unter anderem durch Sprünge aus dem Fenster – und es entstand hoher Sachschaden. Obwohl es kein Bekenntnis zu dem Anschlag gab, erscheint ein rechtsextremes Motiv auf der Hand zu liegen. Das Anton-Schmaus-haus der Falken in Britz wurde anderthalb Monate vorher ebenfalls durch einen Brandanschlag beschädigt. Auch dort gab es kein Bekenntnis zu der Tat. Beide Objekte befanden sich aber auf einer Liste des „Nationalen Widerstandes Berlin“, die auf einer inzwischen indizierten Website veröffentlicht wurde.

Beginn: 19.00 Uhr

http://www.patsystone.de
http://www.myspace.com/cherrybomblovers
http://www.myspace.com/ordinarytom

Neonazi-Skinheads angeklagt

Dortmund – Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat gegen vier Neonazis, die der „Skinheadfront Dorstfeld“ zugerechnet werden, Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung erhoben.

Unter den Beschuldigten ist auch Sven K., der im März 2005 einen Punker durch einen Messerstich ums Leben gebracht hatte und zu einer siebenjährigen Jugendstrafe verurteilt worden war. Vorzeitig war er im September 2010 wieder auf freien Fuß gekommen.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm und seinen drei „Kameraden“ vor, im November letzten Jahres auf zwei türkischstämmige Jugendliche eingeschlagen und eingetreten zu haben. Eine 21 Jahre alte Zeugin sei zudem als „Vaterlandsverräterin“ tituliert und bespuckt worden, ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes soll als „dreckiger Jude“ beschimpft worden sein.

Neben Sven K. befindet sich seit Anfang Dezember ein weiterer Angeschuldigter aus dem Quartett in Untersuchungshaft. Gegen ihn liegen drei weitere Anklagen wegen Körperverletzung vor. Unter anderem soll er im Januar 2011 anlässlich einer Neonazi-Demonstration in Wuppertal Gegendemonstranten mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern beworfen und eine am Boden liegende Person mehrmals gegen den Kopf getreten haben. Die vier Angeschuldigten sind zwischen 19 und 25 Jahren alt. (ts)

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Brandanschlag auf Rauch-Haus

Am frühen Morgen des 25.11.2011 verübten bisher Unbekannte einen schweren Brandanschlag auf das Wohn- und Kulturprojekt Georg-von-Rauch-Haus. Bei dem Anschlag wurden 14 Menschen, darunter 2 Kinder verletzt. Der Großteil erlitt Rauchgasvergiftungen, zwei Bewohner_innen konnten sich nur durch Sprünge aus dem Fenster retten und liegen nun mit gebrochenen Knochen im Krankenhaus. Allen Verletzten, Bewohnern und Gästen des Rauchhauses gilt unsere Solidarität!

Wer direkt helfen möchte, schaut einfach im Rauchhaus vorbei. Das Haus ist schwer beschädigt. Auch in der kommenden Zeit wird dort Hilfe benötigt.

 
 

Naziterror stoppen! Gegen Rassismus auf allen Ebenen! Demo 17.12 in Würzburg

Derzeit feiert die bürgerliche Heuchelei und Doppelzüngigkeit einen neuen Höhepunkt. Während man sich einerseits über die kühl geplanten und brutal durchgeführten Morde des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) echauffiert, treibt gleichzeitig der bürgerliche Rassismus a la Sarrazin in Medien und Politik neue Blüten.

Doch nicht einmal die halbherzige Betroffenheit erfasst die gesamte mörderische Qualität des faschistischen Terrors. Denn die zehn durch die „Zwickauer Terrorzelle“ getöteten Menschen sind nur die Spitze des Eisbergs neonazistischer Umtriebe. Seit der Wiedervereinigung töteten Neonazis mehr als 180 Menschen (wobei die Dunkelziffer um ein Vielfaches darüber liegen dürfte). Diese werden größtenteils ignoriert, vertuscht oder verharmlost, da die lokalen Behörden einen „Imageschaden“ für ihre Gemeinde fürchten. So werden im Zweifelsfall eher die Opfer oder engagierte Antifaschist*innen als „Nestbeschmutzer*innen“ diffamiert, als die Täter*innen zur Verantwortung gezogen.

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BAW ermittelt wegen rechtsextremer Mordserie

Die Bundesanwaltschaft hat am 11. November 2011 die Ermittlungen wegen des Mordanschlags auf zwei Polizisten in Heilbronn im April 2007, der Mordserie im Zeitraum von September 2000 bis April 2006 zum Nachteil von acht türkischstämmigen und einem griechischen Opfer in mehreren deutschen Städten sowie der schweren Brandstiftung in Zwickau vom 4. November 2011 übernommen. Es liegen zureichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür vor, dass die Mordtaten einer rechtsextremistischen Gruppierung zuzurechnen sind, teilte die BAW mit.

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