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31.3.2012: Naziaufmärsche in Lübeck und Aarhus stoppen!

Die Nazis wollen wieder ihren alljährlichen „Trauermarsch“ in Lübeck abhalten. Dagegen mobilisiert das Bündnis „Wir können sie stoppen!“ zu einer antifaschistischen Demonstration.

Infos unter http://www.wirkoennensiestoppen.de/

Basta!Linke Jugend Lübeck ruft dazu auf:

Die Naziaufmärsche in Lübeck und allen anderen Orten müssen der Vergangenheit angehören! Beteiligt euch an den Blockaden, Demonstrationen, oder bringt mit eigenen Aktionen Farbe ins Spiel!


Kommt frühzeitig ins Musikerviertel, um mögliche Absperrungen der Cops rechtzeitig umgehen zu können!

Blockadepunkt: Ziegelteller 12.00 Uhr

Am gleichen Tag will die anti-muslimische Bewegung Danish Defence League und ihre englische Mutterorganisation, die English Defence League, Sympathisanten aus ganz Europa zu einer Demonstration in Aarhus (Dänemark) sammeln. AntifaschistInnen mobilisieren zum Protest. Infos gibt es bei den GenossInnen von http://projektantifa.dk/ und unter
http://de.indymedia.org/2012/01/323460.shtml

Quelle

18.12.2011 Baiz/Berlin: » DISTANZIEREN, LEUGNEN, DROHEN – Die europäische extreme Rechte nach Oslo «

Nach den grausamen Anschlägen von Oslo und Utoya, ist es im Spektrum der rechtspopulistischer Parteien und Organisationen zu einer Reihe von Leugnungs- und Relativierungsversuchen gekommen. So versuchten rechtspopulistische Internetforen und Parteien ihre ideologische Mitverantwortung zu leugnen und beteuern gleichzeitig die Notwendigkeit ihrer als Islamkritik getarnten kulturrasstischen Positionen. Auch der Doppeltäter von Oslo und Utoya, Anders Behring Breivik, wird in den bürgerlichen Medien vorzugweise als wahnsinniger und politisch isolierter Einzeltäter dargestellt. Jedoch ist Breivik kein unbeschriebenes Blatt im Zusammenhang mit antimuslimischen und rechtspopulistischen Aktivitäten. Neben seinen Aktivitäten in zahlreichen antimuslimischen Internetportalen war Breivik maßgeblich am Aufbau der Norwegian Defence League, einem norwegischen Ableger der English Defence League, beteiligt. Von 1999 bis 2006 Breivik war Breivik Mitglied der rechtspopulistischen Fremskrittspartiet. (Norwegische Fortschrittspartei). Breivik’s politscher Lebensweg ist hierbei paradigmatisch für Aktivist_innen des rechtspopulistischen Milieus. Zum Anderen aber bedeutet das doppelte Attentat auch auf der inhaltlichen Ebene, wirft man einen Blick auf die ideologischen Beweggründe des Täters, einen Bruch mit manchen bisherigen Gewissheiten. Gehört er doch der radikalen Rechten an – aber nicht ihrem direkt aus dem historischen Faschismus oder Nationalsozialismus sich speisenden Teil, welcher offiziell die Demokratie und die westlichen Werte“ ablehnt, sich als radikalen Gegenentwurf zum Bestehenden begreift und zugleich auf die schlimmsten historischen von ihrem Standpunkt her als ihr äußerlich, als hässliche Fratze aus den Tiefen der Geschichte entgegenblickt. Bernard Schmid, langjähriger Kolumnist der Wochenzeitschrift Jungle World, wird im Rahmen der Veranstaltung versuchen, diese Entwicklung aus einer antirassistischen Perspektive zu beleuchten.

Präsentiert von: North-East Antifa [NEA]

18.12.2011 | 13:00 Uhr | BAIZ (Christinenstraße 1)

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