Schlagwort-Archiv: gemeinsam

Silvester zum Knast

15.00 Uhr S-Bornholmer Straße – 22.45 Uhr U-Turmstraße

Nur mit gegenseitiger Unterstützung kann der Kampf gegen das bestehende System geführt werden. An Silvester drücken wir unsere Solidarität mit den Inhaftierten aus und teilen einen Augenblick der Gemeinsamkeit. Wir machen deutlich, dass es Menschen gibt die gegen das kämpfen was für viele Gefangene zum Alltag zählt. Unterdrückung, Isolation und Zwangsarbeit.
Daher gehen wir um 15.00 Uhr vom S-Bornholmer Straße zur JVA für Frauen nach Pankow.
Später um 22.45 Uhr gehen wir gemeinsam vom U-Turmstraße zur JVA Moabit.

silvesterzumknast.nostate.net

 

15.12.2014 Berlin-Marzahn: Rassist*innen blockieren!

Seit mittlerweile sechs Wochen ziehen nun Nazis zusammen mit rassistischen Anwohner*innen jeden Montag durch Marzahn. Dankbar nahmen sie ein geplantes Containerlager für Geflüchtete zum Anlass, ihre Hetze gemeinsam auf die Straße zu tragen. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass von staatlicher Seite Geflüchteten statt Wohnungen und selbstorganisierten Häusern nur noch eine menschenunwürdige Unterbringung in Containerlagern zugestanden wird, zieht nun auch noch ein rassistischer Mob durch die Straßen. Für uns sind solche Zustände unerträglich! Lasst uns deshalb gemeinsam an den Erfolg vom 22. November anknüpfen und den Aufmarsch der Rassist*innen endlich auch an einem Montag blockieren.

Seit bekannt wurde, dass in Marzahn eine neue Unterkunft für Geflüchtete eröffnet werden soll, mobilisieren Berliner Nazis und rassistische Anwohner*innen jeden Montag in dem Ortsteil zu Demonstrationen. Von Angang  an gab es aber auch antifaschistischen Protest. Er ist in den letzten beiden Wochen immer stärker geworden. Wir haben die Nazis am 22.11. schon ein Mal mit Tausenden blockiert und ihren Aufmarsch so verhindert. Erst letzte Woche sind wir mit 800 Menschen durch Marzahn gezogen und haben nebenbei die Rassist*innen zu einer Änderung ihrer Route gezwungen. Doch so lange sie weiterhin zu Hunderten durch die Straßen ziehen können, ist ein solidarisches Zusammenleben in Marzahn undenkbar. Wir werden daher nicht nachlassen, bis die rassistischen Aufmärsche aufhören.

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3.10. Nazis in Hamm stoppen!

Am 3.10 wollen Nazis in Hamm(Westf.) aufmarschieren. Wir rufen euch auf: kommt nach Hamm und lasst uns gemeinsam die Nazis stoppen. Wir haben weder Bock auf Naziaufmärsche noch auf Nazizentren. Wir sind für mehr Farbe in der Stadt.

Wir sehen uns am 3.10 in Hamm!

Eure
Autonome Gruppe 0310

+++http://vimeo.com/107400814+++

18.9.2014 SO36/Berlin: Rhonda & The Pepperpots

https://www.facebook.com/events/829355520410059/?fref=ts

Tickets gibt u.a. hier vor Ort bei Koka36 oder online http://kj.de/Ml

Ach, was waren das schöne Zeiten damals: Star Club und Indra in Hamburg, der Cavern in Liverpool, lässige Beat-Musik allerorten. Die einen hörten die amerikanischen Soul-Vorkämpfer Marvin Gaye und Curtis Mayfield, die anderen groovten zu den ersten großen Beat-Bands aus England. Gemeinsam traf man sich in Kellerclubs und lebte den Moment. Alle trugen schlaksige Tuchhosen, coole Pluder-Hemden, freche Frisuren und spitze Lederstiefel. Das Gefühl einer ganzen Generation spiegelte sich in dieser neuen Musik, in der Rock’n’Roll, Soul und lässige Rhythmen auf klirrende Eck-Eck-Gitarren und brodelnde Orgeln trafen. Vorbei die Zeit? Von wegen! Mehr denn ja kehrt sie zurück – und wo sollte sie wohl wiederbelebt werden, wenn nicht in Hamburg!

