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7.9.2013 Berlin: Antifaschistischer Aktionstag in Neukölln

Zeit zu handeln – Gemeinsam gegen Rassismus
Antifaschistischer Aktionstag in Süd-Neukölln am 7.9.2013

Seit Monaten betreibt die NPD und ihre Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) mit Unterstützung der „Freien Kräfte“ vom sogenannten Nationalen Widerstand Berlin (NW Berlin) in Neukölln in wöchentlichen Abständen ihren Wahlkampf. Dabei verbreiten sie ihre menschenverachtende Propaganda und versuchen durch rassistische Hetze, die Stimmung gegenüber Geflüchteten und Migrant_innen anzuheizen. In den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, dass die rassistische NPD-Propaganda häufig auf fruchtbaren Boden fällt.

Ein Beispiel ist in Berlin der Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Dort kam es bereits im Vorfeld des geplanten Einzuges von Geflüchteten in eine ehemalige Schule zu rassistischer Stimmungsmache durch die „Bürgerinitiative Marzahn Hellersdorf“. Diese versuchte anfänglich noch einen bürgerlichen Schein zu wahren. Mittlerweile entlarvte sie sich aber als Vorfeldorganisation der NPD.

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Veranstaltungsreihe “Überwachen und Bestrafen”

“Stadtpolitik in den Zeiten der Krise”

Der Neuköllner Bürgermeister, Heinz Buschkowsky, ist dafür bekannt, dass er kein Blatt vor den rassistischen Mund nimmt – so auch in seinem Buch „Neukölln ist überall“. Das stört sogar einige seiner sozialdemokratischen Parteifreunde. Was sie nicht stört, sind seine Vorschläge des Überwachens und Bestrafens, die den kapitalistischen Umbau profitträchtiger Stadtteile in Neukölln und anderswo vorbereiten, fördern und absichern sollen.
Anknüpfend an den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung soll zunächst gezeigt werden, welches Ausmaß an sozialen Verwerfungen in den heutigen Zeiten der Krise entstanden ist.  Speziell in Nordneukölln, wo es sich für das mit Immobilien spekulierende Kapital von der Lage und der Bausubstanz her lohnt zu investieren, wohnen heute Menschen, die als potentielle Kunden für den zukünftigen Nordneuköllner Immobilienmarkt nicht mehr in Frage kommen.

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Schanzenfest Hamburg 25.08.12 + Demo Rostock

Das Straßenfest im Schanzenviertel am 25.8.2012 steht unter dem Motto der Proteste, Streiks und Aufstände gegen soziale Kürzungen in Griechenland. Mit dem Fest soll Solidarität gezeigt und Geld gesammelt werden zur Unterstützung von antirassistischen sozialen Bewegungen und Menschen, die von Repression betroffen sind. Von den Ständen auf dem Schanzenfest wird zu diesem Zweck eine solidarische Spende erwartet. Es wird ein Solidaritätsstraßenfest für die Proteste und sozialen Bewegungen in Griechenland angekündigt unter der Überschrift: „Kapitalismus, Krise, Widerstand: Schanzenfest auf Griechisch“.

Im Aufruf heißt es:
„Das Straßenfest im Schanzenviertel am 25.8.2012 steht unter dem Motto der Proteste, Streiks und Aufstände gegen soziale Kürzungen in Griechenland. Mit dem Fest soll Solidarität gezeigt und Geld gesammelt werden zur Unterstützung von antirassistischen sozialen Bewegungen und Menschen, die von Repression betroffen sind. Von den Ständen auf dem Schanzenfest wird zu diesem Zweck eine solidarische Spende erwartet.

Alle sind eingeladen, das Schulterblatt zum Syntagma-Platz zu machen. Wir wollen mit diesem Motto nicht die Riots aus Athen reproduzieren und zum Selbstzweck erheben, sondern Protest und selbstbestimmtes unkommerzielles Feiern gegen eine EU-Politik, der die ökonomische Wertschöpfung wichtiger ist als die Lebensbedingungen der Menschen. Dies bedeutet für uns mehr als Ouzo und Tsatsiki, Rembetiko oder griechischer Punk: Eine inhaltliche und politische Veranstaltung jenseits von Kommerzkultur, mit der wir an politische Kampagnen und antikapitalistische Proteste anknüpfen.

