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Schlag gegen Neonazi-Gang

Großflächige Durchsuchungsaktion der bayerischen Behörden bei Mitgliedern und Anhängern der „Jagdstaffel D.S.T.“

Polizei und Münchner Staatsanwaltschaft haben am Donnerstag 19 Objekte in München und 12 im südlichen Oberbayern durchsucht. Bei der Razzia gegen mindestens 16 Mitglieder und Sympathisanten der Neonazi-Gang „Jagdstaffel D.S.T.“ wurden auch Waffen gefunden.

Die „Jagdstaffel D.S.T.“ (Motto: „Odin mit uns und wir gegen alle!!!“) wurde am 31. Dezember 2009 im Rahmen einer von ortsansässigen Skinheads durchgeführten Silvesterfeier unter der Bezeichnung „Jagdstaffel Süd“ im Lokal Tennessees im oberbayerischen Geretsried (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) gegründet. Das Namenskürzel steht für „Deutsch“, „Stolz“ und „Treu“ – eine Anspielung auf die 1994 gegründete gleichnamige Berliner Neonazi-Band. Unter den Mitgliedern der „Jagdstaffel D.S.T.“ sind auch  ehemalige Angehörige der im Februar 2011 aufgelösten Münchner Kameradschaft „Kraken München“. Zahlreiche „Jagdstaffel“-Mitglieder sind in der Vergangenheit bereits strafrechtlich, unter anderem wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz oder Körperverletzung, in Erscheinung getreten.

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Zusammen handeln! Aktionswochen

Im Zeitraum vom 26. August bis zum 18. September werden antifaschistische und antirassistische Gruppen, Oganisationen und Initiativen unter dem Motto „Zusammen handeln – gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung“ über mehrere Wochen eine Kamapgne durchführen, die die aktuellen Mediendiskurse gegen “faule Arbeitslose” und “integrationsunwillige und -unfähige Ausländer” sowie Rassismus unter dem Deckmantel von “Islamkritik” und einer vorgeschobenen “Meinungsfreiheit” ins Visier nehmen will. Das vor kurzem gegründete „Bündnis gegen Rechtspopulismus und Sozialchauvinismus“ wird diese Kampagne mit Aktionen unterstützen und inhaltlich begleiten.

weitere Infos: Kampagne | Mobivideo | Bündnis gegen Rassismus und Sozialchauvinismus | Broschüre | Rechtspopulismus stoppen! 

Termine:
26.08.: Demo | 18.00 Uhr | Boxhagener Platz
27.08.: Pressekonferenz von Pro Deutschland stören | Infos folgen
28.08.: Pro Deutschland-Aufmarsch blockieren | Potsdammer Platz