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Bericht vom letzten Abend der RASH-Brandenburg-Tour

Refpolk auf RASH-Konzi im MittendrinSören Kohlhuber berichtet vom letzten Abend unserer RASH-Brandenburg-Tour:

Der Abend in Neuruppin endete mit einer wichtigen politischen Botschaft fürs kommende Jahr (aufgenommen Nachts um 3 mit einer schlechten Handykamera…) durch die HipHop-Acts aus Griechenland und Deutschland.

Die RASH-Brandenburg-Tour endete mit einem Konzert von Refpolk und den beiden griechischen Rapperinnen Daisy Chain und Miss Zebra. Für mich die beiden besten Female-Rap-Künstlerinnen die ich bisher sehen durfte.
Doch das Konzert war nicht das Ende der Party. Er sollte ein Abend werden, an den sich die Beteiligten noch lange erinnern werden.

Während der After-Party mit Organisatoren, Referenten und Künstlern fingen ein Neuruppiner Jugendlicher und Refpolk an zu Beatboxen. Die beiden Rapperinnen begeisterten die Zuschauer mit Freestyle-Rap zur Beatbox-Musik. Getoppt wurde das Ganze, als die beiden die Bühne samt Mic erneut bestiegen und aus den Boxen das „Aachen-Ultras-Tribute“-Mixtape (Für die, die auf Elektromusik stehen, das Tribute aber nicht kennen habe ich es noch mal bei soundcloud hochgeladen: https://soundcloud.com/s-ren-kohlhuber/acu-ultra-tribute) lief. Zu diesen Elektroklängen gab es erneut griechischen Freestyle. Vor allem die Künsterlinnen hatten daran sichtlich ihren Spaß.

Toller Abend. Danke an die Gruppe „RASH Berlin/Brandenburg“ für diesen Abend und die Einladungen nach Strausberg und Neuruppin, sowie allgemein für ihre Tour.

Quelle: https://www.facebook.com/soeren.kohlhuber

17.6.2014 Mehringhof/Berlin: Infoveranstaltung „Von der griechischen zur europäischen Morgenröte? Chrysi Avgi als Schrittmacher der extremen Rechten“

 Mehringhof: Infoveranstaltung
„Von der griechischen zur europäischen Morgenröte? Chrysi Avgi als Schrittmacher der extremen Rechten“. Hitlergrüße, Pogrome, paramilitärische Stoßtruppen – die Bilder vom Aufstieg der Goldenen Morgenröte (Chrysi Avgi) in Griechenland sprechen eine deutliche Sprache: „Neonazis auf dem Vormarsch“. Die breite Unterstützung durch nationalistische, konservative Kreise sowie von Seiten zentraler staatlicher Akteure (Polizei, Kirche, Militär) verlangt allerdings eine differenziertere Analyse, die neben der Heterogenität der Partei auch Strategie- und Wandlungsprozesse mit einbeziehen muss, um dem Wirken effizient entgegenzuwirken.

Als drittstärkste nationale Kraft konnte sich Chrysi Avgi im politischen Mainstream etablieren und rassistisches, antisemitisches und homophobes Gedankengut in gesellschaftliche Diskurse einbringen. So verschob sich nicht nur das Parteienspektrum (noch) weiter nach rechts, sondern es veralltäglichte sich auch rassistischer Gewalt und Ausgrenzung auf verschiedenen Ebenen. […]

Der Vortrag soll Entwicklungspfade der Chrysi Avgi von einer neonazistischen Miliz bis zu den jüngsten Verhaftungen der Parteispitze nachzeichnen und Einblicke in die transnationalen Dynamiken des Aufstiegs geben sowie zu einer Diskussion über neue Blickweisen auf die extreme Rechte in Europa anregen.

Beginn: 20.00 Uhr – Eintritt frei!