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Angriffe auf die Ausstellung „Tatort Stadion 2: Fußball und Diskriminierung“ am 30.06. und 01.07.2012 im New Yorck‏

Stellungnahme des Bündnisses „Siempre Antifascista“ Berlin, Organisator_in der Berliner Ausstellung Über die Ausstellung: Selbstdarstellung auf http://tatortstadion.blogsport.de/ueber … stadion-2/

2001 wurde die Ausstellung Tatort Stadion vom Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF) entwickelt und seitdem an fast zweihundert Orten gezeigt. Die Ausstellung leistete Pionierarbeit, indem sie Diskriminierung beim Fußball thematisierte. Seitdem hat sich viel getan. Diskriminierung wird von vielen Vereinen und Fans mittlerweile als Problem wahrgenommen und angegangen. Dennoch werden in deutschen Stadien nach wie vor allwöchentlich AusländerInnen beschimpft, antisemitische und antiziganistische Gesänge angestimmt oder Homosexuelle verunglimpft. Frauen haben es im Männersport Fußball weiterhin schwer, akzeptiert zu werden. Die von BAFF komplett überarbeitete Ausstellung Tatort Stadion 2 will informieren – sowohl über alltägliche Diskriminierung und Aktivitäten von Neonazis als auch darüber, was Fans dagegen tun. Wie die Tafeln der Ausstellung aussehen, lässt sich hier betrachten. Neben solchen Schautafeln umfasst die Ausstellung – je nach den organisatorischen Bedingungen vor Ort – verschiedene Medien und Exponate.

Stellungnahme

Am Samstag und Sonntag dieses ersten Wochenendes der Ausstellung „Tatort Stadion 2“ in Berlin waren zwei Einzelpersonen des Berliner Bündnisses „Siempre Antifascista“ sowie die Exponate der Veranstaltung von verbalen und tätlichen Angriffen von Menschen, die der Gruppe No Border zugeordnet wurden, betroffen. Beide Angriffe ereigneten sich jeweils zu Beginn der Ausstellung, welche wir als dokumentarische Ausstellung vom Bündnis Aktiver Fuaßballfans (BAFF) ausgeliehen haben, um damit diskriminierende  Inhalte aufzuzeigen und die Besuchenden diesen gegenüberzustellen. Hierzu ist es unerlässlich, eben unter anderem diskriminierende Aussprüche, Accessoires wie Aufnäher, aber auch Fotos von in Stadien gezeigten Transparenten zu dokumentieren, wie es übliche Praxis in antirassistischem und antifaschistischem Aufklärungsmaterial wie beispielsweise in Anti-Thor-Steinar-Broschüren ist.

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Rechtsextreme Parolen und Musik

Viele Einsätze der Polizei am Himmelfahrtstag

Potsdam/Cottbus – Am Himmelfahrtstag ist es in Brandenburg zu extremistischen Übergriffen gekommen. Bei einer Feier am Falkenhagener See (Havelland) zeigten nach Polizeiangaben vom Freitag mehrere Teilnehmer den Hitlergruß, brüllten rechtsextreme Parolen und hörten einschlägige Musik. Als eine andere Gruppe die Unruhestifter daraufhin ansprach, sei es zu einer Rangelei gekommen, bei der ein 22-Jähriger verletzt wurde. Als die Polizei eintraf, weigerte sich ein 27 Jahre alter Mann, dem allgemeinen Platzverweis nachzukommen. Bevor er festgenommen werden konnte, trat er gegen den Streifenwagen und verletzte einen Beamten mit einem Kopfstoß. Gegen insgesamt elf Beteiligte ermittelt die Kriminalpolizei jetzt, weil sie Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gezeigt haben sollen.

In Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) lieferten sich vermutlich Angehörige der linken und rechten Szene eine Schlägerei. Nach ersten Ermittlungen der Polizei in Cottbus ging eine Gruppe von etwa zehn schwarz Gekleideten und Vermummten auf eine zweite Gruppe los. Einer der Angreifer konnte von den Beamten festgenommen wurden. Inzwischen ermittelt der Staatsschutz. /EINSATZORT 2]

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31.März 2012: Naziaufmarsch in Lübeck verhindern!

