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16.9.2012 Schokoladen/Berlin: Thirsty & Miserable: Jan Off liest Happy Endstadium

Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Der große (2,02m) Hamburger Punkrockdichter, Glatzkopf und Trinker JAN OFF liest aus seinem neuen Buch HAPPY ENDSTADIUM (Ventil Verlag). In dem Buch geht es um eine autonome Kleingruppe die gegen Gentrifizierung und den kapitalistischen Alltag zu Felde zieht. Das Quintett unternimmt die eine oder andere militante Aktion gegen die Yuppiefizierung ihres Kiezes. Unter anderem werden mit Urin gefüllte Kondome in Edelboutiquen so an die Decke von Umkleidekabinen gehängt, dass sie irgendwann platzen und eine „golden antigentrification-shower“ abgeben. Und nebenbei versucht der Protagonist seine WG- und Kampfgenossin rumzukriegen und kommt dabei mit seinen politischen Idealen in Konflikt. Ein linksradikaler Schelmenroman, bewusst unkorrekt, aber wortgewaltig, amüsant und selbstironisch.
http://www.jan-off.org

Neonazis attackieren „Lausitzer Rundschau“

Etwas Vergleichbares hat es bislang nicht gegeben. Eine Zeitung berichtet kritisch über die Neonazi-Szene und wird danach selbst Opfer von Angriffen. So ist es der „Lausitzer Rundschau“ im brandenburgischen Spremberg ergangenen.

Die Rechtsradikalen kamen gleich zwei Nächte hintereinander: In der Nacht zum Montag beschmierten sie das Gebäude der Lokalredaktion der Tageszeitung „Lausitzer Rundschau“ im südbrandenburgischen Spremberg mit Parolen und Bildern einer Neonazi-Demonstration. In der Nacht zu Dienstag wurden dann Innereien von Tieren ans Schild der Redaktion gehängt. „Eklig, anonym und feige“, nannte der Chefredakteur der Lausitzer Rundschau, Johannes M. Fischer, die Anschläge. Für ihn steht fest, dass sie von Rechtsradikalen ausgingen. „Wir haben in der vergangenen Woche mehrfach kritisch über die rechte Szene in Spremberg berichtet“, sagte er am Dienstag dem Tagesspiegel: „Das hat ihnen wohl nicht gefallen.

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