28.11.2013 Haus der Demokratie/Berlin: Diskussion „Diktatur des Kapitals und Nazi-Terror: Revolutionärer Antifaschismus in Griechenland“

Am 18. September dieses Jahres wurde der linke Hip-Hopper und Antifa-Aktivist Pavlos Fyssas von einer Gruppe Nazis erst gejagt und dann erstochen. Dies geschah vor den Augen einer Spezialeinheit der Polizei, die nicht eingriff. Der herbeigerufene Krankenwagen brauchte 35 Minuten – Pavlos war schon längst tot.
Dieser traurige Vorfall illustriert in dreifacher Hinsicht die derzeitige Situation in Griechenland: Der völlige Zerfall der öffentlichen Infrastruktur, den offen repressiven Charakter der Staatsorgane zur Unterdrückung sämtlichen Widerstandes, die Stärke des Faschismus. Er dient der griechischen Regierung dazu Protest gegen die systematische Zerstörung des Lebensstandards der breiten Bevölkerung zu unterdrücken und reicht teilweise bis tief in die Polizeiorgane. Rassismus soll die Menschen in Griechenland gegeneinander aufbringen statt gegen die Zerschlagung des Sozialsystems und gegen den Kapitalismus. […]

Wie wird der antifaschistische Kampf vor Ort geführt? Welche politischen Alternativen gibt es? Wie sehen die Kräfteverhältnisse aus? Über diese und andere Fragen können wir mit Manos Skoufoglou diskutieren. Er ist, wie der ermordete Pavlos Fyssas, Mitglied des revolutionären Bündnisses ANTARSYA. Außerdem ist er antifaschistischer Aktivist und griechischer Gewerkschafter.

Beginn: 19.00 Uhr Eintritt frei!

19.1.2013 Berlin: Solidemo Griechenland und Refugeeproteste

19. Januar, 14.00 Uhr Refugeecamp Oranienplatz!

Internationale Solidarität mit griechischen Antifaschist_innen und weltweiten Flüchtlingsprotesten!
Gegen Kriminalisierung und Repression! Für Freiräume!

International Solidarity with Greek antifascists and global refugee protests!

19. Januar: Fight against Tolerance for Racism und Fascism!

14.00 Uhr Demonstration vom Refugeecamp Oranienplatz zur griechischen Botschaft und anschließend zur französischen Botschaft

Für den 19. Januar rufen griechische Antifaschist_innen weltweit zu Protesten vor den griechischen Botschaften auf, um herauszuschreien,
„dass die Nazis nicht willkommen sind, und dass uns die rassistische Politik der Koalitionsregierung mit FRONTEX- Internierungslagern und der Verweigerung der Staatsbürgerschaft für die Kinder von Einwanderern ebenso erzürnt, wie die barbarischen Kürzungen, die Hunderttausende in die Erwerbslosigkeit treiben. Wir können nicht hinnehmen, wenn jene Reichen und die Regierung, die die Armut aussäen, die zu immer mehr Selbstmorden führt und die Wohnungslose in die Warteschlangen der Suppenküchen schickt, die Schuld für die Krise auf Migranten und Migrantinnen abwälzten und sie zu Sündenböcken ihrer Politik macht …

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18.10.2012 Bandito Rosso/Berlin: RASH/NEA-Tresen: Griechenland im Umbruch-Ein antifaschistischer Reisebericht

Griechenland im Umbruch: Nach den weltweit bekannt gewordenen Riots 2008 infolge des Mordes an Alexandros und den Generalstreiks der Folgejahre gegen die von der Troika diktierten und von den bürokratischen griechischen Regierungen durchgesetzten Sparmaßnahmen, gibt es angesichts der Massenmobilisierungen in der griechischen wie europaweiten Linken berechtigte Hoffnungen auf eine progressive gesellschaftliche Veränderung in Griechenland. Nach aktuellen Meldungen über Wahl- und Umfrageerfolge der offen neonazistischen Partei Chrisy Avgni macht sich jedoch Ernüchterung breit: Die polizeilich durchgeführte Internierung tausender illegalisierter Menschen in eigens für sie eingerichtete Camps, Straßenterror durch faschistische Schlägerbanden und deren offene Unterstützung durch örtliche Polizeieinheiten zeigen, wie widersprüchlich sich die griechische Gesellschaft in der Krise darstellt.

Die Veranstaltung ist ein politischer Reisebericht eines Antifaschisten aus Frankfurt, der sich mit den erst kürzlich entstandenen Antifa-Netzwerken in Kreta, Thessaloniki und Athen befasst hat und deren Sicht auf den antifaschistischen Kampf widergeben möchte.

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18.10.2012 | 18:00 Uhr | 20 Uhr | NEA-RASH-TRESEN | Bandito Rosso