Schlagwort-Archiv: geplanten

Berlin: NPD Kundgebung am 1. August

Die NPD will am morgigen Freitag um 17 Uhr vor dem Brandenburger Tor aufmarschieren. Das krude Motto der Kundgebung ist: “100. Jahrestag deutsche Mobilmachung zum 1. Weltkrieg”.

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Quelle

7.9.2013 Berlin: Antifaschistischer Aktionstag in Neukölln

Zeit zu handeln – Gemeinsam gegen Rassismus
Antifaschistischer Aktionstag in Süd-Neukölln am 7.9.2013

Seit Monaten betreibt die NPD und ihre Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) mit Unterstützung der „Freien Kräfte“ vom sogenannten Nationalen Widerstand Berlin (NW Berlin) in Neukölln in wöchentlichen Abständen ihren Wahlkampf. Dabei verbreiten sie ihre menschenverachtende Propaganda und versuchen durch rassistische Hetze, die Stimmung gegenüber Geflüchteten und Migrant_innen anzuheizen. In den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, dass die rassistische NPD-Propaganda häufig auf fruchtbaren Boden fällt.

Ein Beispiel ist in Berlin der Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Dort kam es bereits im Vorfeld des geplanten Einzuges von Geflüchteten in eine ehemalige Schule zu rassistischer Stimmungsmache durch die „Bürgerinitiative Marzahn Hellersdorf“. Diese versuchte anfänglich noch einen bürgerlichen Schein zu wahren. Mittlerweile entlarvte sie sich aber als Vorfeldorganisation der NPD.

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Ostsachsen: Mobikampagne nach DD fast abgeschlossen

Gegen den geplanten Naziaufmarsch am 13. Februar in Dresden führte die Antifa Lausitz gemeinsam mit verschiedenen Partnerinnen mehrere Mobilisierungsveranstaltungen in Ostsachsen (Osa) durch. Unterstützt wurden diese durch den Infoladen Zittau, dem Autonomal-Versand und die Jugendstrukturen der LINKEN im Landkreis Bautzen und Görlitz.

Am 19. Januar fand die erste Veranstaltung in Liberec (Tschechische Republik) statt. Wie bereits im letzten Jahr wurde über die geplanten Aktionen informiert. Auch wurde die Möglichkeit der koordinierten gemeinsamen Anreise besprochen und geplant.
An diesem Abend wurde auch Jan Kucera gedacht. Am 18. Januar 2008 wurde der 18jährige Antifaschist und SHARP-Skin in der mittelböhmischen Stadt Pribram von einem 20jährigen Neonazi niedergestochen. Kurz darauf verstarb Jan Kucera an seinen Verletzungen. In einer Kneipe war es damals zu Auseinandersetzungen zwischen linken und rechten Skinheads gekommen. Dabei hatten die Neonazis die Linken provoziert und es kam in dessen Folge zu einer Schlägerei. Der 20jährige Täter, Jiri Fous, wurde von einer Überwachungskamera gefilmt, als er zuerst mit einem Messer in der rechten Hand posierte und dann zweimal auf Jan einstach. Nach Medienberichten trug er eine Wehrmachtsuniform während des Angriffs. Jiri Fous ist nach Angaben der Antifa Prag ein bekannter Neonazi-Schläger.

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Am 9. November nach Wolgast!

Ausgerechnet am 9. November will die NPD einen Fackelmarsch durch die ostvorpommersche Stadt Wolgast durchführen. Auch am Flüchtlingsheim wollen die Neonazis entlangziehen. Wolgast und die Situation um das Heim herum sind jüngst durch einen Panorama-Beitrag einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Mit der Provokation am Jahrestag der Reichspogromnacht einen Aufzug direkt zum Flüchtlingsheim durchzuführen, zeigt die Partei einmal mehr wo ihre historischen Vorbilder zu verorten sind. Doch es regt sich Widerstand: Die vorpommersche Zivilgesellschaft, aber auch AntifaschistInnen planen Proteste.

