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20.9.2013 Wien: „smash the fortress“ – Aufruf zur antirassistischen Großdemo

Dieser Aufruf richtet sich insbesondere an Personen, die sich als links(radikal) und emanzipatorisch verstehen. Bitte verbreitet ihn in euren Kreisen, Gruppen und Netzwerken!

Seit bald einem Jahr kämpfen Menschen des Refugee-Protest-Camps in Wien gegen das repressive Asylregime. Die Aufenthaltsfrist im von der Caritas penibelst kontrollierten Servitenkloster endet mit September.

Ende Juli gab es 8 Abschiebungen, 12 weiteren Personen mit dem Status „doppelt negativ“, deren Asylantrag also zweitinstanzlich abgelehnt wurde, droht mit großer Wahrscheinlichkeit dasselbe. Zusätzlich hetzen Medien und Innenministerium in üblich rassistischer Manier und konstruieren Schleppervorwürfe. Damit konnte die öffentliche Debatte erfolgreich in eine Richtung gelenkt werden, welche die Proteste kriminalisiert.
Gleichzeitig formt sich in Berlin der deutsche Mob gegen ein Flüchtlingsheim, in Bremgarten (Schweiz) wird Asylwerber_innen der Besuch im Freibad verboten. So aussichtslos der Kampf gegen diese rassistischen Zustände auch aussieht, so notwendig ist und bleibt er als wichtiger Teil linksradikaler Politik.

Für den 20. September ist eine Großdemo geplant, die entschlossen und laut werden soll. Auch kreative Aktionen nach der Demo sind erwünscht. Lasst deshalb Fahrräder und Gemütlichkeit zu Hause – macht Solidarität zu Widerstand!
Wir rufen alle Antirassist_innen auf, sich an der Demo und den Aktionen zu beteiligen!
(bitte beachtet die no flag-policy: lasst die Flaggen zuhause)

Am Freitag den 20.9 auf die Straßen!

– Demo ab 16:00 beim Marcus-Omofuma-Denkmal (Museumsquartier)

– kreative Aktionen ab 19:00 beim PAZ Roßauer-Lände

NO BORDER, NO NATION!

GEGEN DEN KAPITALISTISCH-RASSISTISCHEN NORMALZUSTAND!
FÜR DIE BEFREITE GESELLSCHAFT!

Mehr Infos: http://no-racism.net/article/4512

https://linksunten.indymedia.org/de/node/94659