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15.7.2014 Berlin-Wedding: Zwangsräumung verhindern

14-07-15 Zwangsräumung verhindernDie Gerichtsvollzieherin hat sich für 8.00 Uhr angekündigt. Kommt also früher, am besten um 7.30 Uhr. Je früher ihr kommt desto besser!

Am Dienstag, den 15.07.2014, soll Tina um 8.00 Uhr aus ihrer Wohnung in der Buttmannstraße 18 zwangsgeräumt werden. Wir wollen das verhindern. Tina ist kein Einzelfall. Immer mehr Menschen sind von hohen Mieten,Verdrängung und Zwangsräumung betroffen. In ganz Berlin und auch hier im Wedding. Dagegen wehren wir uns gemeinsam!

Tina sollte bereits im Juni geräumt werden. Aber 40 Leute haben den Eingang zum Haus blockiert. Daraufhin sind die Gerichtsvollzieherin, die Polizei, die Hausverwaltung und die Möbelpacker wieder abgezogen. Sie sollen auch am 15.07.2014 wieder gehen!

Tina lebt seit fast 40 Jahren in der Wohnung. Mehrmals wechselten die Hauseigentümer. Das Jobcenter überwies die Miete zu spät. Aber die Mietschulden sind alle gezahlt. Seit 3 Jahren wird die Miete immer pünktlich überwiesen. Trotzdem soll Tina geräumt werden. Vor Gericht bekam der Eigentümer Recht. Bei einer Neuvermietung kann er viel mehr Miete verlangen.

Verdrängung betrifft viele und hat viele Gesichter: Modernisierung, hohe Mieten, Mieterhöhung nach Mietspiegel, Jobcenter zahlt die Miete nicht, Umwandlung in Eigentumswohnungen. Zwangsräumung ist nur die gewalttätigste Art der Verdrängung.

Das alles ist legal und politisch gewollt, und in einer Gesellschaft mit kapitalistischem Wohnungsmarkt völlig normal. Aber das alles ist kein Naturgesetz, sondern wird von Menschen gemacht. Und kann deshalb auch von uns Menschen geändert werden – wenn wir zusammenhalten. Gemeinsam haben wir schon Zwangsräumungen verhindert. Gemeinsam können wir uns erfolgreich wehren gegen hohen Mieten,Verdrängung und Zwangsräumung.

Gemeinsam Zwangsräumung von Tina verhindern!

Bündnis Zwangsräumung verhindern
Hände weg vom Wedding
Basta! Erwerbsloseninitiative Berlin
Runder Tisch gegen Gentrifizierung in Moabit

Freundschaftsspiel: FSV Hansa 07 Berlin vs. Babelsberg 03 am 06. Juli 2014

Der Ball rollt wieder. Eine Woche nach dem Trainingsauftakt zur Saison 2014/15 tritt unsere Regionalligamannschaft am Sonntag, den 06.07., in der Kreuzberger “Wrangelritze” zum ersten Freundschaftsspiel der laufenden Vorbereitung an. Das Match gegen den sympathischen Kreisligisten und Kiezverein wird um 15.00 Uhr angepfiffen. Zuvor tritt das Babelsberger Refugee-Team um 13.00 Uhr gegen eine Auswahl der “CHAMPIONS ohne GRENZEN” an.

Beide Spiele weisen einen eher freundschaftlichen Charakter auf und sollen die von der Sommerpause eingerosteten Motoren aller Beteiligten langsam wieder ins Laufen bringen. Außerdem bietet sich eine erste Chance, unsere Neuzugänge willkommen zu heißen.

Wir freuen uns daher auf alle Nulldreier, die am Sonntag, den 06.07., nach Berlin Kreuzberg kommen, um gemeinsam auf die neue Fußballsaison anzustoßen.

Quelle: SV Babelsberg 03


Am 17. Juni in Dresden – NAZIS ENTGEGENTRETEN!

Für den 17.06.2014 mobilisieren wieder (Neo-)Nazis zu einer Kundgebung nach Dresden. Anlass ist der Arbeiter*innenaufstand von 1953, welchen die (Neo-)Nazis auch in diesem Jahr für ihr völkisch- nationalistisches Weltbild instrumentalisieren wollen. Seit 2008 hat sich der Aufmarsch zum 17.Juni unter Federführung der NPD, aber auch Freien Kräften, zu einem wichtigen Tag für die regionale Rechte Szene entwickelt. Seit 2001 mischten sich auch immer wieder (Neo-)Nazis unter die offizielle Gedenkveranstaltung der Stadt.

