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25.10.2014 Syndikat/Berlin: Soliparty gegen Soziale Repression

Soli-Party für unseren verletzten Genossen

Unser Freund und Genosse hat Stress und gesundheitliche Probleme. Er unterstützt seit vielen Jahren soziale und politische Gefangene, meldet Demos an und organisiert Veranstaltungen. Nachdem er bereits seit Jahren mit staatlicher Repression überzogen wird und sich trotzdem nicht von seiner widerständigen Haltung abbringen lässt, kommen nun schwere gesundheitliche Probleme dazu. Zusammen mit den ohnehin schon nervenden Repressionsfolgen ist eine harte Situation entstanden. Wir wollen ihm wieder auf die Beine helfen – und dafür braucht es auch Geld.

Kommt Samstag, den 25. Oktober 2014 ins Syndikat:
Cocktails, DJs (Kunstflieger Franz Strambach u.a.), kurze Live Acts und vorher ab 19:30 Uhr bereits Infos zu sozialer Repression

Solidarität – Waffeln und Freiheit für Alle!

SYNDIKAT
Kneipenkollektiv
Weisestr. 56
12049 Berlin-Neukölln
U8-Boddinstr.

Eintritt: Spende

18.10.2014 Berlin: Zu viel Ärger – zu wenig Wut

14-10-18 Zuviel Ärger Demo18.10.: Lärm-Demo 14.00 Uhr Herrfurthplatz (U8 Bodinstrasse)

Mieterhöhung, Modernisierung, Umwandlung in Eigentumswohnungen, rassistische Stigmatisierung und Ausgrenzung, Kündigung durch ständig neue Eigentümer_innen, Umzugsaufforderung durch das Jobcenter bis hin zu Zwangsräumungen – während vor einigen Jahren die eigenen vier Wände noch ein sicherer Rückzugsort waren, bedeutet heute wohnen für viele Menschen vor allem Stress: Oft ist die Miete so hoch, dass kein Geld mehr zum übrig bleibt und immer öfter sind Menschen dem Terror profitgeiler Vermieter_innen ausgesetzt. Wohnraum für Menschen mit wenig Geld, ist in Berlin hingegen nicht mehr zu finden, nicht bei städtischen Wohnungsgesellschaften und auch nicht am Stadtrand.

Im Neuköllner Norden hat sich der Prozess von Aufwertung und Verdrängung in den letzten Jahren in besonders rasantem Tempo vollzogen. Es gibt kaum Haushalte, die von oben genannten Problemen nicht betroffen sind.

Aber es regt sich auch Widerstand und die Erfahrungen zeigen: wenn der Protest auf die Strasse getragen wird, haben Mieter_innen eine Chance, den Eigentümer_innen im ungleichen Kampf etwas entgegen zu setzen. Gemeinschaftliche Organisierung und praktische Soldiarität sind unsere Antworten auf den individuellen Druck, den der sogenannte Wohungsmarkt auf uns ausübt.

Um unserer Wut gegen diese Verhältnisse Ausdruck zu verleihen, rufen zahlreiche Initiativen und Gruppierungen zur Lärm-Demonstration: Zu viel Ärger – zu wenig Wut! Sie findet im Rahmen des stadtpolitischen Aktionszeitraums des Berliner Ratschlags statt. Und am gleichen Tag werden in zahlreichen Städten Europas Menschen demonstrieren, um dabei Wohnraum und ein Recht auf Stadt für alle Menschen zu fordern. Seid dabei, seid laut, kreativ und wütend!

7.6.2014 Jockel/Berlin: Soliparty für Antinazi-Pyramide

Am 1. Mai 2013 versuchten vier Antifaschistenmit Hilfe einer Pyramide „Marke Gorleben“ den Aufmarsch der neonazistischen NPD und Freien Kameradschaften in Berlin Schöneweide zu blockieren. Trotz tonnenschweren Argumenten konnte der Aufmarsch aufgrund der Unsportlichkeit des Berliner Pharaos und seiner Polizei leider nur behindert werden. 
Die vier Mumien aus der Pyramide haben nun bald Gerichtsverhandlung und sehen sich verschiedenen Vorwürfen ausgesetzt. 
Sie brauchen Geld für Anwälte, weitere Kosten und ganz eventuell für neue Pyramiden! 
Außerdem: Was ist schon eine Pyramide ohne Schatzkammer?!  Es wird eine Soliparty für die Vier geben, mit Antifa-Classics von Pop bis Punk & BBQ im Garten! 

Antifa-Soliparty: Samstag | 07. Juni 2014 | ab 23 Uhr 
Biergarten JOCKEL (Ratiborstraße 14c, Kreuzberg)

Schanzenfest Hamburg 25.08.12 + Demo Rostock

Das Straßenfest im Schanzenviertel am 25.8.2012 steht unter dem Motto der Proteste, Streiks und Aufstände gegen soziale Kürzungen in Griechenland. Mit dem Fest soll Solidarität gezeigt und Geld gesammelt werden zur Unterstützung von antirassistischen sozialen Bewegungen und Menschen, die von Repression betroffen sind. Von den Ständen auf dem Schanzenfest wird zu diesem Zweck eine solidarische Spende erwartet. Es wird ein Solidaritätsstraßenfest für die Proteste und sozialen Bewegungen in Griechenland angekündigt unter der Überschrift: „Kapitalismus, Krise, Widerstand: Schanzenfest auf Griechisch“.

