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17.12.2014 Freiland-Seminarraum/Potsdam: RECHTS-ABC, Von A wie A.C.A.B. bis Z wie Zeugnisve

17. DEZEMBER | 18 UHR | FREILAND | HAUS1 | GROSSER SEMINARRAUM
RECHTS-ABC, Von A wie A.C.A.B. bis Z wie Zeugnisverweigerungsrecht
 
Fußballfans fahren gerne auswärts. Denn Auswärtsfahren macht Spaß. Es
sind zwar nicht immer neue Städte und neue Stadien, die entdeckt werden
wollen. Aber die stundenlangen Fahrten im Zug, im Bus, im 9er oder im
kleinen Auto haben einen ganz besonderen Charme. Menschen verschiedenen
Alters, aus verschiedenen Gruppen und Freund*innen hocken lange Zeit
aufeinander und lernen sich kennen. Ein bunter Haufen ist das, der sich
an jedem zweiten Wochenende durch das Land bewegt. Denn das Team soll
auch an fremden Orten lautstark unterstützt und zum Sieg gesungen
werden. Doch neben den Fans, den Gästen und Freund*innen bringt der
Spieltag vor allem auswärts leider auch eine Begleitung mit, auf die gar
kein Wert gelegt wird. Diese ungebetenen Gäste nerven. Denn sie sind
nicht nur ungebeten, sondern sie lassen sich auch leider nicht
ignorieren. Im Gegensatz zum bunten Auswärtsmob aus verschiedenen
Menschen, der gerne euphorisiert und in Vorfreude auf das Spiel
gemütlich zum Stadion schlendert, tritt dieser Mob uniformiert, mit
Protektoren, Knüppeln, Gas und Pistolen bewaffnet regulierend und gar
nicht sympathisch auf. Dementsprechend finster schauen diese
Gesell*innen auch auf Fußballfans herab.
 

Zweifel an Selbstmord

Der handfeste Skandal um die Verstrickung der Verfassungsschutzämter in das neofaschistische Terrornetzwerk »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) um Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos weitet sich aus. So mehren sich mittlerweile Stimmen, die den angeblichen Suizid der beiden rechten Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 4. November in Eisenach in Frage stellen. Bisher war von den Behörden behauptet worden, die beiden Neonazis hätten sich in einem zuvor in Brand gesetzten Wohnmobil selbst erschossen. Im Gegensatz zu zwei Polizeibeamten, die sich dem Wohnmobil genähert und zwei Schüsse gehört haben wollen, behaupten Anwohner, weder zuvor noch während des Brandes Schüsse gehört zu haben. Sie gehen vielmehr davon aus, daß Mundlos und Böhnhardt schon tot waren, als das Wohnmobil in Brand gesetzt wurde.

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