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18.10.2013: This Show won’t go on! Demonstration in Kaufbeuren

This Show won’t go on! 184 Tote sind 184 zu viel!
Nach mehreren rassistischen Pöbeleien am Mittwochabend, den 27.07.2013, wurde ein aus Kasachstan stammender Mann vom Neonazi Falk H. ohne Vorwarnung ins Gesicht geschlagen woraufhin er bewusstlos zu Boden ging. Trotz Reanimationsmaßnahmen verstarb das Opfer an den schweren Verletzungen.

Das war nicht der erste tödliche Naziangriff im Allgäu. Am 26.08.2008 erstach der damals 22 jährige Neonazi, Alexander B., Peter Siebert mit einem Bajonett nachdem er sich über seinen lauten Rechtsrock beschwert hat. Bis heute taucht Peter Siebert nicht in der offiziellen Statistik der Todesopfer rechter Gewalt auf.

Doch da ist er nicht der einzige. Seit 1990 wurden 184 Menschen durch rechtsradikale Gewalt getötet, die Dunkelziffer dürfte jedoch viel höher liegen. Die meisten dieser Menschen werden in offiziellen Statistiken nicht als Opfer von Nazis aufgeführt.

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[S] Freiheit für alle politischen Gefangenen – Sponti gegen Repression

Am Abend des 15. März zogen rund 30 AktivistInnen in einer unangemeldeten Demonstration gegen staatliche Repression und für einen starken linken Selbstschutz durch die Stuttgarter Innenstadt. Aufhänger der Aktion waren die aktuellen Fälle von Untersuchungshaft gegen linke AktivistInnen aus Stuttgart und die zahlreichen weiteren Fälle staatlicher Repression. Wir verstehen die Demo als einen Schritt zur Unterstützung einer kämpferischen und kollektiven Selbstverteidigung gegen die Angriffe der Herrschenden.

Die Demo lief teilweise vermummt mit lauten Parolen wie „Gegen jede Repression – Für die soziale Revolution!“, „Gegen Überwachung und Kontrollen – wir demonstrieren wie wir wollen“ und pyrotechnischer Begleitung in die zentrale Einkaufsmeile Stuttgarts. Am Rande der Aktion verschönerten einige GenossInnen Gebäudewände durch politische Sprühschablonen. An die PassantInnen wurden Flugblätter verteilt. Ohne dass es zu Kontakt mit der Polizei gekommen wäre wurde die Demo in Ruhe beendet.

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26.11.2011 Berlin: Staat und Nazis Hand in Hand?

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Fall der Verstrickung des deutschen Staates in die Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)“ wollen wir am Samstag kurzfristig mit einer antifaschistischen und antirassistischen Demonstration auf diesen Fall und Kontinuität der Zusammenarbeit von Staat, Nazis und Geheimdiensten aufmerksam machen. Einen Woche nachdem tausende auf der Silvio-Meier-Demonstration an die Opfer der rassistischen Morde gedacht haben wollen wir mit einer lauten Demonstration durch Kreuzberg und Mitte ein unmissverständliches Zeichen gegen Rassismus, Faschismus und deren Sponsoren im Staatsapperat setzen.

DEMO | SAMSTAG | 26.11. | 12 UHR | U-BHF KOTTBUSSER TOR

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