Eine Distanzierung seitens der Stadt blieb bislang aus. Seit 2008 rufen die (Neo-)Nazis Jahr für Jahr zu eigenen Veranstaltungen an der Panzerkette am Postplatz auf. Die Teilnehmer*innenzahl schwankt zwischen 100-300. Die Gründe, warum (Neo-)Nazis sich auch an diesem Tag in Dresden breit machen, liegen auf der Hand: Die Gedenkpolitik der Stadt Dresden bietet immer wieder, wie auch am 13. Februar, Anknüpfungspunkte für diese. Darüber hinaus werden sie auf städtischen Veranstaltungen geduldet. So wird das offensichtliche Naziproblem verharmlost, da (Neo-)Nazis offenbar nur ein Problem darstellen, wenn sie für das Stadtimage negatives mediales Interesse wecken.

Um gemeinsam gegen das ungestörte Treiben der Menschenverachter*innen vorzugehen, rufen wir alle couragierten Menschen auf, sich gemeinsam und zahlreich den (Neo-)Nazis zu widersetzen. Weitere Informationen findet ihr zeitnah auf unserer Homepage. Bildet Bezugsgruppen und kommt am 17.06.2014 zu den Gegenprotesten, um den (Neo-)Nazis entgegenzutreten.

Seid kreativ und entschlossen – Antifa statt Volksgemeinschaft

19.6.2014 Bandito Rosso/Berlin: NEA-RASH-Tresen

Sommer, Sonne, Widerstand!
Wir laden euch zu unserem Sommertresen ein:
leckeres, veganes Essen und kühle Getränke sowie leckere Cocktails warten auf euch. Kommt vorbei- hier ist Raum und Atmosphäre für Austausch, Infos und Vernetzung.
Dazu gibt es die neuesten Informationen zur Gedenkdemonstration an den kurdischen Aktivisten Halim Dener, welcher vor 20 Jahren von der deutschen Polizei ermordet wurde. Lasst uns am 21.06. gemeinsam nach Hannover fahren- gegen rassistische Hetze gegen Kurd*innen und für eine antikapitalistische Perspektive!

nea.antifa.de
halimdener.blogsport.eu

19.06.2014 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A)

24.5.2014 Gütersloh: Zuflucht statt rassistische Ausgrenzung – Für die Rechte von Geflüchteten

14-05-24 GüterslohAm 24. Mai 2014 wollen Geflüchtete und Unterstützer*innen lokale Kämpe zusammenführen und gemeinsam für bessere Lebensbedingungen, gegen Rassismus, Diskriminierung und Augrenzung auf die Straße gehen. Die Stadt Gütersloh als Demonstrationsort ist dabei nicht zufällig gewählt. Insbesondere die Behörden im Kreis Gütersloh fallen durch einen sehr restriktiven Umgang mit Geflüchteten auf und sind bekannt für ihre repressive Auslegung der Gesetze.
Kommt nach Gütersloh, um gemeinsam rassistischen Politiken entgegenzutreten und unseren Unmut in die Öffentlichkeit zu tragen!

NO BORDER, NO NATION, STOP DEPORTATION!
Weg mit inneren und äußeren Grenzen!
Freedom of movement!
Für ein selbstbestimmtes Leben in einer herrschaftsfreien Gesellschaft!

6.5.2014 Roter Salon/Berlin: Mir lebn ejbig! Wir leben trotzdem!

Esther Bejarano im Gespräch. Anlässlich des Tages der Befreiung
Mir lebn ejbig! Wir leben trotzdem!
06.05.2014 20:00 – 22:00

Roter Salon, Volksbühne

In diesem Jahr wird Esther Bejarano 90 Jahre alt, sie überlebte das Vernichtungslager Auschwitz als Mitglied des Mädchenorchesters und ist als Vorsitzende des Auschwitz-Komitees und Ehrenvorsitzende der VVN politisch aktiv. Jahrelang sang sie in der Gruppe Coincidence, gemeinsam mit ihren Kindern, Lieder aus dem Widerstand und der jüdischen Diaspora. Seit einigen Jahren ist sie gemeinsam mit der Rap-Gruppe Microphone Mafia in einer außergewöhnlichen Kombination auf zahlreichen Bühnen unterwegs.

In einem neuen Buch stellt sie ihre Erinnerungen vor. „Am 8. Mai 1945 wurde ich zum zweiten Mal geboren“ sagt sie, wir wollen ein Gespräch über ihre Geschichte und diesen umkämpften Erinnerungstag führen.