Im Aufruf heißt es:
„Das Straßenfest im Schanzenviertel am 25.8.2012 steht unter dem Motto der Proteste, Streiks und Aufstände gegen soziale Kürzungen in Griechenland. Mit dem Fest soll Solidarität gezeigt und Geld gesammelt werden zur Unterstützung von antirassistischen sozialen Bewegungen und Menschen, die von Repression betroffen sind. Von den Ständen auf dem Schanzenfest wird zu diesem Zweck eine solidarische Spende erwartet.

Alle sind eingeladen, das Schulterblatt zum Syntagma-Platz zu machen. Wir wollen mit diesem Motto nicht die Riots aus Athen reproduzieren und zum Selbstzweck erheben, sondern Protest und selbstbestimmtes unkommerzielles Feiern gegen eine EU-Politik, der die ökonomische Wertschöpfung wichtiger ist als die Lebensbedingungen der Menschen. Dies bedeutet für uns mehr als Ouzo und Tsatsiki, Rembetiko oder griechischer Punk: Eine inhaltliche und politische Veranstaltung jenseits von Kommerzkultur, mit der wir an politische Kampagnen und antikapitalistische Proteste anknüpfen.

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[B] Wedding: Graffiti und Rap gegen soziale Ausgrenzung und Rassismus

Am Freitag Abend fanden sich mehr als 150 Personen vor der Arbeitsagentur Müllerstraße in Berlin-Wedding ein, um gegen die staatliche Armutsverwaltung und für eine Organisierung der Betroffenen von unten zu protestieren. Mit solidarischer Unterstützung der Initiativen „Zusammen! Gegen das Jobcenter Neukölln“, der Mieter_inneninitiative „Kotti&Co“ sowie „Keiner muss allein zum Amt!“, wurde auf die Funktionen der institutionalisierten Elendsverwaltung durch Jobcenter und Arbeitsagenturen hingewiesen und Möglichkeiten des kollektiven und individuellen Widerstandes aufgezeigt.

Im Zuge des permanent krisenhaften Kapitalismus und der seit der rot-grünen Bunderegierung verstärkten Demontage staatlicher Fürsorgeleistungen, bleibt immer weniger Geld zum Leben. Durch die weiter zunehmende neoliberale Gestaltung des Wohnungsmarktes in Verbindung mit herrschenden „Sozialpolitik“ wie Hartz 4 und durch Jobcenter forcierte Zwangsumzüge der „Leistungsbezieher_innen“, werden ärmeren Milieus aus innerstädtischen Gebieten an den Rand gedrängt [1].

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Keine Geschäfte mit Neonazis!

Potsdam/Berlin – Tour zum Vermieter des Berliner „Thor Steinar“-Ladens „Tönsberg“

Am 28. Oktober 2011 eröffnete die rechte Klamottenfirma „Thor Steinar“ in der Berliner Allee 11, im Nordostberliner Stadtteil Weißensee einen neuen Laden. Das Geschäft trägt, wie viele andere Läden der Kette im Bundesgebiet, den Namen „Tønsberg“. Während viele Vermieter_innen richtig reagierten und „Thor Steinar“ kündigten, verweigert sich der Vermieter des Weißenseer „Thor Steinar“-Shops bislang einem solchen Schritt.

„Für Geld kann man sich keine Freunde kaufen, aber es verschafft einem zumindest ordentliche Feinde.“ (Batman, Legends of the Dark Knight, Nr. 50)

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6.1.2012 Schreina47/Berlin: Dance against Repression!

FR 06.01.2011 | Schrein­a47 | 21:00

Das Jahr 2012 be­ginnt mit einer gei­len So­li-Trash­par­ty: An­ti­fa­schis­ti­sche Ar­beit wird häu­fig kri­mi­na­li­siert. Ge­nos­sen lan­den in Haft, vorm Rich­ter und haben zum Teil hohe Kos­ten. Aus die­sem Grund ver­an­stal­ten wir diese Party, um Ge­nos­s_in­nen in Ora­ni­en­burg zu un­ter­stüt­zen. Ein wei­te­rer Grund sind die Vor­gän­ge, wel­che In­ter­na­tio­na­le An­ti­fas in Polen er­lei­den muss­ten: Sie wur­den in Haft miss­han­delt, ihnen wurde Essen und Trin­ken ver­wehrt. Da es viele Ge­nos­s_in­nen sind, nicht jeder hat das Geld hat und Pro­zes­se oft lang­wie­rig und teuer sind, wol­len wir mit die­ser Party auch diese Ge­nos­s_in­nen un­ter­stüt­zen. Um die Ohren gibt es das all­ge­mein Ge­lieb­te und schein­bar nie lang­wei­lig wer­den­de Trash­ge­bal­ler.

An den Lap­tops ste­hen:
DJ K.Atze, sowie das DJ-Team Ost-Ber­lin.
Flyer: Vorne | Hin­ten

10.12.2011 Berlin: Demo gegen Abschiebehaft auf dem BBI und in Grünau

Demo zum Abschiebeknast Grünau 15 Uhr S-Bhf Spindlersfeld

Seit 1993 ist das Recht auf Asyl in Deutschland praktisch abgeschafft. Um 10.000 Abschiebungen pro Jahr sicherzustellen, wird massenhaft „polizeiliche Abschiebehaft“ angeordnet. Neben dem Abschiebeknast Berlin-Grünau, der 1994 eingerichtet wurde, soll nun im Transitbereich des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg-International (BBI) in Schönefeld eine weitere Haftanstalt gebaut werden. Unsere Demonstration am 10. Dezember richtet sich gegen das System der Abschiebehaft und gegen den Neubau auf dem BBI. Wir wollen uns mit einer großen Kundgebung vor dem Abschiebegefängnis Grünau mit den Inhaftierten solidarisieren.

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