Am 31.März 2012 wollen Nazis aus NPD und Freien Kameradschaften wieder in Lübeck marschieren und damit zum mittlerweile siebten Mal in Folge ihren geschichtsrevisionistischen „Gedenkmarsch“ unter dem Motto „Bomben für den Frieden?“ durchführen. Damit hat sich dieser jährlich stattfindende Aufmarsch zu einem der wichtigsten Events der norddeutschen Nazisszene etabliert. Die Erfahrungen haben gezeigt, vielfältige Aktionsformen bescheren den Nazis ein Desaster!
Sorgen wir für ein bewegliches Szenario und nehmen uns denn Freiraum den wir brauchen und verhindern den Naziaufmarsch am 31.03.2012 in Lübeck.

Auf nach Lübeck! Naziaufmarsch verhindern! Bullen zur Verzweiflung bringen!

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Neues zum „NW-Berlin“

Nach einer Sitzung im Innenausschuss des Abgeordnetenhaus Berlin zum Thema “NW-Berlin” ist offenbar ein Rechtshilfeersuchen an die USA erwirkt worden. Dem vorausgegangen war eine monatelang andauernde Debatte nach welcher jedes Mal zu dem Schluß gekommen worden war, dass das Verfahren aussichtslos sei. Alle Ermittlungsverfahren seien eingestellt worden. Die Seite wird von dem Unternehmen dreamhost gehostet. Warum erst jetzt erste Schritte gegen die Seite, welche die Daten von Politiker_innen, Journalist_innen und Aktivist_innen veröffentlicht, eingeleitet werden, ist unverständlich. Denn das, was geschieht, wenn Nazinetzwerke und Strukturen dauerhaft verharmlost werden, dürften spätestens die Enthüllungen um das Nazinetzwerk NSU gezeigt haben.

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6.2.2012 Astrastube/Berlin: 10 Jahre Weltpokalsiegerbesieger

Am Montag, den 06. Februar 2012 wird Dietmar Demuth in der Astra Stube Berlin von einem der unglaublichsten Spiele seiner Trainerkarriere berichten. Zudem werden Filmmitschnitte gezeigt. Die Astra Stube unterstützt mit diesem Abend die Arbeit des Fanprojekts Babelsberg. So werden alle durch Mexikaner erwirtschafteten Einnahmen des Abends zu 100% an das Fanprojekt Babelsberg gespendet.

 

Utopia von Neonazis angegriffen

(Autonome Antifa Frankfurt/Oder [aaffo]) In der Nacht von Samstag (2.12.) auf Sonntag attackierten drei Neonazis gegen zwei Uhr morgens die Eingangstür der Berliner Straße 24 (dem Sitz des Utopia e.V.) in Frankfurt/Oder.

Nachdem sie zwei Stunden zuvor Parolen schreiend vor der Tür auf sich aufmerksam machten, kehrten die Rechten vermummt und mit einem Transparent (welches jedoch letztlich nicht gezeigt wurde) zurück, um einen Feuerwerkskörper direkt vor dem Hauseingang zu platzieren. Dieser explodierte daraufhin funkenschlagend mit einem massiven Knall und zog eine große Rauchwolke nach sich.

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FAU-Lokal:Kino

„Leiharbeit Inside“. Prekäre Verhältnisse im Job und im privaten Bereich betreffen zunehmend auch Menschen mit Hochschul- oder Uni-Abschluss, abgeschlossener Berufsausbildung oder auch nach schon jahrelanger Berufserfahrung. Unter dem Deckmantel der Flexibilität, Eigenverantwortung und anderen Euphemismen verbirgt oft genau das Gegenteil: moderne Sklaverei! Die Leiharbeit ist eine der wohl entwürdigendsten Formen der Lohnarbeit. Besonders schwierig für die Betroffenen ist der Teufelskreis aus Unterbezahlung, Überstunden, sozialer Benachteiligung an der Arbeit und der daraus resultierenden psychischen Belastung im privaten Umfeld.
Gezeigt wird eine Doku über die entwürdigenden Verhältnisse, unter denen LeiharbeiterInnen zu schuften und zu leben haben. Prekär ist nicht nur der Job – die Sklaverei richtet auch Schäden im privaten Bereich an. Nach dem Film, der versteckte Videoaufzeichnungen und Interviews zu Verhältnissen in deutschen Firmen enthält, lässt sich gemeinsam diskutieren, wie wir uns organisieren können, um uns dem entgegenzustellen.