Die antirassistische Kampagne Stop it! geht davon aus, dass der geplante Fackelmarsch der NPD eine neue Qualität der rassistischen Hetze in Wolgast mit sich bringen wird und befürchtet, dass das rassistische Klima vor Ort weiter angeheizt werden könnte. Das Bedrohungspotential für die Asylsuchenden nehme damit, so die Kampagne, de facto weiter zu. „Wir fordern die verantwortlichen PoltikerInnen und MitarbeiterInnen der Stadt, des Landkreises und des Landes auf, die geplanten Aktionen der NPD zu unterbinden!“ so Kim Ayalan, Pressesprecherin der Stop it! Kampagne. Wie auch die protestierenden Flüchtlinge des Refugee Protest March, der vor kurzem auch in Wolgast vor Ort war, fordert die Initiative Flüchtlingslager zu schließen und stattdessen Asylsuchende in eigenen Wohnungen an Orten mit ausreichend Beratungsstrukturen und anderer Infrastruktur unterzubringen. Die Pressesprecherin ergänzt: „Eine solche Unterbringung grenzt die Asylsuchenden weniger aus, ist menschenwürdiger und bietet zudem weniger konkrete Angriffsfläche für Rassist_innen und Nazis!“

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[Berlin-Moabit] NSBM-Konzert verhindert!

Als antifaschistische Vernetzung „Auf die Pelle rücken!“ begrüßen wir die Entscheidung des „Slaughterhouses e.V.“ das am morgigen Donnerstag geplante NSBM-Konzert der Bands „Horna“, „Tortorum“ und „Blacklodge“ buchstäblich in letzter Minute abzusagen. Außerdem bedanken wir uns bei allen interessierten und solidarischen Projekten der Kulturfabrik, die durch ihr Engagement bekräftigt haben, dass sie rechten Ideologien keinen Raum einräumen. Unser besonderer Dank gilt dabei den Engagierten des Kinos „Filmrausch Moabit e.V.“, die eigenständig ein Gegenprogramm angekündigt haben und dem Vorstand des als Dachverband fungierenden „Kulturfabrik Lehrter Str. 35 e.V.“, die sich nach Bekanntwerden des Sachverhalts, auf das Deutlichste von der geplanten Veranstaltung distanziert haben [1].

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18./19.8.2012 Berlin: Pro Deutschland die Tour vermasseln!

Kein Raum für Rassismus und soziale Ausgrenzung!

„Wir bekämpfen Rassismus als gesamtgesellschaftliches Problem, egal wo, wann oder unter welchem Deckmantel er in Erscheinung tritt. Dazu kündigen wir Proteste gegen die von den Rassisten der Partei „Pro-Deutschland“ unter „Wochenende der Superlative“ geplanten Provokationen für den 18./19. August in Berlin vor muslimischen Einrichtungen, selbstbestimmten Wohnprojekten sowie dem Rathaus Kreuzberg als Symbol antirassistischer Proteste an. Parallel dazu unterstützen wir die Mobilisierung zum Festival gegen Rassismus am selben Wochenende, um zudem den gesamtgesellschaftlichen Kontext von Rassismus hervorzuheben.“

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Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch in Hamburg

Die selbsternannte „Weiße Wölfe Terrorcrew “, NPD und Freie Kameradschaften rufen zum „Tag der deutschen Zukunft“ auf, dem jährlichen Groß-Event der gewaltbereiten norddeutschen Neonaziszene. Gleich mehrere Bündnisse mobilisieren gegen den angekündigten Naziaufmarsch am 2. Juni durch Hamburg. Bereits am Samstag dröhnte laute Musik von Deichkind und Irie Révoltés über das Schulterblatt: „AufMUCKEn gegen Nazis!“.

Von Roland Sieber

Das als unangemeldetes antifaschistisches ausgerufene OpenAir-Festival vor der Roten Flora war mit bis zu 3.000 Besuchern laut den Veranstaltern ein voller Erfolg und der kulturelle Auftakt zur Mobilisierung gegen den von den Rassisten geplanten Aufmarsch.

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Naziaufmarsch in Neuruppin am 14.04. verhindern

Schluss mit lustig – jetzt wird’s ernst!

Am 14.04. wollen die Freien Kräfte Neuruppin (FKN) zum sechsten Mal durch Neuruppin marschieren. Dabei steht nicht die Wichtigkeit eines Themas im Vordergrung, sondern allem Anschein nach purer Aktionismus. Nachdem sie im letzten Jahr zweimal unter dem gleichen Motto („Vom Schuldkult zur Mitschuld) marschieren wollten, jedoch nur einmal Erfolg damit hatten, gehen sie in diesem Jahr „gegen staatliche Inkompetenz und für nationale Rückzugsräume“ auf die Straße. Bisher fordern sie als Ort nur eine private Gartenlaube, aber ihrer menschenverachtenden Ideologie darf weder privater noch öffentlicher Raum zur Verfügung gestellt werden. Als Grund schieben sie die zweimalige Auflösung von Geburtstagspartys durch die Polizei vor. Sie zeigen damit ihre inhaltsleere und ihren bloßen Willen durch Neuruppin zu laufen.

Darauf haben wir keinen Bock. Lasst uns gemeinsam den Naziaufmarsch zu einem Desaster machen und beteiligt euch an den geplanten Protesten. Keine Rückzugsräume für Nazis – weder in Neuruppin noch anderswo.

Informiert euch am 11.04. in der Bunten Kuh (Berlin/ Weißensee) um 20 Uhr über die aktuelle Lage, sowie den geplanten Gegenaktivitäten.

Zugtreffpunkt am 14.04.: 9 Uhr Gesundbrunnen, S25 Hennigsdorf

Treffpunkt: 10:30 Uhr Neuruppin, Bahnhof West

Übergriff in Neuruppin vor Nazidemo

Mobi-Aktion: Nazis in Dortmund stoppen!

Bei bestem Sonnenschein machten sich Aktive des Bündnisses „Dortmund stellt sich quer“ am Sonntag, 25. März 2012 auf, um in der Stadt für Proteste gegen einen geplanten Naziaufmarsch am nächsten Wochenende zu mobilisieren. Tausende Flugblätter wanderten in Briefkästen und in die Hände von AnwohnerInnen und Gewerbetreibenden. In zahlreichen Läden auf der Route des geplanten Aufmarsches liegen jetzt Flugblätter und/oder hängen Poster in den Schaufenstern oder an den Türen. Am 31. März 2012 planen sogenannte „autonome“ Nationalisten ein Rechtsrockkonzert mit anschließendem Aufmarsch in der Ruhrmetropole. Dortmund, und dort insbesondere der Stadtteil Dortstfeld, gilt seit langem als eine Hochburg der neonazistischen Bewegung in Deutschland. Regelmäßige Aufmärsche und Propagandaaktionen sowie Übergriffe auf Andersdenkende und Attacken auf Läden und Wohnungen von AntifaschistInnen gehören fast zum Alltag in Dortmund.

Dagegen regt sich Widerstand auf verschiedenen Ebenen. Das Bündnis „Dortmund stellt sich quer“ versucht vor allem Menschen der betroffenen Aufmarschgebiete anzusprechen, um selbst aktiv zu werden gegen Neonazis und Rassismus. Daher auch die Info- und Mobilisierungstour. Die Neonazis zieht es meist in Stadtteile, wo viele MigrantInnen wohnen. Daher hat „Dortmund stellt sich quer“ auch erneut mehrsprachiges Material erstellt; Deutsch, Türkisch, Kurdisch und Arabisch.

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15.2.2012: Nazis wollen in Cottbus marschieren

Cottbus- Seit 2009 gibt es – neben den Neonazi-Großveranstaltungen in Dresden – auch in Cottbus Versuche, an den bundesweiten Opfermythos anzuknüpfen. So planen auch in diesem Jahr regionale Nazistrukturen aus NPD und Freien Kräften ein zentrales Event für die Szene. Am Mittwoch, den 15. Februar, mitten in der Woche der Dresdener Termine, wollen sie erneut ihren „Trauermarsch“ durchführen.

Zu einer aktuellen Provokation und bildhafter Ideologiebekundung seitens der Neonazis kam es bei der letzten Cottbuser Stadtverordnetenversammlung am 25. Januar diesen Jahres. Bei der Abstimmung um den Aufruf des bürgerlichen Bündnisses „Cottbus bekennt Farbe“, der zu Veranstaltungen gegen den geplanten Naziaufmarsch aufruft, zeigte das Nazi-Urgeistein Frank Hübner den Hitlergruß. Dieses skandalöse Verhalten zeigt einmal mehr das wahre Gesicht der Organisatoren und verdeutlicht den NS-verherrlichenden Charakter des geplanten Aufmarsches.

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